Kategorie: Artikel

  • YouTube-SEO:  So pusht Du Deinen YouTube-Kanal

    YouTube-SEO: So pusht Du Deinen YouTube-Kanal

    Wenn ich „Video“ sage, sagst Du? Genau, YouTube. Dass Video zu den beliebtesten Formaten im Internet gehören, beweisen diverse Statistiken, aber in Sachen YouTube-SEO verraten all die schönen Zahlen leider gar nichts. Deshalb halten wir uns gar nicht erst damit auf, sondern sehen uns SEO für YouTube lieber in der Praxis an!

    In diesem Gastartikel vom YouTube-SEO-Experten Alexander Rus erfährst Du, was Du konkret tun kannst, um Deine Videos und Deinen Kanal bei YouTube sichtbarer zu machen. Das bedeutet, dass Du die Rankings deiner Videos zu Suchanfragen auf YouTube, aber auch bei Google verbessern kannst, um mehr Zuschauer und Abonnenten zu erreichen. Alexander hat seit 2016 bis heute den größten deutschsprachigen YouTube-Kanal über SEO aufgebaut, weiß also wirklich wovon er spricht!

    Wie funktioniert SEO bei YouTube?

    YouTube ist eine Empfehlungssuchmaschine, die den User:innen sehr stark individualisierte Ergebnisse anzeigt. Basierend auf den Videos, die Du Dir ansiehst und mit denen Du interagierst, schlägt der YouTube-Algorithmus Dir weitere Inhalte vor. Ebenso werden die Rankings der Suchergebnisse sehr stark an das Verhalten und die Vorlieben des Nutzers bzw. der Nutzerin angepasst.

    Warum ist das wichtig? Weil es sich darauf auswirkt, welche Möglichkeiten Du bei YouTube-SEO hast und worüber Du Traffic ziehen kannst. Du kannst nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussen, ob YouTube Deine Videos empfiehlt.

    Anders als bei SEO für Google darfst Du Dich also bei YouTube nicht allein auf den Suchmaschinencharakter verlassen. Während sich bei Google-SEO sehr viel um Keywords und Rankings dreht, spielen diese für YouTube-SEO nicht unbedingt die Hauptrolle.

    Es wäre z. B. völlig sinnlos, ein altes YouTube-Video nachträglich auf Keywords zu optimieren. (Bei Text-Content auf Websites ist genau das Gegenteil der Fall!) Sobald ein Video nämlich 14 Tage online ist – quasi eine „Schonfrist“, in der YouTube das Video aktiv pusht –, hält es sich nur über Wasser, wenn es bei den Zuschauer:innen gut ankommt.

    Insgesamt wird das Ranking bei YouTube durch drei große Faktoren beeinflusst:

    1. die Qualität der Videos selbst (Zuschauerbindung)
    2. die Qualität des Kanals insgesamt (Wiedergabezeit)
    3. das Engagement (v. a. die Klickrate)

    Damit hast Du auch schon alles, was Du fürs Erste an theoretischem Unterbau brauchst, wenn Du YouTube in die Content-Strategie Deines Online-Auftritts integrieren willst. Die Kunst liegt nun daran, deine Videos gezielt für diese YouTube-Rankingfaktoren zu optimieren.

    Weiter geht’s mit 9 + 1 Praxistipps für die Video- und Kanaloptimierung:

    Tipps für YouTube-SEO: So kannst Du Videos & Deinen Kanal optimieren

    Die folgenden Maßnahmen haben sich meiner Erfahrung nach bewährt. Allerdings rate ich Dir, bei der Umsetzung nicht alles auf einmal anzugehen – das endet meistens nur im Chaos ????. Such Dir fürs Erste eine Handvoll Tipps raus und leg Schritt für Schritt los!

    #1 Die richtigen Keywords recherchieren

    Dass Keywords bei YouTube-SEO keine Hauptrolle spielen, heißt nicht, dass sie komplett unwichtig wären. Ganz im Gegenteil. Zum einen lernst du, für welche Themen es Nachfrage gibt. Zum anderen: Indem Du gezielt auf Keywords optimierst, die für YouTube-Content geeignet sind, verschaffst Du Deinen Videos einen Vorteil in der Suchfunktion.

    Nutzer:innen suchen auf YouTube jedoch anders als bei Suchmaschinen wie Google oder Bing. Deshalb musst Du Dir zunächst anschauen, welche Keywords für Deine Video-Titel und -Beschreibungen überhaupt sinnvoll sind.

    So, und das kommt jetzt vielleicht etwas unerwartet: Dafür fangen wir mit einer Google-Suche an.

    Sobald Du nämlich bei Google Videos als oberstes Ergebnis zu einem Keyword siehst, könnte der betreffende Suchbegriff auch für YouTube geeignet sein. Das ist u. a. bei „Anleitungs-Keywords“ zum Beispiel oft der Fall.

    Im Screenshot siehst Du als Beispiel die Top-Suchergebnisse zum Keyword „fahrradschlauch wechseln“. Die Video-Titel verraten deutlich, welche Formulierungen wir uns notieren sollten:

    • „einfach“
    • „schnell“
    • „leicht gemacht“
    • „für Anfänger“
    Keywords in YouTube SEO
    Screenshot von google.de (10.06.2021)

    Immer häufiger zeigt Google in den SERPs sogar „wichtige Momente“ in den jeweiligen Videos an (diese werden durch Sprungmarken generiert). Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen, springen wir kurz weg vom Keyword „fahrradschlauch wechseln“ und suchen einfach nach „youtube seo“.

    Und zack, durch die markierten Momente wissen wir schon wieder etwas mehr darüber, welche Stichworte anscheinend relevant sind:

    • „schnell auf Nummer 1“
    • „so rankst du Videos“
    YouTube SEO Ranking
    Screenshot von google.de (10.06.2021)

    An den „wichtigen Momenten” lassen sich außerdem passende Subthemen zu dem Keyword ablesen.

    Von Google oder Deiner Keywordrecherche hast Du nun erfahren, dass das Keyword sich für Video-Content gut zu eignen scheint. Damit gehen wir endlich zu der Plattform über, um die es ja eigentlich geht:

    Gib das Keyword in der YouTube-Suche ein.

    Der Einfachheit halber bleibe ich wieder beim Keyword von oben, „fahrradschlauch wechseln“. Im Screenshot siehst Du, dass es hier eine ganze Menge Unterthemen gibt. Diese Liste der Suchvorschläge sind nach Suchvolumen sortiert, also die populärsten Themen findest Du ganz oben:

    YouTube Suggest
    Screenshot von youtube.com (10.06.2021)

    Noch mehr Keyword-Vorschläge findest Du, indem Du einen Asterisk verwendest, also z. B. nach „*fahrradschlauch wechseln“ suchst, oder Du verwendest ein professionelles Suggest-Keyword Tool wie HyperSuggest.

    Selbstverständlich schadet es für diesen ersten Tipp nicht, wenn Du auf kostenpflichtige Keyword-Tools zugreifen kannst. Bei Ahrefs beispielsweise stellst Du als Suchmaschine einfach YouTube ein und siehst dann sogar, wie oft die Keywords gesucht werden.

    Solltest Du die Option nicht haben, ist das aber kein Weltuntergang. Es gibt genug kostenfreie Tools (siehe Tipp Nr. 10), mit denen Du Dich orientieren kannst. Schau Dir einfach die Rankings der interessanten Themen auf der Plattform an. Alles darüber hinaus findest Du, wie gerade beschrieben, über Google und YouTube sowie mit ein bisschen logischem Denken heraus ????.

    #2 Keywords sinnvoll einbauen

    Sobald Du Deine Keywords hast, solltest Du sie an strategisch sinnvollen Stellen rund um Deine Videos einbauen. Das heißt konkret, das Haupt-Keyword von einem Video ist an folgenden Orten wichtig:

    • im Titel, möglichst weit vorne (ab Anfang des Videotitels)
    • im Dateinamen
    • im Transkript des Videos (sprich, im Video-Inhalt selbst)
    • in den ersten 125 Zeichen der Videobeschreibung (der Teil wird above the fold angezeigt)
    • in den Tags
    • in den Hashtags

    Achte außerdem darauf, dass Du Deine wichtigsten Keywords in der Kanalbeschreibung unterbringst.

    Sobald Du ein bisschen Übung hast, sind diese Punkte schnell abgehakt. Deswegen gehen wir auch direkt über zum nächsten Tipp:

    #3 Untertitel einfügen

    Untertitel haben zwei wesentliche Vorteile: Du machst Deine Videos damit allen Menschen zugänglich, die den Ton nicht hören können oder wollen. Und Du gibst YouTube durch den Text noch besser zu verstehen, worum es in dem Video geht.

    Der einzige Haken ist, dass es mit den automatisch generierten Untertiteln oft nicht getan ist. Undeutliche Aussprache, Dialekt (wie bei mir), Hintergrundgeräusche – manche Faktoren führen nun mal dazu, dass YouTube „schlecht hört“.

    Bessere deshalb die Untertitel manuell nach. Du kannst Dir das Transkript bei YouTube herunterladen und es dann so anpassen, dass der gesprochene Inhalt klar mitlesbar ist.

    #4 Die Videobeschreibung nutzen

    Hä, Beschreibung? Aber die Leute wollen doch Videos schauen, nicht lesen?

    Sei Dir da nicht so sicher! Bei längeren Anleitungsvideos z. B. ist es sehr praktisch für Dein Publikum, wenn die wichtigsten Schritte in der Beschreibung zum Nachlesen zusammengefasst sind.

    Maximal 5.000 Zeichen hast Du zur Verfügung, um Deine Keywords nochmal unterzubringen und den Video-Inhalt in Textform zu komprimieren. Muss man die Zeichen voll ausschöpfen? Nein, absolut nicht. Circa 300-350 Wörter sind eine gute Richtlinie.  

    In der Beschreibung kannst Du zudem Sprungmarken einfügen. Dafür musst einfach Zeiten in Schema X:XX einfügen, idealerweise am Anfang einer neuen Zeile. So machst Du das Video für Dein Publikum zugänglicher – wer wenig Zeit hat, springt direkt zur jeweils interessanten Stelle.

    Hier ein Beispiel für so ein Video-Inhaltsverzeichnis:

    Sprungmarken in der Beschreibung
    Quelle: Video „5 Schlüsselfaktoren im Content-Marketing“, abgerufen am 10.06.2021

    #5 Klickraten pushen: Thumbnail und Video-Titel optimieren

    In der YouTube-Suche oder der Empfehlungsleiste aufscheinen: Schön und gut. Schlussendlich willst du aber, dass man Deine Videos auch anklickt. Hohe Klickraten sind ein positives Nutzungssignal an den YouTube-Algorithmus und steigern die Chancen, dass das Video wiederum häufiger empfohlen wird.

    Der erste Eindruck zählt. Damit Deine Videos auf Anhieb interessant genug wirken, müssen also zwei Faktoren passen wie die Faust aufs Auge:

    • das Vorschaubild (Thumbnail)
    • der Video-Titel

    Das Thumbnail sollte einen Hinweis darauf geben, worum es im Video geht.

    Beim Format gilt:

    • max. 2 MB groß
    • Seitenverhältnis 16:9
    • optimale Größe: 1280 x 720 Pixel

    Idealerweise überlegst Du Dir, wie Du einen Wiedererkennungswert schaffen kannst: Sollen immer die gleichen Personen zu sehen sein? Die gleichen Farben? Der gleiche Rand?

    Auf dem Kanal The Take werden beispielsweise Filme und Serien analysiert. Die Thumbnails sind klar gebrandet und stellen sofort einen Bezug zum Video-Inhalt her:

    Gute YouTube Thumbnails
    Screenshot von youtube.com (10.06.2021)

    Fehlt noch der Video-Titel: Versuche, Dich auf 50 Zeichen zu begrenzen, denn dann wird der Titel vollständig angezeigt. Und ja, das ist oft gar nicht so leicht.

    Achtung: Mach auf keinen Fall falsche Versprechen! Dann ist zwar deine Klickrate hoch, aber dafür deine Zuschauerbindung wahrscheinlich schlecht.

    #6 Intro und Outro perfektionieren

    Sobald jemand auf Dein Video geklickt hat, tickt wortwörtlich die Uhr. Du hast ca. 5-10 Sekunden, die Aufmerksamkeit der Person zu halten bzw. sie weiter zu steigern. Das ist sehr, sehr wenig Zeit. Der Beginn eines Videos entscheidet darüber, ob der Nutzer/die Nutzerin dran bleibt, oder eben nicht!

    Mach sofort, und wirklich sofort klar, was auf die Zuschauer:innen zukommt. Abo-Aufrufe, Jingles etc. haben in den ersten Sekunden des Videos nichts verloren!

    Welchen Vorteil haben die Leute davon, Dein Video weiter anzuschauen? Was lernen oder erfahren sie? Eventuell kannst Du auch gleich ansprechen, was Du im Video nicht abdecken wirst – so verhinderst Du enttäuschte Erwartungen. 

    Was funktioniert gut? Humor! Das Video „Vaccines: A Measured Response” vereint von der ersten Sekunde an drei Dinge:

    • ein polarisierendes Thema
    • hohes Tempo
    • witzige Moderation

    (Was hoffentlich sowieso klar ist: Es geht nicht darum, im Intro mit aller Macht zu polarisieren!)

    Am Ende des Videos heißt es nochmal Gas geben. In den letzten 10-20 Sekunden kannst Du…

    • auf weitere Videos von Dir verweisen.
    • zur Diskussion in den Kommentaren aufrufen.
    • einen Ausblick geben, wie es weitergeht (falls Du z. B. eine Video-Serie planst).

    #7 Kürzen, was gekürzt werden muss

    In den allermeisten Fällen werden Videos besser, wenn man beim Kürzen nicht lange fackelt. Schneide alles heraus, was Dir störend oder unnötig vorkommt. Aber wie lange soll ein YouTube-Video eigentlich sein?

    Die „ideale“ Länge gibt es nicht. Orientiere Dich bei der Video-Länge an folgenden Faktoren:

    1. Das Video-Thema

    Geht es um ein Tutorial? Ein Interview? Ein ausführliches Analyse-Video? Eine Analyse z. B. darf ruhig etwas länger sein – genau das macht dieses Format schließlich aus.

    Ein Beispiel: Auf dem Kanal Alt Shift X werden Filme und Serien analysiert, u. a. die HBO-Serie Westworld. Wie du siehst, dauert das Video zum Staffelfinale sogar eine halbe Stunde. Absolut gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass die einzelnen Folgen der Serie 50 Minuten oder mehr umfassen.

    20 oder 30 Minuten zu einer 50 Minütigen Folge? Kein Problem!
    Screenshot von youtube.com (10.06.2021)

    2. Das Publikum

    Überlege Dir bei jedem Video, in welcher Situation die Leute es anschauen.

    Haben sie es eilig und wollen eine schnelle Antwort? Das wäre z. B. bei unserem Keyword von oben der Fall: Wenn ich „fahrradschlauch wechseln“ suche, will ich das möglichst schnell erledigen und habe wenig Geduld. Vermutlich stehe ich schon vor meinem Rad und habe das Video auf meinem Handy geöffnet.

    Wenn ich wiederum Westworld-Fan bin und mich so richtig ins Serienfinale reinsteigere, schaue ich die Analyse vielleicht am Computer oder auf dem Fernseher. Ich will alle Details sehen – das dauert 30 Minuten? Kein Problem! Versuch Deinen User:in zu verstehen.

    Mit anderen Worten: Frag Dich beim Kürzen, wie viel Geduld Du von den Leuten erwarten darfst, an die Du Dich richtest.

    3. Die Top-Konkurrenz

    Schau nach, wie lang die Top 1-5 Videos in der YouTube-Suche sind. Wenn wir zurück zum Fahrrad-Keyword kommen, sehen wir, dass die ersten drei Ergebnisse zwischen 3 und 5 Minuten liegen. Das scheint also ein guter Rahmen zu sein.

    Ideale Länge eines Videos
    Screenshot von youtube.com (10.06.2021)

    Generell ist eine Länge zwischen 5 und 15 Minuten für viele Themen passend. Aber wie gesagt, geh nicht nach solchen Pauschalwerten – orientiere Dich lieber an der Konkurrenz und Deiner eigenen Einschätzung.

    #8 Den Kanal professionell planen & gestalten

    Genauso wichtig wie die Videos selbst ist ihr „Zuhause“: Dein Kanal. Der sollte natürlich so professionell wie möglich aufgebaut und schön übersichtlich sein.

    Diese drei Punkte gehören zum professionellen Setup:

    1. Kanaltrailer

    Vermittle in ca. 1 Minute, worum es auf dem Kanal geht. Im besten Fall motiviert der Trailer das Publikum direkt zum Abo und verschafft Deinem Kanal dadurch positive Nutzungssignale.

    2. Playlists

    Gruppiere Deine Videos in sinnvollen Playlists. So steigerst Du die Chancen, dass jemand länger auf Deinem Kanal bleibt und direkt weitere Videos anschaut. Wichtig ist nur, es nicht zu übertreiben. Schließlich sollen die Playlists den Content übersichtlich organisieren. Wenn Du für jedes zweite Video eine neue Liste erstellst, ist dieser Effekt dahin.

    3. Content-Planung

    Starte am besten Fall mit einer Recherche im Netz und auf YouTube. Für welche Zielgruppe möchtest Du Videoinhalte erstellen und welche Themen sind in dieser Zielgruppe gerade besonders nachgefragt, für die es aber noch nicht so viele oder wirklich gute Videos gibt. Dann hast Du einen Ausgangspunkt, mit dem Du Deinen Kanal einen Fuß in die große Tür der YouTube-Community bekommst.

    Stell im Vorfeld einen Plan auf, mit welcher Frequenz Du neue Videos hochladen willst. Im besten Fall kündigst Du das dann direkt im Header-Bild an. So wissen Leute, die noch nicht bereit zum Abonnieren sind, dass es auf Deinem Kanal z. B. jeden Freitag Neuigkeiten gibt.

    Meine Empfehlung: Starte mindestens mit einem Video pro Woche.

    Abonnenten und Abonnentinnen aufzubauen funktioniert in der Regel nur, wenn Nutzer:innen mehrfach über deine Videos stolpern und merken, dass Du für sie wirklich relevant bist!

    #9 Analysieren statt improvisieren: das Creator Studio nutzen

    Im Creator Studio verrät Dir YouTube eine ganze Menge darüber, wie Leute sich auf Deinem Kanal und bei Deinen Videos verhalten. Du siehst hier u. a.,

    • welche Videos die meisten Klicks kriegen,
    • an welchen Stellen im Video Du Zuschauer:innen verlierst oder…
    • über welche Kanäle/Suchfunktionen die User:innen zu Deinen Videos kommen.

    Warum ist das wichtig? Weil Du dadurch erfährst, was Du besser machen kannst.

    Nehmen wir z. B. die durchschnittliche Wiedergabedauer in Prozent: Bei sehr langen Videos ist sie unverhältnismäßig gering? Dann könntest Du versuchen, das nächste lange Video stattdessen in mehrere Videos mit je 15-20 Minuten aufzusplitten.

    So logisch es klingt – nutze unbedingt die Daten, die YouTube zur Verfügung stellt. Die Alternative ist nämlich, auf gut Glück zu optimieren, und das ist leider oft Zeitverschwendung.   

    #10 Bonus-Tipp: praktische YouTube-SEO-Tools

    Abschließend habe ich Dir ein paar kostenlose Tools für YouTube-SEO aufgelistet, die Du nutzen kannst, um Keywords zu recherchieren oder Deine Thumbnails aufzumotzen:

    Fazit: Die wichtigsten Grundregeln für YouTube-SEO

    Jetzt weißt Du im Grunde alles, was Du für YouTube-SEO brauchst. Damit Dir garantiert nichts entgeht, hier zum Abschluss die wichtigsten Prinzipien für einen erfolgreichen YouTube-Kanal und Videos, die richtig gut ankommen:

    • YouTube-SEO im Sinne von Keyword-Optimierung etc. ist nur die halbe Miete. Die Videos selbst müssen überzeugen – ansonsten ist die sauberste Optimierung wertlos. Das gilt bei „normalem SEO“ natürlich ebenso, der Inhalt muss überzeugen. Du solltest die Wiedergabezeit Deiner Videos analysieren und daraus lernen, was ankommt und an welchen Punkten Nutzer:innen aussteigen.
    • Leg Dir zumindest ein Basic-Equipment zu. Mit einer guten Smartphone-Kamera, einem Stativ, einem Mikro und guter Ausleuchtung bist Du fürs Erste schon bereit.
    • Fördere aktiv die Interaktion, indem Du zum Kommentieren aufforderst, Playlists erstellst etc.
    • Mach keine leeren Versprechen, nur um Klicks abzugreifen!
    • Verwende das Creator Studio, um gezielt Deinen Kanal zu verbessern.
    • Plane genug Zeit für die Betreuung Deines Kanals ein. Ein aktiver YouTube-Channel, aus dem etwas werden soll, ist kein Hobby für nebenher, sondern kostet viele Stunden.
    • Lass Dir genug Freiraum für spontane Video-Ideen bzw. -Vorschläge aus Deiner Community.

    Du wirst sehen: Je länger Du Deinen Kanal betreibst, desto mehr bekommst Du ein Gefühl dafür, was Deine Zuschauer:innen gern sehen wollen. Und solche Wünsche zu erfüllen, ist sinnvoller, als mit aller Macht eine Keyword-Liste abzuarbeiten. Denn Du machst Deine Videos ja nicht für einen Algorithmus – sondern für Dein Publikum.

    In diesem Sinn: Viel Erfolg!

  • Die besten Newsletter-Plugins für WordPress – DSGVO-konform!

    Die besten Newsletter-Plugins für WordPress – DSGVO-konform!

    Hier kommt Teil 2 der Reihe „E-Mail-Marketing mit WordPress“. Ihr habt also mit den E-Mail-Lead-Generation-Plugins reichlich Daten Eurer potenziellen Kunden gesammelt oder wisst zumindest, wie Ihr damit loslegen könnt? Sehr gut, dann wird es Zeit, sich über den nächsten Schritt Gedanken zu machen. Was habt Ihr mit den Leads vor, was bietet Ihr ihnen? Am besten natürlich einen Newsletter. Was die Inhalte betrifft, habt Ihr freie Hand. Wollt Ihr auf aktuelle Rabattaktionen und Gewinnspiele hinweisen oder auf einen neuen Beitrag oder ein Video aufmerksam machen? Bei Eurer Marketingstrategie sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

    In unserer modernen und vor allem schnelllebigen Zeit wird nicht nur täglich ins E-Mail-Postfach geschaut, Nachrichten und E-Mails werden mittlerweile von fast jedem auch unterwegs gelesen. Die E-Mail ist somit nach wie vor der schnellste und günstigste Weg, seine Kunden zu erreichen. Mithilfe von Newslettern kann eine stabile und persönliche Kundenbindung aufgebaut und ein regelmäßiger Kontakt hergestellt werden.

    Vorausgesetzt Ihr liefert Euren Lesern echten Mehrwert, der etwas taugt und ihr Interesse weckt, kommen Newsletter tatsächlich bei den meisten Kunden gut an und werden gern gelesen. Zu werblich oder spammy dürfen die Inhalte natürlich nicht sein. Mit einem Newsletter schafft Ihr Aufmerksamkeit für Euren Content und bindet die gesammelten Leads an Eure Website und damit auch an Euer Unternehmen. Doch wie versendet Ihr diese Inhalte am besten?

    Welche WordPress-Plugins Euch dabei unterstützen, findet Ihr in dieser Best-of-Zusammenstellung.

    [toc heading_levels =“2,3″]

    Update wegen DSGVO-Konformität und dem Privacy-Shield-Abkommen

    Achtung: Aufgrund der Entscheidung des EuGH, das Privacy-Shield-Abkommen für ungültig zu erklären, habe ich diesen Artikel aktualisiert und einen besonderen Wert auf die Speicherung der Daten in Europa gelegt!

    Das Urteil des EuGH bedeutet eigentlich, dass jetzt erst einmal keine Nutzerdaten aus der EU mehr in die USA übertragen und dort verarbeitet werden dürfen. (…) Mittelfristig müssen alle Unternehmen eine Bestandsaufnahme der genutzten Anbieter vornehmen. Die Datenschutzbehörden können sonst Bußgelder wegen der unberechtigten Übertragung von Nutzerdaten in die USA verhängen.

    Sören Siebert
    Rechtsanwalt

    Die große Frage vorab: Wie sollen die E-Mails versendet werden?

    Bevor es losgeht, solltet Ihr noch etwas Wichtiges über den Versand von Newslettern wissen: Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Mails mit eurem Newsletter zu versenden:

    1. Mails über den eigenen Webspace versenden – Nicht empfehlenswert!

    Über die WordPress-interne Mailfunktion, die auch Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren etc. versendet lassen sich selbstverständlich auch andere E-Mails versenden. Diese Mails werden durch den WordPress-Core via PHP-mail()-Funktion verschickt, was leider sehr häufig von Hackern und Spammern missbraucht wird. Daher ist diese Variante generell nicht besonders empfehlenswert. Ein Risikofaktor sind hier besonders unprofessionelle oder alte Plugins, für die keine Updates mehr zur Verfügung gestellt werden. Sie sind eine Sicherheitslücke und damit ein potenzieller Angriffspunkt für Hacker.

    Eine besserer Weg ist es, den internen Mail-Server zu verwenden, beispielsweise durch ein Plugin wie WP Mail SMTP. Die meisten Webhoster haben allerdings eine Obergrenze, wie viele E-Mails Ihr pro Tag verschicken könnt und ihr müsst auf der IP-Adresse des Servers und Eurer E-Mail-Adresse euch ein gewisses Vertrauen erarbeiten, damit die Mails zuverlässig zugestellt werden. Legt ihr einfach los, oder vergesst ihr Dinge wie SPF- und DKIM-Schlüssel wird es sehr häufig passieren, dass Eure E-Mails im Spamordner der Empfänger landen.

    Generell solltest Du Deine E-Mails immer VOR dem Newsletter-Versand auf Spamverdacht überprüfen!

    2. Mails über einen Zustelldienst versenden – Viel besser!

    Diese Variante ist deutlich empfehlenswerter! Ihr sucht Euch für den Versand der Newsletter entweder eine externe Newsletter-Software, ein Plugin mit eigenem Versandservice oder nutzt einen großen E-Mail-SaaS-Anbieter wie Amazons SES mit ordentlichem SMTP-Relay

    Denn maßgeblich für Erfolg oder Misserfolg Eures E-Mail-Marketings ist das SMTP-Relay verantwortlich. Wenn Ihr Euch für eine externe Newsletterlösung entscheidet und Eure Mails eben nicht über den eigenen E-Mail-Server verschickt, gelangen diese über einen anderen Weg an den gewünschten Empfänger. Große Newsletter-Tools erlauben daher das Versenden mehrerer Tausend Mails pro Tag, und zwar ohne Sicherheitslücken und ohne als Spam markiert zu werden. Diese Tools sind auf den Versand von E-Mails spezialisiert und in der Regel auch auf Whitelists gelistet und kümmern sich sofort darum, wenn ein Server doch mal auf einer Blacklist landen sollte.

    Whitelisting sorgt dafür, dass die Absender-IPs der E-Mails nicht auf Spam geprüft werden. E-Mails, die über Server versendet werden, die auf der Whitelist stehen, landen also automatisch im Postfach des Empfängers. Ein entscheidender Vorteil vieler Newsletter-Softwares ist, dass sie in die Whitelist eingetragene Server nutzen. Durch einen zuverlässigen Versand können Zustellraten von über 99 % erreicht werden.

    Wenn Ihr bereits viele Adressen oder Leads generiert habt, macht ein WordPress-Plugin ohne externen Mailserver keinen Sinn mehr!

    Ihr solltet also entweder einen externen Versanddienst für den Versand aus WordPress heraus nutzen, oder die Newsletter-Abonnenten über das WordPress direkt in eine externe Newsletter-Software oder ein CRM-Tool übergeben!

    In der folgenden Liste stelle ich Euch nun die besten Newsletter-Plugins und Anbieter für WordPress vor:

    1. Interne Newsletter-Tools

    Mit einem internen Newsletter-Tool gehst Du in Sachen DSGVO auf Nummer sicher! Intern gehostete Newsletter haben, laut Dr. Ronald Kandelhard aus einem rechtlichen Blickwinkel vor allem den Vorteil, dass hier keine Daten an Dritte übermittelt werden. Alle Vorkehrungen für die Datenübertragung an Dritte, die insbesondere bei US-Anbietern – die Nutzung von Newsletter nach der DSGVO schwierig machen können, sind hier nicht erforderlich.

    MailOptin

    MailOptin ist ein ebenfalls sehr beliebtes WordPress-Newsletter-Plugin, das sowohl in einer kostenlosen Version bei WordPress.org als auch in einer Premium-Version mit mehr Funktionen erhältlich ist. Es umfasst zwei Funktionsbereiche:

    1. Lead-Generierung: Diese Funktionen sind darauf ausgerichtet, die Liste der Abonnenten zu erweitern.
    2. E-Mail-Automatisierung & Newsletter: Diese Funktionen helfen bei der Erstellung von automatischen Newslettern direkt aus dem WordPress-Dashboard heraus.

    Zu beachten ist, dass MailOptin einen E-Mail-Marketingservice eines Drittanbieters nicht vollständig ersetzt, wie es die Plugins MailPoet oder Newsletter tun. Mit MailOptin lassen sich zwar Newsletter erstellen, aber man benötigt immer einen Drittanbieter-Service dahinter, wie zum Beispiel Mailchimp, um die Listen zu verwalten und diese E-Mails zuzustellen. MailOptin ist unter anderem mit diesen Dienste kompatibel:

    MailOptin ist unter anderem mit diesen Dienste kompatibel

    Vorteile von MailOptin

    • Hat von allen Plugins auf dieser Liste die flexibelsten Opt-in/Listenerstellungstools.
    • Man braucht immernoch einen E-Mail-Marketingservice eines Drittanbieters
      Kann ein Vor- und Nachteil sein, je nachdem, was man möchte!
    • Ermöglicht es E-Mails zu erstellen, ohne das WordPress-Dashboard zu verlassen.
    • Man kann schnell einmalige E-Mails verfassen oder auch automatische Newsletter versenden, z.B. eine Zusammenfassung der neuesten Beiträge.
    • Verfügt über einen integrierten A/B-Test für die Opt-in-Formulare, um mehr Abonnenten zu gewinnen.

    Fazit: MailOptin bietet viele Optionen zum Erstellen von Opt-in-Formularen. Dies ist definitiv eine seiner Stärken im Vergleich zu den anderen Tools. Mit MailOptin kann man sehr einfach Popups, Benachrichtigungsleisten, Slide-Ins und andere Formular-Formen erstellen, ohne ein separates Plugin wie zum Beispiel OptinMonster verwenden zu müssen. Die meisten anderen Newsletter-Plugins bieten hingegen nur relativ einfache Opt-in-Formulare. Als internes Newsletter-Plugin kannst Du MailOptin relativ einfach DSGVO-konform einsetzen.


    MailPoet

    MailPoet

    MailPoet ist ein Urgestein unter den WordPress-Newsletter-Plugins und wird laut den Entwicklern von über 300.000 Websites genutzt. MailPoet liefert bereits vorgefertigte responsive Templates. Mit dem Generator könnt Ihr aber auch eigene Newslettervorlagen gestalten. Das Plugin liefert Euch ein Double-Opt-in-Verfahren, ein Abonnementformular, die Verwaltung über das WordPress-Dashboard, automatisierte E-Mails und Statistiken über die Aktivitäten Eurer Interessenten. Nachdem Ihr MailPoet installiert habt, klickt Ihr im Dashboard auf der linken Seite das Plugin an und geht auf Einstellungen. Auf der „Senden mit“-Seite klickt Ihr auf „konfigurieren“ und dort wählt Ihr SMTP aus. Wie gesagt ist SMTP wichtig, um nicht im Spam zu landen und um sicherzustellen, dass Ihr überhaupt eine größere Menge an Mails verschicken könnt. Auf diese Weise hat MailPoet das Problem zwischen Plugin und SMTP-Relay gelöst.

    Bei bis zu 1.000 Abonnenten ist die Nutzung von MailPoet völlig kostenfrei! Einfach installieren und los geht’s. Bei einer größeren Anzahl sind die Kosten gestaffelt, los gehen die Premium-Pläne bei 12 € im Monat. Habt Ihr einmal 65.000 Leads, kostet Euch das beispielsweise 271 € im Monat, 6.000 Subscriber kosten 58 € monatlich. Insbesondere der kostenlose Einstieg ist für Freiberufler, gemeinnützige Organisationen und Kleinunternehmen sehr interessant. Mit der Freemium-Version können dann alle erweiterten Funktionen genutzt werden.

    Für große Unternehmen lässt sich MailPoet mit dem Wachstum eines Unternehmens problemlos mit skalieren, so dass man sich nie Gedanken darüber machen muss, ob die Software noch ausreicht. Die benutzerfreundliche Oberfläche ist für jeden intuitiv zu bedienen. MailPoet lässt sich übrigens sehr gut in WooCommerce integrieren. E-Mails werden über unterschiedliche Zustellungspartner versendet. Entweder man benutzt den MailPoet Email Sending Service (dieser kann eine unbegrenzte Anzahl von E-Mails versenden und ist kostenlos für bis zu 2.000 Abonnenten, oder die Mails von einem Drittanbieterdienst wie SendGrid oder Amazon SES oder vom eigenen Server/SMTP aus versenden.

    Vorteile von MailPoet

    • Hat eine kostenlose Version und eine super einfache Einrichtung..
    • Ermöglicht es, alles vom WordPress-Dashboard aus zu verwalten.
    • Verfügt über einen Drag-and-Drop-E-Mail-Builder und vorgefertigte E-Mail-Vorlagen.
    • Verfügt über einen eingebauten Versanddienst, um sicherzustellen, dass E-Mails die Abonnenten erreichen (oder man nutzt Versanddienste von Drittanbietern)
    • Es lassen sich einmalige E-Mails oder automatische Sequenzen erstellen.
    • Verfügt über grundlegende E-Mail-Marketing-Automatisierung, wie das Versenden von WooCommerce-E-Mails mit aufgegebenem Warenkorb.

    Fazit: Das Tool ist einfach und simpel. Sucht Ihr genau so etwas, seid Ihr bei MailPoet richtig. Es ist weder externe Software noch All-in-one-Lösung, sondern ein Plugin, das in WordPress installiert wird. MailPoet ist insbesondere sehr für Anfänger geeignet, auch weil bis zu 1.000 Subscriber kostenfrei sind. In Sachen DSGVO braucht ihr Euch keine Sorgen zu machen, denn alle Daten bleiben auf Eurem Server!


    Mailster – Ehemals MyMail

    Mailster

    Ein weiteres Plugin zum Einbinden in WordPress ist Mailster, früher MyMail genannt. Simpel und intuitiv – Mailster verspricht beides. Ein Drag-and-drop-Generator ermöglicht Euch die Erstellung responsiver Templates. Das Tool tritt mittels automatisierter E-Mails mit Euren Subscribern in Kontakt, versendet Geburtstagsgrüße, Willkommensmails und tägliche oder wöchentliche Newsletter, wenn Ihr den Autoresponder eingeschaltet habt. Ihr könnt Eure Abonnenten und Kampagnen analysieren und nachverfolgen und sogar sehen, welche E-Mail-Clients die Subscriber verwenden. Auch die Klickrate auf Eure Website wird angezeigt. Mailster verspricht eine Steigerung Eurer Konversionsrate. Eben eine All-in-one-Lösung in einem Plugin.

    Mailster arbeitet mit den gängigen E-Mail-Zustelldiensten zusammen, wie dem SES von Amazon oder Mandrill. Auch das Plugin von WooCommerce ist integrierbar. Besonders im E-Commerce ist es wichtig, mit Euren Kunden vernetzt zu bleiben und beispielsweise über Rabattaktionen zu informieren.

    Wenn Ihr Euch für Mailster entscheidet, könnt Ihr das Plugin 60 Minuten direkt online einmal ausprobieren. Das Plugin selbst kostet dann einmalig 69 USD. Der Preis ist also sehr überschaubar und fair.

    Vorteile von Mailster

    • Damit lässt sich alles vom WordPress-Dashboard aus verwalten.
    • Kann mit den beliebtesten Versanddiensten von Drittanbietern integriert werden.
    • Verfügt über einen sehr guten Drag-and-Drop-E-Mail-Builder.
    • Ermöglicht die Erstellung einmaliger E-Mails oder automatischer Sequenzen.
    • Verfügt über eine Unsplash-Integration, mit der man sehr schnell lizenzfreie Bilder in E-Mails einfügen kann.
    • Enthält integrierte Analysefunktionen, einschließlich einer Option zur Verfolgung der Geolokalisierung des Lesers.
    • Kompatibel mit vielen beliebten Listenerstellungs-Plugins wie zum Beispiel OptinMonster.

    Fazit: Mailster ist aus unserer Sicht eins der besten Newsletter-Plugins und das meistverkaufte Newsletter-Plugin bei Envatos Plattform codecanyon. Mailster leistet eine ganze Menge, was andere Plugins nicht können. Es ist für Anfänger und Profis geeignet, denn die Anwendung ist einfach und intuitiv!


    The Newsletter Plugin

    The Newsletter Plugin

    Eine weitere All-in-one-Lösung bietet dieses Plugin. Mit weit über 3 Millionen Downloads ist es eins der beliebtesten Newsletter-Systeme weltweit. Der neugestaltete Drag-and-drop-Composer verspricht eine noch einfachere Handhabe als bisher und erlaubt Euch responsive Newsletter zu erstellen. Ein Spam-Check sorgt dafür, dass keine Spam-Mail-Adressen in Euer Formular geraten. Ihr könnt eigene Templates erstellen und ein Anmelde-Widget sowie die Anmeldeseite können individualisiert werden. Außerdem bietet Euch das Tool sowohl Double- als auch Single-Opt-in mit einer Datenschutzerklärungsbox, Kompatibilität mit jedem SMTP-Plugin, Anzeigen von Statistiken, WooCommerce- sowie Google-Analytics-Integration und Pop-ups für noch mehr Leads. Dazu eine unbegrenzte Anzahl an Leads und Mails sowie Text- und HTML-Versionen Eures Newsletters. Das Newsletter-Plugin bietet also alles, was Ihr für Eure E-Mail-Marketing-Strategie benötigt. Die Preise richten sich nach der Art Eures Unternehmens. Das deutsche Newsletter-Plugin kann kostenlos getestet werden, danach könnt Ihr aus zwei Paketen wählen. Blogger zahlen 69 $ im Jahr. Es gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie sowie ein Jahr lang Zugriff auf Updates und Ihr dürft das Plugin auf drei verschiedenen Websites installieren. Agenturen zahlen aber wesentlich mehr: 269 € im Jahr für die gleichen Features. Dafür kann das Tool auf einer unbegrenzten Anzahl an Websites installiert werden.

    Vorteile des Newsletter Plugins

    • Hat eine kostenlose Version.
    • Ermöglicht es, alles vom WordPress-Backend aus zu verwalten.
    • Arbeitet mit den üblichen WordPress SMTP-Plugins, um die Nutzung eines E-Mail-Versanddienstes eines Drittanbieters zu ermöglichen.
    • Verfügt über einen sehr komfortablen Drag-and-Drop-E-Mail-Builder.
    • Ermöglicht den Versand von einmaligen E-Mails (kostenlos) oder automatischen Newslettern (kostenpflichtig).

    Fazit: Das Newsletter Plugin bietet viele Features und ist eins der beliebtesten Plugins für E-Mail-Marketing mit WordPress. Wenn man einen eigenen Server, oder ein entsprechend performantes Webhosting hat, kann man hiermit seine Newsletter direkt aus WordPress heraus versenden. Dabei sollte man allerdings in jedem Fall ab ca. 1.000 Empfänger einen externen SMTP-Server wie Mailjet, Gmail oder Amazons SES zum Versenden verwenden. Dann ist dieses Plugin auch für größere Unternehmen geeignet und kann von Anfängern und Profis gleichermaßen verwendet werden. Als internes Newsletter-Plugin, kannst Du The Newsletter Plugin DSGVO-konform einsetzen, darfst dann allerdings nicht die Geo-Lokalisierung verwenden.

    2. DSGVO-konforme Newsletter-Tools

    1. Testsieger: GetResponse – Viel mehr als nur E-Mail-Marketing!

    GetResponse ist eine der umfangreichsten Online-Marketinglösung, die vollständig skalierbar ist und problemlos sowohl kleine als auch sehr große Listen (über 1 Million Abonnenten) verarbeiten kann. Seit über 10 Jahren bietet sie benutzerfreundliche Selbstbedienungsanwendungen und fachkundige Unterstützung für die Erstellung und Verwaltung von E-Mail-Marketingkampagnen, Newslettern und Autorespondern, die Kontakte in Kunden verwandeln.

    Durch vollautomatisierte Listenhygiene, Anti-Spam-Regeln und etablierte Beziehungen zu den wichtigsten Internet- und E-Mail-Dienstanbietern hat sich GetResponse seit über einem Jahrzehnt die höchstmöglichen Zustellbarkeitsrate erarbeitet und stellt somit sicher, dass die Nachrichten der Kunden auch wirklich ankommen und die höchstmögliche Rendite aus den Investitionen in das eigene E-Mail-Marketing erzielen.

    Erweitern Sie Ihre Liste, verfolgen Sie Website-Besuche und senden Sie E-Commerce-Daten mit GetResponse für WordPress.

    Verwandeln Sie die Besucher und Kunden Ihres Blogs, Ihrer Website oder Ihres E-Commerce-Shops in hoch engagierte Abonnenten. Mit GetResponse für WordPress können Sie Website-Besucher zu Ihrer Kontaktliste hinzufügen, Kontaktinformationen aktualisieren, Website-Besuche verfolgen und E-Commerce-Daten an GetResponse weiterleiten. Es hilft Ihnen, Ihre Liste ständig zu erweitern und stellt sicher, dass Sie über die Kontaktinformationen und E-Commerce-Daten verfügen, um erfolgreiche Marketingkampagnen zu planen.

    WordPress Plugin-Funktionen

    • Fügen Sie GetResponse-Landingpages auf Ihrer WordPress-Site hinzu.
      • Neue Webinar-, Anmeldungs-, Werbe-, Download- oder verkaufsorientierte Seiten einfach bereitstellen
      • Verwenden Sie Popup-, Exit-Popup- und feste Balkenformulare auf den Seiten, um mehr Anmeldungen zu erhalten
    • Führen Sie A/B-Tests durch, um sicherzustellen, dass Ihr Seitendesign für Konvertierungen optimiert ist.
    • Veröffentlichen Sie Landingpages einfach unter Ihrer WordPress-Domain als Unterseite. Fügen Sie Kontakte ohne 3rd-Party-Integrationen direkt nach der Anmeldung über eine Ihrer Landing Pages hinzu.
    • Fügen Sie GetResponse-Formulare an beliebiger Stelle auf Ihrer Website und in Ihren Blog-Einträgen hinzu.
      • ein Opt-in-Feld für Kommentare und Registrierungsformulare hinzufügen, um Website-Besucher zu Ihrer Liste hinzuzufügen
      • Hinzufügen einer Opt-in-Box zu Kontaktformular 7 und BuddyPress-Formularen
    • WooCommerce – Kontakte hinzufügen und E-Commerce-Daten sammeln: Durch die integrierte Integration mit WooCommerce können Sie Kunden zu Ihrer Kontaktliste hinzufügen und E-Commerce-Daten an GetResponse senden. Hier sehen Sie, was Sie damit tun können:
      • Erweitern Sie Ihre Liste, indem Sie Kunden an der Kasse hinzufügen
      • Kundenlisten nach GetResponse exportieren (mit dieser Option können Sie benutzerdefinierte Felder und die Kaufhistorie exportieren
      • Informationen über die Ausgabengewohnheiten der Kunden, Produkte, getätigte Einkäufe und Einkaufswagen sammeln.
    • Erstellen Sie Workflows auf der Grundlage der besuchten URLs: Verwenden Sie erweiterte Suchoptionen, um Personen zu identifizieren, die Ihre Website kürzlich besucht haben. Erstellen Sie hierfür einfach und schnell benutzerdefinierte Filter und richten Sie Ihre E-Mail-Angebote gezielt aus.

    Funktionen der E-Mail-Marketing-Lösung von GetResponse

    • Über 300 Vorlagen für E-Mails in vielen Branchen.
      Wählen Sie aus über 300 HTML-Vorlagen, um aufmerksamkeitsstarke Kampagnen für jedes Publikum und jede Branche zu erstellen. Verwenden Sie den intuitiven Editor, um Ihre E-Mail-Kommunikation mit coolen Grafiken, Schriftarten und Formatierungen anzupassen und dann mit Ihrem Firmenlogo und Ihren Farben zu versehen.
    • A/B-Tests schnell und sicher erstellen.
      Um sicherzustellen, dass Sie mit Ihrer E-Mail-Kampagne die besten Ergebnisse erzielen, testen Sie sie zuerst! Erstellen Sie bis zu 5 Nachrichten mit verschiedenen Personalisierungstechniken, Layouts und Stilen. GetResponse wird jede Version für Sie testen und dann automatisch die beste auswählen und versenden! Das dauert nur Minuten und kann Ihnen bares Geld sparen – und verlorene Kunden!
    • Integrierte E-Mail-Analyse.
      Stellen Sie sicher, dass jede Kampagne besser ist als die letzte! Lassen Sie GetResponse jedes Öffnen, Klicken, Abbestellen und Kaufen verfolgen. Sehen Sie das Gesamtbild mit visuellen Diagrammen, und erhalten Sie täglich individuelle Berichte in Ihrem Posteingang.
    • Garantierte Zustellbarkeit!
      GetResponse wendet mehr als 10 Jahre fachkundige menschliche und automatisierte Systemüberwachung an, damit Ihre E-Mail-Marketingnachrichten in den Posteingängen der Interessenten landen und nicht in deren Junk-Ordnern. Von der automatisierten Listenhygiene bis hin zu den etablierten ISP-Beziehungen und Feedback-Schleifen stellt GetResponse sicher, dass Ihre Kampagnen – und Ihre Marke – stets geschützt und konform sind.
    • Integration sozialer Medien.
      Millionen potenzieller Kunden erhalten ihren Produkt-Buzz“ über soziale Netzwerke – und Sie müssen dabei sein! GetResponse bringt Sie mit Point-and-Click-Integration mitten in dieses Non-Stop-Gespräch. Lassen Sie Facebook und Twitter noch heute sofortige Links zu Ihren neuesten Kampagnen, Coupons und Blogs liefern!
    • Online-Umfragen erstellen.
      Mit GetResponse-Umfragen kostet Sie Forschung keinen Cent mehr! Stellen Sie so viele Fragen, wie Sie wollen, und erhalten Sie die Daten, die Sie benötigen, um Produkte zu verbessern, Kampagnen gezielter auszurichten und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein! Die Verwendung ist kinderleicht – Sie brauchen nur mit der Maus zu zeigen und zu klicken, um die Ergebnisse zu entwerfen, zu veröffentlichen und zu beobachten.
    • Coaching und Support.
      Die Experten von GetResponse stehen Ihnen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zur Verfügung, um Ihnen dabei zu helfen, Ihr E-Mail-Marketing – und Ihre Gewinne – zu maximieren. Ganz gleich, ob Sie ein Team von einem oder 20 Mitarbeitern sind, GetResonse arbeitet mit Ihnen Schritt für Schritt zusammen, damit Sie Ihr Marketing intelligenter und schneller gestalten können – ohne zusätzliches Personal. Setzen Sie sich per Telefon, E-Mail oder Live-Chat mit dem Team in Verbindung. Es ist freundlich und kostenlos!

    Fazit: GetResponse ist ein sehr mächtiges aber intuitives Marketing-Tool. Neben klassischem E-Mail-Marketing und Newslettern lassen sich mit GetResponse auch Marketing-Automation, optimierte Landingpages und Funnels sowie Webinare schnell und einfach einrichten. Als Europäischer Anbieter ist GetResponse selbstverständlich DSGVO-konform einsetzbar und bietet hierfür sogar ein integriertes Consent Management Tool für nahtlose DSGVO-Compliance und Opt-in-Transparenz.


    2. CleverReach – Deutscher Anbieter mit Marketing-Automation!

    CleverReach

    Das Tool aus Deutschland erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es ist minimalistisch gehalten, was die Funktionen und den Style der Newsletter betrifft. Wenn Ihr ein Unternehmen habt, das (noch) nicht viele Newsletter versendet, ist CleverReach vielleicht das Richtige für Euch. Über 50 verschiedene mittlerweile auch responsive Templates können auf dem Smartphone, PC und Tablet dargestellt werden. Ein Dashboard-Widget-Plugin ermöglicht Euch, alles auf einen Blick in Eurem WordPress-Dashboard anzeigen zu lassen. CleverReach gibt es mit dem Lite Tarif eine kostenlose, aber auch eingeschränkte Version. Um alle Funktionen nutzen zu können, muss man sich für eine der neuen Flatrates entscheiden.

    Der empfängerbasierte Tarif Basic geht ab 500 Empfängern los, kostet 15 EUR und hat u.a. folgende 3 Vorteile im Vergleich zum Lite-Tarif:

    1. unbegrenzte Anmeldeformulare
    2. Werbefreie Newsletter
    3. Klickstatistik

    Mit dem Pro-Tarif ab 18 EUR können bis zu 150.000 Empfänger kontaktiert werden. Folgende Vorteile sind im Vergleich zum Basic-Tarif enthalten:

    1. unbegrenzte Datenfelder im Empfängerprofil
    2. unbegrenzte Automationsketten
    3. zeitgesteuerter Versand

    Übrigens ist CleverReach mehr als nur ein Newsletter-Tool! Mit der neuen Marketing-Automation THEA von CleverReach lassen sich sowohl einfache als auch mehrstufige Kampagnen automatisieren:

    Fazit: CleverReach ist schlicht und einfach. Das kann dem einen gefallen und dem anderen zu minimalistisch sein. Im Netz wird der Support wegen seiner Hilfsbereitschaft gelobt. Mit CleverReach habt Ihr ein gutes Einstiegsmodell ins E-Mail-Marketing. Wächst Euer Unternehmen, werdet Ihr Euch wahrscheinlich für eine andere Software entscheiden, da die Kosten bei größeren Listen auf CleverReach schnell unangenehm werden, wenn man nicht regelmäßig auch E-Mails versendet und damit Erlöse erzielt. Als Deutscher Anbieter bietet CleverReach selbstverständlich alle Voraussetzungen, um datenschutzkonform eingesetzt zu werden.


    3. Brevo (ehemals Sendinblue)

    Brevo (ehemals Sendinblue)

    Brevo (ehemals Sendinblue) ist bekannt für seine responsiven Templates, die vor allem für Smartphones und Tablets spezialisiert sind. Damit erstellt Ihr E-Mail-Kampagnen mit A/B-Tests, Whitelisting sowie Credit-Paybacks und könnt Eure Leads verwalten – ein umfangreiches Tool mit vielen Features, wie vorgefertigten Templates und einem Template-Editor. Die Bedienung ist simpel und für Anfänger sowie Profis geeignet. Womit sich Brevo definitiv von der Konkurrenz abhebt, ist, dass Ihr mit diesem Plugin sogar SMS-Kampagnen erstellen und durchführen könnt. Wer jedoch sein Formular individuell anpassen möchte, braucht JavaScript-Kenntnisse. Möchtet Ihr ein komplett eigenes Formular auf der Website einbinden, müsst Ihr HTML-erfahren sein. Der Code wird dann an Sendinblue übertragen und kann beliebig eingebettet werden.

    Bis zu 1.000 E-Mails könnt Ihr monatlich kostenlos verschicken. Danach gibt es drei Pakete, deren Preise abhängig von der Anzahl der versendeten Mails sind. Lite, Standard und Pro bieten drei Preiskategorien mit unterschiedlichen Features. Bei Pro habt Ihr einen persönlichen Ansprechpartner und eine unbegrenzte Benutzeranzahl und Mediathek zur Verfügung.

    Fazit: Wenn Ihr ein zuverlässiges Tool sucht und Ihr mit den Standard-Templates zufrieden seid, ist Brevo (ehemals Sendinblue) für Euch das Richtige. Möchtet Ihr Euer Formular individualisieren, steht Euch bei Sendinblue ein sehr schöner visueller Editor zur Verfügung! Brevo (ehemals Sendinblue) hält sich an alle Bestimmungen der DSGVO ein und betreibt ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren in Deutschland.


    4. Rapidmail – Newsletter Tool aus Deutschland ohne Schnickschnack

    Wer ein Newsletter-Tool ohne viel Schnickschnack und verwirrende Funktionen sucht, ist bei rapidmail aus dem schönen Freiburg im Breisgau genau richtig. Erfreulich ist auch die flotte Geschwindigkeit und einfache Bedienung des Editors. Mit über 250 kostenlosen Vorlagen lassen sich sehr schnell schicke Newsletter erstellen und zuverlässig versenden. Bei Problemen gibt es einen kompetenten und freundlichen deutschsprachigen Telefonsupport, was wirklich ein echter Vorteil in Zeiten internationaler Saas-Tools ist!

    Mit rapidmail lassen sich sehr einfach auch Autoresponder und Follow-Up Mailings erstellen. Darüber hinaus gibt es jedoch keine Automation. Erfreulicherweise bietet rapidmail mittlerweile auch eine Tagging-Funktion, mit der man seinen Kontakten flexibel Attribute zuweisen kann.

    Die Tarife von Rapidmail sind sehr fair gestaltet: Je nach Anzahl der Empfänger kann man zwischen einer Flatrate und einem Preis pro Versand wählen. Die Flatrates sind für Vielsender vergleichsweise günstig. Die Tarifmodelle ohne Vertragslaufzeit sind besonders interessant für seltene Mailings. Dabei gibt es keinerlei Vertragsbindung und man bezahlt wirklich nur bei Versand eine Pauschale, die sich nach Anzahl der Empfänger richtet. Der erste Versand an bis zu 2.000 Empfänger ist dabei sogar gratis!

    Rapidmail bietet über ein eigenes WordPress-Plugin eine Schnittstelle zur Verbindung von WordPress Installation mit dem rapidmail Newsletter System. Mit dem Plugin lassen sich Anmeldeformulare einfach als Shortcode [rm_form] oder Widgets auf der eigenen WordPress-Website integrieren und nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen anpassen. Zusätzlich kann man die Abonnentengewinnung über die Kommentar-Funktion aktivieren. Darüber kann jeder Kommentierende entscheiden, ob er mit Absenden seines Kommentars auch gleich den Newsletter abonnieren möchte.

    Fazit: Manchmal ist einfach halt einfach gut! Wer also einfach nur mehr oder weniger regelmäßig schicke Newsletter versenden will und dabei einen schnellen, sicheren und komfortablen Dienst nutzen will, ist bei rapidmail sehr gut aufgehoben. Wer aus datenschutzrechtlichen Gründen einen Anbieter sucht, der die Daten direkt in Deutschland speichert, liegt mit Rapidmail in jedem Fall richtig.


    Achtung: Finger weg von MailChimp!

    MailChimp

    Die vielen Funktionen und die unkomplizierte Nutzung machen MailChimp zu einer der populärsten Newsletterlösungen weltweit. Dieses Tool ist ein externer und cloudbasierter Newsletterdienst und versendet die Mails sehr schnell und zuverlässig. MailChimp muss nicht installiert werden und lässt sich mit den meisten Lead-Generierungs-Plugins verknüpfen. Es gibt auch ein sehr einfaches Plugin zur Integration eines Newsletter-Formulars direkt von MailChimp.

    ACHTUNG: Der Einsatz von Mailchimp ist derzeit ein Rechtsrisiko!

    In Sachen Konformität des europäischen Datenexports von Mailchimp hat sich Mailchimp selbst bescheinigt, dass es sowohl dem EU-Schweizer Rahmen für den Schutz der Privatsphäre als auch dem schweizerisch-amerikanischen Rahmen für den Schutz der Privatsphäre entspricht. Am 16. Juli 2020 erklärte Europas höchstes Gericht (der EuGH) den EU-US-Datenschutzschild für ungültig!

    Zwar verpflichtet sich Mailchimp vertraglich dazu, alle Daten seiner Benutzer aus der EU in Übereinstimmung mit den Standardvertragsklauseln zu übertragen und zu verarbeiten. Doch dass das ausreicht, bezweifeln Experten stark, darunter auch der für seine Datenschutzexpertise bekannte Anwalt Dr. Thomas Schwenke. Die Bayerische Datenschutzbehörde untersagt mittlerweile sogar explizit die Nutzung von Mailchimp!

    Hier findest Du die 5 besten DSGVO-konformen Alternativen zu MailChimp!

    Mein Fazit und Empfehlungen

    Habt Ihr bereits viele Subscriber oder plant Eure E-Mail-Marketing-Strategie auszubauen, kommt Ihr nicht an einer externen Software vorbei. Über kurz oder lang wird Eure Serverstärke streiken und die Zustellrate zum Problem mutieren. Also besser früher als zu spät umsteigen, falls Ihr noch mit einem Newsletter-Plugin ohne externen Mailserver arbeitet.

    Wenn Ihr noch wenig Kenntnisse auf diesem Gebiet habt, könnt Ihr auch mit einem integrierten Plugin starten, Euch so mit E-Mail-Marketing vertraut machen und anfangen, Leads zu generieren. Achtet auf ein SMTP-Relay, damit Ihr nicht im Spamordner Eurer Leads landet und Eure Newsletter so womöglich nie gelesen werden.

    Möchtet Ihr Euch nicht für eine externe Newslettersoftware entscheiden, wäre mein Tipp die Installation eines SMTP-Plugins in Verbindung mit dem Amazon SES (Simple E-Mail-Service). Die Entscheidung für eine dieser beiden Lösungen solltet Ihr individuell treffen, je nach Anzahl der Leads, Kunden und Mails, die Ihr täglich bzw. monatlich versendet.

    Wie Ihr Euch auch entscheidet, ob Plugin oder externe Software, ich hoffe, diese Liste erleichtert die Auswahl. Es gibt zahlreiche Tools auf dem Markt, kostenlos bis überteuert, und gerade als Marketing- und WordPress-Neuling scheint es schwierig, das passende Tool zu finden. Achtet auf die wichtigsten Punkte wie regelmäßige Updates, Aktualität, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und – ganz wichtig – auf SMTP. Wählt selbst aus den empfohlenen Produkten aus und Ihr werdet Euch ganz sicher richtig für ein zu Euch passendes Tool entscheiden.

    Wenn Du Dich mit Marketing Automation beschäftigen willst, solltest Du meinen Artikel zum Thema automatisierte E-Mail-Workflows unbedingt noch lesen!

    *Tipp* Das Must Have Plugin: OptinMonster

    OptinMonster

    OptinMonster ist durch seine Exit Intent Funktion berühmt geworden. Wenn diese aktiviert ist, werden Popup-Formulare ausgelöst, sobald ein Besucher die Website verlassen will. Zugegeben, das ist eine nervige, aber einfach sehr effektive Funktion! Über 70% der Besucher tun nämlich genau das und kehren nie wieder zurück. Das Plugin von OptinMonster verwandelt also quasi Besucher, die die Seite verlassen hätten in wertvolle Abonnenten und Kunden.

    Das Plugin gibt es jedoch bereits seit 2013 als Premium-E-Mail-Optin-Formular-Plugin und es schaffte es seit dem immer, sich noch ein Stückchen weiter von der Konkurrenz abzuheben, indem es eine benutzerfreundliche Oberfläche, eine Auswahl an sauberen und attraktiven Designs für seine Optin-Formulare und immer wieder neue Funktionen bot.

    Fazit: Besser geht es nicht! Wer Lead-Generierung wirklich ernst meint, sollte OptinMonster verwenden! Preislich ist es mit 9$ – max. 49$ im Monat nicht ganz billig, bietet jedoch für diesen Preis einen gigantischen Leistungsumfang und alle Möglichkeiten, wenn man sich wirklich mit den Feinheiten der Lead-Generierung auseinander setzen will. Außerdem erhält man als Abonnent Zugang zu hochwertigen digitalen Inhalten und Videoschulungen von echten E-Mail-Marketing-Experten.

  • Elegant Themes: Die Entwickler des Divi Themes

    Elegant Themes: Die Entwickler des Divi Themes

    Elegant Themes wurde im Jahr 2008 von CEO und Gründer Nick Roach gegründet. Er studierte an der California Polytechnic State University in San Luis Obispo (Kalifornien) Grafik Design und entwickelte während seines Studiums diverse Premium WordPress Themes, die er anschließend erfolgreich vermarktete.

    elegant themes

    Sein Verkaufsprinzip basierte schon früh auf einer jährlichen Mitgliedschaft. Diese eröffnete erstmalig die Möglichkeit, gleich mehrere Themes zu erwerben und für beliebig viele Webseiten einzusetzen. Viele Entwickler haben zu dieser Zeit Themes noch einzeln verkauft, die für jede neue Webseite erneut lizensiert werden mussten, was für viele Kunden, die Webseiten für ihre Kunden mit Hilfe von WordPress Premium Themes erstellen, nicht besonders lukrativ war.

    Das Abo-Modell erlaubte es dem Gründer durch die regelmäßigen Einnahmen ein festes Team aufzubauen und so wuchs das Unternehmen aus San Francisco bis zum Jahr 2016 bereits auf 33 Mitarbeiter an. Laut LinkedIn hat das Unternehmen aktuell mindestens 77 Mitarbeiter. Die entstandene Manpower entwickelte bis heute 87 Themes und 5 Plugins, die an über 767.154 Kunden verkauft wurden.

    Hol Dir jetzt das Divi Theme mit 10% Rabatt!

    Divi Theme Deutsch 20% Rabatt

    1 Lizenz. Vollständiger Zugriff.
    Unbegrenzte Anzahl von Websites.
    Unbegrenzte Anzahl von Benutzern.

    Nur 80$ im Jahr oder 224$ einmalig!

    Werde jetzt einer von 750.000 Kunden und erhalte Zugang zu Divi, Extra, Bloom, Monarch und mehr. Das ultimative WordPress-Toolkit wartet auf Dich, und zwar für einen unschlagbaren Preis.

    Divi Theme & Co.

    Der Schwerpunkt der ersten Entwicklungsjahre waren WordPress Themes, die sich verschiedenen Looks, Themen und Zwecken widmeten. Mit der Einführung des Divi Theme im Jahr 2013 veränderte sich die Ausrichtung des Unternehmens radikal. Dank des Divi Page Builders und des Divi Theme konnten nun Benutzer moderne Webseiten via Drag-and-Drop erstellen. So entwickelte das Unternehmen immer mehr Funktionen für das Divi Theme und aktualisiert es kontinuierlich weiter.

    Divi Theme - By Elegant Themes

    Das 2015 erschienene Extra Theme sollte nach dem Divi Theme die erste Innovation sein, die sich zielgerichtet auf Online-Publikationen (z. B. Blogs und Magazine) konzentriert. Die erforderliche Infrastruktur bietet allerdings weiterhin Divi und der Divi Builder an.

    Der nächste Schritt war die Entwicklung des Divi Marketplace. Dort werden bereits hunderte von Modulen, Themes und Layouts von Drittanbietern für Divi angeboten:

    Divi Marketplace - By Elegant Themes
    Divis Marktplatz

    Man hat bei Elegant Themes erkannt, dass, egal wie erstaunlich und vielseitig Divi ist, es immer neue Funktionen geben wird, die sich Nutzer wünschen. Daher wird Divi nun von einer blühenden Gemeinschaft von Entwicklern und Designern unterstützt (genau wie WordPress)! Im Divi-Marktplatz findet man tonnenweise kostenlose und Premium-Produkte, die bei der Erstellung einzigartiger Websites helfen werden.

    Divi Theme Versionen

    Bis zum Frühjahr 2016 wurden zahlreichen Updates bis zur Version 2.7 herausgebracht. Dann hat das Team um Roach den Divi 100 Marathon am 31. Mai 2016 gestartet, um das große Divi Theme Update (Divi 3.0) nach 100 Tagen vorzustellen. Während der hundert Tage verschenkte Elegant Themes täglich etwas an die Community. Dazu gehörten Divi Plugins, Divi Library Packs, Divi Nation Podcast Episoden und Divi Child Themes.

    Divi 3.0

    Schließlich wurde am 7. September 2016 das neue Divi Theme 3.0 veröffentlicht. Mit der neuen Version 3.0 kam ein neues Feature hinzu: Der Visual Builder. Er ermöglichte erstmals die Bearbeitung und Erstellung von Seiten im Frontend. Dadurch konnten Veränderungen einer Webseite unmittelbar angezeigt werden, ohne sie zunächst im Backend mühevoll bearbeiten zu müssen.

    Divi 4.0

    Am 17. Oktober 2019 folgte Divi 4.0 mit dem Divi Theme Builder, der den Divi Builder um Funktionen wie benutzerdefinierte Änderungen, Kategorieseiten, Blogpost-Vorlagen und 404-Seiten erweiterte. Es handelt sich um ein umfangreiches Website-Templating-System.

    Elegant Themes-Leistungsspektrum

    • Divi gilt, nach Unternehmerangaben, derzeit als die beliebteste WordPress-Theme der Welt.
    • ePanel: Jedes Theme ist mit einer internen Konfigurationsoberfläche verbunden. Einstellungen und Optionen (z. B. Slider, Infoboxen) lassen sich über das e-Panel steuern.
    • Shortcodes: Ob Social Media Buttons, Image Slider oder Slide Shows – mit den integrierten Shortcodes bietet Elegant Themes eine einfach Art und Weise der Theme-Steuerung.
    • Zu jedem einzelnen Theme wird eine ausführliche Dokumentation bereitgestellt, leider bislang nur in englischer Sprache
    • Der exzellente Support unterstützt zügig und umfangreich (Antworten nach spätestens 20 – 30 Minuten)
    • Jahresbeitrag: 69 Dollar für alle Themes, Lifetime-Lizenz: 249 Dollar (inkl. Zugriff auf Plugins)
    • Probe: Wem die Leistungen von Elegant Themes nicht gefallen, kann die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie in Anspruch nehmen!

    Hol Dir jetzt das Divi Theme mit 10% Rabatt!

    Divi Theme Deutsch 20% Rabatt

    1 Lizenz. Vollständiger Zugriff.
    Unbegrenzte Anzahl von Websites.
    Unbegrenzte Anzahl von Benutzern.

    Nur 80$ im Jahr oder 224$ einmalig!

    Werde jetzt einer von 750.000 Kunden und erhalte Zugang zu Divi, Extra, Bloom, Monarch und mehr. Das ultimative WordPress-Toolkit wartet auf Dich, und zwar für einen unschlagbaren Preis.

  • DSGVO und E-Mail Marketing – So ist dein Newsletter-Versand rechtssicher

    DSGVO und E-Mail Marketing – So ist dein Newsletter-Versand rechtssicher

    Symbolbild DSGVO

    Um hohe Bußgelder zu vermeiden, muss dein E-Mail-Marketing DSGVO-konform sein. Zum Glück ist das gar nicht schwer  – wenn du die richtige Software auswählst und ein paar Tipps beachtest. Welche das sind, haben wir hier zusammengetragen.


    Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gibt dem Schutz personenbezogener Daten hohe Priorität. Das ist vernünftig, hat aber Folgen für das E-Mail-Marketing. Vor allem heißt es: Gehst du unachtsam mit dem Datensammeln und -verwalten um, drohen drastische Bußgelder.

    Hier zeigen wir dir, was du beachten musst, um das E-Mail-Marketing mit einer Software DSGVO-konform zu gestalten. So bist du von Anfang an auf der richtigen Seite. Außerdem profitierst du von dem einen oder anderen positiven Nebeneffekt.

    1. Rechtssichere Software auswählen und Vertrag abschließen

    Die meisten Anbieter für E-Mail-Marketing haben sich an die Bestimmungen der DSGVO angepasst. Eine aktuelle Liste der empfohlenen Anbieter findest Du im Abschnitt DSGVO-konforme Newsletter-Tools in unserem Beitrag „Die besten Newsletter-Plugins für WordPress„. Trotzdem ist es ratsam, bei der Auswahl auf ein paar Dinge zu achten. Dazu gehört, dass du mit dem Anbieter einen DSGVO-konformen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung (Art. 28 DSGVO) abschließen kannst. Idealerweise geht das bequem digital.

    Schau auch darauf, wie leicht es dir die Software macht, Einwilligungen von Abonnenten einzuholen – zum Beispiel durch Kästchen zum Anklicken. Schließlich gehst du auf Nummer sicher, wenn sich die Server, auf denen die Daten der Abonnenten gespeichert werden, in Deutschland befinden. Gerade das ist leider nicht immer der Fall.

    Hast du das Programm deiner Wahl gefunden, schließe am besten gleich einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung ab. Dann ist der erste Schritt erledigt.

    2. Anmeldeformular Teil 1: ein Pflichtfeld und viele freiwillige Angaben

    Nach der DSGVO ist es nicht erlaubt, nach Lust und Laune Daten zu sammeln. Es gilt der Grundsatz der Datensparsamkeit. Du darfst Daten nur für einen bestimmten Zweck erheben und verwenden, und zwar nur Daten, die dem Zweck angemessen sind.

    Das heißt für deine Newsletter-Anmeldung: Kennzeichne ausschließlich die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld. Alle anderen Angaben (Anrede, Name etc.) müssen als freiwillig gekennzeichnet sein. Schließlich brauchst du sie nicht zwingend, um der Person einen Newsletter schicken zu können.

    3. Anmeldeformular Teil 2: DSGVO-Checkbox

    Integriere eine DSGVO-Checkbox mit einem Link zur aktuellen Datenschutzerklärung in jedes Anmeldeformular. Nur wenn der Abonnent oder die Abonnentin sein Häkchen hier setzt, sollte er/sie die Anmeldung abschließen können.

    4. Anmeldeformular Teil 3: Double-Opt-In-Verfahren nutzen

    Auch wenn es umständlich erscheint, nutze stets das Double-Opt-In-Verfahren für die Newsletter-Anmeldung! Das bedeutet, die Anmeldung ist erst abgeschlossen, wenn der Nutzer oder die Nutzerin das Abonnement über einen Link in einer separaten E-Mail bestätigt hat.

    Zwar ist das Single-Opt-In als solches kein Verstoß gegen die DSGVO. Allerdings stellt es aus drei Gründen ein Risiko dar:

    1. Nach der DSGVO muss ein Newsletter-Versender zu jedem Zeitpunkt in der Lage sein, nachzuweisen, dass Abonnenten der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten ihre Zustimmung gegeben haben. Ohne Double-Opt-In lässt sich diese Anforderung schwer erfüllen.
    2. Zusätzlich bist du verpflichtet, geeignete organisatorische und technische Maßnahmen für einen ausreichenden Schutz der Daten zu ergreifen. Im Ernstfall kann dir das Fehlen eines Double Opt-Ins als Nachlässigkeit ausgelegt werden.
    3. Wenn du den Newsletter geschäftlich einsetzt und werbliche Inhalte verschicken möchtest, musst du dir nach dem Wettbewerbsrecht das Einverständnis des Empfängers einholen. Das gilt übrigens auch bei Firmen und geschäftliche Adresse! Wer werbende E-Mails an Unternehmen oder Freiberufler versendet, der macht sich aufgrund Eingriffes in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb laut rewisto schadensersatzpflichtig.

    Schließlich hat das Double-Opt-In einen Vorteil abseits von Datenschutzfragen. Du gehst auf Nummer sicher, dass du Newsletter nur an Personen verschickst, die diesen wirklich wollen.

    5. Für die Datenschutzerklärung

    Zwar machen sich viele Abonnenten von Newslettern nicht die Mühe, deine Datenschutzerklärung durchzulesen. Wenn Sie es doch tun, müssen Sie aber darin alle wichtigen Informationen über Datenerhebung, Zweck der Erhebung Widerrufsmöglichkeit und Speicherdauer finden. Denke daran, auch den Speicherort der Daten einzufügen. Im Zweifelsfall nutze die Mustertexte, die dein Anbieter anbietet und die sich für deine Bedürfnisse anpassen lassen. Am besten erstellst eine rechtssichere Datenschutzerklärung mit einem guten Anwalt oder einem Datenschutz-Generator.

    6. Abmeldelink im Newsletter

    Nach Art. 7 Abs. 3 S. 4 EU-DSGVO muss die Anmeldung zum Newsletter übrigens genauso einfach wie die Abmeldung sein. Achte deshalb darauf, dass in jedem deiner Newsletter ein (gut auffindbarer) Abmeldelink integriert ist. Am besten funktioniert die Abmeldung nach dem Single-Opt-out-Prinzip, also mit einem einfachen Klick auf den Link.

    Auch dadurch profitierst du von einem weiteren positiven Effekt: Denn ist es für Abonnenten schwer, den Abmeldelink zu finden, markieren sie Newsletter oft einfach als Spam! Wenn das häufiger passiert, kann die Zustellrate deiner Newsletter allgemein sinken.

    Fazit: Auf Nummer sicher gehen lohnt sich!

    Du siehst, DSGVO-konformes E-Mail-Marketing ist gar nicht so schwer. Im Zweifelsfall ist die Wahl des richtigen Anbieters schon die halbe Miete. Damit du keinen wichtigen Schritt versäumst, kannst du dich an der folgenden Checkliste von CleverReach orientieren.

    Davon abgesehen gilt für alle Fragen betreffend DSGVO und Datenschutz: Bist du dir unsicher, informier dich, im Zweifelsfall bei einem Rechtsanwalt oder anderen Experten. Das ist zwar ein gewisser Aufwand. Dafür beugst du so bösen Überraschungen vor.

  • Die 25 besten Shopify Themes & Templates

    Die 25 besten Shopify Themes & Templates

    Wie ein Onlineshop aussieht und wie nutzerfreundlich er ist, entscheidet mit über den Erfolg. Deshalb ist die Auswahl des richtigen EcommerceThemes in Shopify immens wichtig für die Konversionrate und die Usability des Shops. Daher stellen wir hier die aus unserer Sicht 25 besten Shopify Themes 2021 vor, von Allroundern über Themes für verschiedene Branchen bis zu kostenlosen Varianten.

    Wenn du dich das erste Mal auf die Suche nach einem Shopify Theme machst, fühlst du dich wahrscheinlich überfordert. Schließlich findest du auf Themeforest mehr als 1000 Templates und auf den ersten Blick sehen alle toll aus. Wir machen dir die Sache leichter. Dazu stellen wir dir 25 besonders schöne und nutzerfreundliche Shopify Themes vor. Außerdem geben wir dir Tipps für die Auswahl.

    So findest du das beste Shopify Theme für deine Bedürfnisse

    Behalte bei der Suche nach deinem E-Commerce-Theme zwei Dinge im Kopf:

    1. Viele Funktionen allein machen kein gutes Theme. Denn was bringen dir 100 tolle Vorlagen, wenn dein Shop langsam ist oder ständig etwas nicht funktioniert?
    2. Auf den ersten Blick sieht (fast) jedes Template gut aus. Ob es für deinen Shop funktioniert, weißt du nur, wenn du genauer hinsiehst. Schau Dir alle Layouts im Detail an, also auch Produkt- und Kategorieseiten und den Checkout und verlasse Dich nicht nur darauf, dass die Startseite gut aussieht.

    Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten wie Demos und Previews zu nutzen. Kaufst du ein Ecommerce-Theme aus dem offiziellen Shopify-Store, kannst du es probeweise installieren und mit deinen Produkten ausprobieren. Auf anderen Plattformen schau dir die Bewertungen von Käufern an. Achte besonders darauf, was sie über den Support sagen. Auf Plattformen wie Themeforest kannst Du ein Theme übrigens jederzeit zurückgeben, wenn Du damit nicht zurecht kommst oder unzufrieden bist!

    Stelle dir außerdem die Frage „Was brauche ich wirklich?“ Für einen reibungslos laufenden Onlineshop ist weniger manchmal mehr! Besonders wichtig für Shops sind allerdings die folgenden Templates bzw. Layouts:

    • Homepage
    • Produktseiten
    • Collection-Pages
    • Warenkorb
    • Blog (falls du einen brauchst)

    Bei der Gestaltung der Homepage lassen dir die meisten Shop-Themes viele Freiheiten. Anders sieht es bei den Produktseiten aus. Hier bist du stärker darauf angewiesen, was dein Shopify-Theme „mitbringt“.

    Möglichkeiten zur individuellen Anpassung

    Du hast dich für ein Theme entschieden, kannst es aber nicht so anpassen, wie du gerne würdest?

    Dann bleiben dir 3 Möglichkeiten:

    1. Oft findet sich eine App, mit der sich das Theme nachrüsten lässt. Der Nachteil: Dies verursacht monatliche Kosten.
    2. Professionelle Webdesigner, die sich mit Shopify auskennen, können nahezu alles realisieren. Allerdings kostet auch das Geld und das ist in jedem Fall teurer wie das Theme selbst.
    3. Du integrierst eine Page Builder App. Diese ist billiger als ein Webdesigner und ermöglicht es dir, Seiten nach dem Baukastenprinzip zu gestalten – ohne HTML-und CSS-Kenntnisse. Aber Vorsicht: Auch Page Builder unterscheiden sich in dem, was sie können.

    Die 25 besten Shopify Themes 2021

    Nachfolgend habe ich das Internet abgesucht, Toplisten gewälzt, das Shopify Theme Verzeichnis durchwühlt und die 25 besten Shopify Themes in 2021 für Euch zusammengestellt:

    Multifunktionale Themes

    Viele Shopify-Themes sind Allrounder. Das heißt, sie eignen sich für Onlineshops verschiedener Branchen. Dafür bringen sie oft verschiedene Vorlagen mit. Mit einem solchen generischen E-Commerce-Theme bist du sehr flexibel.

    1. Porto

    Porto Shopify Theme
    Porto Shopify Theme Demos

    Das Shopify Theme Porto ist seit Jahren ein Bestseller, den nach eigenen Angaben mehr als 45.000 Usern verwenden. Es punktet mit einem großen Leistungsumfang, Schnelligkeit und Flexibilität. Retina-ready ist das Theme ebenfalls. So sehen deinen Produktbilder auf einem Retina-Display gestochen scharf aus. Porto gibt es übrigens auch für WordPress, falls Du doch lieber deinen Store mit WooCommerce aufbauen willst!


    2. Multifly

    Multifly Theme für Shopify

    Auch das Theme Multifly richtet sich an Shopinhaber aus verschiedenen Branchen. Wer einen Shop im Bereich Mode, Schmuck, Kosmetik, Großhandel, Elektronik, Werkzeug, oder Fischerei betreibt, kann sich über schöne Vorlagen in modernem, aufgeräumtem Design freuen. Zusätzlich ist alles an Bord, was für das Aufsetzen eines erfolgreichen Store notwendig ist, vom Kontaktformular über den Katalog bis zum Produktkarussell. Der einfach zu bedienende Visual Builder erleichtert es, Seiten an eigene Vorstellungen anzupassen.


    3. KarDone

    KarDone Shopify Theme
    KarDone Shopify Theme Demo

    Manche Ecommerce-Themes werden durch Updates immer mächtiger. So auch KarDone. Die aktuelle Version des beliebten Shopify-Templates bringt 8 „Ready-to-use-Stores“ mit sowie eine Chat-Funktion, ist Retina-Ready und trotz großem Funktionsumfang einfach zu bedienen.


    4. Basel

    Basel Shopify Theme
    Basel Shopify Theme Demos

    Minimalismus liegt im Trend. Ein guter Grund, einen Blick auf das Shopify-Template „Basel“ zu werden. Denn das richtet sich an alle, die von einem aufgeräumten Shop in modernem Look träumen. Zu den interessanten Funktionen, die nicht jeder Konkurrent mitbringt, gehört die Möglichkeit, Produkte im 360-Grad-Modus zu präsentieren.


    5. Barberry

    Barberry Shopify Theme

    Apropos Minimalismus: Den kann auch Barberry sehr gut. Das Theme mit dem klangvollen Namen sieht besonders auf Mobilgeräten schön aus. Ein wirklich sehr stylishes E-Commerce-Theme mit reduzierten Layouts und daher für Mode-, Möbel- aber auch Technik-Stores bestens geeignet.


    6. Elessi

    Elessi Shopify Theme
    Elessi Shopify Theme Demos

    Elessi ist gut für Onlineshops im Modebereich oder in verwandten Branchen geeignet. Retina-ready, kompatibel mit Oberlo und mit vielen gut durchdachten Features für die Darstellung und Auswahl von Produkten.


    7. Palo Alto

    Palo Alto Shopify Theme
    Palo Alto Shopify Theme Demos

    Du möchtest deinen Kunden nicht nur Produktbilder präsentieren, sondern hast auch Geschichten zu erzählen? Palo Alto ist ideal für (visuelles) Storytelling. Es richtet sich speziell an mittelgroße Onlineshops und alle, die mit großen Bildern arbeiten. Ein Hingucker.


    8. Fastest

    Ganz auf Effizienz ausgerichtet ist dieses Shopify Theme. Ob sich das Versprechen, das der Name Fastest gibt, einlösten lässt, sei dahingestellt. Auf jeden Fall gibt es ein Upsell- und Cross-Sell-Feature und viele Möglichkeiten, Produktseiten zu optimieren.


    9. Lezada

    Lezada Shopify Theme
    Lezada Shopify Theme Demos

    Im Gegensatz zu Fastest präsentiert sich das Shopify-Theme Lezada (nicht verwechseln mit Lesara) dezent, zumindest auf den ersten Blick. Allerdings bringt es mehr als 200 verschiedene Homepage-Vorlagen mit. Auch sonst eröffnet es viele Möglichkeiten, in kurzer Zeit einen modernen, stylishen Shop aufzuziehen.


    10. Wookie

    Wookie Shopify Theme
    Wookie Shopify Theme Demo

    Wookiee ist laut envato Tuts das beste E-Commerce Template 2021. Zentrale Gründe dafür sind einmal die vielen Möglichkeiten zur Anpassung, die das Shopify Theme eröffnet. Zum anderen punktet Wokiee mit gut gemachten Video-Tutorials. Dank der zahlreichen integrierten Apps sparen Käufer viel Geld.


    11. Gecko

    Gecko Shopify Theme
    Gecko Shopify Theme Demos

    Auch Gecko ist ganz vorne mit dabei, was Käuferbewertungen und Empfehlungen betrifft. Mit einer stetig wachsenden Zahl von modernen Homepage-Vorlagen für verschiedene Businesses, detaillierten Anleitungen, integrierten Plugins und einem durchdachten Design. Damit kannst du wenig falsch machen.


    12. Fastor

    Fastor Shopify Theme
    Fastor Shopify Theme Demos

    Viel für wenig Geld, das gibt es mit Fastor – unter anderem eine Reihe nützlicher Apps, eine 360-Grad-Anzeige von Produkten und satte 82 Vorlagen. Positiv stechen auch die Möglichkeiten ins Auge, Produktseiten zu individualisieren.


    13. Emerge

    Shopify Theme Emerge
    Shopify Theme Emerge Demo

    Emerge ist ganz auf der Höhe der Zeit. Mit seinem geschmackvollen, minimalistischen Design bietet es sich für die unterschiedlichsten Shops an und hinterlässt Eindruck. Ein Theme für Hipster und solche, die es werden wollen.


    14. Foxic

    Foxic Shopify Theme
    Foxic Shopify Theme Demo

    Foxic ist eine gute Wahl, um schon auf der Homepage viele Produkte zu präsentieren, und besonders auf das Shoppen am Smartphone ausgerichtet. Mit vielen Anpassungsmöglichkeiten und benutzerfreundlich.


    15. XStore

    XStore Shopify Theme
    XStore Shopify Theme Demo

    Im Envato Market gehört dieses Theme zu den Rising Stars. Das liegt sicher vor allem an dem beeindruckenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem XStore Theme bekommst du über 80 gut aussehende Vorlagen sowie eine Reihe wertvoller Apps und Funktionen für wenig Geld. Die Bedienerfreundlichkeit sorgt dafür, dass mehr hier tatsächlich mehr ist.


    16. Avone

    Avone Shopify Theme

    Du suchst nach einem Shopify-Theme, das dir maximale Freiheiten bei Änderungen und Anpassungen lässt? Mit Avone kannst du fast jede Vorstellung in die Tat umsetzen – ohne dir Programmierkenntnisse anzueignen.


    Shopify Themes für spezifische Branchen

    Doch lieber einen Spezialisten? Zum Beispiel für Mode, elektronische Gadgets oder Möbel? Dann wirf einen Blick auf diese Shopify Themes:

    17. Shopy Fashion

    Shopy Fashion Theme

    Wenn du einen Onlineshop für Mode oder Ähnliches eröffnen willst, lohnt sich ein Blick auf dieses Theme. Shopy Fashion ist übersichtlich designt, mit allen wichtigen Features an Bord und leicht zu installieren.


    18. electro

    electro Shopify Theme
    electro Shopify Theme Demos

    Wie der Name schon sagt, zielt electro auf Elektronik-Shops ab und damit auf Shops, die viele Geräte bzw. Gadgets übersichtlich präsentieren wollen. Das Theme unterstützt unter anderem 3D-Produktbilder und gibt Laien viele Möglichkeiten, Seiten nach ihren Vorstellungen zu gestalten – nicht nur die Homepage.


    19. SpareParts

    Ähnlich verhält es sich mit dem SpareParts Theme. Auch hier liegt der Fokus auf Shops, die viele (kleine) Produkte präsentieren und verkaufen wollen. Ersatzteile zum Beispiel. Nüchtern und effizient.


    20. Garden Furniture

    Du willst es schnell und unkompliziert? Außerdem verkaufst du Möbel, Gartengeräte oder Ähnliches? Mit Garden Furniture hast du im Handumdrehen einen Shop, der sich sehen lassen kann.


    21. Foodly

    Shopify Theme Foodly
    Shopify Theme Foodly Demos

    Für alle Shops, die sich auf Lebensmittel bzw. Getränke spezialisiert haben, ist dieses Theme, laut Envato selbst, erste Wahl. Tatsächlich besticht „Foodly“ auf den ersten Blick mit einem klaren, nutzerfreundlichen Design und Extras, die speziell auf seine Zielgruppe zugeschnitten sind, zum Beispiel Vorlagen für Nährwertangaben. Der Support allerdings bekommt nicht nur Bestnoten.


    22. Extreme

    Shopify Theme Extreme

    Das Shopify-Theme Extreme richtet sich auf den ersten Blick an Online-Shops im Sport-Segment. Es eignet sich aber auch wunderbar für andere Branchen, speziell Modegeschäfte. Ohne zusätzliche Plugins eine runde Sache, durchdacht und ohne nervige Bugs.


    Kostenlose Shopify Themes

    Es geht auch ohne Geld. Wer nichts für sein neues Shopify Theme ausgeben will, muss natürlich Abstriche machen. Mit einem der folgenden Themes ist er trotzdem gut bedient.

    23. Minimal Vintage

    Shopify Theme Minimal Vintage

    Minimal Vintage ist genau das: minimalistisch und Vintage. Für Retro-Fans, die sich nicht zu viel erwarten. Sehr leicht aufzusetzen und mit eigenem Charme. Nur die mobile Ansicht lässt manchmal zu wünschen übrig.


    24. Boundless

    Shopify Theme Boundless

    Dieses Shopify-Theme bietet sich für alle an, die einzelne Produkte groß präsentieren wollen. Allerdings gibt es den einen oder anderen Haken, zum Beispiel, wenn ein Produkt in vielen verschiedenen Varianten vorliegt. Lies dir deshalb die Nutzererfahrungen von Boundless gut durch.


    25. Fashe

    Shopify Theme Fashe

    Zum Schluss noch ein echtes Highlight. Fashe wurde ursprünglich als Premium-Theme von ColorLib konzipiert. Derzeit gibt es das Shopify-Theme jedoch umsonst! Es kann aber immer noch locker mit vielen kostenpflichtigen Varianten mithalten. Außerdem ist es in HTML für andere Plattformen verfügbar.


    Nimm dir Zeit für die Auswahl

    Im Idealfall begleitet dich ein Shopify Theme über viele Jahre hinweg. Umso wichtiger ist es, sich bei der Auswahl Zeit zu lassen. Vergleiche am besten mehrere Themes, sieh dir alle Layouts und Templates der Live-Demo an. So stehen die Chancen gut, dass du beim ersten Versuch ein E-Commerce-Theme findest, mit dem du von Anfang an viel Freude hast.

  • Die besten Live-Chat-Plugins für WordPress

    Die besten Live-Chat-Plugins für WordPress

    Im dritten Teil der Reihe „E-Mail-Marketing mit WordPress“ geht es darum, mit Euren Leads und Kunden direkt in Kontakt zu treten. In diesem Teil erfahrt ihr, welches die besten Live-Chat-Plugins für WordPress sind.

    Mit einem Live-Chat-Plugin könnt Ihr Eurem Kunden direkt weiterhelfen. Die schnelle Beratung kann Eure Conversion-Rate steigern, denn der direkte Draht zu Eurem Unternehmen schafft Vertrauen. Zudem hinterlassen potenzielle Kunden mit größerer Wahrscheinlichkeit Ihre Daten für einen Newsletter.

    Live-Chats werden immer beliebter. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von kostenlosen oder kostengünstigen, aber auch teuren Plugins für WordPress. Und das ist nicht erstaunlich, kommunizieren doch die meisten Menschen weltweit mehrfach am Tag über verschiedene Chats und in den sozialen Medien: WhatsApp, Facebook Messenger, Twitter und Co., um nur ein paar zu nennen. Schnell miteinander in Kontakt treten, Feedback nach wenigen Minuten – der gesamte Markt wächst rasant.

    Diesen Trend könnt Ihr auch in Eurem Unternehmen umsetzen. Jedoch birgt ein Live-Chat-Plugin auch Nachteile. Nicht jeder Mensch ist computeraffin und kommt mit einem Live-Chat klar. Manche Kunden bevorzugen eine Stimme am anderen Ende der Leitung. Bietet Euren Kunden daher zusätzlich andere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme an. So können sie selbst entscheiden, wie sie am liebsten mit Euch in Kontakt treten.

    1. Tidio Live Chat – Unser Testsieger

    Auch dieses Plugin ist cloudbasiert und bietet mehrere Chatoptionen in einem Tool. Wer auf das Aussehen des Chats viel Wert legt, wird hier glücklich. Verschönert ganz nach Eurem Geschmack die Hintergrundbilder und Nachrichten. Das Widget ist individuell anpass- und platzierbar, Ihr könnt Farben und drei verschiedene Styles wählen: Business, modern und klassisch.

    So sieht das Chatfenster dann auf einer Webseite beispielsweise aus:

    Bei bis zu zwei Benutzern bleibt Tidio gratis. Anschließend kostet Euch das Plugin 32,50 € im Monat für drei Benutzer. Pro weiterem Benutzer zahlt Ihr 2,50 € drauf. Ein Vorteil ist, dass die Websites mehrsprachig verfügbar sind und der Chat auf PC, Mac iOS und Android funktioniert.

    Wie bei Zendesk ist es möglich, Nachrichten über Social-Media-Kanäle, wie Facebook und Twitter, zu versenden. Auch E-Mails und natürlich die Chatnachrichten können über das Widget verfasst und gelesen werden. Solltet Ihr nicht online sein, wird der Besucher gebeten, eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, damit Ihr Euch melden könnt, sobald Ihr wieder da seid.

    Tidio könnt Ihr direkt in WordPress installieren. Ein Hilfevideo und eine schriftliche Anleitung findet Ihr hier.

    Und so sieht Tidio dann aus:

    Fazit: Tidio ist aus unserer Sicht absolut empfehlenswert, da es vielseitig individualisierbar ist. Unmittelbar nach der Installation und dem Klicken auf die Registerkarte Tidio wird das Chat-Feld sichtbar. Nehme ein paar Einstellungen vor und schon kannst Du mit Deinen Besuchern ins Gespräch kommen.

    Insbesondere die kostenlose Version ist der perfekte Start für kleine Webseiten, die nicht mehr als zwei Chat-Operatoren gleichzeitig brauchen und die das Branding nicht stört.

    Aber auch in den Professionellen Tarifen darüber ist Tidio noch absolut fair bepreist. Mit 39 EUR im Monat geht es mit 3 parallelen Chat-Mitarbeitern los (+ 19 EUR ohne Branding), für 79 EUR im Monat können 5 Mitarbeiter parallel im Chat mit Kunden und Interessenten kommunizieren und wer richtig Gas geben will, kann für 399 EUR im Monat eine Lizenz ohne jegliche Einschränkungen einsetzen!


    2. LiveChat

    Der Name ist Programm. Die Entwickler von LiveChat versprechen eine kinderleichte und übersichtliche Anwendung.

    LiveChat

    Das LiveChat-Plugin erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Das Markenzeichen ist eine überaus bedienerfreundliche und aufgeräumte Oberfläche. Menüs und Einstellungen lassen sich so intuitiv finden. Die beworbenen Hauptfeatures umfassen Desktop-Alerts zu eingehenden Chatnachrichten, automatische Antwortfunktionen und die Möglichkeit der Userverwaltung sowie die Erhebung von Statistiken.

    So ist es zum Beispiel möglich, standardisierte Willkommensgrüße in Form von einem Pop-up-Chat auf der Landingpage zu hinterlegen. Wird der Chat von Nutzern missbraucht, habt Ihr die Möglichkeit, diese zu sperren. Auch umfangreiche Statistiken zu Userverhalten und Konversationsraten lassen sich einfach abrufen. Durch eine farbige Markierung könnt Ihr erkennen, wie lange der Kunde bereits auf eine Antwort wartet.

    Das Besondere an LiveChat sind die Support-Tickets. Diese können auch offline erstellt und als E-Mail an Euch weitergeleitet werden. Das Unternehmen LiveChat legt großen Wert auf Datenschutz und wirbt mit einer strengen Einhaltung der Datenschutzverordnung. Positiv ist hierbei auch das Hosting auf deutschen Servern zu bewerten. Vier Tage kann LiveChat gratis getestet werden, danach kostet das Starterpaket 16 $ bei jährlicher Abrechnung, 33 $ für das Teampaket und 50 $ für Business. Wer noch mehr benötigt und die zusätzlichen Features nutzen möchte, kann einen individuellen Enterprise-Vertrag abschließen.

    Wie man das Plugin in WordPress einbaut, könnt Ihr Euch hier ansehen: zur Anleitung.

    Fazit: LiveChat einzurichten dauert höchstens fünf Minuten. Sehr schnell, sehr einfach. Für Anfänger und Profis geeignet. Proaktive Chat-Einladungen helfen mit dem Chatten zu beginnen. Man kann sogar personalisierte Nachrichten auf der Grundlage verschiedener Kriterien versenden. Obwohl man das LiveChat-Plugin kostenlos herunterladen kann, benötigt man ein Premium-Abonnement, um es über den dreißigtägigen kostenlosen Testzeitraum hinaus zu nutzen. Besonders toll ist das riesige App-Ökosystem und die Unterstützung aller wichtigen Plattformen.


    3. Olark

    Olark verspricht mit seiner Chat-Software ebenfalls einen schnellen Start: wenige visuelle Anpassungen und es kann losgehen. Olark ist eine voll funktionsfähige Live-Chat-Lösung. Es ist streng genommen kein gutes Beispiel für ein WordPress Live-Chat-Plugins, kann aber über ein praktisches Widget leicht in eine WordPress-Website integriert werden.

    Olark

    Qualitative Daten, Produktfeedbacks, neue Ideen für Eure Marketingstrategie – all das kann mit dem Chat-Tool von Olark erreicht werden.Ihr könnt Ereignistrigger definieren und somit dem Kunden passgenaue Nachrichten einblenden lassen oder Hilfe anbieten, wenn er sie braucht. Hinzu kommen detaillierte Chatberichte über die Kundenzufriedenheit und die Aktivität eines Interessenten. Diese werden per Mail an Euch gesendet. Olark könnt Ihr zwei Wochen kostenlos testen. Danach kommen bei zweijähriger Zahlung pro Mitarbeiter Kosten in Höhe von 12 $ pro Monat auf Euch zu. Ihr könnt dann auf Premiumfeatures zugreifen, wie Echtzeitberichte und Verknüpfungen für häufig gestellte Fragen, die in der kostenlosen Version nicht verfügbar sind.

    Zur Einbindung bekommt man ein Stück Code direkt von Olark, das man dann an beliebiger Stelle im WordPress einbinden kann. Egal ob als HTML-Element in der Sidebar, im Template oder über ein Plugin wie dem Header Footer Code Manager. So sieht Olark dann in Eurem WordPress aus:

    Olark kann ganz einfach über ein Widget in Eure WordPress-Seite integriert werden. Wie Ihr das macht, könnt Ihr im Video sehen oder auf der Website der Entwickler nachlesen.

    Fazit: Das cloudbasierte Tool ist günstig und liefert jede Menge Features. Olarks unterstützt komplexe Regeln für die Automatisierung von Live-Chats, um mehr Kunden zu gewinnen und Ihren Workflow zu beschleunigen. Begrüßen Sie Kunden automatisch, senden Sie benutzerdefinierte Nachrichten basierend auf dem Besucherverhalten, leiten Sie Chats an die richtige Abteilung weiter, zeigen und verbergen Sie Ihre Chatbox und vieles mehr.


    4. Zendesk Chat

    Das cloudbasierte Tool Zendesk hieß früher Zopim Live Chat und hat seinen Sitz in Kalifornien. Zendesk Chat ist eines der beliebtesten Live-Chats für WordPress-Nutzer. Es lässt sich, dank des eigenen WordPress-Plugins super einfach installieren. Die Chatboxen von Zendesk Chat gehören zu den stilvollsten, die man finden kann, mit wirklich schönen und anpassbaren Layouts und Themes.

    zendesk

    Zendesk bietet eine mobile App, mit der Ihr zentral auf Dienste wie Twitter, Facebook Messenger und Co. zugreifen könnt. Es ist möglich, nicht nur zu chatten, sondern auch zu telefonieren, E-Mails und Social-Media-Nachrichten zu versenden. Auch mit diesem Plugin könnt Ihr gezielt Nachrichten je nach Verhalten des Kunden versenden und automatisch den Chat starten. Ein Pre-Chat-Formular verrät Euch Daten über den Kunden und sein Verhalten, noch bevor Ihr mit dem Chatten beginnt. Ebenso kann Euch der Kunde kontaktieren, wenn Ihr nicht da seid.

    Wählt bei Zendesk zwischen vier Paketen, wobei das günstigste Paket „Team“ 14 € pro Monat und Agent kostet. Im Vergleich: Das teuerste Modell „Enterprise“ schlägt mit 59 € im Monat und pro Agent zu Buche. Testet das Plugin zunächst kostenlos.

    Ein standardisiertes Offlineformular informiert den Besucher, wenn Ihr gerade nicht online seid. Er kann seine Kontaktdaten hinterlassen und Ihr meldet Euch bei ihm.

    Vom Hersteller gibt es ein Plugin für WordPress. Einfach konfigurieren und loschatten. Hier geht’s zur Anleitung.

    Fazit: Wenn Ihr noch nicht viele Leads und Besucher auf Eurer Website habt, Ihr aber dennoch in Kontakt mit Euren potenziellen Kunden treten wollt, dann lohnt sich die kostenlose Version. Allerdings wird Euch ein einziger Chat nicht lange ausreichen. Andere Plugins bieten in der Testversion bereits einen größeren Umfang.


    5. LivePerson

    LivePerson ist das älteste Live Chat Plugin in unserem Vergleich. Bereits seit 1995 ist es auf dem Markt und wird von zahlreichen Kunden genutzt. Das Plugin wurde jedoch nicht mit den letzten 3 Hauptversionen von WordPress getestet. Es wird möglicherweise nicht mehr gewartet oder unterstützt und kann bei der Verwendung mit neueren Versionen von WordPress Kompatibilitätsprobleme haben!

    Das Enterprise-Monster der Chat-Tools nutzt künstliche Intelligenzen wie Chat- und Voicebots und legt viel Wert auf deren Weiterentwicklung. Der Preis ist individuell und wird auf der Website nicht verraten. So viel ist sicher: Der Anbieter lässt sich sehr gut bezahlen. Für ein Start-up liegt es wohl eher über dem Budget und auch mittelständische Firmen sind nicht unbedingt die Zielgruppe von LivePerson.

    Das Unternehmen hat weltweit Tausende von Mitarbeitern an sieben Standorten und wird von Riesen wie Adobe, Telekom, Microsoft, Citibank, Sky, Disney und anderen genutzt.

    Fazit: Mittlerweile ist LivePerson durch den Erfolg zu einem echten Schwergewicht für Konzerne geworden und bietet aktuelle nicht mal mehr ein aktuelles WordPress Plugin an. Auch wenn Ihr Euch wahrscheinlich nicht für LivePerson entscheiden werdet, sollte das Tool dennoch hier erwähnt werden. Das weltweit erfolgreiche Chat-Tool hat sich seinen Platz in dieser Liste einfach verdient. 


    6. Drift

    Den Anbietern dieses Tools zufolge ist Drift die weltweit erste und einzige Konversationsplattform für Marketing, aber das behaupten ja so einige… Schauen wir uns das doch einmal genauer an.

    Drift

    Drift möchte Euch helfen, noch mehr Leads zu generieren und Kontakt zu Euren Kunden aufzubauen. Ihr könnt damit Webinare veranstalten, der Website Formulare hinzufügen und Inhalte von Drittanbietern einbinden, um noch mehr Klicks zu erreichen. Echtzeit-Benachrichtigungen, Chatbots und Browser-Targeting aktivieren – dies sind nur einige Features von Drift.

    Das Tool ist als Plugin für WordPress verfügbar. Das Plugin wurde allerdings seit mehr als einem Jahr nicht mehr aktualisiert. Im Offline-Modus erhält der Besucher eine automatische Benachrichtigung, dass Ihr nicht online seid. Der Widgetstatus zeigt dem Besucher die Geschäftszeiten an und versendet automatische Willkommensgrüße.

    Das Tool ist in vier Paketen zu erwerben und liegt im oberen Preisspektrum. In der kostenfreien Version könnt Ihr chatten und habt 100 Kontakte frei. Bei allen anderen Paketen gibt es eine unbegrenzte Anzahl an Kontakten. Doch bereits in der Pro-Version zahlt Ihr 400 $ monatlich, in der Premiumklasse sogar 1500 $ im Monat.

    Wie Ihr das Plugin von Drift installiert und konfiguriert, könnt Ihr hier nachlesen.

    Fazit: Drift ist ein vielseitiges Tool, das Euch alles bietet, um Eure Marketingstrategie auszubauen. Zu erwähnen ist noch, dass kleine Unternehmen und Start-ups anfangs einen Rabatt von 93 % erhalten. Das kann sich wirklich lohnen.


    7. Tawk

    Ein weiteres kostenfreies Plugin auf dieser Liste, das ebenfalls mit allen wichtigen Features ausgestattet ist.

    tawk

    Automatische Antworten, Besucherstatistiken, schnelle Installation, easy konfiguriert. Die Vermittlung von Agenten, die Eure Chatkommunikation übernehmen, könnt Ihr für 1 $ die Stunde buchen (allerdings nicht auf Deutsch). Mit Tawk habt Ihr ein einfaches Chat-Tool, das zwar nicht alles kann, aber dennoch mit den großen Tools mithält.

    Wenn Ihr offline seid, könnt Ihr ein Kontaktformular anstelle des Chatfensters erscheinen lassen, damit Euch der Besucher eine Nachricht hinterlassen kann. In Eurem WordPress-Backend könnt Ihr mitverfolgen, was Euer Kunde gerade auf Eurer Seite macht. Ihr könnt dann den Chat beginnen oder warten, bis Ihr angeschrieben werdet.

    Wollt Ihr das Tawk.to-Branding entfernen, kostet Euch das 12 $ im Monat, das ist leider die Kehrseite. Der Entwickler sagt, dass man nicht dafür zahlen sollte, mit Besuchern auf der eigenen Seite chatten zu können.

    Wie Ihr Tawk in WordPress installiert, lest Ihr hier.

    Und wie man Tawk benutzt, seht Ihr in diesem Video:

    Fazit: Tawk ist ein wirklich toller Livechat, der sich super einfach in WordPress einbinden und nutzen lässt. Ich finde es besonders cool, dass man einfach mit der kostenlosen Version mit einem kleinen Branding starten kann und jederzeit auf kostenpflichtige Accounts mit mehreren Nutzern und erweiterten Funktionen hochstufen kann.


    8. ZOHO

    Das cloudbasierte Tool ZOHO bietet neben vielen anderen Funktionen über SalesIQ die Möglichkeit, mit Euren Kunden über mehrere Kanäle in Kontakt zu treten.

    ZOHO bietet eine gigantische Auswahl an Tools und Software, unter anderem ein Multi-Channel-CRM. Wenn ihr dieses nutzt, könnt ihr richtig geile Features nutzen. Der Live-Chat dieses Tools bietet Euch zum Beispiel die Möglichkeit, Eure Besucher über das integrierte CRM zu identifizieren. Was macht der Besucher gerade auf Eurer Seite? Wie umsatzstark ist er? ZOHO findet es für Euch heraus.

    Chatbots kommunizieren Tag und Nacht mit Euren Kunden, dadurch seid Ihr immer erreichbar. Layouts und Formulare können für den Chat angepasst werden. Ansichten und Filter können benutzerdefiniert angezeigt werden und der Support ist mehrsprachig. Funktionen könnt Ihr über eigene Skripte hinzufügen.

    ZOHO kann natürlich kostenlos ausprobiert werden. Nach der Testphase habt Ihr die Wahl zwischen drei Paketen. Das Basispaket kostet für drei User monatlich 17 €. Fünf User sind im Professional-Paket für 53 € abgedeckt und Enterprise bietet Euch für 116 € alle Features für zehn User.

    Um das Plugin von ZOHO in WordPress hinzuzufügen, benötigt Ihr keine HTML-Kenntnisse. Die Oberfläche ist benutzerfreundlich und einfach zu bedienen. Alle Features könnt Ihr nach der Konfiguration direkt über das Dashboard einstellen. Die englischsprachige Anleitung hilft Euch bei der Installation des Plugins.

    Fazit: Dieses Tool in wenigen Sätzen zusammenzufassen ist kaum möglich, da es sehr viele Features mitbringt. Der Preis ist angesichts des Funktionsumfangs absolut in Ordnung. Vor allem als größeres Unternehmen werdet Ihr von den vielen Optionen von ZOHO profitieren.

    Fazit und Empfehlung

    Ein Plugin hat mich ganz besonders überzeugt: Tidio! Warum? Weil es zu Beginn wirklich kostenfrei ist und trotzdem einen professionellen Live-Chat direkt in WordPress implementiert. So kann man einfach mit der kostenlosen Version starten kann und jederzeit bei Bedarf auf größere Accounts mit mehreren Nutzern und erweiterten Funktionen upgraden kann.

    Auch Olark kann für einige sehr interessant sein. Das cloudbasierte Tool ist günstig und liefert jede Menge Features. Nutzen Sie Olarks einfach zu konfigurierende Regeln für die Automatisierung von Live-Chats, um mehr Kunden zu gewinnen und Ihren Workflow zu beschleunigen. Begrüßen Sie Kunden automatisch, senden Sie benutzerdefinierte Nachrichten basierend auf dem Besucherverhalten, leiten Sie Chats an die richtige Abteilung weiter, zeigen und verbergen Sie Ihre Chatbox und vieles mehr.

  • Teste Deine E-Mails auf Spamverdacht VOR dem Newsletter-Versand

    Teste Deine E-Mails auf Spamverdacht VOR dem Newsletter-Versand

    Als regelmäßiger Leser hier auf SEARCH ONE ist Dir mit Sicherheit schon aufgefallen, dass ich mich in letzter Zeit viel mit dem Thema E-Mail-Marketing und Newsletter-Versand beschäftigt habe. Einen (für mich selbstverständlichen) Tipp habe ich dabei bislang allerdings – wieso auch immer – garnicht mit meinen Lesern geteilt!

    Denn: Bevor ich einen Newsletter versende, sei es bei einem neuen Projekt, Kunden oder sogar hier den SEARCH ONE Newsletter, teste ich die Mail IMMER auf Spamverdacht – und das kannst Du auch, denn es ist total einfach und dazu auch noch kostenlos!

    Kostenloser Spam-Test bei mail-tester.com

    Wenn Du auf https://www.mail-tester.com/ gehst, findest Du eine zufällig generierte E-Mail-Adresse bei @*.mail-tester.com. Wenn Du nun dahin eine E-Mail sendest, sei es von Deinem Newsletter-Tool, Deiner WordPress-Instanz, oder auch aus Deinem normalen E-Mail-Client, kannst Du mit einem Klick auf „und prüfen Sie das Ergebnis“ eine Auswertung Deiner gesendeten E-Mail sehen.

    Testen Sie Ihre E-Mails auf Spamverdacht!

    Idealerweise sollte es wie folgt aussehen: Perfekt, Sie können diese E-Mail senden! 10 von 10 Punkte!

    Dadurch ist die Chance, dass Deine Mails bei Deinen Abonnenten auch wirklich in der Inbox landen und nicht im Spam-Ordner verschwinden zumindest relativ hoch.

    Allerdings sei auch gesagt, dass das noch keine Garantie ist, denn jede Domain und jeder Absender muss sich seine Reputation auch erstmal verdienen, also regelmäßig Mails versenden, die von den Empfängern nicht als Spam markiert werden.

    Solltest Du nicht 10/10 Punkte im Test erzielen, findest Du bei dem jeweiligen Punkt eine Erklärung, was Du verändern musst. Das solltest Du dann auf jeden Fall machen!

    Falls Meldungen zurückkommen, dass jemand Deine Mails als Spam gemeldet hat, solltest Du diese Empfänger umgehend aus Deinem Verteiler nehmen, denn das kann Deinem Spam-Score auch schaden. Ebenso solltest Du Dich um Bounces kümmern, also Empfänger von nicht-zustellbaren E-Mail-Adressen rausnehmen.

    Wieso solltest Du Deine E-Mails auf Spamverdacht testen?

    Sind wir mal ehrlich: Das E-Mail-System ist eigentlich total im Arsch. Als es erfunden wurde, hatte niemand damit gerechnet, dass jemand mal Millionen von Spammails versenden würde, damit am Ende ein paar Verkäufe von Fake-Medikamenten oder anderem unseriösen Kram dabei herauskommen. Das E-Mail-System enthält daher keinerlei Mechanismus zur Absender-Verifikation oder anderer Sicherheitsschichten, die sicherstellen, dass der Absender ist, wer er vorgibt zu sein, oder der jemanden daran hindert an zufällig generierte oder gescrapte oder anderweitig erlangte E-Mail-Adressen seine Werbung zu versenden.

    Daher werden die Anti-Spam-Filter immer aggressiver und so landen Newsletter von seriösen Unternehmen immer häufiger im Spam-Ordner! Das kannst Du mit dem Tool weitestgehend verhindern.

    Sind E-Mails nicht längst tot?

    Zugegeben, E-Mail ist wirklich kaputt und ineffizient für die interne Kommunikation, dafür gibt es bessere Lösungen wie Slack, Microsoft Teams und Co. Aber niemand kann ernsthaft leugnen, dass E-Mails nach wie vor kritisch für Unternehmen sind und daher noch lange nicht tot sind!

    E-Mail ist nach wie vor DAS universelle Kommunikationswerkzeug für die Arbeit, weil es der einfachste Weg ist, jeden zu erreichen, mit dem man geschäftlich zu tun hat. Jeder Kunde, Partner, Verkäufer, Investor oder Kandidat hat eine E-Mail-Adresse. Und im Gegensatz zu anderen technologischen Tools gibt es bei E-Mail nur sehr wenige Hindernisse für die Nutzung. Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten oder Kenntnisse, und es erstreckt sich über alle Generationen der Belegschaft.

    Während die geschäftliche Nutzung von E-Mails durch die Decke geschossen ist, ist ihre Effizienz stark gesunken. Ob es sich um einen überfüllten Posteingang oder mangelnde Etikette handelt, für viele Berufstätige ist die Verwaltung von E-Mails das größte Ärgernis ihrer täglichen Arbeitsroutine.

    Von Spammern bis hin zu unaufgeforderten Verkaufsgesprächen – viele Menschen haben das Gefühl, dass sie sich ständig durch irrelevante Nachrichten wühlen müssen. Es ist eine Herausforderung, in all dem Lärm die Dinge zu finden, die wichtig sind.
 Auch die Betreffzeilen von E-Mails und der formelle Stil der Briefe können sich schwer und altmodisch anfühlen. Die Mitarbeiter von heute entscheiden sich zunehmend für kurze, prägnante Nachrichten mit Emoticons und Gifs.

    Da E-Mail schwer und asynchron ist, kann das interne Hin und Her über E-Mail viel Zeit verschwenden und zu langsamen Entscheidungen führen. Angesichts des individuellen Charakters der traditionellen E-Mail gibt es keine Möglichkeit, die Last mit Kollegen zu teilen oder Personen ohne Kommunikation oder Weiterleitung einzuschleifen, wodurch noch mehr E-Mails entstehen. Interne Diskussionen über den Inhalt von E-Mails enden in langen, verwirrenden Threads oder werden auf andere Chat- oder Projektmanagement-Plattformen verlagert.

    Synchrone Kommunikation/Echtzeit-Kommunikation (Slack-ähnliche Nachrichten) wird für bestimmte Teams das Mittel der Wahl bleiben, kann aber auch nicht die Lösung für die gesamte interne Kommunikation im Unternehmen sein und schon garnicht bei der Kommunikation mit der Außenwelt.

    Fazit: E-Mail wird weiterhin die zentrale Rolle in der Kommunikation am Arbeitsplatz spielen.

    E-Mail wird weiterhin die zentrale Rolle in der Kommunikation am Arbeitsplatz spielen. Unternehmen werden sie jedoch durch ein wachsendes Angebot an unterstützenden Werkzeugen und Kommunikationskanälen ergänzen.

    E-Mails sind nach wie vor der Standard für die Arbeitskommunikation, verschwinden also nicht und lassen sich sehr effektiv und sinnstiftend einsetzen.

  • MailPoet Review – das vielleicht beste Newsletter Plugin für WordPress im Test

    MailPoet Review – das vielleicht beste Newsletter Plugin für WordPress im Test

    Gilt für Dich die Gleichung Newslettertool = MailChimp?

    Dann solltest Du unbedingt diesen Artikel lesen, denn es gibt wirklich hervorragende Alternativen, die dem Platzhirsch das Feld streitig machen. Eine davon ist MailPoet.

    Mit dem Newsletter-Plugin kannst du deine E-Mails direkt aus WordPress heraus versenden, ohne Umweg über eine externe Plattform. MailPoet wurde von Beginn an speziell für den Einsatz in und mit WordPress entwickelt. Außerdem werden die Daten auf dem eigenen Server gespeichert. Das kann in Hinblick auf Sicherheit ein Vorteil sein.

    Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist MailPoet so nutzerfreundlich und leistungsstark, wie der Anbieter behauptet, wie sieht es mit den Preisen aus und für wen eignet sich das Plugin? Wir haben uns das Tool für Dich genau angesehen und stellen Dir unsere Ergebnisse hier vor:

    Zentrale Funktionen von MailPoet im Überblick

    • Newsletterversand direkt aus WordPress
    • Erstellen individueller Abonnenten-Formulare
    • Über 50 moderne Templates für E-Mails
    • Intuitiv bedienbarer Drag & Drop Editor mit umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten
    • Einfacher Import von Abonnentenlisten durch manuelle Eingabe, CSV-Dateien oder direkt aus MailChimp
    • Segmentierung
    • Verwaltung verschiedener Abonnenten-Listen
    • Verknüpfung mit WooCommerce
    • Analytics
    • Double Opt In für DSGVO-Konformität

    Anleitung: So installierst du MailPoet – Schritt für Schritt erklärt

    MailPoet installierst du wie andere Plugins einfach über dein WordPress-Dashboard:

    1. Klicke auf „Plugins“.
    2. Wähle „Installieren“.
    3. Gib „MailPoet“ in das Suchfeld ein.
    4. Wähle die aktuelle Version (Version 3) aus und gehe auf „Jetzt installieren“.
    5. Schließe den Vorgang mit „Aktivieren“ ab,
    MailPoet im WordPress Plugin Repository

    Hast du MailPoet installiert, wirst du aufgefordert, einen Nutzernamen und deine E-Mail einzugeben. Um MailPoet Premium (bis 1.000 Nutzer kostenlos) zu nutzen und damit genauere Analysen zu bekommen sowie von der Integration von WooCommerce zu profitieren, musst du dich bei MailPoet registrieren.

    Dann bleibt nur noch ein Schritt. Du musst den Aktivierungschlüssel eingeben, den du auf der Webseite von MailPoet bekommen hast:

    1. Gehe dazu unter MailPoet auf „Einstellungen“.
    2. Wähle ganz rechts „Schlüssel-Aktivierung“.
    3. Gib den Schlüssel ein und schließe mit einem Klick auf „Prüfen“ ab.

    Fertig. Jetzt kannst du loslegen.

    Die Benutzeroberfläche und wichtige Einstellungen

    Der erste Eindruck überzeugt auf ganzer Linie bei MailPoet. Das perfekt in das WordPress-Dashboard integrierte Plugin präsentiert sich übersichtlich und nutzerfreundlich. Vor allem ist es weniger einschüchternd als das manchmal etwas komplizierte MailChimp. Einsteiger, die keine Erfahrung mit Newsletter-Diensten haben, dürften sich hier schnell zurechtfinden.

    Statte am besten zuerst den „Einstellungen“ einen Besuch ab.

    Hier kannst du unter anderem

    • einen Standardabsender festlegen
    • die Seiten konfigurieren, auf denen Abonnenten ihr Abo verwalten oder sich austragen können
    • einrichten, dass du per E-Mail über neue Abonnements und Statistiken informiert wirst
    • eingeben, dass Besucher, die einen Beitrag kommentieren, sich in deine Liste eintragen können
    • Einstellungen für die Verwendung von WooCommerce tätigen

    Im Bereich „Senden mit“ kannst du dich zwischen dem „MailPoet Sending Service“ und deinem Host bzw. einen Drittanbieter entscheiden. Bist du kein Experte, raten wir, beim voreingestellten Sending Service zu bleiben. Das erspart dir aufwendiges Konfigurieren. Außerdem erhöht es die Chancen, dass deine Mails auch wirklich ankommen.  Das Ganze ist sogar kostenlos bis 1.000 Abonnenten!

    Besonders wichtig in Hinsicht auf Datenschutz und die gefürchtete DSGVO: der Reiter „Registrierungsbestätigung“.

    Indem du diese aktivierst, erhalten neue Abonnenten deines Newsletters eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst wenn sie diesen anklicken, bekommen sie deinen Newsletter. Das bezeichnet man als Douple Opt In. Natürlich kannst du Text und Link anpassen. Außerdem kannst du eine Bestätigungsseite auswählen, also die Seite, auf die Abonnenten nach dem Klick auf den Link landen.

    Exkurs: Warum das Double Opt In so wichtig ist

    Das sogenannte „Double Opt In“-Verfahren ist eine zentrale Voraussetzung, damit du in Sachen Datenschutz auf der sicheren Seite bist. Denn nur so lässt sich sicherstellen, dass die erste Bestellung des Newsletters wirklich von der betreffenden Person stammt und nicht von einem Dritten.

    Hier findest du weitere Tipps zum rechtssicheren Versenden von Newslettern.

    Kontakte importieren ist sehr einfach

    Du hast bereits eine Liste mit Abonnenten? Dann lade diese einfach in MailPoet hoch. Das geht auf drei verschiedene Arten, je nachdem, wo sich die Liste befindet. Alle drei Varianten findest du im Bereich “Abonnenten“ – „Daten importieren“:

    • Die Daten in ein Textfeld einfügen: Die altmodische Variante. Füge die Daten in einem CSV- Format in ein Textfeld ein.
    • Datei hochladen: Lade eine Datei mit deinen Abonnenten – ebenfalls im CSV-Format – hoch.
    • Von MailChimp exportieren: gib deinen MailChimp API-Schlüssel ein.

    Wenn du bisher ein anderes Newsletter-Programm als MailChimp verwendet hast, musst also du nur die entsprechenden Daten im CSV-Format exportieren und in MailPoet importieren.

    Noch leichter macht es MailPoet MailChimp-Usern. Als solcher musst du einen neuen API-Schlüssel generieren und diesen in MailPoet eingeben. Den Schlüssel erstellst du in deinem Mailchimp-Account unter „API Keys“ – „Deine API Schlüssel“ – „Create a Key“. Sieh dir dazu die Anleitung von MailChimp an.

    Formulare erstellen – So wird’s gemacht

    Damit sich möglichst viele Besucher deiner Webseite für deinen Newsletter anmelden, brauchst du natürlich noch Anmeldeformulare.

    1. Gehe auf „Formulare“
    2. Hier findest du ein Formular, dass du nach deinen Vorstellungen bearbeiten kannst.

    Dabei gibt dir MailPoet nicht nur die Möglichkeit, die Texte zu bearbeiten. Du kannst außerdem Farben für Hintergrund, Rahmen und Schriften auswählen sowie aus verschiedenen Platzierungen auf der Seite auswählen. Sogar unterschiedliche Fonts für die Schriften stehen dir zur Verfügung, alles andere als eine Selbstverständlichkeit für Newsletter-Plugins.

    Noch eine gute Nachricht: Programmierkenntnisse brauchst du keine.

    Wenn du sie hast, kannst du sie aber nutzen und noch mehr aus deinen Formularen herausholen. Dafür steht dir unten rechts ein „Individuelles CSS“ zur Verfügung.

    So geht’s eine E-Mail mit MailPoet erstellen

    Jetzt geht es ans Eingemachte: das Erstellen der ersten E-Mails.

    Alles, was du dafür brauchst, findest du unter „E-Mails“. MailPoet stellt dir verschiedene Mail-Typen zur Auswahl inklusive nützlicher Automatisierungsfunktionen. Zunächst gibt es die folgenden:

    • Newsletter
    • Willkommens-Mail
    • Benachrichtigung über neueste Beiträge

    Außerdem kannst du über „WooCommerce“ automatisch E-Mails an Nutzer schicken lassen, die

    • trotz Waren im Warenkorb deine Webseite verlassen haben
    • ihren ersten Einkauf bei dir im Shop getätigt haben
    • ein Produkt einer bestimmten Kategorie gekauft haben
    • ein bestimmtes Produkt gekauft haben

    Schließlich kannst du noch das Template für WooCommerce-E-Mails bearbeiten.

    Was hier ins Auge sticht, sind die vielen Möglichkeiten, deine Mails zu bearbeiten und ihnen ein aufmerksamkeitsstarkes Design zu geben. Über 50 responsive Templates gibt dir MailPoet zur Auswahl.

    Dabei überzeugt nicht nur die Quantität. Auch die Qualität der Vorlagen kann sich sehen lassen.

    Diese lassen sich im nächsten Schritt individuell anpassen. Bearbeite den Text, lade eigene Bilder hoch oder füge Buttons oder Produkte aus deinem WooCommerce-Shop hinzu. Mit einfachem Drag and Drop lassen sich Blöcke entfernen, verschieben und hinzufügen.

    Bist du fertig, kannst du eine Vorschau-E-Mail an eine E-Mail-Adresse deiner Wahl schicken. Auf diese Art kannst du dich vergewissern, dass alles so aussieht, wie geplant.

    Im Schritt „Letzte Details“ bleibt zum Beispiel noch, den Betreff auszuwählen und natürlich die Liste von Abonnenten, an die die E-Mail gehen soll.

    Kleiner Wermutstropfen: Du kannst zwar Datum und Zeit für das Versenden angeben. Allerdings gibt es keine Möglichkeit in MailPoet, die Versendezeit an verschiedene Zeitzonen anzupassen.

    Sehr mächtige Funktion: Segmente erstellen

    Eine weitere nützliche Funktion in MailPoet stellt die Segmentierung von Abonnenten dar. So kannst du zum Beispiel gezielt Personen noch einmal anschreiben, die einen Link in einem Newsletter nicht geklickt oder diesen gar nicht geöffnet haben. Im Idealfall machst du ein paar Prozent davon doch noch zu Kunden.

    Um ein neues Segment zu erstellen,

    1. gehe auf „Listen“
    2. klicke auf „Neues Segment“
    3. Füge Name und evtl. Beschreibung (nur für deinen Gebrauch) ein
    4. Lege das Segment fest

    Beim letzten Schritt hast du die Auswahl zwischen

    • E-Mail
    • WordPress Benutzerrollen und
    • WooCommerce

    Je nach deiner Wahl stehen dir verschiedene Aktionen zur Verfügung, über die du die Adressaten deiner Mail festlegen kannst. Bei „E-Mail“ kannst du beispielsweise Nutzer auswählen, die eine Mail geöffnet oder nicht geöffnet haben. Bei „WooCommerce“ solche, die in einer bestimmten Kategorie oder ein bestimmtes Produkt eingekauft haben.

    Analytics – Messen und Auswerten mit MailPoet

    Auch beim Messen und Auswerten lässt dich MailPoet nicht im Stich. Unter „E-Mails“ siehst du neben jeder versandten Mail, wie viel Prozent der Adressaten diese geöffnet und den Link darin angeklickt haben. Klickst du darauf, bekommst du eine detaillierte Auswertung der Interaktion – allerdings nur, wenn du dich für MailPoet Premium entschieden hast. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären.

    Wichtig: Vergewissere dich, dass bei „Einstellungen“ – „Fortgeschritten“ das Kästchen für „Ja“ bei „Tracking für Öffnen und Klicken“ angekreuzt ist.

    Der Preis – Kostenlos bis 1.000 Nutzer… aber dann?

    Bis 1.000 Abonnenten ist die Nutzung von MailPoet kostenlos. Zugegeben, das sind 1.000 weniger als bei MailChimp. Allerdings profitierst du bei MailPoet schon bei der kostenlosen Nutzung von allen Funktionen in vollem Umfang!

    Reißt deine Abonnentenzahl die Hürde, sind die Preise für die Nutzung von MailPoet nach Anzahl deiner Abonnenten gestaffelt. Aktuell bedeutet dies zum Beispiel:

    • 2.000 Abonnenten: 21 Euro im Monat
    • 2.500 Abonnenten: 25 Euro im Monat
    • 3.500 Abonnenten: 42 Euro im Monat
    • 5.000 Abonnenten: 46 Euro im Monat
    • 1.0000 Abonnenten: 63 Euro im Monat
    • 70.000 Abonnenten: 292 Euro im Monat

    Fazit: MailPoet oder nicht MailPoet – Unsere Zusammenfassung

    Die Antwort lautet wie so oft „Es kommt darauf an“:

    Gerade für kleinere Unternehmen, die nach einem leistungsstarken und leicht zu bedienenden Newsletter-Tool suchen, ist MailPoet mehr als einen Blick wert.

    Nicht nur bringt das PlugIn eine Reihe an nützlichen Funktionen für den Newsletterversand mit und unterstützt WooCommerce. Die attraktiven Vorlagen und vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten unterstützen dich dabei, Abonnenten zu begeistern. Dass MailPoet kaum Einarbeitungszeit erfordert, ist ein dickes Plus gegenüber MailChimp. Außerdem kannst du alle Vorgänge beim Versenden von Newslettern direkt in deinem WordPress-Dashboard erstellen. Damit ist MailPoet auch noch bequem.

    Allerdings handelt es sich bei MailPoet um einen reinen Newsletterdienst. Suchst du nach einer übergreifenden Werbeplattform, mit der du zusätzlich Social-Media-Kampagnen verwalten kannst, ist eine DSGVO-konforme Alternative zu MailChimp vielleicht doch die bessere Wahl.

    Vergleich: MailPoet oder Mailchimp?

    Nicht alle E-Mail-Lösungen sind gleich. MailPoet ist das beliebteste E-Mail-Plugin für WordPress. Mailchimp ist die populärste E-Mail-Lösung der Welt, aber leider nicht DSGVO-konform. Lasst uns die beiden vergleichen:

    Zwei Freemium-Optionen. Eine mit Begrenzungen

    Sowohl MailPoet als auch Mailchimp bieten großzügige Pläne für kostenlose Benutzer an, um Ihnen den schnellen Einstieg in den Aufbau von Listen und den Versand von E-Mails zu erleichtern. Aber während beide ähnliche Preispläne nach dem Upgrade anbieten, kann man nur mit MailPoet unbegrenzt Listen erstellen und unbegrenzt E-Mails versenden!

    MerkmaleMailPoetMailchimp
    Unbegrenzte Anzahl von E-MailsJappJapp
    Unbegrenzte ListenJappNope
    Zeit zum LernenEin halber TagEin halber Tag
    Zeit zum KonfigurierenWeniger als eine StundeWeniger als eine Stunde
    Beitrag per Drag & Drop in den E-Mail-Designer einfügenJaKopieren und Einfügen
    Bilder per Drag & Drop platzierenJaBild erneut hochladen
    Willkommens-E-MailsKostenlosKostenlos
    Ausführliche StatistikenFrei im freien PlanKostenlos
    Branding in der FußzeileKein Branding!Japp
    Kostenloser SupportJappJapp

    MailPoet funktioniert in dem Moment, in dem man es aktiviert. Wenn Du WordPress bereits kennst, kannst Du mit der Vorlagensammlung und dem intuitiven Drag-and-Drop-Builder in wenigen Minuten mit dem Versenden von E-Mails beginnen. Hier gibt es keine Lernkurve, nur eine freundliche und vertraute Benutzeroberfläche!

  • Kompetente und zuverlässige WordPress-Freelancer

    Kompetente und zuverlässige WordPress-Freelancer

    Gute und zuverlässige WordPress-Freelancer fallen nicht einfach so vom Baum. Sie sind heiß umkämpft. Es muss weltweit abermillionen Menschen geben, die mit WordPress-Dienstleistungen ihr Geld verdienen wollen. Nur wenige verfügen jedoch über genügend Erfahrung und Know-how. Die Anzahl enttäuschter Auftraggeber ist lang.

    Dieser Beitrag liefert Tipps, wie du dennoch jemanden findest, der deinen Webauftritt optimal umsetzt.

    Skillsets eines WordPress-Freelancers

    Zu den Aufgaben von WordPress-Profis gehören nicht nur das Programmieren oder das Webdesign. Das WordPress-Ökosystem ist mittlerweile so groß, dass es einer Vielzahl von Fähigkeiten bedarf. Hier die Wichtigsten:

    • Projekte für WordPress-Websites managen
    • Auswahl und Anpassung von Themes
    • Programmierung oder Abänderung bzw. Feature-Erweiterung von Plugins in PHP und JavaScript
    • Umsetzung von Designvorgaben für das WordPress-Webdesign mittels CSS, egal ob Header, Footer, Menü, Content-Styling
    • Erstellung von komplett neuen Designs
    • Kommunikation mit beteiligten Agenturen
    • Planung und Optimierung von Onlineshops: Kategorien, Feeds, Warenkorb, Checkout-Prozess
    • Tiefe Kenntnisse von WooCommerce und/oder gängigen Alternativen, zum Beispiel WP eCommerce
    • Optimierung der Ladegeschwindigkeit, Content
    • Umsetzung von SEO-Anforderungen, zum Beispiel die Menü-Erstellung und Anpassung der Sitemaps
    • Ansprechpartner für alle technischen Probleme deiner WordPress-Website

    Üblicher Stundensatz für WordPress-Freelancer

    Die Zeiten, in denen man in Indien Entwickler für 20 $ die Stunde finden konnte, sind längst vorbei. Ausländische Anbieter auf Freelancer-Plattformen verlangen aktuell zwischen 50 und 90 Dollar die Stunde. Dazu kommt meistens noch ein Aufpreis für die Vermittlungsplattform und/oder einen Projektmanager, der/die die Kommunikation mit dem Kunden führt.

    Dann kann man auch gleich mit Einheimischen Arbeiten. Fähige WordPress-Coder und Designer aus Deutschland nehmen gut und gerne einen Stundensatz zwischen 80 – 190 Euro. Tagessätze von 600 bis 1.500 Euro sind nicht unüblich.

    Im Vergleich zu Agenturen ist das mittlerweile nicht mehr günstiger, aber die Projekte laufen effizienter ohne Agentur. Diese wird aufgrund komplexerer Strukturen und einem Kommunikations-Overhead immer zusätzliche Stunden abrechnen. Der Stundensatz der meisten Agenturen liegt in etwa auf dem Niveau guter Freelancer, also zwischen 95 und 200 Euro.

    Ich arbeite als Freelancer bei kleineren Aufträgen in der Regel mit sehr effizienten Pauschalen. Dabei kalkuliere ich, wegen der verhältnismäßig hohen Projektkommunikation bei Neukunden mit einer höheren Kompensation und bei größeren Projekten oder einer langfristigen Zusammenarbeit entsprechend weniger.

    Das Problem mit guten WordPress-Experten

    Mit Premium-Themes, Page-Buildern und Plugins kann man zwar auch ohne Programmierung echt viel Cooles Zeug mit WordPress bauen, früher oder später kommt man allerdings nicht daran vorbei auch mal ein eigenes Plugin entwickeln zu lassen, oder ein vorhandenes Theme zu erweitern oder anzupassen.

    Wenn Du für deine Webseite oder dein Projekt nicht selbst HTML-Code, CSS, JavaScript und PHP-Code lernen willst, um unabhängig von Entwicklern zu werden, wirst Du früher oder später nach einem geeigneten Freelancer suchen.

    Hierbei bin ich gerne behilflich:

    Projektanfrage

    Projektanfrage
    Wobei darf ich Ihnen behilflich sein?
    Geben Sie hier die Webseite an, für die Sie meine Unterstützung wünschen.
    Bleiben Sie auf dem Laufenden
    Datenschutz

    Viele der wirklich guten WordPress-Entwickler arbeiten nicht für Kunden. Sie bauen selbst Webseiten, mit denen sie Geld verdienen, oder erstellen Themes und Plugins, die sie dann selbst vermarkten oder sind bei einem Unternehmen angestellt oder komplett ausgelastet.

    Wen man auf üblichen Freelancer-Börsen und in Foren findet, hat meistens nicht wirklich viel Projekterfahrung vorzuweisen oder ist noch garnicht über das Script-Kiddie-Level hinaus in den WordPress-Core vorgedrungen. Von einem solchen Dienstleister kann ich nur abraten! Ebenso rate ich von den meisten Dienstleistern auf Plattformen wie Fiverr ab, denn diese sind häufig nicht besonders qualifiziert oder können nur einige wenige Dinge wirklich gut. Dazu kommt noch die erschwerte Kommunikation und dass mein Qualitätsanspruch an visuelle Gestaltung, Codequalität oder -Eleganz in der Regel dort niemals erreicht wird.

    Doch wie findet man dann einen kompetenten und qualifizierten WordPress-Freelancer, der auch noch Zeit und Ressourcen hat, um Deinen Auftrag zu übernehmen?

    Such‘ einen WordPress-Freelancer über codeable.

    Codeable

    Codeable ist die einzige Freelancer-Plattform speziell für WordPress. Alle Dienstleister auf der Plattform werden geprüft und auf ihr Wissen getestet. Codeable vermittelt bereits seit 2012 erfolgreich Kunden gezielt an die besten WordPress-Experten für den jeweiligen Bedarf. Aktuell gibt es mehr als 500 Experten im Freelancer-Pool von Codeable und es wurden schon mehr als 75.000 Projekte erfolgreich über die Plattform vermittelt!

    Dort findet man wirklich Weltklasse-Experten für kurzfristige, wiederkehrende und Vollzeit-Arbeiten an und mit WordPress! Egal ob Programmierer oder Designer.

    Den richtigen Freelancer für jeden Fall

    Deine Anlaufstelle für Weltklasse-Experten für kurzfristige, wiederkehrende und Vollzeit-WordPress-Arbeiten.

    Egal ob Theme-Entwicklung und -Anpassung oder Plugin-Entwicklung und -Anpassung: Geeignete Developer passen das Aussehen Deiner Website an oder entwickeln eine neue Website von Grund auf neu. Mit eigenen Plugins kannst Du die Funktionalität Deiner Website ganz individuell und an die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe anpassen.

    Auch Onlineshops können erstellt, oder bestehende E-Commerce-Websites mit und ohne WooCommerce verbessert werden. Anders als bei Standard-Plugins kannst Du wirklich vollständig maßgeschneiderte Lösungen für Deine Webpräsenz umsetzen. Mit benutzerdefinierten APIs kannst Du Deine Website mit nahezu jeder Website und Webanwendung verbinden.

    Natürlich leidet die Optik dabei keinesfalls, denn es finden sich auch erfahrene Designer, die Entwürfe anfertigen und nach Deinen Bedürfnissen schöne Designs für Deine Website, Seite oder Anwendung erstellen und anschließend umsetzen.

    Auch im Bereich Sicherheit und Geschwindigkeit findest Du kompetente Hilfe, die Deine Webseite absichern und zum Fliegen bringen! Auch wenn Du jemanden suchst, der schnell dringende Bugs beseitigt oder Fehler behebt, bist Du bei Codeable genau richtig.

    Hier wirst Du nicht alleine gelassen

    Codeable unterstützt Dich außerdem bei der Umsetzung und gibt Sicherheit bei der Projektvergabe durch ein sicheres Treuhandsystem. Das bedeutet, dass Zahlungen erst freigegeben werden, wenn ein Projekt von Dir als abgeschlossen markiert wurde. Es gibt eine eigene Kundenbetreuung, die bei jedem Schritt hilft und falls mal etwas schief geht, hat Codeable eine sehr faire Rückerstattungspolitik, also Du bekommst Dein Geld zurück, wenn Du mit der Arbeit nicht zufrieden sein solltest.

    Preislich geht es schon bei einem günstigen Stundensatz von 70 Dollar los!

    Die Preise liegen insgesamt bei $70 – $120 USD pro Stunde. Die Kostenvoranschläge sind Schätzungen und hängen von der etwa benötigten Anzahl der Stunden, der Komplexität und Dringlichkeit des Auftrags ab. Angebote einholen lohnt sich auf jeden Fall.

    Und so funktioniert es:

    Codeable bringt Dich mit einem geeigneten WordPress-Entwickler in weniger als einem Tag zusammen:

    1. Du sagst Codeable wobei Du Hilfe brauchst. Dabei kannst Du alles von kleinen Korrekturen bis hin zu vollständigen Website-Projekten in Angriff nehmen.
    2. Codeable verbindet Dich mit den richtigen Entwicklern für Dein Projekt, mit denen Du chatten kannst und Deine Anforderungen zu 100% definiert werden.
    3. Anschließend bekommst Du einen Kostenvoranschlag und kannst Deinen bevorzugten Entwickler anheuern und mit der Zusammenarbeit beginnen.

    WordPress Freelancer für Agenturen

    Codeable - Build with heart

    Wenn Du selbst eine Agentur betreibst, kannst Du mit Codeable mehr Kundenprojekte termingerecht, im Rahmen des Budgets und ohne Probleme abwickeln. Dadurch kannst Du Deine Einnahmen steigern und musst keine Projekt mehr ablehnen oder Kunden verlieren, falls Deine Kapazitäten oder Fachkenntnisse mal nicht mehr ausreichen!

    Dank der mehr als 500 hochqualifizierten Entwickler von Codeable, die über die unterschiedlichsten WordPress-Fachkenntnisse verfügen, kannst Du Kompetenzlücken im Team schnell schließen und sogar Dein Produkt- und Dienstleistungsangebot erweitern.

    Dabei achtet Codeable sehr auf Kundenzufriedenheit. Das heißt, Du kannst Deine Kunden mit außergewöhnlicher Arbeitsqualität überzeugen. Codeable stellt durch seinen Ansatz sicher, dass Du wirklich nur mit den bestmöglichen Experten zusammenarbeitest, die nach strengen Qualitätsrichtlinien ausgewählt wurden.

    Trotzdem bleibst Du megaflexibel. Schnell Lücken schließen oder dringende Reparatur an einem Kundenprojekt kannst du ebenso auslagern, wie ein großes langfristiges Projekt, das zusätzliche Kapazitäten erfordert. Über Codeable kannst Du Experten so lange oder so kurz einstellen, wie Du sie benötigst!

  • Die besten WordPress Themes für Ärzte, Zahnärzte und Arztpraxen

    Die besten WordPress Themes für Ärzte, Zahnärzte und Arztpraxen

    Heute suchen die meisten Menschen online nach Ärztinnen und Ärzten. Schon deshalb solltest Du als Mediziner:in auf keinen Fall auf eine Webseite und gutes Praxismarketing verzichten. Mit einer modernen Webseite auf WordPress-Basis kannst Du Patient:innen die Möglichkeit geben, online Termine zu vereinbaren, sich vorab über Leistungen und Schwerpunkte zu informieren und sich einen ersten Eindruck von Deinem Team und Deinen Räumlichkeiten zu verschaffen.

    Allerdings gilt speziell für Arztpraxen: Unprofessionell wirkende Webseiten schaden mehr als sie wirken. Schließlich ist Vertrauen in dieser Branche eine zentrale Währung. Hier stelle ich Dir 6 WordPress-Themes für Ärzte, Zahnärzte und Arztpraxen vor, mit denen Du ohne großen Aufwand einen professionellen Eindruck hinterlässt:


    1. Medicare

    WordPress Theme Medicare

    Medicare ist ein Theme für Webseiten im medizinischen Bereich. Mit 15 Demos, die Du einfach importieren kannst, deckt es verschiedene Branchen ab. Hier wirst du sowohl als Zahnarzt fündig, als auch, wenn Du eine Webseite für eine Tierarztpraxis, ein Labor oder eine Kinderarztklinik erstellen willst.

    Dabei merkt man, dass die Macher des Themes die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe gut analysiert haben. So profitierst Du zum Beispiel von praktischen Features für Terminbuchungen und die Kommunikation von Öffnungszeiten. Das Theme ist responsiv, unterstützt WooCommerce sowie WPML für mehrsprachige Seiten und lässt sich flexibel an Deine Bedürfnisse anpassen.

    Besondere Vorteile

    • Theme speziell für Ärzte, Arztpraxen und verwandte Branchen
    • 15 Demos für verschiedene Anwendungszwecke
    • Nützliche Funktionen für medizinische Webseiten

    Preis: 69 $


    2. Dental Clinic

    WordPress Theme Dental Clinic

    Bei Dental Clinic steht Dir ein Demo-Layout für die Webseite einer Zahnklinik zur Verfügung. Wenn Du mehr Arbeit investierst, lässt sich das Theme aber auch gut für andere medizinische Dienstleistungen verwenden.

    Dental Theme bietet Dir unter anderem zwei Formular-Vorlagen für die Terminvereinbarung sowie verschiedene Blog- und Portfolio-Vorlagen. Für die Beschreibung von Leistungen steht Dir ein „Procedures“-Modul zur Verfügung. Die Struktur ist übersichtlich und das Design der fertigen Layouts sauber und professionell.

    Besondere Vorteile

    • Demo speziell für Zahnkliniken
    • Minimalistisches, modernes Design
    • Diverse Features für Praxis- und Klinikwebseiten

    Preis: 59 $


    3. Divi

    Es gibt kaum eine Bestenliste an WordPress-Themes, in der Divi fehlen darf. Schließlich ist das mächtige Multipurpose-Theme in Hinsicht auf Leistung und Flexibilität Spitzenklasse. Mit mehr als 800 fertigen Webseiten-Layouts bedient es fast jede Branche. Dazu kommen ein großer Funktionsumfang und eine intuitive Bedienung. Mit Divi kannst Du in kurzer Zeit ohne Programmierkenntnisse optisch beeindruckende Webseiten unterschiedlichster Art erstellen. Du siehst Änderungen sofort ohne lästiges Speichern und Aktualisieren und profitierst sogar von einer Rückgängig-machen-Funktion sowie von der Möglichkeit, Optionen zu suchen (falls Du vergessen hast, wo sich die Schriftart einstellen lässt).

    Für Arztpraxen bietet sich die Vorlage Doctor’s Office an. Professionell, übersichtlich und mit Layouts für 8 verschiedene Seiten, ist es eine prima Basis für eine moderne Praxis-Webseite.

    Divi Layout Doctor's Office

    Eine Alternative, die noch mehr in Landingpage-Optik gehalten ist, ist das Layout-Pack Health Clinic.

    Divi Layout Health Clinic

    Besondere Vorteile

    • Multipurpose-Theme mit großem Funktionsumfang
    • Riesenauswahl an fertigen Layouts
    • Auch für WordPress-Einsteiger leicht zu bedienen

    Preis: 89 $/Jahr oder 249 $/Lifetime Access

    Hol Dir jetzt das Divi Theme mit 10% Rabatt!

    Divi Theme Deutsch 20% Rabatt

    1 Lizenz. Vollständiger Zugriff.
    Unbegrenzte Anzahl von Websites.
    Unbegrenzte Anzahl von Benutzern.

    Nur 80$ im Jahr oder 224$ einmalig!

    Werde jetzt einer von 750.000 Kunden und erhalte Zugang zu Divi, Extra, Bloom, Monarch und mehr. Das ultimative WordPress-Toolkit wartet auf Dich, und zwar für einen unschlagbaren Preis.


    4. Neve

    Wenn du auf der Suche nach einem außergewöhnlich schnellen WordPress-Theme bist, wirf unbedingt einen Blick auf Neve. Mit diesem Theme warten Patient:innen garantiert nicht lange, bis Deine Seite lädt. Trotz der hohen Performance musst Du nicht auf umfassende Stylingoptionen verzichten. Entscheidest Du Dich für die Pro-Version und besitzt Du Programmierkenntnisse, kannst du deiner Seite durch Custom-Layouts eine individuelle Note geben.

    Eine der mehr als 80 Starter Sites von Neve trägt den Namen Doctors – ein minimalistisches Layout, das sich anbietet, wenn Du Deine Webseite schlank halten willst.

    Neve Layout Doctors

    Etwas umfassender ist Doctors 2. Dieses Layout kommt vor allem für Praxiszentren infrage.

    Neve Layout Doctors 2

    Besondere Vorteile

    • Sehr schnelles und stabiles WordPress Theme
    • Hohe Flexibilität, vor allem in der Pro-Version
    • Fertige Layouts für Arztpraxen

    Preis: kostenlos oder ab


    5. Generate Press

    WordPress Theme Generate Press Layout Health

    Auch Generate Press ist ein Multipurpose-Theme, das der Devise „Weniger ist mehr“ folgt. Die Designer legen den Fokus auf einen stabilen Code, wenig Speicherbedarf und eine hohe Geschwindigkeit. Von diesen Vorteilen profitierst Du bereits in der kostenlosen Version. Allerdings empfehle ich Dir, Dich für die Premium-Variante zu entscheiden. Mit dieser hast Du mehr Gestaltungsmöglichkeiten und keinen Copyright-Hinweis auf Deiner Seite. Außerdem gibt Dir Generate Press Premium vollen Zugriff auf die Site Library mit einer großen Auswahl an Vorlagen. Darunter ist das Layout „Health“, das sich für medizinische Webseiten unterschiedlicher Art eignet.

    Besondere Vorteile

    • Schlankes und schnelles Multipurpose-Theme
    • Gut für verschiedenste Page Builder geeignet
    • In der Premiumversion Zugriff auf Vorlagen in der Site Library

    Preis: kostenlos oder 59 $/Jahr beziehungsweise einmalig 249 $ für Generate Press Premium


    6. Astra

    Astra ist als Multipurpose WordPress Theme ähnlich populär wie DIVI. Auch hier hast Du die Wahl zwischen einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Variante und auch hier lohnt sich die Entscheidung für Astra Pro allein aufgrund der zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Apropos Gestaltung: Zu den Highlights des Themes gehört der extrem komfortable Header Builder. Zusätzlich ist Astra schnell und sehr anfängerfreundlich. Für den Fall, dass Du noch keine Erfahrung mit WordPress hast, versorgt Dich der Anbieter mit vielen wirklich nützlichen Tutorials.

    Fertige Webseiten-Layouts gibt es auch, und zwar mehr als 150. Darunter ist auch eine für Zahnärzte und Zahnärtinnen:

    Astra Zahnarzt Template

    Besondere Vorteile

    • Sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten
    • einsteigerfreundliches Theme
    • Große Auswahl an gut aussehenden Vorlagen

    Preis: kostenlos / Pro ab 47 €/Jahr


    Das ist meine Top 6 der empfehlenswerten WordPress Themes für Ärzte, Zahnärzte und Arztpraxen!

    Ich hoffe, darunter war das richtige Theme für Dich. Bist Du Dir unsicher, schau Dir am besten die jeweiligen Demos genau an.

    Du bist nicht fündig geworden? Dann wirf einen Blick auf die Liste der besten WordPress Themes. Dort haben wir die besten WordPress Themes für jeden Anwendungsfall gesammelt und diesen Artikel aktualisieren wir ständig.

    Hast Du eine Webseite für eine Arztpraxis oder Klinik mit WordPress erstellt? Dann teile uns gerne in den Kommentaren mit, mit welchem Theme Du gearbeitet hast, wie Deine Webseite lautet und ob Du zufrieden damit bist!


    Tipps für medizinische Webseiten

    Egal für welches WordPress-Theme Du Dich entschieden hast, gibt es einige Dinge, die Du im medizinischen Bereich immer beachten solltest:

    • Gestalte das Design einladend: Professionalität ist sehr wichtig für Arzt-Webseiten. Gleichzeitig sollte Dein Design einladend wirken. Vermeide es, mit Ängsten zu spielen, binde vertrauenerweckende Fotos von Deinem Team ein und präsentiere helle, freundliche Fotos Deiner Praxisräume. Gib Besucher:innen das Gefühl, dass sie sich bei Dir wohlfühlen werden.
    • Sichere Dich rechtlich ab: An Webseiten von Ärzt:Innen gelten rechtlich andere Anforderungen als an solche von Autohäusern oder Modehändlern. Das betrifft auch die Art von Inhalten auf Deinen Seiten (Stichpunkt Werbung). Erkundige Dich unbedingt bei entsprechenden Stellen beziehungsweise Fachpersonen, damit Du auf der sicheren Seite bist.
    • Achte auf Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit: Ein großer Teil der Besucher von Arztpraxen besteht oft aus älteren Menschen und Menschen mit Einschränkungen. Umso wichtiger ist es, dass Deine Webseite übersichtlich und nutzerfreundlich ist. Lege hohen Wert darauf, dass sich auch weniger internetaffine Personen schnell zurechtfinden und am besten direkt über Deine Startseite einen Termin vereinbaren können. Ein barrierefreies Design ist wichtiger als aufwendige Slider.
  • Die besten WordPress Lebenslauf & CV Themes für kreative Bewerbungen

    Die besten WordPress Lebenslauf & CV Themes für kreative Bewerbungen

    Du bist auf Jobsuche und willst potenziellen neuen Arbeitgebern auffallen? Präsentiere Dich und Deinen Lebenslauf mit einer eigenen Webseite. Das erhöht die Chance, dass passende Unternehmen auf Dich aufmerksam werden. Vielleicht kannst Du dann sogar gleich Punkte sammeln. Schließlich hat nicht jede:r eine Bewerbungshomepage. Außerdem bietet Dir eine Webseite tolle Möglichkeiten, Inhalte übersichtlich darzustellen und kreativ aufzubereiten.

    Natürlich kannst Du mit jedem WordPress Theme eine kleine Bewerbungsseite erstellen. Aber manche sind besser dafür geeignet als andere, zum Beispiel weil sie speziell für Lebensläufe, Portfolios und Co ausgelegt sind oder weil sie Dir spannende Möglichkeiten für das Design bieten. Hier stelle ich Dir 5 davon mit ihren jeweiligen Stärken für die Erstellung einer Lebenslauf- oder CV-Seite vor.


    1. RyanCV – CV Resume Theme 

    RyanCV WordPress Theme

    RyanCV dient speziell dazu, sich als Arbeitnehmer:in zu präsentieren. Der Vorteil: Du kannst eine der Vorlagen für verschiedene Berufsgruppen importieren und mit wenig Aufwand für Deine Person anpassen. Das klappt auch deshalb so gut, weil diese Vorlagen sehr übersichtlich und modern wirken. Für das Designen steht Dir der Elementor Page Builder zur Verfügung. Du brauchst keine Programmierkenntnisse und kannst auch als Anfänger sofort loslegen. Außerdem ist Ryan CV responsiv, lässt sich für OnePager oder Multi Pages verwenden und unterstützt WooCommerce, falls Du nicht nur Jobs finden, sondern auch etwas verkaufen willst. Das alles bekommst Du für einen absolut fairen Preis. Da gibt es meiner Meinung nach nichts zu meckern.

    Besondere Vorteile

    • Theme speziell für Bewerber-Webseiten und Lebensläufe
    • Modern aussehende Vorlagen, die sich einfach anpassen lassen
    • Unterstützt WooCommerce

    Preis: 27 $


    2. Divi

    Divi WordPress Theme

    Am Divi Theme kommen wir in kaum einer Bestenliste vorbei. Schließlich ist das Theme nicht nur leistungsstark, sondern auch extrem flexibel. Dies ist ein zentraler Unterschied zu RyanCV. Divi ist ein Multipurpose-Theme, also ein Theme, das sich für verschiedenste Branchen und Zwecke einsetzen lässt. Egal wofür Du dich entscheidest, uD hast mit diesem Theme enorm viele Möglichkeiten, Deiner Seite ein aufmerksamkeitsstarkes Design zu verpassen. Gleichzeitig lässt sich Divi wunderbar leicht bedienen, auch wenn Du kompletter WordPress-Einsteiger bist. Kein Wunder, dass das Theme zu den beliebtesten WordPress-Themes überhaupt gehört.

    Unter den mehr als 800 (!) fertigen Website-Layouts befinden sich drei, die ich Dir für eine Lebenslauf- beziehungsweise Bewerber-Webseite empfehlen würde.

    Professional CV eignet sich sehr gut, um deine Person und deine Arbeit mit einer übersichtlichen und modernen Webseite zu präsentieren.

    Divi Layout Professional CV

    Actor CV richtet sich an SchauspielerInnen, bietet sich aber auch für andere Menschen an, die sich gerne mit großformatigen Fotos präsentieren.

    Divi Layout Actor CV

    Ähnlich verhält es sich mit Model CV. Mit der darin enthaltenen Gallery Page kannst Du Deine neuesten Schnappschüsse zur Geltung bringen.

    Divi Layout Model CV

    Besondere Vorteile

    • Über 800 fertige Webseiten-Layouts
    • Großer Funktionsumfang und einfache Bedienbarkeit
    • Mehrere Vorlagen für CV-Webseiten

    Preis: 89 $/Jahr oder 249 $/Lifetime Access

    Hol Dir jetzt das Divi Theme mit 10% Rabatt!

    Divi Theme Deutsch 20% Rabatt

    1 Lizenz. Vollständiger Zugriff.
    Unbegrenzte Anzahl von Websites.
    Unbegrenzte Anzahl von Benutzern.

    Nur 80$ im Jahr oder 224$ einmalig!

    Werde jetzt einer von 750.000 Kunden und erhalte Zugang zu Divi, Extra, Bloom, Monarch und mehr. Das ultimative WordPress-Toolkit wartet auf Dich, und zwar für einen unschlagbaren Preis.


    3. Leven

    Leven WordPress Theme

    Zurück zu einer schlichteren Variante. Leven ist ein minimalistisches Theme für Bewerberseiten und Portfolios. Einfach zu bedienen und mit einer modernen und übersichtlichen Layout-Vorlage in verschiedenen Varianten. Zwar bietet Dir dieses Theme lange nicht so viele Möglichkeiten wie Divi. Aber auch hier stehen Dir alle Elemente zur Verfügung, die Du für eine gut aussehende Bewerber-Webseite brauchst. Außerdem ist weniger ja manchmal mehr.

    Besondere Vorteile

    • minimalistisches Theme
    • Sehr einfach zu bedienen
    • Vorlage mit übersichtlichem Design

    Preis: 27 $


    4. Wavo

    Wavo WordPress Theme

    Wavo ist ein Multipurpose-Theme für Kreative, Agenturen, Architekten und Personen beziehungsweise Unternehmen mit einem vergleichbaren Hintergrund. Auch für eine Bewerbungshomepage eignet sich das Theme sehr gut. Es gibt dir viel Freiheit, einzelne Elemente nach deinen Vorstellungen zu gestalten, beeindruckende Slider zu erstellen und ein ansprechendes Portfolio zu präsentieren. Unter den Vorlagen findest Du auch CV-Layouts. Einziges Manko: Die Einarbeitungszeit ist etwas länger als beispielsweise bei Leven.

    Besondere Vorteile

    • Multipurpose Theme für Kreative
    • Viele Gestaltungsmöglichkeiten
    • Ausgezeichneter Support

    Preis: 39 $


    5. Arter

    Arter WordPress Theme

    Zum Schluss nochmal ein Spezialist. Das WordPress Theme Arter ist ein CV Resume Theme. Ein Blick darauf lohnt sich allein wegen des professionellen und übersichtlichen Looks. Zwar steht dir nur eine Vorlage in zwei Varianten (Light Version und Dark Version) zur Verfügung, aber Du kannst diese leicht verändern. Das Theme unterstützt Elementor und WooCommerce sowie WPML, wenn Du Deinen Lebenslauf in mehreren Sprachen präsentieren willst. Es eignet sich auch für OnePager.

    Besondere Vorteile

    • Theme speziell für Bewerber-Webseiten
    • Minimalistisch und leicht konfigurierbar
    • Vorlage mit übersichtlichem Design

    Preis: 37 $


    Das sind meine Top 5 der WordPress Themes für Bewerber-Webseiten ????

    Ich hoffe, es war ein Theme für Dich dabei. Wenn Du unsicher bist, siehst Du Dir am besten die Demos genau an und probiere, bevor Du dich entscheidest.

    Falls Du hier nicht fündig geworden bist, wirf einen Blick auf diese Liste der besten WordPress Themes. Dort haben wir die besten WordPress Themes für jeden Anwendungsfall gesammelt. Den Artikel aktualisieren wir auch ständig.

    Du hast eine Bewerber-Webseite WordPress erstellt? Dann schreibe uns gerne in den Kommentaren, mit welchem Theme Du gearbeitet hast, wie Deine Webseite lautet und ob Du zufrieden damit bist!


    Tipps für erfolgreiche Bewerbungshomepages

    Egal, für welches Theme Du Dich entscheidest, die folgenden Tipps tragen dazu bei, dass Deine Bewerbungs-Homepage auffällt und gut ankommt.

    • Achte auf ein professionelles Design: Wenn Du das erste Mal mit WordPress arbeitest, bist Du wahrscheinlich begeistert von den vielen Gestaltungsmöglichkeiten, die Du damit hast. Dann ist die Versuchung groß, Seiten zu überladen. Allerdings ist es gerade bei einer Bewerbungshomepage entscheidend, dass sie professionell und nicht zu verspielt wirkt. Also übertreibe es lieber nicht mit bunten Farben, Slidern und Animationen. Nur wenn Du in einer kreativen Branche arbeitest, sieht die Sache anders aus.
    • Halte Deine Informationen aktuell: Wie bei einem Lebenslauf auf Papier gilt auch digital: Vermeide Lücken und halte Deine Informationen immer aktuell.
    • Gute Bewerberhomepages haben eine gute Performance: Personaler und Headhunter gehören nicht unbedingt zu den Personen, die viel Zeit haben. Je schneller Deine Seite lädt und je übersichtlicher ist ist, desto besser stehen die Chancen, dass Besucher nicht abbrechen, bevor sie angefangen haben, zu lesen. Das ist ein Grund mehr, Deine Bewerbungshomepage schlank zu gestalten.
  • Die besten Portfolio-WordPress-Themes für Designer

    Die besten Portfolio-WordPress-Themes für Designer

    Als Designer:in weißt du wahrscheinlich aus eigener Erfahrung: Entscheidend dafür, ob Kund:innen Kontakt mit Dir aufnehmen oder zu Deiner Konkurrenz gehen, ist oft das eigene Portfolio. WordPress gibt dir viele Möglichkeiten, Deine Arbeit online überzeugend zu präsentieren. Am einfachsten geht das mit einem Theme, das fertige Layouts für Portfolios mitbringt oder vollständig für eine Webseite eines Kreativen oder einer Kreativen konzipiert wurde. Dann musst Du nicht viel mehr tun, als deine eigenen Referenzen, Projekte, Bilder und Texte einzustellen und ein bisschen Feintuning zu betreiben.

    Hier stelle ich Dir 5 der besten Portfolio WordPress-Themes für Designer:innen vor, kostenlose und kostenpflichtige, mit denen Du sofort durchstarten kannst. Gleichzeitig kannst Du bei allen diesen Themes Deine Webseite an Deine eigenen Vorstellungen anpassen und ihr ohne Programmierkenntnisse eine unverwechselbare Note geben:


    1. Oshine

    Oshine Theme Designer Portfolio

    Oshine richtet sich speziell an Kreative, von Fotograf:innen über Architekt:innen bis hin zu Designer:innen. Entsprechend viele „Portfolio-Optionen“ hast Du hier. Darunter sind ein „Designer Portfolio“, siehe Screenshot, ein „Minimal Portfolio“, „Vibrant Portfolio“, „Dark Portfolio“ uvm. Das Design lässt sich mit dem Tatsu Builder einfach und sehr flexibel an Deine Wünsche anpassen und der Support bekommt Bestnoten von Nutzer:innen. Eine kostenlose Version von Oshine gibt es nicht, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mehr als fair.

    Besondere Vorteile

    • Auswahl aus vielen fertigen Layout Pages
    • einfach bedienbarer und sehr flexibler Page Builder
    • guter Support

    Preis: 59 €/Jahr


    2. Wavo

    Wavo Theme Locomotive Creative Portfolio

    Ähnlich wie Oshine ist Wavo ein Multipurpose Theme, das speziell auf Kreative abzielt und diesen jede Menge fertige Layouts bietet, die mit einem schnörkellosen, modernen Design überzeugen. Außerdem hast Du die Wahl aus 4 Portfolio Pages. Schon wenn Du die kostenlose Version von Elementor mit dem Theme kombinierst, profitierst Du von zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten im Vergleich mit der herkömmlichen Variante des Pagebuilders. Mit Elementor Pro kannst Du Custom Headers und Footers sowie Custom Sliders erstellen und deine Seite mithilfe von Animationen aufpeppen. Wavo stellt Dir sämtliche Google Webfonts zur Verfügung und das Theme ist gut für WooCommerce geeignet.

    Besondere Vorteile

    • Viele Möglichkeiten durch erweiterte Version von Elementor Free
    • Komplette Layouts und Portfolio Pages speziell für Kreative
    • tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

    Preis: 39 €


    3. Divi

    Divi von Elegant Theme ist ein extrem beliebtes Multipurpose-Theme, also ein Theme, das für verschiedene Einsatzzwecke und Branchen geeignet ist. Zu seinen Vorteilen gehört ein leistungsstarker Builder, der sich intuitiv bedienen lässt. Um Deine Seiten zu designen, kannst du bequem mit Drag und Drop arbeiten und siehst sofort, welche Auswirkungen eine Änderung hat. Dazu kommen wirklich hilfreiche Features, die nicht jedes WordPress-Theme mitbringt, von einer „Rückgängig Machen“-Funktion bis zu der Möglichkeit, Split-Tests durchzuführen. Wenn Du Deine Seite nicht komplett neu erstellen willst, kannst Du aus mehr als hundert fertigen Webseiten-Layouts wählen.

    Divi WordPress Theme

    Besonders interessant für Designer:innen sind die speziellen Portfolio Layout Packs:

    Web Agency Portfolio Page

    Divi Theme Web Agency Portfolio Page

    Simple Portfolio Page

    Divi Theme Simple Portfolio Page

    Agency Portfolio Page

    Divi Theme Agency Portfolio Page

    Painter Portfolio Page

    Divi Painter Portfolio Page

    Besondere Vorteile

    • Leistungsstarker Page Builder
    • Mehr als 100 komplette Webseitenlayouts und verschiedene Layouts für Portfolio Pages
    • Sehr großer Funktionsumfang mit einigen ungewöhnlichen Features

    Preis: 89 $/Jahr oder 249 $/Lifetime Access


    4. Neve

    Neve Theme Creative Portfolio

    Neve legt den Schwerpunkt auf eine hohe Performance und ist eines der schnellsten WordPress-Themes auf dem Markt. Hinzu kommt ein stattlicher Funktionsumfang. Schon mit der Gratis-Version bist Du flexibler in der Gestaltung als mit dem Gros anderer kostenloser Themes. Wenn Du Dich für die kostenpflichtige Variante entscheidest, kommen zusätzliche Stylingoptionen hinzu, genauso wie besondere Features für die WooCommerce-Integration und Premium Widgets für Elementor. Schnelligkeit geht hier also nicht auf Kosten der Flexibilität. Das macht Neve zu einem besonderen Theme

    Zu den mehr als 80 Starter Sites von Neve gehört „Creative Portfolio“. Das Layout eignet sich hervorragend, um eigene Projekte vorzustellen und Bilder ansprechend zu präsentieren.

    Besondere Vorteile

    • Extrem schnelles Theme
    • Sehr anwenderfreundlich
    • Überzeugt schon in der kostenlosen Variante

    Preis: kostenlos oder in der Pro-Version ab 59 €/Jahr


    5. Astra

    Astra Theme Layout Photographer

    Astra ist ebenfalls ein Multipurpose WordPress Theme und hat sich in der jüngsten Vergangenheit zu einem der populärsten seiner Art entwickelt. Ein Grund dafür ist seine beeindruckende Performance. Außerdem profitierst Du beim Konfigurieren Deiner Seite von einem modularen Aufbau. Wenn Du einen WooCommerce Shop einrichten willst, punktet die kostenpflichtige Variante mit speziellen Features, um (Design-)Produkte in Szene zu setzen, und einer Megamenü-Funktion. Die kostenlose Version von Astra ist deutlich schlichter gehalten, reicht aber für kleine Webseiten vollkommen aus.

    Ein angenehm minimalistisches Layout, das sich für Fotograf:innen wie für Designer:innen anbietet, ist das Starter-Layout „Photographer“ für Gutenberg. Einen Screenshot daraus siehst Du oben.

    Wenn Du lieber mit Elementor arbeitest, bietet sich das Starter-Layout „Photography Portfolio“ an:

    Astra Theme Layout Photography Portfolio

    Besondere Vorteile

    • sehr schnelles Theme
    • vor allem in der kostenpflichtigen Variante viele Einstellungsmöglichkeiten
    • hervorragend geeignet für die Erstellung von Onlineshops mit WooCommerce

    Preis: kostenlos / Pro ab 47 €/Jahr


    Das ist die Top 5 der empfehlenswerten WordPress Portfolio-Themes ????

    Ich hoffe es war das Richtige für Dich dabei, aber vergiss nicht: Im Zweifel heißt es ausprobieren!

    Falls Du nicht fündig geworden bist, schau Dir die Liste der besten WordPress Themes an, dort haben wir die besten WordPress Themes für jeden Anwendungsfalls gesammelt und halten diesen Artikel ständig aktuell.

    Bist Du Kreativer und hast Deine Portfolio-Webseite mit WordPress erstellt? Dann schreibe uns gerne in den Kommentaren, mit welchem Theme Du gearbeitet hast, wie Deine Webseite lautet und ob Du zufrieden damit bist!


    So erstellst Du eine erfolgreiche Portfolio-Webseite

    Abschließend noch ein paar grundlegende Tipps für deine Portfolio-Webseite:

    • Verwende eigene Bilder: Es ist verführerisch, für Unterseiten Bilder zu verwenden, die schon im Template enthalten sind, oder ein paar günstige Stockfotos zu kaufen. Verzichte trotzdem darauf. Denn solche Bilder wirken austauschbar und von Kreativen erwarten Kund:innen einen individuellen Webauftritt. Und mach Dir keine falschen Hoffnungen: Menschen mit ein wenig Erfahrung erkennen Stockfotos auf den ersten Blick. Außerdem sind viele der mitgelieferten Fotos der Demo-Seiten nicht für die Verwendung lizensiert! Informiere Dich bitte im Zweifel beim Anbieter des Themes, falls Du eine oder mehrere mitgelieferte Fotos auf deiner Webseite verwenden willst.
    • Weniger ist mehr: Auch wenn du eine Vorliebe für künstlerische Experimente hast, achte auf eine übersichtliche Struktur. Im Idealfall finden Besucher:innen auf Deiner Seite sofort, was sie suchen. Selbstverständlich sollte die Webseite Deinem persönlichen Geschmack und Stil entsprechen, aber die Benutzbarkeit einer Webseite sollte nie unter gestalterischen Entscheidungen zurückstehen.
    • Vergiss den Text nicht: Denke daran, dass potenzielle Kund:innen neben schönen Bildern und Videos Informationen zu Dir, Deiner Arbeit, Referenzen und eventuell Preisen wollen. Außerdem sind Texte wichtig, um über Suchmaschinen gefunden zu werden. Wenn Schreiben nicht Deine größte Stärke ist, lass Dir am besten von einem erfahrenen Texter oder einer Texterin helfen.

  • Die besten WordPress-Themes für Fotografen

    Die besten WordPress-Themes für Fotografen

    Viele Fotografen setzen zurecht auf WordPress, doch für einen gelungenen Auftritt solltest du als Fotograf ein ansprechendes Theme wählen. Zu unserem Artikel der besten WordPress Themes, haben wir dir nun einige Themes speziell für die Erstellung einer Webseite mit dem Fokus auf Photographien zusammengestellt, damit du bei deinen Kunden einen kreativen und vor allem professionellen Eindruck hinterlässt. Ich stelle Dir zunächst einige Themes vor, die speziell zur Erstellung einer Webseite für Fotografen und die Darstellung von Fotografien entwickelt wurden. Anschließend stelle ich Dir noch einige sogenannte „Multipurpose Themes“ vor, die spezifische Fotografie-Templates anbieten.

    Schau am besten gleich die Liste durch, mit Sicherheit ist auch das Richtige Theme für dich dabei!

    Photography WordPress

    Photography WordPress Theme

    Hier ist der Name Programm. Dieses Theme hält über 70 Layouts für deine Galerie und dein Portfolio bereit. Das Theme hält spezielle Funktionen für professionelle Fotografen bereit: So kannst Du ganz einfach einen Passwort-geschützen Bereich für einzelne Kunden einrichten, in denen Du ihnen deine Arbeiten zeigst und sie diese abnehmen oder Überarbeitungen anfordern können. Für jeden Kunden kannst Du eine eigene Gallerie anlegen und diese sogar archivieren. Mit dem meistverkauften „Photography“-WordPress Theme auf Themeforest kannst du außerdem direkt deine Projekte und Bilder zu Geld machen, indem du einfach das WooCommerce Plugin installierst. Außerdem kannst du deine Fotos vor Raubkopien schützen und das Plugin enthält ein professionelles Slider Plugin und ein sehr schickes Lightbox-Plugin. Damit deine Page Speed nicht unter den ganzen Bildern leidet, arbeitet Photography WordPress mit Progressive Image Loading und Infinite Scroll.

    Vorteile

    • Erstelle passwortgeschützte Kundenbereiche
    • Synchronisiere Adobe Lightroom mit dem Plugin WP/LR Sync
    • Erstelle Events mit eingebundener Karte

    Preis: $59/Einmalzahlung


    Ashade Photography WordPress Theme

    Ashade Photography WordPress Theme

    Dieses Theme ist im Dark Mode erstellt und ist damit insbesondere für ein Portfolio genau das Richtige. Die minimalistische Startseite lenkt den Blick auf das Wesentliche, nämlich deine Bilder. Für die Startseite kannst du zwischen 3 Layouts und für die Fotogalerien und Slider zwischen 18 Layouts wählen. Kreative Seitenübergänge und der Ken-Burns-Effekt sorgen dafür, dass du mit deiner Website im Trend liegst. Natürlich kannst du auch hier mit dem WooCommerce-Plugin arbeiten, um deine Werke zu verkaufen.

    Weitere Vorteile

    • Geschützter Kundenzugang möglich
    • Weitere Features mit Elementor Widgets
    • ausgezeichneter Support

    Preis: $39 / Einmalzahlung


    Blacksilver

    Blacksilver | Photography Theme for WordPress

    Du benötigst ein Theme, das durch leistungsstarke Funktionen speziell für Fotografen überzeugt und einfach zu erstellen ist? Dann sollte Deine Wahl auf Blacksilver fallen. Auch hier kannst Du für Deine Kunden einen geschützten Kundenbereich mit separater Galerie erstellen, in der sie Deine Bilder checken können. Weitere Features wie ein attraktives Lightbox Plugin oder die mögliche Integration vom WooCommerce Plugin lassen keine Wünsche offen. Für den entsprechenden PageSpeed ist bereits gesorgt, denn Blacksilver nutzt von Haus aus bereits Lazy Loading. Blacksilver wird vom Elementor-Pagebuilder angetrieben, einem Live-Pagebuilder, mit dem man jeden Block, Typografie, Schriftarten, Farben, Hintergründe usw. leicht anpassen kann und ist außerdem Gutenberg-optimiert. Solltest Du beim Erstellen Deiner Website mit Blacksilver vor einem scheinbar unlösbaren Problem stehen, bin ich mir sicher, Du findest im 124-seitigen Help Guide eine Lösung.

    Weitere Vorteile

    • Page Builder Elementor
    • Gutenberg optimiert
    • Retina ready

    Preis: $59 / Einmalzahlung


    Snapster – Photography WordPress

    Dieses Fotografie-Theme hat Stil! Es eignet sich sehr gut für selbständige Fotografen und Studios, aber auch einem schicken Foto-Blog steht hier nichts im Weg. Mit 18 verschiedenen Demos ist die Auswahl zwar nicht riesig, doch sehr differenziert. Außerdem bekommst Du weitere Wahlmöglichkeiten für Portfolio, Preislisten, Blog oder Galerien. Mit Snapster kannst Du einen passwortgeschützten Kundenbereich erstellen, damit Deine Kunden ihre Fotos sichten und freigeben können. Außerdem funktioniert das Theme mit dem Page Builder von Elementor, der einer der mächtigsten und beliebtesten Page Builder ist.

    Weitere Vorteile

    • Booked Plugin für Online-Buchungen
    • WooCommerce kompatibel
    • Responsive-Design

    Preis: $29 / Einmalzahlung


    Kreativa | Photographie Theme für WordPress

    Kreativa setzt auf zwei Haupt-Skins: Black or White. Doch das Theme hat viel mehr Facetten als nur Schwarz und Weiß. Es besticht mit einem herausragendem Design und Layout! Du kannst zwischen einem horizontalen oder vertikalen Menü und aus vielen modernen Homepage-Designs wählen. YouTube-Videos im Vollbildmodus, eine Diashow oder lieber eine Fotowand – Du wirst sicher Dein Design für Deine Startseite finden. Mit der integrieten Veranstaltungsverwaltung ist ein voller Terminkalender perfekt zu managen und der nächste Shot läuft reibungslos. Anschließend kannst Du Deine Fotos dem Kunden in einem geschützen Kundenbereich zur Auswahl präsentieren.  

    Weitere Vorteile

    • Kompatibel mit wichtigen Plugins: WooCommerce, Yoast Seo, Mail Chimp…
    • Super Responsive Lightbox Plugin
    • Guter Support

    Preis: $59 / Einmalzahlung


    Bridge – Creative Multipurpose WordPress Theme

    Dieses Multi-Purpose-Theme funktioniert am besten mit dem Page Builder Elementor und bietet dir über 500 unterschiedliche Demo-Webseiten, darunter auch etliche für Fotografen! Es eignet sich perfekt für alle Kreativen unter euch. Lass dich von den vielen Demos inspirieren und du findest dein individuelles Design für deine Website. Ein echter Vorteil ist, dass du auf dem Qode Interactive YouTube-Channel Step-by-step-Tutorials findest, die dir bei deiner Websiteerstellung helfen. Außerdem haben sie einen ausgezeichneten Support, falls du doch einmal ein Problem hast. Bridge ist auch mit den gängigen WordPress-Plugins kompatibel, wie das WooCommerce-Plugin. Falls du also irgendwann einen Shop benötigst, ist das kein Problem.

    Weitere Vorteile

    • umfangreiches Admin-Panel
    • atemberaubende Infografik-Elemente
    • Social Media Integration

    Preis: $59 / Einmalzahlung


    Divi – Das vielseitigste Theme

    Divi ist eines der bekanntesten Multipurpose Themes mit gleichnamigen Page Builder. Kaufst du das Theme, bekommst du also den hervorragenden Page Builder gleich mit dazu. Hier überzeugt vor allem die Auswahl: Du kannst zwischen 800 Layouts mit lizenzfreien Bildern, Icons und Illustrationen wählen. Der Vorteil ist, dass du jedes Detail deiner Website von Grund auf individuell anpassen kannst. Weiterhin ist Divi für seine Geschwindigkeit und Effizienz bekannt. Im Preis sind auch noch zwei nützliche Plugins, ein E-Mail Opt-In Plugin und ein Social Media Sharing Plugin, enthalten: Bloom und Monarch. 

    Weitere Vorteile

    • Super Support
    • Für Nicht-Coder geeignet
    • Direkte Bearbeitung im Frontend möglich, ohne Vorschau

    Preis: $249/ Einmalzahlung oder $ 89 jährlich


    OceanWP

    Ocean WP ist ein kostenloses Multipurpose Theme. Dieses Theme ist mittlerweile sehr bekannt und zeichnet sich durch seinen schnellen Support aus. Die kostenfreie Version bietet dir viele Features und Templates, mit der du deine Website individuell gestalten kannst. Durch die erweiterbare Codebasis stehen dir viele Möglichkeiten offen. Die Websiteerstellung ist mit vielen gängigen PageBuildern, wie z. B. Elementor, möglich. Selbstverständlich steht dir mit Ocean WP auch die Option offen einen Shop zu erstellen, denn du kannst ganz einfach das WooCommerce-Plugin integrieren. Falls du doch mehr Features benötigst, kannst du dir auch die Pro-Version holen, welche 39$ jährlich kostet.

    Weitere Vorteile

    • Responsive-Design
    • Übersetzung & RTL Ready

    Preis: kostenfrei – Pro-Version $39 jährlich


    4. Qi Theme

    Qi Theme - Ein WordPress-Theme mit 150 schönen Demos

    Qi ist schön und schnell – es bietet visuell sehr attraktive Layouts und es ist auf Speed ausgerichtet. Der perfekte Qi-Nutzer baut schicke Websites, die hauptsächlich aus wohlgestalteten Seiten auf Basis der existierenden Demoseiten besteht. Idealerweise mit umfangreichem Portfolio, denn darin ist Qi richtig stark. Schicke Bloglayouts sind auch möglich, wenn man um die aktuellen Beschränkungen navigiert oder keinen so hohen Anspruch hat. Feature-Requests beim Hersteller helfen bestimmt mittelfristig. Ich kann mir gut vorstellen, dass Qode diese Feature-Lücke bald schließt.

    Die Anzahl der Elementor-Widgets ist erfreulich hoch. Was für Fans einer großen Auswahl an Elementor-Contentmodule ein echtes Kaufargument ist. Es ist einfach jeder erdenkliche Anwendungsfall abgedeckt. Neben den fantastischen Demo-Sites haben mir die Elementor-Addons am besten gefallen.


    So, das war’s mit der Liste der empfehlenswerten WordPress Themes für Fotografen 🙂 Ich hoffe es war das Richtige für Dich dabei, im Zweifel heißt es immer ausprobieren! Falls Du garnicht fündig geworden bist, schau am besten in unserem Artikel der besten WordPress Themes nach, dort haben wir die mit Abstand besten WordPress Themes gesammelt und halten diesen Artikel ständig aktuell.

    Bist Du Fotograf und hast Deine Webseite mit WordPress erstellt? Dann schreibe uns gerne in den Kommentaren, mit welchem Theme Du gearbeitet hast, wie Deine Webseite lautet und ob Du zufrieden damit bist!

  • Differenzierte Klassifikation von Keywords nach Suchintentionen

    Differenzierte Klassifikation von Keywords nach Suchintentionen

    Die Grundlage jeder SEO-Maßnahme stellt die Auswahl der Suchbegriffe dar, die zur jeweiligen Webseite und dem Angebot des Betreibers passen. Jedoch ist es für die Priorisierung von Themen und die Optimierung der Inhalte von zentraler Bedeutung, die Bedürfnisse der Suchenden zu kennen und diese bei der Gestaltung der Webseite und deren Inhalte zu berücksichtigen. Wer also weiß was die Suchenden als relevantes Ergebnis von der Suchmaschine erwartet, kann sein Ranking zielgenau verbessern.

    Für Web-Suchmaschinen ist das Verständnis der latenten Intentionen der Nutzer hinter den Suchanfragen ebenso von entscheidender Bedeutung, denn diese verwenden je nach Bedürfnis die unterschiedlichsten Daten und Algorithmen für die Ergebnisgenerierung und -sortierung, um eine möglichst hohe Nutzerzufriedenheit und damit Kundenbindung zu erreichen.

    Die dabei verwendeten Taxonomien für Suchanfragen der Suchmaschinenentwickler stellt sich bei genauer Betrachtung als hochentwickelt und sehr differenziert heraus und geht weit über die bekannten Klassen heraus. Ein Blick in meine Bachelorarbeit, die im Grin Verlag erschienen ist zeigt, dass es für SEOs hier wesentlich mehr zu entdecken gibt und sich eine Auseinandersetzung mit den Forschungsarbeiten im Bereich Information Retrieval sehr lohnen kann!

    Die Taxonomie Broders

    Um die unterschiedlichen Anforderungen an eine Suchmaschine verstehen zu können, entwickelte der spätere IBM Research-Mitarbeiter Andrei Broder bei AltaVista eine Taxonomie für Suchbegriffe in Web-Suchen, die das Bedürfnis hinter einer Suchanfrage in drei Klassen teilt, die bis heute ihre Gültigkeit behalten haben.

    Jede Suchanfrage, die ein Nutzer an die Suchmaschine richtet, impliziert demnach eine konkrete Frage und gibt mehr oder weniger Aufschluss über die Motivation und Erwartungen an die Suchergebnisse. Je nach Intention der Suchenden, lassen sich Suchanfragen unterscheiden und in folgende drei Anfragetypen unterteilen:

    • Navigationsorientierte Suchanfragen (eng.: Navigational search queries)
    • Informationsorientierte Suchanfragen (eng.: Informational search queries)
    • Transaktionsorientierte Suchanfragen (eng.: Transactional search queries)

    Broder führt diese wie folgt aus:[1]

    “In the web context[sic!] the ‘need behind the query’ is often not informational in nature. We classify web queries according to their intent into 3 classes:
    – Navigational. The immediate intent is to reach a particular site.
    – Informational. The intent is to acquire some information assumed to be present on one or more web pages.

    – Transactional. The intent is to perform some web-mediated activity.“

    Broder, 2002

    Festzuhalten sei an dieser Stelle, dass nicht immer ein relevantes Dokument zur Befriedigung des Informationsbedürfnisses notwendig ist, denn auch ein Wegweiser zur gesuchten Information kann bereits ein gutes Suchergebnis ausmachen, wie Broder ebenfalls feststellte:

    „It is interesting to note, that in almost 15% of all searches the desired target is a good collection of links on the subject, rather than a good document. (A good hub, rather than a good authority, in the language of Kleinberg)”

    Die von Broder aufgeführten Beispiele sollen als alternative Erklärung der Klassen dienen und werden hier zum besseren Verständnis aufgeführt. Er beginnt zunächst mit der Erläuterung der navigationsorientierten Suchanfragen:

    Navigational queries. The purpose of such queries is to reach a particular site that the user has in mind, either because they visited it in the past or because they assume that such a site exists. Some examples are

    • Greyhound Bus. Probable target http://www.greyhound.com 

    • Probable target http://www.compaq.com. 

    • national car rental. Probable target http://www.nationalcar.com 

    • american airlines home. Probable target http://www.aa.com 

    • Don Knuth. Probable target http://www-cs-faculty.stanford.edu/~knuth/ 


    This type of search is sometimes referred as ‘known item’ search in classical IR, but is mostly used in the evaluation of various systems. (…) These types of queries are essentially navigational queries.”

    Die aus Sicht des Autors wichtigste Aussage über die sogenannten navigational queries trifft Broder mit dem Satz: “With respect to evaluation, navigational queries have usually only one ‚right‘ result.” (Ebenda) Dies legt, aus Sicht des Verfassers den Schluss nahe, dass eindeutig als navigationsorientiert identifizierte Suchanfragen kein sinnvolles Optimierungspotential aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung darstellt.

    Anschließend verdeutlicht Broder die Absicht hinter den informationsorientierten Suchen wie folgt:

    “Informational queries. The purpose of such queries is to find information assumed to be available on the web in a static form. No further interaction is predicted, except reading. By static form we mean that the target document is not created in response to the user query.” (Ebenda)

    Außerdem verdeutlicht er die Bandbreite des potentiellen Informationsbedarfs:

    “What is different on the web is that many informational queries are extremely wide, for instance cars or San Francisco, while some are narrow, for instance normocytic anemia, Scoville heat units.” (Ebenda)

    Die Klasse der aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung interessantesten Suchanfragen, nämlich Suchanfragen mit klarer Kaufabsicht beschreibt Broder wie folgt:

    “Transactional queries. The purpose of such queries is to reach a site where further interaction will happen. This interaction constitutes the transaction defining these queries.” (Ebenda)

    Neben den Kaufabsichten, schließt Broder jedoch auch die Suche nach Downloads, Webdiensten, Datenbankabfragen oder Servern für Onlinespiele explizit mit ein. Für die Betrachtung der Klasse aus Sicht der Suchmaschine macht Broder eine interessante Anmerkung hinsichtlich der Evaluierbarkeit derartiger Ergebnisse:

    “The results of such queries are very hard to evaluate in terms of classic IR. Binary judgment might be all we have, say appropriate, non-appropriate. However most external factors important for users (e.g. price of goods, speed of service, quality of pictures, etc[sic!]) are usually unavailable to generic search engines.” (Ebenda)

    Diese Aussage zeigt, dass Broder das Ziel der transaktionsorientierten Suchanfrage in der Interaktion mit einer Entität außerhalb des Suchmaschinenindizes begreift.

    Diese drei Klassen bilden also das Spektrum von der Eingabe einer komplexen Fragestellung über die Anfrage ein bestimmtes Produkt online zu kaufen, bis hin zu gezielten Suchen nach einer bestimmten Webseite ab, wofür sich jeweils unterschiedliche Ranking-Algorithmen besser bzw. schlechter zu eignen scheinen.[2] In dieser Arbeit beschreibt Broder, dass bis 2002 drei Entwicklungsstufen von Web-Suchmaschinen identifiziert werden konnten. Jede dieser Suchmaschinen-Generationen war, nach seinen Aussagen, in der Lage eine weitere Klasse seiner Taxonomie sinnvoll zu beantworten:

    1. Die erste Generation verwendete lediglich die on-Page-Daten, also den Text und dessen Auszeichnungen und ähnelt klassischen Information-Retrieval-Systemen sehr stark. Firmen wie AltaVista, Excite, WebCrawler und andere setzen diese Form der Websuche als State-Of-The-Art-Technologie etwa von 1995 bis 1997 ein. Dieser Ansatz funktionierte laut Broder lediglich für die Klasse sogenannter informational queries.
    2. Die zweite Generation zog off-Page-Daten heran, beispielsweise Link-Analysen, Link-Texte und Click-Through-Daten. So verwendete Google zum Beispiel Link-Analysen als erste Suchmaschine überhaupt als primären Rankingfaktor. DirectHit setzte seinerzeit [Anmerkung des Verfassers: 1998-1999] stärker auf Click-Through-Daten und ging später in Ask Jeeves auf. [3] Neben den informational queries sollte diese zweite Generation auch für die sogenannten navigational queries Mittlerweile verwenden laut Broder alle großen Suchmaschinen diese Daten für ihr Ranking. Insbesondere die Link-Analyse und die Link-Texte scheinen laut Broder unabdingbar für die Klasse der navigational queries zu sein.[4]
    3. Als dritte Generation, die sich laut Broder gerade erst entwickeln [Hinweis des Autors: Dies war bereits 2002], scheinen Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu vermischen, um damit das Bedürfnis hinter der Suchanfrage zu beantworten. Als Beispiel führt er die Suchanfrage „San Francisco“ an, für diese die Suchmaschine möglichweise Links zu einer Hotelreservierung in San Francisco, einem Kartendienst, dem Wetter und weiteren Funktionen anzeigen könnte. Derartige Suchergebnisse lassen sich laut Broder durch eine Loslösung von einem festen Korpus mittels semantischer Analyse, Kontext-Erkennung, dynamischer Auswahl der Datenbasis, etc. erreichen. Weiter postuliert Broder, dass diese dritte Generation sich insbesondere mit dem effizienten Umgang mit transaktionsorientierten Suchanfragen auseinandersetzen. Einerseits da die Nutzerbedürfnisse dies schlichtweg verlangen und andererseits, da sich transactional queries sich besonders gut monetarisieren lassen.[5]

    Weiterentwicklung Broders Taxonomie

    Der Taxonomie Broders haben sich diverse Wissenschaftler und Entwickler auf Seite der Suchmaschinen angeschlossen.[6] Kofler et al. (Kofler, C., Larson, M. & Hanjalic, A., 2016. „User intent in multimedia search: A survey of the state of the art and future challenges“. „ACM Comput. Surv. “, S. 36.) machten in ihren Studien vergleichbare Beobachtungen und konnten Broders Taxonomie bestätigen.[7] Sie beschrieben ebenfalls den sogenannten Intent, als das zugrundeliegende Ziel einer Websuche. Auch Lorigo et al. stellten 2006 (Lorigo, L. et al., 2006. „The influence of task and gender on search and evaluation behavior using Google“. „Information Processing and Management“, S. 1123-1131.) fest, dass Broders Taxonomie breite Anerkennung findet und auch von Kang & Kim (Kang, I.-H. & Kim, G.C., 2004. „Integration of multiple evidences based on a query type for web search“. „Information Processing and Management“, S. 459–478.) bestätig werden konnte:

    „Navigational tasks are tasks where the users[sic!] intent is to find a particular web page, such as a homepage; informational tasks arise when the intent is to find information about a topic that may reside on one or more web pages; and transactional search tasks reflect the desire of the user to perform an action, such as an online purchase.” [8]

    Im Laufe der letzten zehn Jahre konnte diese Dreiteilung ergänzt, erweitert und stärker ausdifferenziert werden. Lewandowski et al. (Lewandowski, , Drechsler, & von Mach, S., 2012. „Deriving query intents from web search engine queries“. „Journal of the American Society for Information Science and Technology “, S. 1773-1788.) fügen den drei Klassen von Broder zwei weitere hinzu. Diese ergeben sich aus der Ausdifferenzierung der Suchmaschinen im Hinblick auf die Integration von Werbeanzeigen und lokalen Ergebnissen und wurden als kommerziell, sowie lokalisiert beschrieben:

    „Commercial, where the query has “commercial potential” (i.e., the user might be interested in commercial offerings). This also can be an indicator whether to show advertisements on the search engine results page (SERP).” (Ebenda) “Local, where the user is searching for information near his or her current geographic position.” (Ebenda).

    Rose & Levinson verfeinerten Broders Ansatz und stellten 2004 in Ihrer ein eigenes Framework für Ziele der Suchenden vor (Abbildung 1). Dabei schufen sie innerhalb der Klasse Informational weitere Unterklassen, um den Informationsbedarf des Nutzers noch genauer spezifizieren zu können. So beschreibt 2.1.1 der Hierarchie beispielsweise eine geschlossene Frage, die laut Rose & Levinson nur eine einzige und eindeutige Antwort hat.[7] Die Klasse der transaktionsorientierten Suchanfragen von Broder wird in diesem Framework durch die unkommerzielle Klasse der Resource abgebildet und erhält zusätzliche Subklassen für Interaktion, Download, Unterhaltung und Beschaffung.

    Abbildung 4: “The Search Goal Hierarchy” in Rose & Levinson (2004)
    Abbildung 1: “The Search Goal Hierarchy” in Rose & Levinson (2004) [7]

    Die drei Ebenen der Klassifikation

    Die aus Sicht des Verfassers zentrale Arbeit im Bereich der Keyword-Klassifikation, stellt die Studie von Jansen et al. (Jansen, B.J., Booth, D.L. & Spink, A., 2008. „Determining the informational, navigational, and transactional intent of Web queries“. „Information Processing and Management: an International Journal“, S. 1251-1266.) dar. Die Forscher stellen darin ein detailliertes Klassifikationssystem für den User Intent von Websuchen vor, welches sie auf eigenen Analysen und vorhergegangen Arbeiten aufbauen. Diese Arbeit eine Synthese sämtlicher bisherigen Arbeiten zu diesem Thema dar und liefert in der folgenden Tabelle einen Überblick über die Hierarchien des eigenen Frameworks mit drei weiteren Betrachtungsebenen, sowie die Analogien und Abweichungen der vorherigen Arbeiten hierzu.

    Im Gegensatz zu vorherigen Arbeiten, die meist nur Beispiele nennen, ohne Details über die Klassifikationsmethoden zu nennen, werden bei Jansen et al. die Kategorien auch operationalisiert. Die Software, welche von den Forschern entwickelt wurde, klassifiziert automatisch Keywords mittels Suchanfragen aus dem Logs von Web-Suchmaschinen.

    Diese Ergebnisse wurden mittels 400 manuell klassifizierten Begriffen validiert und zeigten eine Genauigkeit von 74%. [9] Bei den verbleibenden Suchanfragen ist die Suchintention laut Aussagen der Forscher entweder relativ vage, oder hat unterschiedliche Facetten [10] Eine weitere Besonderheit dieser Studie sind, laut der Autoren, der Umfang und die Vielfältigkeit der verwendeten Daten. Diese nutzten über anderthalb Millionen Suchanfragen, frühere Arbeiten jeweils nur wenige Hundert bis einige Tausend.[11] In deren Definition der informationsorientierten Suchanfragen, taucht außerdem erstmals der Begriff Multimedia auf. Neben reinen Texten und Dokumenten sollten auch Daten oder Audio- bzw. Videomaterial zur Befriedigung des Informationsbedürfnisses eine Rolle spielen:

    “Informational searching: The intent of informational searching is to locate content concerning a particular topic in order to address an information need of the searcher. The content can be in a variety of forms, including data, text, documents, and multimedia. The need can be along a spectrum from very precise to very vague.“ [12]

    In der Definition der navigationsorientierten Suchanfragen findet sich ebenfalls eine nennenswerte Neuerung, nämlich die Erweiterung auf eine Suchanfrage, bei der der Suchende davon ausgeht, dass eine bestimmte Webseite existiert:

    “Navigational searching: The intent of navigational searching is to locate a particular Website. The Website can be that of a person or organization. It can be a particular Web page, site or a hub site. The searcher may have a particular Website in mind, or the searcher may just ‘think’ a particular Website exists.“ [13]

    Bei der transaktionsorientierten Suche schließen sich die Forscher wieder den vorherigen Arbeiten an:

    „Transactional searching: The intent of transactional searching is to locate a Website with the goal to obtain some other product, which may require executing some Web service on that Website. Examples include purchase of a product, execution of an online application, or downloading multimedia.“ [14]

    In der Taxonomie wird die Informationssuche in fünf Unterkomponenten unterteilt (directed, undirected, find, list, sowie advice). und die Navigationssuche in zwei Unterkategorien (Navigation zu einer Transaktionsseite oder Navigation zu einer Informationsseite). Laut Jansen et al. kann es aus Nutzersicht auch Folgeziele geben, sobald der Nutzer an seinem vermeintlichen Ziel angekommen ist. So kann die Navigationssuche als Ausdruck einer Zwischenabsicht betrachtet werden, die auf die Befriedigung eines größeren Suchziels abzielt.[15] Die transaktionsorientierte Suche wird in der Arbeit mit vier Unterkategorien (Erhalten, Herunterladen, Interagieren sowie Suchmaschinen-Ergebnisse) ebenfalls differenziert dargestellt. Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist die letzte Unterkategorie „Suchmaschinen-Ergebnisse“, da sie die Möglichkeiten direkter Antworten durch die Web-Suchmaschinen bereits inkludiert. Diese Klasse umfasst diejenigen Suchanfragen, bei denen die Ergebnisseite der Web-Suchmaschine das Endziel ist. Bei dieser Art der Suche erscheint die „Antwort“ direkt auf der Ergebnisseite der Suchmaschine, z. B. Vorschläge für die korrekte Schreibweise oder als Begriffe bereits im Titel, der URL oder dem Snippet des Ergebnisses.

    Dem besseren Verständnis der von Jansen et al. verwendeten Klassifikationen dient folgende Tabelle. Diese enthält alle drei Spezifikationsebenen (Levels) und liefert für jede Klasse ein Beispiel (Abbildung 2). Alle Suchanfragen-Beispiele in der Tabelle aus Abbildung 2 stammen aus dem Dogpile Transaktionsprotokoll, dass in der Arbeit zur automatischen Klassifizierung von Jansen et al. verwendet wurde.

    Definitionen der einzelnen Klassifikationen in der Taxonomie der Benutzerabsicht
    Abbildung 2: Definitionen der einzelnen Klassifikationen in der Taxonomie der Benutzerabsicht [16]
    Diese Taxonomie für die Klassifikation von Suchanfragen an Web-Suchmaschinen stellt als Synthese vorheriger Arbeiten mit umfangreichen eigenen Studien eine detaillierte und ausdifferenzierte Kategorisierung dar und findet daher in den weiteren Kapiteln dieser Arbeit Anwendung.

    Quellen

    • [1 – 5] Broder, A., 2002. „A taxonomy of web search“. „SIGIR Forum“, S. 3-10.
    • [3] CNET, o. V., 2002. „Ask Jeeves to acquire Direct Hit for $506 million“. https://www.cnet.com/news/ask-jeeves-to-acquire-direct-hit-for-506-million/ (Abgerufen am 13.09.2017).
    • [6 + 8] Kang, I.-H. & Kim, G.C., 2004. „Integration of multiple evidences based on a query type for web search“. „Information Processing and Management“, S. 459–478; Choudhari, K. & Bhalla, V.K., 2015. „Video Search Engine Optimization Using Keyword and Feature Analysis“. „Procedia Computer Science“, S. 691-697.
    • [7] Rose, D.E. & Levinson, D., 2004. „Understanding user goals in web search“ in „Proceedings of the 13th international conference on World Wide Web“. New York, NY, USA, 2004. ACM, S. 13-19.; Jones, R. & Klinkner, K.L., 2008. „Beyond the session timeout: Automatic hierarchical segmentation of search topics in query logs“ in „In Proceedings of the 17th ACM Conference on Information and Knowledge Management“. New York, NY, USA, 2008. ACM, S. 699-708 sowie Strohmaier, M. & Kröll, M., 2012. „Acquiring knowledge about human goals from search query logs“. „Information Processing & Management“, January. S. 63–82.
    • [9-16] Jansen, B.J., Booth, D.L. & Spink, A., 2008. „Determining the informational, navigational, and transactional intent of Web queries“. „Information Processing and Management: an International Journal“, S. 1251-1266.
  • Testbericht: 7 WordPress Page Builder im Vergleich

    Testbericht: 7 WordPress Page Builder im Vergleich

    Das Leben eines Website-Betreibers ist schon schwer genug. Da muss jener nicht auch noch eine Menge Zeit damit verschwenden, Blogbeiträge und Seiten mit HTML und CSS „schön“ zu machen. Dafür gibt es seit geraumer Zeit eine ganze Reihe sogenannter WordPress-Page-Builder. Das sind Plugins, mit denen sich im Handumdrehen sehr ansehnliche, moderne Designs und Layouts für die eigenen Seiten zusammenstellen lassen. Sie machen das Einpflegen und Aufbereiten von Inhalten zum Kinderspiel – zumindest im Vergleich zum Standard-Editor von WordPress. Daher haben sich Page Builder in den letzten Jahren als eine der populärsten WordPress-Plugin-Kategorien etabliert. Dieser Beitrag zeigt Euch, welche Vor- und Nachteile die sieben populärsten Page-Builder haben:

    [toc heading_levels=“2″]

    Was ist ein WordPress-PageBuilder und was bringt er mir?

    Ein PageBuilder, wörtlich übersetzt „Seitenbauer“, ist ein Werkzeug, das beim Designen von Webseiten hilft, ohne dabei Programmierkenntnisse in HTML, CSS oder JavaScript zu erfordern. Solche Tools übertreffen die Standardfunktionalität des Standardeditors, der sich in mehr als 10 Jahren kaum verändert hat. PageBuilder mit Frontend-Funktionalität geben dem Nutzer zusätzlich die Möglichkeit der unabhängigen Echtzeitkontrolle über jedes einzelne Element einer Seite bzw. Site. Das wird auch gerne WYSIWYG (What You See Is What You Get) genannt.

    2018 hat WordPress mit Version 5.0 den Standardeditor dann endlich mit dem Gutenberg-Editor ersetzt. Der neue Editor stellt einen Quantensprung in Richtung Erleichterung bei der Layoutarbeit dar. Allerdings ist das Projekt noch jung und im Vergleich zu den PageBuildern hat der neue Editor einiges an Ausbaupotenzial. Weiter unten findet sich eine Einschätzung. Da sich in Sachen Gutenberg-ready Themes derzeit viel tut, werden wir diesen Artikel permanent aktualisieren!

    Standardeditor vs. PageBuilder

    Wenn es nur um einfache Texte mit Bildern und gelegentlichen Videos geht, die in einer einzelnen Spalte dargestellt werden können, dann braucht es tatsächlich keinen besonderen „Builder“. Wer jedoch gestalterisch etwas kreativere Ansprüche hat, der hat sicher mehr Spaß mit einem der vorgestellten Plugins mit deutlich erweiterten Funktionen. Was die Page-Builder beispielsweise grundlegend vom Standardeditor unterscheidet, ist die Option, Inhalte in Zeilen und Spalten zu gliedern. Das ermöglicht vielfältige moderne Designs.

    Standard-Editor vs. Page-Builder

    Darüber hinaus bieten die meisten Page-Builder-Plugins eine Vielzahl von Funktionen, das Erscheinungsbild der Layoutboxen frei zu gestalten: unterschiedliche Hintergründe, Parallax-Effekte, individuelle CSS-Anweisungen u. v. m.

    Weitere Vorteile der PageBuilder:

    • Oft gibt es für besonders populäre Layout-Elemente Vorlagen, z. B. für Porträtbilder, Galerien, Slider, Countdown-Elemente (x Tage bis), Animationen, Feature-Tabellen etc. Ein, zwei Klicks und schon zaubert das Plugin ein fertig gestaltetes Element her, das der User nur noch mit eigenen Inhalten füllen muss.
    • Es sind keine HTML-, CSS- oder gar JavaScript-Kenntnisse notwendig.
    • Klicken, ziehen und ablegen – mehr muss man beim Einsatz von Page-Buildern nicht können. Echtes Drag’n’Drop eben.
    • Bei den visuellen WP PageBuildern passiert das sogar in Echtzeit auf der Seite, die der User gerade erstellt. So sieht man das Ergebnis sofort und muss nicht erst speichern und auf „Vorschau“ klicken.
    • Professionelle Vorlagen erlauben einen sehr schnellen Kreationsprozess.
    • In der Vergangenheit hat das oft ein Webdesigner machen müssen, was natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden war.

    Aber: Wo Sonne scheint, da gibt es auch Schatten.

    Hier einige Nachteile, die es zu berücksichtigen gilt:

    • Page-Builder erfordern Konfigurationsarbeit. Sie sind umfangreiche Werkzeuge mit vielen Optionen. Die wollen richtig eingestellt sein und das erfordert anfangs auf jeden Fall ein kleines Zeitinvestment.
    • Um diesen hohen Grad an Annehmlichkeit bei der Gestaltung zu erreichen, generieren Page-Builder verhältnismäßig komplexen Code. Das ist notwendig. Es bedeutet aber auch, dass der Quellcode etwas aufgebläht wird und sich die Ladezeit verschlechtern kann. Nur wenige Page-Builder werben damit, besonders schlanken Code zu generieren. Aus SEO-Sicht ist das besonders wichtig.
    • Genau aus dem gleichen Grund: Komplexer Code kann hier und da zu ärgerlichen Bugs führen, die erfordern, dass etwas zeitaufwendig neu erstellt werden muss (immer fleißig Backups machen!).
    • Wer den Page-Builder wechseln möchte, der muss sehr wahrscheinlich alle Seiten neu erstellen. Untereinander sind diese meist nicht kompatibel. Mit anderen Worten: Wer sich einmal entschieden hat, der ist festgelegt.
    • Die meisten Page-Builder können aufgrund spezifischer Layoutanweisungen nicht automatisch bestehende Inhalte umwandeln.
    • Im Vergleich zum normalen Editor fühlen sich Page-Builder manchmal sehr träge und schwerfällig an. Einfache Aktionen im Frontend-Editor dauern mehrere Sekunden, im Backend dauern sie dagegen nur den Bruchteil einer Sekunde.
    • Fehler in der Software führen unter Umständen zu Problemen auf der eigenen Website. Sie können sich in jede Software einschleichen. Wenn sie jedoch in WordPress selbst auftreten, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Update sie bereinigt, eventuell etwas höher.

    Insgesamt überwiegen für die meisten Nutzer klar die Vorteile. Wer WordPress professionell einsetzt und dabei beim Layout nicht auf externe Designer angewiesen sein möchte, der kommt ohnehin nicht um sie herum.

    Frontend- vs. Backend-Builder

    Historisch haben die ersten Page-Builder sich darin versucht, visuell über das Backend, also über den WordPress-Editor, verschiedene Layout-Varianten anzubieten. Dieser Ansatz gilt allerdings UInterface-technisch als überholt. Einige Builder bieten dieses Modell noch an, aber es ist sicherlich auf dem Abstellgleis. Auch wenn diese Form der Seitenbearbeitung effizienter sein kann, weil das Layout einer Seite oder eines Beitrags bei der Bearbeitung nicht „im Weg“ ist. Die Zukunft gehört den Frontend-Editoren, die das Bearbeiten des Layouts auf der Seite selbst und in Echtzeit ermöglichen.

    Welches Theme ist ideal für den WordPress-Page-Builder?

    Wer sich intensiv mit Page-Buildern auseinandersetzt, stellt früher oder später fest, dass zum Schluss die Auswahl eines passenden Themes immer noch Stunden über Stunden an Zeitaufwand nach sich ziehen kann. Die Standardthemes in WordPress und auch viele andere Themes funktionieren einfach nicht sonderlich gut. Das liegt daran, dass die meisten Themes zu viele Entscheidungen treffen, was das Aussehen der finalen Website betrifft. Wer seine Seite komplett mit einem WordPress-Page-Builder selbst gestalten möchte, sollte – je nach gewünschtem Page Builder – ein optimiertes PageBuilder Theme einsetzen. Diese sind extra für die Ausgestaltung mit einem WYSIWYG-Editor konzipiert und bringen selbst wenig Code und Styling mit.

    Elementor hat hier mit seinem „Hello“-Theme eine gute Lösung. Kurz gesagt ist dieses Theme auf das Allernötigste reduziert, sodass die Vorlagen aus dem Page-Builder auch so aussehen wie angezeigt und sich ideal in das Layout einfügen. Andere Builder überschreiben einfach jedes Theme und übernehmen die volle Kontrolle. Der Beaver Builder möchte, dass man 100 USD mehr bezahlt, um ein ideales Theme zu erhalten. Für unsere Videos haben wir das Plugin Blank Slate installiert. Es ist kostenlos und erlaubt bei jeder neuen Seite ganz ohne Layout zu beginnen!

    Ein Theme für alle Page Builder

    page-builder-framework

    Das neue Page Builder Framework Theme ist sehr einfach anzupassen. So kannst Du über der Theme alle Bereiche außerhalb des Contents gestalten, also Dein Menü, die Farben, etc. einfach über den integrierten WordPress Customizer anpassen und die restlichen Seitenelemente mit dem Page Builder ausgestalten.

    Das Page Builder Framework Theme kann in seiner einfachsten Standard-Version kostenlos heruntergeladen, muss aber für einen sinnvollen Einsatz schon mit dem kostenpflichtigen Premium Plugin für 58 USD jährlich oder 248 USD einmalig erweitert werden. Das Theme arbeiten dann exzellent mit elementor, dem beaverbuilder, Brizy, divi, Visual Composer sowie dem SiteOrigin PageBuilder zusammen.

    unterstuetzte-page-builder-theme

    Wenn Du Dich also in einen der vielen Page Builder verliebt hast, würde ich Dir in der Tat das Page Builder Framework Theme empfehlen. Denn damit kannst Du beliebig viele Webseiten erstellen und jeden Aspekt Deiner visuellen Gestaltung selbst kontrollieren – und das auch noch schnell, einfach und ohne Programmierkenntnisse!

    Die Surfschule – unser Beispielprojekt

    Um die verschiedenen Page-Builder genau unter die Lupe zu nehmen, haben wir eine kleine Beispielseite entwickelt: „Die Surfschule“. Diese Seite haben wir dann in fast allen Plugins nachgebaut und dazu ein ausführliches Video erstellt. Das Video kannst du dir gerne anschauen, um selbst zu beurteilen, wie sich das jeweilige Plugin „anfühlt“. Wenn du ernsthaft über den Einsatz eines Page-Builders nachdenkst, dann schau unbedingt in die Videos rein.

    So sieht die Webseite der Surfschule aus:

    Und jetzt geht es ans Eingemachte! Die 7 besten WordPress-Page-Builder im Vergleich:

    Der Markt der WordPress-Page-Builder ist aktuell kaum überschaubar. Es gibt über 20 davon. Alle haben ihren Sweetspot und manche kann man auch getrost links liegen lassen. Daher haben wir eine Vorauswahl der besten und populärsten Editoren getroffen, die für die meisten Wortpresser kaum Wünsche übrig lassen sollten.

    Empfehlung: Divi Builder *Testsieger*

    Der Divi-Builder ist stylisch und hat einen enormen Funktionsumfang. Er glänzt vor allem mit zahlreichen Content-Elementen und einer weitestgehend intuitiven Bedienoberfläche.

    Divi WordPress Page-Builder
    Die Divi-Demopage: extrem poppig und attraktiv

    Vorteile und Funktionen des Divi-Page-Builders

    • Der wahrscheinlich größte Vorteil bei Divi ist die Tatsache, dass der Hersteller „Elegant Themes“ zusammen mit dem Page-Builder über 110 komplette Website-Themes im Paket anbietet. Darüber hinaus gibt es über 880 gestaltete Seitenlayouts (Designs), viele davon optisch sehr ansprechend.
    • Besonders cool ist die Möglichkeit, den Text direkt auf der Seite zu editieren. Hier geht nicht etwa eine Box auf, die der Nutzer ausfüllt und mit einem Klick auf „Speichern“ schließt, bevor der Text dann auf der Seite erscheint. Nein, der Text auf der Seite selbst kann editiert werden. Sogar Kopieren und Einfügen sind möglich.
    • Auch der Wireframe-Modus kann ein extrem nützliches Feature sein. Wer mit einem Page-Builder gearbeitet hat, der weiß, wie fiddelig diese sein können. Manchmal ist es kaum möglich, ein Element anzufassen, um es an der richtigen Stelle zwischen zwei anderen Elementen wieder einzusetzen. Ständig flitschen die Elemente hin und her, und man weiß nicht, wann genau man loslassen soll. Hier hilft der Wireframe-Modus, der es ermöglicht, die verschiedenen Content-Elemente in eine andere Ansicht zu versetzen. Das Einfügen und das Verschieben der Elemente gehen in diesem Modus viel leichter.
    • Eine Besonderheit: Das Divi-Theme hat ein eingebautes A/B-Testing. Damit lassen sich verschiedene Layouts und Inhalte (z. B. Headlines) testen.
    Divi Layouts

    Nachteile des Divi-Page-Builders

    • Seiten mit wenigen Elementen fühlen sich sehr flink in der Bedienung an. Sobald die Anzahl der Elemente auf der Seite jedoch größer wird, verlangsamt sich auch die Bedienung merklich.
    • Das Divi-eigene CSS ist wahrlich enorm. Es gibt für die meisten Elemente überschreibende Layoutanweisungen, die oft mehr als ein Dutzend Zeilen lang sind. Wer also selbst bestimmen möchte, wie etwas auszusehen hat, der muss sich ganz schön tief in die Vorgaben reinfuchsen. Divi möchte einfach nicht, dass User selbst am Design rumspielen. Das ist auf der einen Seite ja gar nicht so schlecht, kann aber zum größeren Problem werden, wenn ein Plugin eines Drittanbieters verwendet werden soll (z. B. WooCommerce oder Gravity Forms). Hier kann es durchaus passieren, dass umfangreiche „Korrekturarbeiten“ notwendig werden. Die können zeitaufwendig und kostspielig sein.
    • Auch wenn Divi die Möglichkeit bietet, Filter auf die Bilder anzuwenden, so sind manchmal extrem einfache Optionen unauffindbar, z. B. die Anzahl der Spalten in einer Bildergalerie.
    • Wie viele andere Page-Builder verwendet auch Divi intern einen Shortcode-Parser. Das wird evident, wenn man Divi deaktiviert. Denn dann sind komplexe Seiten voll mit einem Wust von Shortcodes, durch die niemand mehr durchblickt.

    Kosten & Besonderheiten des Divi-Page-Builders

    Der Preis für den Divi-Page-Builder staffelt sich wie folgt:

    • 89 USD pro Nutzer pro Jahr für alle Themes und Plugins!
    • 249 USD einmalig und lebenslangen Zugriff auf alles. Kein Abo.

    Dafür bekommt man:

    • unbegrenzte Anzahl von Websites
    • über 110 Website-Layouts und über 880 Designelemente
    • als Bonus ein Social-Sharing-Plugin und einen Pop-up-Designer

    Unsere Einschätzung

    Divi ist als Gesamtpaket sehr attraktiv. Wer mit den ansprechenden Templates und Designvorlagen von Elegant Themes arbeiten will, für den ist Divi eine gute Entscheidung. Vor allem dann, wenn die zu erstellenden Seiten nicht sehr umfangreich sind oder oft überarbeitet werden müssen. Zu bedenken ist hier, dass Probleme mit dem Builder womöglich erst dann sichtbar werden, wenn wirklich mal ein Tweak notwendig wird oder vielleicht ein externes Modul zum Einsatz kommen soll.

    Hol Dir jetzt das Divi Theme mit 10% Rabatt!

    Divi Theme Deutsch 20% Rabatt

    1 Lizenz. Vollständiger Zugriff.
    Unbegrenzte Anzahl von Websites.
    Unbegrenzte Anzahl von Benutzern.

    Nur 80$ im Jahr oder 224$ einmalig!

    Werde jetzt einer von 750.000 Kunden und erhalte Zugang zu Divi, Extra, Bloom, Monarch und mehr. Das ultimative WordPress-Toolkit wartet auf Dich, und zwar für einen unschlagbaren Preis.

    Video: Die Surfschule mit dem Divi-Page-Builder nachgebaut

    Über unseren Link kannst du Divi ausprobieren →


    Elementor

    Elementor WordPress Page-Builder

    Elementor ist längst kein Neuling mehr unter den WordPress-Page-Buildern, um den sich mittlerweile eine riesige Community gebildet hat. Das liegt vermutlich am gelungenen User-Interface, dem starken Funktionsumfang und einer kostenlosen Version, die für die meisten Nutzer schon völlig ausreicht. Wer als kostenbewusster Blogger mit einem moderaten Featurebedarf unterwegs ist, hat hier eine kostenlose Möglichkeit, eigene WordPress-Seiten schön zu machen!

    Elementor bietet Animationen, Gradienten-Hintergründe, Effekte für Überschriften und mehr. Außerdem enthält es eine große Anzahl von professionell gestalteten Vorlagen und Hunderte professionelle Erweiterungen. Die kostenlose Version ermöglicht volle Optimierung auf mobil. Darüber hinaus gibt es unter anderem Unterstützung für den Wartungsmodus, Under-Construction-Seiten und Landingpages.

    Vorteile und Funktionen des Elementor-Page-Builders

    • Was Elementor von der Konkurrenz unterscheidet, sind die Layout-Features. Kein anderes Plugin hat hier so viele Einstellungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Sektionen leicht auf Bildschirmhöhe angepasst werden.
    • In der Standardversion sind bereits fast 30 Elemente enthalten, darunter Überschriften, Bilder, Videos, Buttons, Maps, Galerien, Bilderkarussells, Testimonials, Counter, Fortschrittsbalken und viele mehr.
    Elementor WordPress Page-Builder Elemente
    • In den Pro-Versionen gibt es darüber hinaus mehr als 20 weitere Elemente. Hier finden sich zusätzlich Preislisten & -tabellen, Formulare, Menüs, animierte Headlines, Facebook-Button und -Kommentare und vieles mehr.
    Elementor Pro WordPress Page-Builder
    • Zudem gibt es noch viele weitere Elemente, die einen Einsatz in verschiedenen Themes ermöglichen. Elemente für WooCommerce gibt es auch. So spricht auch nichts gegen den Einsatz von Elementor in E-Commerce-Projekten.
    • Als Besonderheit lässt sich bei Elementor das „Hello“-Theme erwähnen. Es ist ein simples Theme, das alle standardmäßig vorhandenen Layoutanweisungen zurücksetzt und so einen optimalen Startpunkt für eigene Designs bietet. Unserer Meinung nach lohnt es sich schon wegen des Theme-Builders, die Pro-Version zu kaufen. Das eingebundene Elementor-Demovideo zeigt, wie einfach es ist, alle notwendigen Seitentypen direkt im Theme-Builder einzurichten und über ein elegantes Regelwerk (Conditions) in die Website zu integrieren.
    • Elementor ist Open Source und somit sind Anpassungen am Quelltext möglich. Das spielt für viele, vor allem technisch versierte Nutzer eine Rolle, aber auch für diejenigen, die trotzdem noch einen Entwickler für die Website beschäftigen.
    • Beim Deaktivieren von Elementor hinterlässt der Editor keine proprietären Codeschnipsel. Das ist sehr gut und sonst bei den wenigsten Plugins zu finden.

    Neu: Mit Elementor Templates schneller zum Ziel!

    Einer der größten Vorteile der Neuen Version von Elementor ist die Möglichkeit, sogenannte Elementor Templates zu verwenden. Das sind quasi vorgefertigte Seitenvorlagen, die man in jede Website importieren kann.

    Envato, der größte Marktplatz der Welt für WordPress Themes bietet seit Neuestem nun auch eine ganze Reihe professioneller Elementor-Vorlagen-Kits an. Bei diesen Kits handelt es sich um eine Sammlung ähnlich gestalteter Vorlagen, Stock-Photos und Grafiken, die dazu gedacht sind, auf einer Website gemeinsam verwendet zu werden und dadurch automatisch super zusammen zu passen. 

    Damit kannst Du in Windeseile eine ganze Website super schnell und einfach zusammen bauen. Und das beste: Von Fotos und Videos bis hin zu Hintergründen und Schriftarten, in den Template-Kits sind bereit sämtliche Lizenzen für die Medien enthalten!

    Weitere Pro-Features, die eine Anschaffung lohnenswert machen:

    • Mit dem Pop-up-Builder lassen sich Pop-ups kreieren, die zum Beispiel zum Abfragen von E-Mail-Adressen eingesetzt werden können.
    • Der visuelle Formular-Generator ermöglicht es, eigene Formulare zu kreieren.
    • Dynamische Inhalte lassen sich innerhalb des Page-Builders verwenden.
    • Es gibt Animationen, Parallax- & Maus-Effekte für interaktive und bewegte Inhalte.

    Nachteile des Elementor-Page-Builders

    • Elementor kämpfte in der Vergangenheit immer wieder mal mit leichten Layout-Differenzen: Elemente, die in Elementor leicht anders aussehen als in der Vorschau. Das kann bei der Arbeit als Entwickler frustrieren.
    • Es ist nicht möglich, Elementor abzuschalten, um sich das finale Layout einer Seite anzuschauen. Es ist nur möglich, wieder in das Backend zurückzukehren oder ein Preview auf einer neuen Seite anzuschauen. Das geht besser und viel intuitiver, z. B. im Beaver Builder.

    Die Kosten & Besonderheiten

    Der Preis für Elementor staffelt sich wie folgt:

    • 49 USD jährlich für eine Website
    • 99 USD jährlich für bis zu drei Websites
    • 199 USD jährlich für bis zu 1.000 Websites

    Dafür gibt es:

    • 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
    • Wer die Lizenz jährlich nicht verlängert, kann Elementor weiterhin verwenden, kommt aber nicht in den Genuss von Updates, Support und neuen Features.
    • Wer später upgraden möchte, muss nur die Differenz zum gewünschten Paket bezahlen.

    Unsere Einschätzung

    Alles in allem scheint Elementor die Nase bei den Features vorne zu haben. Vor allem die Layoutgestaltung ist unglaublich flexibel. Dafür ist der Page-Builder ein wenig buggyer. Es kann aber nur eine Frage der Zeit sein, bis hier alles funktioniert. Aufgrund der kostenlosen Version kann jeder genau ausprobieren, ob er von den Bugs betroffen ist. Nicht jeder mag unbedingt die Software mit den meisten Features. Also ist es ohnehin eine Frage des Testens.

    Video: Die Surfschule mit Elementor nachgebaut

    Über unseren Link kannst du Elementor ausprobieren →


    WPBakery Page Builder (ehemals Visual Composer)

    WPBakery WordPress Page-Builder

    Der Page-Builder von WPBakery bringt viele Jahre Produkterfahrung mit sich – er war einer der ersten visuellen WordPress-Editoren. Er hat einen enormen Funktionsumfang, ist allerdings auf das Editieren von Seiten beschränkt! Wer auch den Rest der Website mit dem visuellen Drag-and-Drop-Editor bearbeiten will, der braucht den Visual Composer. Zum Hintergrund: Das Unternehmen hat den auf das Bearbeiten von Seiten spezialisierten Editor in „WPBakery Page Builder“ umbenannt und einen nagelneuen Editor namens Visual Composer erschaffen, mit dem sich die gesamte Website einschließlich Header und Footer bearbeiten lässt.

    Vorteile und Funktionen des WPBakery Page Builders

    • Der Builder ist mobile-first, also sehr stark auf mobile Seiten fokussiert. Layouts werden im Hinblick darauf erstellt, dass die meisten Besucher die Seite über das Smartphone ansteuern. Erst von dort wird das Layout für größere Displays optimiert bzw. erweitert.
    • Aufgrund des Alters des Plugins gibt es Integrationen mit so ziemlich jedem größeren Plugin von Drittanbietern. Wo andere Editoren sich auf Shortcodes verlassen, glänzt WPBakery mit einem grafischen Interface. Über 250 Integrationen gibt es.
    • WPBakery schreibt sich auf die Fahne, dass der Page-Builder mit jeden Theme zusammenarbeitet. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Plugin intern alles über Shortcodes darstellt und eine Menge Code in das Contentfeld einfügt. Auf der einen Seite mag das ein Vorteil sein, andererseits (siehe Nachteile) aber auch nicht.
    • Es gibt eine große Auswahl an Designvorlagen, die der Nutzer herunterladen kann.
    • Das Plugin bietet eine umfangreiche Zahl von Content-Elementen für nahezu jeden Anwendungsfall.
    WPBakery Features

    Nachteile des WPBakery Page Builders

    • Der Live-Editor ist teilweise merklich langsamer als seine Konkurrenten. Auch muss man immer auf „Speichern“ klicken, bevor eine Liveänderung auf der Seite angezeigt wird, z. B. beim Einbinden einer Hintergrundgrafik für ein Element. Die Notwendigkeit, immer auf „Speichern“ zu klicken, um ein Preview angezeigt zu bekommen, ermüdet auf Dauer sehr.
    • Die Oberfläche fühlt sich manchmal überladen an und gewisse Bedienelemente werden von anderen überdeckt.
    • Andere Bedienelemente sind völlig daneben, zum Beispiel die berühmte Auswahl der Bildgröße für die Bilder einer Bildergalerie. Hier wählt der Nutzer die Größe der Bilder nicht in einer Dropbox aus, die zum Beispiel „groß“, „mittel“, „klein“ oder „thumbnail“ zur Auswahl hat – nein, das Tool verlangt das Eintippen des Wortes „thumbnail“ in ein einfaches Textfeld! Dies ist bei Weitem nicht das einzige Manko des User-Interfaces.
    • Klicken macht Spaß, aber manchmal sind Tasten schneller. Beim Einfügen von Elementen geht ein großes Fenster auf, aus dem sich ein passendes Modul auswählen lässt. Wer das Fenster wieder schließen möchte, zum Beispiel aufgrund eines Fehlklicks, der muss auf das X klicken. Die ESC-Taste oder ein Klick neben das Fenster funktionieren nicht.
    • Es ist nur mit einigen Tricks möglich, eine Zeile zu definieren, die sich über die gesamte Breite erstreckt und dann zum Beispiel in der Mitte eine Spalte enthält, die mit Content befüllt werden kann. Das macht es unmöglich, moderne Landingpages zu erstellen. Das ist auch der Hauptgrund, warum wir die Surfschule nicht mit WPBakery nachgebaut haben.
    • Es gibt viele weitere kleine Unzulänglichkeiten, die wir hier nicht alle aufzählen wollen. Es besteht immerhin die Hoffnung, dass die Entwickler viele davon aus dem Weg räumen. Bei einem so alten Produkt stellt sich aber die Frage, warum dies nicht schon längst passiert ist. Vielleicht liegt es auch an der Architektur des Plugins, welche sich nicht einfach ändern lässt, ohne die Kompatibilität zu bestehenden Seiten zu gefährden.

    Kosten & Besonderheiten des WPBakery Page Builders

    Der Preis für den WPBakery Page Builder staffelt sich wie folgt:

    • 45 USD einmalig für den Einsatz auf einer Domain
    • 245 USD einmalig für den Einsatz in einer eigenen SaaS-Anwendung (z. B. für Theme-Entwickler)

    Dafür bekommt man:

    • kostenlose Updates
    • Premiumsupport
    • Zugriff auf alle Templates

    Unsere Einschätzung

    Zu diesem Zeitpunkt können wir WPBakery auch trotz der Vorteile nicht so richtig empfehlen. Am meisten stört wirklich das ständige Speichern-Müssen. Wer darüber hinwegsehen kann, der sollte sich das Plugin genauer anschauen. Vielleicht ist ja Flexibilität bei den Integrationen wichtiger.

    Video: Die Surfschule mit WPBakery Page Builder nachgebaut

    Zu gerne hätten wir hierzu ein Video gemacht. Allerdings war dies schlichtweg nicht möglich, ohne sich tagelang in das Plugin einzuarbeiten und dann noch etliche Hacks nutzen zu müssen. Wenn man ohnehin schon für alles CSS-Schnipsel einbauen muss, wozu dann noch ein Plugin? Es war noch nicht einmal möglich, die Fontfarbe einer Überschrift auf Weiß zu stellen. In der derzeitigen Version können wir den WPBakery Page Builder daher leider nicht empfehlen!

    Über unseren Link kannst du WPBakery Page Builder ausprobieren →

    Visual Composer Site Builder

    Dies ist kein Märchen: Der Visual Composer war einmal ein Page-Builder. Dieser wurde jedoch in den WPBakery Page Builder umbenannt. Danach wurde der Visual Composer zu einem Site-Builder ausgebaut. Die Geschichte ist kompliziert.

    Der Visual Composer Site Builder ist ein modernes Plugin für die WYSIWYG-Erstellung von Seiten und Beiträgen. Außerdem kann man auch Themes für Seiten und Elemente/Blöcke mit ihm erstellen. Eine komplette Feature-Liste des Plugins gibt es auf der Seite des Herstellers.

    Vorteile des Visual Composer Site Builders

    • Nach einer kurzen Einarbeitung in den Zeilen-/Spalten-Layout-Builder sind auch moderne Layouts einfach möglich.
    • Für manche mag es ein Vorteil sein, dass der Visual Composer Site Builder auf eine lange Vergangenheit zurückblicken kann. Er war einer der ersten Builder überhaupt.

    • Text und das Layout lassen sich direkt auf der Seite bearbeiten. Das fühlt sich sehr zügig an im Vergleich zu WPBakery, das bei jedem Klick erst einen Roundtrip zum Backend erzeugt.

    • Das Visual Composer Hub bietet zahlreiche Erweiterungen und Addons für den Site Builder.
    • Es gibt alleine über 100 Content-Elemente für die Gestaltung der unterschiedlichsten Layouts.
    • Auch mit Layouts geizt der Visual Composer nicht. Es gibt über 100 davon
    • Das User-Interface ist anpassbar. Es lässt sich frei schwebend oder angedockt an einer Seite nutzen.
    • Der Themebuilder ist sicher ein Alleinstellungsmerkmal der Premium-Version. Mit ihm lassen sich komplette Layouts für ganze Seiten oder die einzelnen Komponenten (Headers, Footers, Sidebars etc.) erstellen
    • Parallax, Hintergrundvideos, Gradienten und andere beliebte Effekte beherrscht das Plugin ohne Probleme
    • Visual Composer wirbt mit einer umfangreichen Entwickler-API.

    Nachteile des Visual Composer Site Builders

    • Der Visual Composer Site Builder ist manchmal, so der Eindruck nach eigenen ausführlichen Tests (s. Surfschule-Video), etwas in der Vergangenheit hängengeblieben. Die Größe eines Bildes bestimmt sich beispielsweise über ein Wort, das in ein Textfeld einzugeben ist. Genaue Pixelgröße angeben geht nicht.
    • Bei der Bearbeitung von Text direkt auf der Seite verdunkelt der Visual Composer alles außer den Text. Das soll wohl helfen, uns hat es eher irritiert, da es sich anfühlt, als wären die restlichen Features nicht mehr nutzbar. Nur ein Klick führt aus diesem Modus wieder raus.
    • Rückgängig/Wiederherstellen funktioniert nicht zuverlässig, wenn überhaupt. Das als Feature zu listen, ist schon mutig.
    • Das Visual Composer Hub wird als Besonderheit angeboten. So besonders ist es dann aber auch nicht. Andere Plugins liefern die meisten Content-Elemente direkt mit und man muss diese nicht erst in einem „Hub“ runterladen.
    • Das Plugin gibt es nur im Abomodell.

    Kosten & Besonderheiten des Visual Composer Site Builders

    Der Preis für den Visual Composer Site Builder staffelt sich wie folgt:

    • 59 USD jährlich für eine einzelne Websitelizenz
    • 149 USD jährlich für für drei Websitelizenzen
    • 349 USD jährlich für beliebig viele Websitelizenzen

    Ab dem zweiten Jahr gibt es einen Nachlass von 40 %.
    Innerhalb von 15 Tagen gibt es eine 100 % Geld-zurück-Garantie.

    Unsere Einschätzung

    Der Visual Composer hat seine eigene Fangemeinde. Er ist immer noch sehr beliebt. Die Abspaltung zum WPBakery Page Builder hat sicherlich gut getan. Die neue Oberfläche fühlt sich modern und zukunftssicher an. Auch wenn der Visual Composer Site Builder nicht unsere erste Wahl wäre, so muss man ihm schon zugestehen, dass einige Features wirklich überzeugen, z. B. die Galeriefunktion aber auch der Umgang mit Zeilen und Spalten geht gut von der Hand. Wer über die teils altbackenen Funktionen hinwegsehen kann, der findet mit dem Visual Composer Site Builder ein Plugin, das moderne Layouts im Handumdrehen ermöglicht – eine gründliche Einarbeitung vorausgesetzt. Die regelmäßigen Updates lassen hoffen, dass sich die Situation in der Zukunft immer weiter verbessert.

    Video: Die Surfschule mit dem Visual Composer Site Builder nachgebaut

    Über unseren Link kannst du Visual Composer Site Builder ausprobieren →


    Der Beaver Builder

    Beaver-Builder WordPress Page-Builder

    Der Beaver Builder ist vor allem für seine Zuverlässigkeit bekannt. Die Feature-Auswahl ist im Vergleich zu den meisten anderen Buildern beschränkt. Jedoch lässt sich alles Notwendige durchaus mit dem Beaver Builder bewerkstelligen. Allerdings muss man hier manchmal zweimal hinschauen, bevor man das Feature findet.

    Vorteile und Funktionen des Beaver Builders

    • Der Frontend-Modus ist einfach und übersichtlich. Das Umschalten zwischen Bearbeiten-Modus und Vorschau funktioniert in Echtzeit.
    • Änderungen am Inhalt und den Styling-Optionen sind zwar nicht auf der Seite selbst (inline), sondern in einer eigenen Box, werden dafür aber (fast) in Echtzeit auf der Seite angezeigt.
    • Layout-Anweisungen werden über klar strukturiertes HTML und CSS eingestellt. Beaver Builder generiert keine Shortcodes.
    • Wenn Beaver Builder ausgeschaltet wird, bleibt ein klar strukturiertes HTML-Gerüst zurück. Das macht ein späteres Verarbeiten deutlich einfacher (– sollte dies jemals notwendig sein).
    • BB befreit den Nutzer davon, ein Theme basierend auf einem Design auszuwählen. Er ermöglicht das einfache Erstellen eigener Designs.
    • Die Entwickler arbeiten mit großer Geschwindigkeit an der Verbesserung des Plugins (besseres UI, bessere Performance etc.) und nicht – wie andere Plugin-Hersteller – ausschließlich am Hinzufügen von Eye-Candy.
    • Es gibt eine große aktive und leidenschaftliche Entwickler-Community rund um Beaver Builder. Das ist wichtig, wenn doch mal was schiefgeht bzw. der Website-Betreiber einen Entwickler finden möchte, um die eigene Website mit zusätzlicher Funktionalität auszustatten.
    Beaver Builder WordPress Theme

    Nachteile des Beaver Builders

    • Der Inline-Editor ist der einzige Teil der Software, der manchmal herumzickt.
    • Beaver Builder besitzt unter allen WordPress-Page-Builder-Plugins mit Abstand die wenigsten Vorlagen für Content-Elemente. Dies scheint eine bewusste Entscheidung der Hersteller zu sein. Oft ist es möglich, die eigenen Wünsche zu erfüllen, allerdings ist die Auswahl des richtigen Moduls etwas schwieriger, da die Icons bzw. die Beschreibung nicht unbedingt dem Industriestandard entsprechen.
    • Für Layout-Änderungen gibt es kein Undo. Manchmal bedeutet das, von vorne anfangen zu müssen.
    • Um wirklich die größtmögliche Flexibilität beim Layout zu erhalten, empfiehlt es sich, zusammen mit dem Plugin das „Beaver Builder Theme“ zu erwerben. Für insgesamt 199 USD hat man dann wirklich alles, was man braucht, von einem Hersteller. Im Vergleich mit anderen Plugins ist das eher teuer.

    Kosten & Besonderheiten des Beaver Builders

    Der Preis des Beaver Builders staffelt sich wie folgt:

    • 99 USD einmalig für eine Lizenz und unbegrenzte Installationen
    • 199 USD einmalig für das „Beaver Builder Theme“ und die Option, Multisite zu nutzen
    • 399 USD einmalig zahlen Agenturen, die zusätzlich Whitelabelling haben wollen.

    Nach einem Jahr muss man allerdings erneuern, um Updates zu erhalten. Die Erneuerung kostet 40 % weniger.

    Unsere Einschätzung

    Von uns erhält der Beaver Builder eine klare Empfehlung – einfach wegen des Gefühls, das sich bei der Arbeit mit BB einstellt. Selbst komplexere Layouts lassen sich leicht erstellen. Auch wenn der Builder manchmal nicht 100 % intuitiv ist, bietet die Oberfläche nach entsprechender Einarbeitungszeit fast immer eine passende Lösung. Wenn das Team rund um diesen Page-Builder jetzt noch mehr Vorlagen für Content-Elemente einbaut und kleinere Probleme bei der Nutzung der Editoren in den Griff bekommt, dann wäre der Beaver Builder wahrscheinlich der beste WordPress-Page-Builder.

    Video: Die Surfschule mit dem Beaver Builder nachgebaut

    Über unseren Link kannst du Beaver Builder ausprobieren →


    Brizy-Page-Builder

    brizy WordPress Page-Builder

    Brizy ist ein verhältnismäßig neuer und schneller WordPress-Page-Builder. Besonders augenfällig sind die vielen professionell gestalteten Templates und Designs.

    Die Vorteile und Funktionen von Brizy

    • Direkt bei der ersten Nutzung wird klar, wie gut das visuelle Bearbeiten von Seitenelementen klappt. Der Nutzer arbeitet direkt auf der Seite. Das funktioniert sehr zuverlässig und schnell. Dieses Erlebnis sollten alle Page-Builder liefern.
    • Die Brizy-Vorlagen lassen sich wirklich sehen. Für jeden Anwendungsfall (Kontakt, Karten, Features, Testimonials etc.) gibt es eine gute Auswahl an professionellen Layouts. Es kommen auch ständig neue hinzu.
    • Responsives Layout ist von Grund auf integriert.
    • Eigene Spalten-basierte Layouts zu erstellen ist kinderleicht.
    • Brizy Pro erlaubt das Erstellen von Headern und Footern, damit ist Brizy wie der neue Visual Composer mehr als nur ein Page-Builder.
    • Ein Rollen-basiertes System erlaubt die Eingrenzung der Rechte beim Bearbeiten einer Seite. Ein Feature, das bei größeren Teams eine Rolle spielen kann.
    • Brizy verwendet keine Shortcodes, was ein Wechsel zu einer anderen Plattform deutlich erleichtern kann.
    • Global Blocks erlauben das Abspeichern von einmal erstellten Content-Elementen, sodass diese auch auf weiteren Seiten eingebunden werden können. Der Clou: Bei Änderung eines globalen Blocks werden diese Änderungen auch auf allen Seiten sichtbar, auf denen dieser globale Block eingebunden ist.
    • Undo/Redo funktioniert recht gut. Das hat nicht jeder Builder.
    • Automatisches Speichern funktioniert ähnlich wie bei Google-Docs und hat auch sonst niemand.
    • Für das Neusortieren von Blöcken gibt es ein eigenes Interface, das das Verschieben etwas vereinfacht.
    brizy Layouts und Templates

    Die Nachteile von Brizy

    • Das Projekt ist recht neu. Viele Kernfeatures müssen noch weiter ausgebaut werden, um auf das Niveau der etablierten Page-Builder zu gelangen. Das Brizy-Team veröffentlicht jedoch ständig neue Features und Verbesserungen.
    • Die Dokumentation ist nicht wirklich berauschend. Es gibt, wahrscheinlich aufgrund der Neuheit, einfach noch nicht so viele Tutorials.
    • Sehr unüblicher Customer-Support über Github. Man muss dort – auch als Nicht-Entwickler – erst ein Konto einrichten und dann Tickets erstellen.

    Kosten & Besonderheiten von Brizy

    Der Preis von Brizy staffelt sich wie folgt:

    • 49 USD jährlich für 3 Sites
    • 99 USD jährlich für unbegrenzte Sites
    • 299 USD einmalig für Lifetime-Updates und -Support

    Brizy hat einen noch recht jungen Cloud-Dienst gelauncht, der es auch ohne WordPress möglich macht, mit Brizy Seiten zu gestalten. Damit tritt Brizy mit Squarespace in Konkurrenz, wobei es hier eher darum geht, einzelne Seiten zu erstellen, um diese zur Vermarktung von Produkten und Leistungen zu verwenden. Im Abo ist brizy.cloud aktuell noch kostenlos enthalten. Wer nur den Cloud-Dienst nutzen will, zahlt extra.

    Unsere Einschätzung

    Brizy hat als Branchenneuling enormes Potenzial. Mit der Oberfläche zu arbeiten, macht einfach nur Spaß. Wenn das Team wie bisher an der Produktqualität arbeitet, dann bekommen Elementor, Oxygen und Beaver Builder bald ernstzunehmende Konkurrenz. Der Editor fühlt sich sehr gut an und ist auf jeden Fall einen Test wert.

    Die Surfschule mit dem Page-Builder Brizy nachgebaut

    Über unseren Link kannst du Brizy ausprobieren →


    Der Oxygen-Builder

    Oxygen WordPress Page-Builder

    Der Oxygen-Builder ist am ehesten mit Brizy zu vergleichen, auch wenn der Builder ein paar Jahre älter ist. Content und Layouts werden live auf der Seite erstellt. Die Auswahl an Templates und Designs ist ebenfalls vergleichbar. Oxygen ist jedoch schon ein bisschen ausgereifter als Brizy.

    Vorteile und Funktionen von Oxygen

    • Oxygen hat ein intuitives Drag-and-Drop-Interface. Ganze Seitenlayouts lassen sich im Handumdrehen erstellen. Auch Vorlagen für einzelne Seitenelemente gibt es zur Genüge.
    • Der Builder bietet darüber hinaus auch gute Unterstützung für Coder, die mit JavaScript, HTML, PHP und CSS arbeiten.
    • Oxygen hat aktuell ein attraktives Preismodell. Der Kunde zahlt nur einmal und erhält auf Lebenszeit Updates und Support.
    • Die Gliederung ist mächtiger als bei Brizy.
    • Die Bedienung von Oxygen ist wirklich flüssig.
    Oxygen Layouts

    Nachteile von Oxygen

    • Anders als die meisten Page-Builder ist Oxygen mehr auf den Entwickler fokussiert. Die meisten Aufgaben lassen sich aber auch als Nicht-Entwickler erledigen.
    • Der Page-Builder erzeugt eine Menge Shortcode-Müll, der bei einem Umzug störend ist.
    • Wie tragbar das Preismodell ist, muss sich erst noch zeigen. Unter Umständen könnte es den Anbieter in Schwierigkeiten bringen. Damit ist auch niemandem geholfen.

    Kosten & Besonderheiten von Oxygen

    Das Preismodell von Oxygen ist ziemlich simpel: Für 99 USD einmalig gibt es Lifetime-Support und -Updates. Zudem gibt es eine 60-Tage-Geld-zurück-Garantie, also könnt Ihr Oxygen einfach ausprobieren.

    Unsere Einschätzung

    Wer sich gleichzeitig Brizy und Oxygen anschaut, der kommt ins Grübeln. Beide Page-Builder sind einfach zu bedienen und unter der Haube ganz schön mächtig. Wer sich den einen anschaut, der sollte auch den anderen prüfen. Letztendlich ist das Geschmackssache.

    Video: Die Surfschule mit dem Page-Builder Oxygen nachgebaut

    Über unseren Link kannst du Oxygen ausprobieren →


    Page Builder von SiteOrigin

    Den kostenlosen Page Builder von SiteOrigin haben wir bei unserer ersten Recherche irgendwie übersehen. Das beliebte Plugin zur Seitenerstellung für WordPress wurde mehr als eine Million mal herunter geladen. Damit lassen sich relativ einfach, responsive und spaltenbasierte Inhalte zu erstellen. Dabei platziert man Widgets, die man bereits aus dem WordPress Backend kennt in vorher definierte Bereiche. Der Page Builder arbeitet mit Standard WordPress Widgets, so dass man aus einer sehr großen Anzahl vorhandener Elemente wählen kann, oder mittels Plugins weitere Widgets hinzufügen kann. In der Premium-Version sind dann viele nützliche und sinnvolle Widgets enthalten:

    siteorigin-premium-pagebuilder

    Der Page Builder von SiteOrigin funktioniert grundsätzlich mit jedem Theme. Dank der einfachen Drag-and-Drop-Funktion des Page Builders muss man keine Zeile Code schreiben. Der Page Builder generiert den gesamten Code für die Darstellung, allerdings kann es natürlich zu Überschneidungen beim CSS kommen. Wir empfehlen daher eines der kostenlosen Themes oder der Premium Themes von SiteOrigin zu verwenden!

    Mittels Zeilen- und Widgetstile lassen sich die eigenen Inhalte optisch anpassen und somit einzigartig gestalten. Eigenschaften wie Abstände, Hintergrundfarben und Spaltenabstände lassen sich ebenfalls gezielt anpassen oder mit eigenem CSS-Code gezielt umgestalten.

    Kosten & Besonderheiten von SiteOrigin Premium

    Das jährliche Abo startet bei 29 USD für eine Webseite, bis 5 Webseiten kosten 49 USD und die Developer-Lizenz für 99 USD ist dann unbeschränkt für beliebig viele Webseiten gültig. Eine aktive Lizenz ermöglicht den Zugriff auf den Premium-E-Mail-Support und sämtliche Plugin-Updates. Die  Lizenz kann natürlich jederzeit gekündigt werden. Sehr gut ist: SiteOrigin bietet eine 60-Tage-Geld-zurück-Garantie auf alle Jahres- und Einmalpakete.

    Unsere Einschätzung

    Insbesondere die SiteOrigin Premium Version enthält alle Elemente, die man auf einer normalen Webseite benötigt und kann eine tolle Alternative sein, seine Webseite aufzubauen. Der Page Builder unterstützt eine Live-Bearbeitung womit man Inhalte sehen und Widgets in Echtzeit bearbeiten kann. Mit einem der kostenlosen Themes oder einem Premium Themes von SiteOrigin kann man seine Seite sehr schnell und professionell gestalten.

    Über unseren Link kannst du SiteOrigin ausprobieren →


    Gutenberg-Editor (kostenlos)

    Gutenberg ist der aktuelle WordPress-Editor, der mit Version 5.0 im Backend den altbackenen Standardeditor ersetzt hat. Da der Editor aktuell noch auf das Backend beschränkt ist, konkurriert er nicht wirklich mit den Frontend-Page-Buildern, die wir hier getestet haben. Die Frage ist vielmehr, ob die Einführung von Gutenberg es obsolet macht, sich heute noch einen Page-Builder anzuschaffen.

    Aus unserer Sicht können wir dies derzeit noch ganz klar verneinen. Gutenberg ist bis jetzt nicht in der Lage, die Welt der Frontend-Editoren umzukrempeln. Das hat vor allem drei Gründe:

    1. Gutenberg hat zwar mittlerweile auch Spalten, allerdings sind die in ihrer Funktionsweise noch relativ rudimentär.
    2. Gutenberg hat aktuell noch keine Zeilen, die es ermöglichen, Spalten darin zu platzieren – zumindest nicht ohne entsprechende Shortcode-Plugins. Mit der grandiosen Toolset-Erweiterung kannst Du aber trotzdem individuelle Layouts und sogar eigene Post-Types ohne Programmieraufwand erstellen.
    3. Außerdem ist Gutenberg nicht im Frontend, also auf der Seite selbst, zu finden. Er ist ausschließlich im Adminpanel als Backend-Editor implementiert. Er wird also auch in Zukunft wahrscheinlich keine Livebearbeitung von Elementen auf einer Seite unterstützen.

    Es könnte sein, dass sich das irgendwann einmal ändert. Die WordPress-Roadmap sieht eine tiefere Integration von Gutenberg für Header, Footer und Sidebar vor, allerdings steht das derzeit noch alles in den Sternen. Bis es so weit ist, führt also kein Weg an einem ordentlichen WordPress-Page-Builder vorbei. Wenigstens nicht für Website-Betreiber, die gehobenere Ansprüche an Layout und Content-Darstellung haben und sich nicht auf feste Templates beschränken lassen wollen.

    Fazit: Welcher Page-Builder ist denn jetzt der beste für mich?

    Das möchte jeder gerne wissen. Allerdings ist diese Frage nicht allgemein und für jeden gleichermaßen zu beantworten. Auch wenn nach einem Test jeder seinen eigenen Favoriten haben wird, so heißt das nicht, dass dieser Page-Builder der beste für alle ist. Ausprobieren ist angesagt. Und hier können wir folgenden Tipp geben: Einfach die folgenden vier Page-Builder in dieser Reihenfolge testen und ausprobieren, womit Du am besten zurechtkommst!

    Dabei wird garantiert jeder SEINEN Page-Builder finden <3

    Wir wünschen viel Spaß beim Testen 🙂