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    Meine Lieblings-WordPress-Plugins: Alle Must-Have Plugins

    Wie genial Open-Source-Projekte sind, wird mir immer wieder klar, wenn ich eine neue Seite mit meinem Lieblings-CMS WordPress aufsetze: Einfache Installation, grandiose Auswahl an kostenlosen und Premium-WordPress-Themes, haufenweise geniale Plugins zur Erweiterung und Modifikation. So schnell und einfach konnte man vor ein paar Jahren noch keine professionelle Website aufsetzen! Dazu gibt es knapp 60.000 kostenlose Plugins für fast alle Zwecke im WordPress-Plugin-Directory, das es übrigens auch auf Deutsch gibt. 🙂

    Gerade habe ich die Liste meiner Lieblings-WordPress-Plugins aktualisiert! Ich stelle Dir alle Plugins vor, die ich in meinen zahlreichen WordPress-Installationen selbst im Einsatz habe und daher empfehlen kann:

    Vorwort: Wieviele WordPress-Plugins solltest Du installieren?

    Du fragst Dich vielleicht, welche WordPress-Plugins man wirklich braucht. Das hängt natürlich davon ab, welche Funktionen Du auf Deiner Website einbinden willst. Es gibt aus meiner Sicht ein paar wenige Must-have-WordPress-Plugins, die in keiner Installation fehlen sollten. Diese findest Du ganz oben in meinem Artikel. Dann gibt es natürlich noch, je nach Anwendungsfall und Funktionswunsch optionale Plugins. Die besten davon stelle ich Dir ebenfalls vor!

    Generell gilt: Je weniger Plugins, desto besser!

    Insbesondere, wenn man sich mit dem Thema Ladezeitenoptimierung für WordPress beschäftigt, machen einem viele Plugins einen Strich durch die Rechnung. Denn jedes Plugin kann Deine Website langsamer machen. Dabei wird nicht nur das WordPress-Dashboard langsamer, wenn durch Plugins aufwändige Funktionen ausgeführt werden, sondern auch die Webseite selbst, also im Frontend kann es zu Verzögerungen kommen. Viele Plugins bringen ein eigenes Stylesheet (CSS) mit oder binden ein oder mehrere JavaScript-Dateien ein, die dann bei jedem Seitenaufruf durch den Benutzer mitgeladen werden müssen. Hierfür habe ich im Abschnitt: Plugins für die Ladezeitenoptimierung ein paar Tipps niedergeschrieben. Darin zeige ich Dir, wie Du die Geschwindigkeit Deiner Seite optimieren kannst.

    Zudem ist jedes weitere Plugin eine potenzielle Gefahr durch Programmierfehler und Sicherheitslücken. In Sachen Sicherheitslücken ist es extrem wichtig, dass Du alle Plugins stets aktuell hältst und keine ungeprüften Plugins aus unseriösen Quellen installierst! Übrigens solltest Du Plugins, die Du nicht mehr nutzt, nicht nur deaktivieren, sondern komplett löschen! Denn auch bei inaktiven Plugins können Sicherheitslücken ausgenutzt werden!

    Meine 7 Tipps für den sicheren Umgang mit WordPress Plugins:

    1. Installiere wirklich nur Plugins, die Du wirklich brauchst.
    2. Deaktiviere und lösche alle Plugins, die Du nicht mehr benötigst.
    3. Installiere niemals Plugins aus unsicheren Quellen.
    4. Verwende keine Plugins, die nicht mehr aktualisiert werden.
    5. Verwende keine Plugins, die bekannte Sicherheitslücken aufweisen.
    6. Mache vor jeder Installation eines neuen Plugins eine Sicherheitskopie deiner Webseite. (Backup)
    7. Teste Deine Webseite und alle wichtigen Funktionen nach der Aktivierung eines neuen Plugins gründlich!

    Alle Plugins in dieser Liste habe ich umfassend getestet und die meisten benutze ich selbst täglich! Für eine bessere Übersicht habe ich die Plugins in Gruppen zusammen gefasst.

    I. SEO-Plugins für WordPress

    Wenn man ein paar einfache Dinge beachtet, ranken Websites auf Basis von WordPress hervorragend in den Suchmaschinen! Natürlich gibt es ein paar Dinge, die WP nicht von Haus aus mitbringt, aber genau dafür gibt es eben hervorragende Plugins, die ich Euch hier vorstellen möchte: Meine Lieblingsplugins für SEO für erfolgreiche Websites auf Basis von WordPress 2021…

    Beginnen wir mit dem meiner Meinung nach besten Premium SEO-Plugin für WordPress:

    1. RankMath

    Die meisten WordPress-Nutzer jubelten als RankMath Ende 2018 als kostenloses Ersatzplugin für Yoast und andere SEO-Plugins auf den Markt kam. Bietet selbst die Free-Version einen unglaublichen Funktionsumfang, der sogar den der konkurrierenden Bezahloptionen deutlich übertrifft. Das war eine echte Überraschung.

    Seit November 2019 gibt es nun eine Pro-Version mit vielen interessanten Features. Dieser haben wir auf den Zahn gefühlt. In unserem ausführlichen Testbericht inkl. Tutorial und einer Erklärung der wichtigsten Features beantworten wir die Frage, für wen und ab wann sich die Pro-Version lohnt.

    RankMath hat sich innerhalb kürzester Zeit zum besten kostenlosen SEO-Plugin für WordPress gemausert. Nach der Installation führt ein sehr guter Installations-Assistent durch die wichtigsten Einstellungen. Außerdem hat RankMath viele Funktionen eingebaut, für die man vorher ein eigenes Plugin benötigt hat. So sind beispielsweise strukturierte Daten, also das Schema Markup für Rich Snippets bei Google bereits eingebaut (Inkl. FAQ (Page) Schema und How-To Schema). Ebenso kann man den 404 Monitor und den Umleitungsmanager einfach als Modul aktivieren, ohne dafür wie bei Yoast ein Premium-Abo abschließen zu müssen.

    Wenn Du einen Einblick in die Funktionen von Rank Math bekommen willst, schau Dir am besten deren Vorstellungsvideo an.

    Nicht mehr empfehlenswert: Das SEO-Plugin by Yoast

    Das kostenlose Plugin von Yoast löste viele Schwächen in Sachen SEO, die WordPress hatte, muss aber etwas konfiguriert werden und ist mittlerweile ziemlich überladen! Ich setze Yoast mittlerweile nicht mehr ein. Einige Funktionen, wie die Keyword-Ampel solltest Du auf keinen Fall verwenden!

    Mit der Yoast SEO Box im Backend kannst Du die CTR Deiner Snippets gezielt optimieren. Denn hier lassen sich für jeden Artikel und jede Seite einzeln die Seitentitel umschreiben und Meta-Descriptions individuell vergeben. Das Plugin implementiert auf sämtlichen URLs automatisch den korrekten Canonical-Tag, aber Du solltest über die Einstellungen im Plugin die Archiv-, Tag- und Kategorieseiten auf „noindex“ setzen, da diese aus Sicht der Suchmaschine keinen Mehrwert liefern. Schließlich handelt es sich um eine simple Auflistung derselben Inhalte anderer Seiten, bloß mit einer anderen Filterung. Diese Option findest Du unter „Darstellung in der Suche“ -> „Taxonomien“.

    Je nach Zweck der Seite oder eines Artikels lassen sich auch Dinge wie der Canonical-Tag oder der Robots-Metatag individuell konfigurieren. Beispielsweise bei Datenschutz, Kontakt und Impressum kann man einfach die Option „Erlaube Suchmaschinen diesen Beitrag in den Suchergebnissen anzuzeigen?“ auf nein stellen und damit ein Meta-Robots-Tag mit dem Wert Noindex ausgeben lassen. Veröffentlicht man einen Gastartikel, der von einer anderen Seite stammt, kann man über das Feld „Canonical-URL“ einfach auf die Originalquelle verweisen und bekommt kein Problem mit Duplicate Content.

    Zudem kann man die Google-Search-Console Verifizierung hinterlegen und zumindest rudimentäre Angaben über die Webseite in Form strukturierter Daten wie Name, Logo, Suche etc. machen. Außerdem verwende ich die Social-Funktion, um die sozialen Profile als OpenGraph-Tags und JSON-LD-SameAs Daten ausgeben zu lassen.

    Das SEO-Plugin von Yoast generiert auf meinen Seiten außerdem die Sitemap-XML und kann theoretisch sogar Breadcrumbs erzeugen, was ich jedoch nie benutzt habe. Der RSS-Feed lässt sich pimpen und man kann den Hinweis auf WordPress aus dem Quelltext entfernen.

    Unnötige Funktionien, wie die SEO Analyse, die Lesbarkeitsanalyse, die Cornerstone-Content-Funktion und die Ryte Integration deaktiviere ich immer direkt nach der Installation. Die SEO Analyse ist viel zu rudimentär und strikt und die Lesbarkeitsanalyse funktioniert sowieso nicht gut auf Deutsch. Mit dem Rest kann ich ebenfalls nicht viel anfangen. Yoasts SEO-Plugin ist über die Jahre leider immer schwergewichtiger geworden, daher: Nimm besser gleich RankMath 😉

    Eine der wichtigsten SEO-Maßnahmen ist der Aufbau einer intelligenten und effektiven internen Linkstruktur mit einer optimierten Anzahl von internen Links für jeden Beitrag, die gleichzeitig für die Suchmaschinen relevant und für die Leser natürlich sind. Das Internal Link Juicer Plugin stellt eine Reihe von Tools zur Verfügung, die Dir helfen, genau diese Struktur zu entwickeln, damit Du Deine Website-Besuche über die Suchmaschinen erhöhen, mehr Produkte verkaufen oder mehr Benutzer konvertieren kannst.

    Sehr cool ist die Möglichkeit, auf jeder Seite oder in jedem Artikel, einfache Schlagworte vergeben zu können, die dann innerhalb anderer Seiten und Artikel automatisch auf die gewünschte Seite verlinken. Hier muss man ein bisschen aufpassen, dass man es nicht übertreibt, aber in den Plugin-Einstellungen lassen sich Dinge wie Maximale Anzahl an Links pro Beitrag und Maximale Häufigkeit, wie oft ein Beitrag innerhalb eines anderen verlinkt werden soll konfigurieren. Außerdem kannst Du einfach HTML-Bereiche wie Überschriften, Listen oder andere Elemente von der Verlinkung ausschließen. Selbstverständlich kannst die HTML-Ausgabe der generierten Links anpassen und auf einem eigenen Dashboard die wichtigsten Linkgeber, Linkempfänger und Keywords im Blick behalten:

    Dashboard im Internal Link Juicer Plugin mit den wichtigsten Linkgebern, Linkempfängern und Keywords
    Dashboard im Internal Link Juicer Plugin mit den wichtigsten Linkgebern, Linkempfängern und Keywords

    Mit der Premium-Version des Internal Link Juicers für 69,90 USD kannst Du sogar die in Yoast SEO oder RankMath hinterlegten Focus Keywords oder Phrasen automatisch in interne Links konvertieren und sogar Tag- und Kategorieseiten automatisch verlinken lassen.

    Das Beste: Im Gegensatz zu vielen anderen Plugins, die ebenfalls Keywords automatisch verlinken, bleiben die Ladezeiten im Front-End durch den integrierten Index blitzschnell!

    Diese Funktion kann beispielsweise für den Aufbau eines Wikis sehr hilfreich sein. Nehmen wir an, Du hast einen Blog über Suchmaschinenoptimierung und möchtest jeden Begriff, der Teil Deines Glossars von SEO-Begriffen ist, in einen Link zum Beitrag mit der Definition des Begriffs umwandeln. Dafür musst Du einfach ein neues Keywords oder eine neue Phrase anlegen und mit der jeweiligen URL hinzufügen, die als Ziel verwendet werden soll. Schon werden sämtliche Erwähnungen dieses Begriffs mit der passenden Wiki-Seite verlinkt.

    Ich nutze diese Funktion beispielsweise auf WebmasterPro.de dazu, jedes Element aus der HTML5-Referenz und den CSS-Eigenschaften der CSS-Referenz automatisch zu verlinken.

    Im folgenden Video des Herstellers bekommst Du einen guten Überblick über die Funktionen und Möglichkeiten des Plugins:

    3. Strukturierte Daten: Schema Pro

    Das großartige Schema Pro Plugin unterstützt alle wichtigen Schematypen und es kommen ständig weitere hinzu. Aktuelle gibt es: Rezension, Lokales Geschäft (für local SEO), Artikel, Dienstleistung, Produkt, Kurs, Rezept, Person, Stellenausschreibungen, Software-Anwendung, Buch, Veranstaltung, Video-Objekt, FAQ, Anleitungen

    Für Gutenberg-Nutzer gibt es einen attraktiven FAQ-Bereich mit eingebautem Schema-Markup, sowie einen speziellen Gutenberg-Block, mit dem Sie einfach How-to-Inhalte mit eingebautem Schema-Markup hinzufügen können.

    Alternative: snip – Structured Data Plugin

    Snip ist ein sehr cooles für WordPress, das von einem sehr fähigen deutschen WordPress-Entwickler gebaut wurde. Mit diesem Plugin kannst Du Deiner Website strukturierte Daten mittels JSON+LD hinzufügen. Dies ist notwendig, um Suchmaschinen zu helfen, den Inhalt Deiner Seite besser zu verstehen und ihnen explizite Hinweise zur Bedeutung zu geben.

    Das Besondere an strukturierten Daten ist, dass Google bei einigen davon sogenannte „Rich Snippets“ oder „Rich Search Results“, wie Sterne, Bilder und vieles mehr, direkt in den Suchergebnissen anzeigen wird und sich dadurch die Klickrate auf Deine Webseite verbessern kann! Mit einem Preis von einmalig 59 USD ist das Plugin ein echtes Schnäppchen und sollte in keiner WordPress-Installation fehlen!

    4. Inhaltsverzeichnis: Table of Contents Plus

    TOC+ ist eines meiner Lieblingsplugins für WordPress! Es erstellt automatisch ein Inhaltsverzeichnis mit Textankern, das der Orientierung und Navigation innerhalb längerer Artikel und Seiten dient und auch in den Suchergebnissen, wie bei Wikipedia, als Schnelleinstieg verwendet werden kann. Das Inhaltsverzeichnis in diesem Artikel wurde beispielsweise mit Table of Contents Plus erzeugt. Alleine schon, weil Du dem Leser eine klasse Übersicht sowie eine angenehme Navigation bietest, wird sich die Nutzungsintensität Deiner Inhalte verbessern.

    Table of Content Plus ist vollkommen kostenlosen und sollte in keiner WordPress-Installation fehlen!

    5. Suchmaschinenfreundliche Bilder für WP: PB SEO Friendly Images

    Das Plugin „PB SEO Friendly Images“ vom deutschen WordPress-Entwickler Pascal Bajorat unterstützt Dich bei der Optimierung von Bildern für die Suchmaschinen. So werden Bilder automatisiert mit suchmaschinenfreundlichen Alt- und Title-Attributen zu versehen. Das ALT-Attribut sollte bei allen Bildern einer Website hinterlegt sein. Falls ein Bild aus bestimmten Gründen nicht angezeigt werden kann, wird dem Besucher der sogenannte Alternativtext angezeigt, der das Bild beschreibt. Die Idee zu diesem Plugin basiert auf dem bekannten WordPress-Plugin „SEO Friendly Images“ von Vladimir Prelovac, das seit einiger Zeit leider nicht mehr weiterentwickelt wird.

    Du kannst mit diesem Plugins eine automatische Synchronisation zwischen Alt- und Title-Attributen vornehmen, sofern eines von beiden manuell gesetzt wurde und bestehende Alt- und Title-Attribute bei Bedarf mit neuen Varianten überschrieben werden. Dabei können mithilfe von variablen, flexiblen Benennungsschemas jedem Attribut die geeigneten Begriffe zugeordnet werden. Sehr cool ist, dass das Plugin sowohl die Bilder innerhalb von Artikeln und Seiten als auch deren Artikelbilder (Post-Thumbnails) optimiert. Nach der Installation und Aktivierung des Plugins muss nur das gewünschte Benennungsschema für die Alt- und Title-Attribute der Bilder festgelegt werden, die restliche Arbeit übernimmt das Plugin vollkommen automatisch.

    Suchmaschinenfreundliche Bilder für WP: PB SEO Friendly Images

    Das Plugin gibt es in einer kostenlosen Version im offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis oder Du holst Dir die Pro-Version für 20 USD. Die kann dann auch noch Lazy Loading und die Title-Attribute Deiner internen Verlinkung hinzufügen. Außerdem kannst Du damit vorhandene Alt mit dem Titel synchronisieren und umgekehrt.

    Vorhandene Alt- und Titelattribute lassen sich einfach mit einem benutzerdefinierten Schema überschreiben. In der Pro-Version funktioniert das Plugin auch mit Bildern in Posts und Post-Thumbnails sowie Inhalten aus Feldern des ACF-Plugins.

    Achtung: Falls Du die Pro-Version von RankMath verwendest, kannst Du Dir das Bilder-SEO-Plugin sparen! RankMath Pro unterstützt diese Einstellungen ebenfalls alle!

    II. DSGVO-Plugins für WordPress

    Leider sind bei bei nahezu jeder WordPress-Webseite Plugins nötig, die Seite DSGVO-konform zu betreiben und andere Datenschutz-Themen zu lösen.

    Hinweis: ICH BIN KEIN ANWALT! DAS IST KEINE RECHTSBERATUNG.

    Das Nebeneinander von DSGVO, Cookie-Richtlinie, TMG und TKG wurde zum 1.12.21 mit dem TTDSG aufgelöst. Hierzu wurden die datenschutzrechtlichen Vorschriften aus TMG und TKG zusammengeführt und an die Vorgaben der Cookie-Richtlinie angepasst. Die entsprechenden Regeln in TMG und TKG entfallen.

    Damit steht nun endgültig fest: Ein Cookie Banner bzw. Cookie Hinweis ist Pflicht!

    Es gelten laut TTDSG zwei Ausnahmen:

    1. Technisch zwingend notwendige Cookies
    2. Cookies, die ausschließlich der Übertragung von Nachrichten über ein öffentliches Telekommunikationsnetz dienen.

    Real Cookie Banner von devowl.io ist das beliebteste Cookie Banner und Consent Management für WordPress-Webseiten unserer Leser. Obwohl die Domain etwas ungewohnt klingt, verbirgt sich dahinter mit der devowl.io GmbH eine deutsche Firma aus Grafling bei Deggendorf.

    Die geführte Konfiguration ist zwar zu Beginn etwas aufwändig, hilft jedoch sehr gut dabei rechtliche Risiken zu vermeiden. Besonders der integrierte Content Blocker gefällt uns sehr gut. Dieser sorgt dafür, dass die Webseite konform bleibt, selbst wenn das Theme, ein Plugin oder der Inhalt via CSS-, JavaScript-Code oder Iframes Inhalte lädt, die personenbezogene Daten übertragen würden.

    Der Real Cookie Banner kostet zwischen 49 und 299 EUR jährlich, je nachdem auf wie vielen Sites es installiert werden soll. Es ist damit zwar eines der teuersten Cookie-Banner Plugins, die Investition lohnt sich aus unserer Sicht jedoch für den Betrieb einer rechtssicheren Webseite! Damit werden jegliche Rechtsrisiken minimiert und man geht mit der minutiösen Dokumentation der Einwilligungen auf Nummer sicher.

    Aktuelle Aktion
    Mit dem Gutscheincode „SEARCH-ONE“ sparst Du 20% im ersten Jahr auf alle Real Cookie Banner Tarife!

    Wer eine rechtssicher WordPress-Seite betreiben will, erhält mit Borlabs Cookie ein umfangreiches Werkzeug für WordPress, das es erlaubt Cookies wie z.B. Retargeting-Cookies oder Tracking-Cookies von Google AdSense via Opt-in zu integrieren. Erst wenn dein Besucher seine Zustimmung gibt, wird das JavaScript aktiviert und der Cookie gesetzt.

    Borlabs Cookie ist ein Plugin, dass Dich dabei unterstützt, Cookies mittels Opt-in, also erst nach der Zustimmung des Besuchers, zu setzen und wird auch von Rechtsanwalt Sören Siebert empfohlen.

    3. DSGVO Patron aus Deutschland

    Mit dem WordPress-DSGVO-Plugin „DSGVO Patron“ werden externe Ressourcen automatisch auf Deinem eigenen Webspace zwischengespeichert, regelmäßig im Hintergrund aktualisiert und von Deinem eigenen Webspace in die WordPress-Seite eingebunden. So kannst Du zum Beispiel Google Fonts oder jQuery lokal gehostet einbinden. Außerdem werden YouTube- und Vimeo-Videos DSGVO-konform eingebunden. Dabei wird der Embed-Code erstmal blockiert und mit einer lokalen Vorschau ersetzt, die erst durch den Klick des Nutzers durch das echte Video ersetzt wird.

    Außerdem kümmert sich der DSGVO-Patron darum, dass Dein WordPress die IP-Adressen der Nutzer in den Kommentaren kürzt oder komplett entfernt. Ebenso können Gravatar-Bilder entfernt und die Emoji-Datenbank deaktiviert werden, die sonst auch externe Ressourcen in Deine Seite lädt.

    Zwar bietet der DSGVO Patron auch einen Cookie-Banner zum Ein-/Ausblenden als Hinweis, allerdings hat dieser keinen Dokumentationsmechanismus.

    Der DSGVO Patron ist leider nicht kostenlos, aber wenn Du mit dem DSGVO Patron in wenigen Minuten Deine Websites ausgestattet und fast automatisch die Google Fonts lokal eingebunden, YouTube-Verbindungen unterbunden und Kommentar-IPs gekürzt hast, wirst Du mir zustimmen, dass das locker das Geld wert war! Eine einfache Classic-Lizenz kostet 30 € für eine Website, die Deluxe-Lizenz kostet 50 € und deckt 5 Websites ab. Die Premium-Lizenz deckt 15 Websites ab und kostet aktuell 150 €.

    WeePie war damals das erste automatische Cookie-Blocker-Plugin für WordPress und ich hatte es lange hier auf search-one.de im Einsatz. Es handelt sich dabei um ein einfaches und flexibles Plugin zur Umsetzung der Cookie-Richtlinie für WordPress und kostet einmalig 21 USD. Mit diesem Plugin lässt sich eine Cookie-Informationsleiste oder -box einblenden mit der Möglichkeit, einen Link zur Cookie-Richtlinienseite, eine Schaltfläche zum Akzeptieren von Cookies, eine Schaltfläche zum Ablehnen von Cookies (optional) hinzuzufügen, und mit der Option, die Cookie-Einstellungen wieder zu ändern. Natürlich lässt sich der Stil der Elemente anpassen, wie z. B. alle Texte, Farben, Eckradien, Positionen etc.

    Besonders cool ist, dass das Plugin wie der DSGVO Patron automatisch datenschutzsensible 3rd-Party-Cookies vor der Zustimmung blockieren kann und sogar die Einwilligungen der Nutzer für spätere Nachweise protokolliert.

    III. PageSpeed Plugins: Verbesserung der Ladezeit

    Die PageSpeed-Optimierung gehört mittlerweile fest zum SEO dazu, das sollte klar sein. Google hat bereits im Januar 2018 angekündigt, dass ab Juli 2018 die Seitengeschwindigkeit ein Ranking-Faktor für die mobile Suche sein wird. Mit Googles Page Experience Update wird im Mai 2021 die Ladezeit sogar zum festen Bestandteil des Algorithmus. Der PageSpeed in Form der neuen Core Web Vitals wird vollwertiger Rankingfaktor und damit zum Optimierungsgegenstand für Suchmaschinenoptimiererinnen und Suchmaschinenoptimierer.

    1. WP Rocket – WordPress Performance Plugin *EMPFEHLUNG*

    Ein Caching-Plugin ist für jede Website zu empfehlen, die plant ihren Traffic immer weiter auszubauen. Ein älterer oder nicht gerade gut dimensionierter Server kann schnell in die Knie gehen, wenn zu viele Nutzer gleichzeitig auf diesen zugreifen. Richtig eingestelltes Caching kann die Performance deiner Website verhundert- oder vertausendfachen.

    WP Rocket kann man jedem empfehlen, der kein serverseitiges Caching aktivieren kann. Also wenn Du bei einem günstigen Shared-Hoster bist und kein NGINX-Microcaching nutzen kannst, hilft der integrierte Cache von WP Rocket alle Seiten Deiner Webseite für eine ultra-schnelle Ansicht im integrierten Cache gespeichert. Außerdem lassen sich mit WP Rocket sehr einfach durch die Minimierung die Dateigrößen von HTML, JavaScript und CSS-Dateien verringern.

    Mein Kollege Saša hat einen umfangreichen Testbericht zu WP Rocket geschrieben, den ihr Euch bei Interesse einmal zu Gemüte führen solltet. Sein Fazit lautet:

    Nach allem, was wir bis jetzt über WP Rocket herausgefunden haben, vor allem in unseren eigenen Tests, können wir dir dieses Plugin wirklich ans Herz legen. Es ist für ein Caching-Plugin einfach zu konfigurieren, hocheffizient, raketenschnell und auch noch bezahlbar.

    Saša hat für die neueste Version von WP ROCKET 3.9 wieder ein sehr ausführliches Video-Tutorial erstellt, das ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte:

    2. Asset CleanUp & Asset CleanUp Pro *MUST HAVE*

    Mein neues Lieblingsplugin in Sachen PageSpeed ist das fantastische Asset CleanUp! Damit kannst Du nicht nur ganz einfach CSS-/JavaScript-Dateien minifizieren und kombinieren, sondern je nach Post-Type oder sogar pro Artikel oder pro Seite festlegen, welche Assets geladen werden sollen und welche nicht! Asset CleanUp scannt deine Seite und erkennt alle Assets, die geladen werden. Der integrierte Test-Modus ist super, um die Seite zu optimieren, während sie sich im Live-Betrieb befindet.

    Hast Du beispielsweise nur auf der Kontaktseite ein Formular eingebunden, dann kannst Du mit Asset CleanUp dafür sorgen, dass auch nur auf dieser Seite notwendige Scripte und Styles wie jQuery & Co. geladen werden!

    Das Plugin funktioniert am besten in Kombination mit einem Cache-Plugin wie WP Rocket und einem guten Hosting-Unternehmen und einem Dienst wie Cloudflare.

    Ich würde empfehlen, gleich auf die Pro-Version von AssetClean Up zu upgraden, denn damit lassen sich auch Taxonomie-Seiten wie WordPress-Kategorien, Tags und benutzerdefinierte Seiten wie z. B. Produktkategorien von WooCommerce optimieren. Ebenso die Autorenseiten, Suchseiten, die 404-Seite (Not Found) und das Datumsarchiv. Außerdem kann man mit AssetClean Up Pro den geladenen JavaScript-Dateien können Attribute wie defer und async hinzufügen.

    Die Einzellizenz kostet weniger als 40 EUR. Ich habe mir gleich die unlimitierte Lizenz für 124,32 EUR geholt und kann nun sämtliche Seiten damit optimieren.

    3. Alternative: Hummingbird

    Die kostenlose, aber etwas schwächere Alternative zu WP Rocket ist das Hummingbird-Plugin. Damit kannst Du im Grunde deine gesamte WordPress-Installation durchoptimieren. Aus dem Hummingbird-Dashboard kannst Du via API einen Performance Test bei Google durchführen und Deine Verbesserungen vorher und nachher festhalten.

    Mit dem Plugin kann man die Cachingregeln überprüfen und GZIP aktivieren. Ebenso lassen sich damit die Gravatar-Avatare cachen und für Hosting-Umgebungen ohne serverseitigen Cache, kann man einen statischen Dateicache aktivieren.

    Besonders praktisch ist der integrierte Asset Manager, über den man im Advanced Mode jedes einzelne CSS und JS komprimieren, Inline einbinden, nachrangig laden und/oder in den Footer verschieben kann. Im Gegensatz zu Asset CleanUp Pro kannst Du dies jedoch nicht pro URL oder Template, sondern nur für die gesamte Seite.

    4. Geheimtipp: Critical CSS mit HFCM einbinden!

    Ich generiere über das Tool CriticalCSS.com für jede Seite das sogenannte kritische CSS und binde dieses dann über das Header Footer Code Manager-Plugin in den Kopf der Seite ein. Mit Critical CSS bezeichnet man die nötigen Styles für den ersten Seitenaufbau im oberen, also direkt sichtbaren Bereich, der idealerweise direkt im HTML ausgeliefert wird und nicht wie üblich als externe Ressource geladen wird. Das so erstellte Critical-CSS-Code wird inline und minifiziert direkt in den <head> der Seite eingebunden. Das reguläre Stylesheet wird mittels Hummingbird-Plugin asynchron nachgeladen und in den Browser-Cache gepackt.

    5. OMGF & CAOS – Google Fonts & Analytics lokal hosten

    Der Entwickler dieser beiden kleinen Helfer steht offenbar auf Abkürzungen mit vier Buchstaben. Mit OMGF kannst Du DNS-Anfragen reduzieren und den Browser-Cache nutzen, indem Du die eingebundenen Google-Schriften einfach auf Deinem Server speicherst, lokal gehostet einbindest und die externen Google-Schriften entfernst. Ein weiterer Vorteil: Wenn Du externe Ressourcen, wie zum Beispiel Google Fonts, selbst hostest, hast Du es leichter, eine Datenschutz-konforme Website auf Basis von WordPress zu erstellen, und die Seite wird zudem wesentlich schneller laden!

    Einige der hier vorgestellten Ladezeitenplugins können dies auch, mit OMGF und CAOS kannst Du allerdings jeder Seite diese Möglichkeit schnell und einfachinzufügen.

    CAOS ist das Äquivalent dazu, um das Google Analytics JavaScript oder auch den Code des Google-Tag-Managers lokal gehostet einzubinden. Du kannst analytics.js/gtag.js/ga.js lokal hosten, Ad Blocker im Stealth Mode umgehen, vom CDN aus bedienen, den Tracking-Code in die Fußzeile platzieren und vieles mehr!

    6. Bilderoptimierung

    Verbessere Deine Seitengeschwindigkeiten durch Bildoptimierung mit einem dieser Plugins. Dass Bilder in der richtigen Größe und optimal komprimiert ausgeliefert werden sollten, müsste Dir bekannt sein. Das lässt sich in WordPress mit vielen Plugins realisieren. Alle hier vorgestellten Plugins optimieren die Bilder, die hochgeladen oder von anderen Plugins erstellt werden. Das Beste ist, dass Du auch alle Bilder optimieren kannst, die bereits hochgeladen wurden und in das jeweils beste Dateiformat konvertiert werden. Nebenbei sparst Du auch Speicherplatz und Bandbreite.

    Vorsicht: Selbstverständlich kannst Du damit auch nachträglich bereits hochgeladene Bilder komprimieren, dann verlieren diese Bilder jedoch unter Umständen ihr Ranking in der Google-Bildersuche!

    Welches dieser Plugins das Richtige für Dich ist, hängt von deiner Seite und deinen Wünschen ab:

    7. Optimum Gravatar Cache

    Teilweise ist diese Funktion bereits in PageSpeed-Plugins enthalten, aber falls nicht, kannst Du mit dem Optimum Gravatar Cache die Avatare der Autoren und Nutzer in den Kommentaren auf deinem eigenen Webserver zwischenspeichern und damit die Ladezeit deiner Seite verbessern.

    8. WP YouTube Lyte

    Mit WP YouTube Lyte kannst Du eingebettete YouTube-Videos „lazy load” zu laden. Die Embeds werden durch schnelle „Lite YouTube Embeds” ersetzt. Diese sehen aus und fühlen sich wie normale eingebettete YouTube an, rufen aber nur den „großen“ YouTube-Player auf, wenn der Nutzer auch tatsächlich das Video angeklickt hat. Dadurch wird die Download-Größe & Renderzeit deiner Seite erheblich reduziert, wenn YouTube eingebettet sind. Gerade bei mehreren YouTube-Videos auf ein und derselben Seite wird die Seiten-Performance dramatisch verbessert. Das Plugin kann sogar die YouTube-Miniaturansichten lokal zwischenspeichern, was sowohl die Leistung als auch den Datenschutz verbessert.

    9. Funktionen in WordPress deaktiveren

    Eines der folgenden drei Plugins nutze ich auch in fast jeder Installation, um bestimmte WordPress-Funktionen zu deaktivieren und die Anzahl der eingebundenen Ressourcen zu verringern. Welches davon das Richtige für Dich ist, kommt ein bisschen drauf an, was Du auf der Webseite brauchst und was sie langsam macht:

    Clearfy – WordPress optimization plugin and disable ultimate tweaker

    Mit Clearfy habe ich anfangs auch nur ein paar Funktionen in WordPress deaktiviert, das Plugin hat sich mittlerweile aber zu einem wirklich umfangreichen Tool entwickelt, mit dem man WordPress schneller, sicherer und komfortabler machen kann.

    Autoptimize

    Das Autoptimize-Plugin beschleunigt deine Website, ähnlich wie WP-Disable durch Optimierung von CSS, JS, Bildern, Google-Schriftarten und mehr. Du kannst damit den CSS- und JavaScript-Code optimieren (minification), CSS- und JS-Dateien zusammenfügen, also alle verlinkten CSS- und JS-Dateien zusammenfügen, um sie so zu laden, dass das Rendern nicht blockiert wird. Ich nutze das Plugin außerdem, um die eingebundenen Google Fonts zu entfernen, die ich mit dem nächsten Plugin dann lokal gehostet wieder einbinde.

    10. Redirection, 404er & 410er

    Redirection ist ein sehr nützliches, kostenloses Plugin, insbesondere beim Reanimieren von Expired Domains oder wenn sich Eure Seite stark verändert hat, beispielsweise nach einem Relaunch. Redirection listet alle eingehenden Anfragen auf, die 404-Fehler erzeugen, und bietet Euch dann die Möglichkeit, diese entsprechend für die Suchmaschine und den Nutzer per 301-Weiterleitung weiterzuleiten. Außerdem überwacht das Plugin Veränderungen an den Permalinks von Seiten und Artikel und fügt automatisch eine 301-Weiterleitung von der alten auf die neue URL hinzu!

    Das 410-for-WordPress-Plugin hingegen sendet HTTP 410 (Gone) Antworten auf Anfragen nach Seiten, die in Deinem Blog nicht mehr existieren, also wissentlich und willentlich gelöscht wurden. 😉 Damit weiß die Suchmaschine, dass diese Inhalte nicht mehr wiederkehren, und nimmt diese schneller aus dem Index und crawlt sie nicht mehr (so häufig).

    III. Marketing-Plugins für WordPress

    1. Mashshare Social Share-Buttons für WordPress

    Früher habe ich immer die Easy-Social-Share-Buttons eingesetzt und dagegen ist auch garnichts einzuwenden. Wenn man allerdings das Thema Social Signals und Sharebuttons wirklich professionell angehen will, führt aus meiner Sicht kein Weg an Mashshare vorbei! Die Sharebuttons von Mashshare laden extrem schnell und gehen kaum auf die Ladezeit der Website. Mashshare unterstützt sogar AMP und populäre Caching-Plugins! Mit ein paar kostenpflichtigen Plugins in Mashshare lässt sich die Darstellung, Position etc. richtig gut konfigurieren. Es gibt sehr coole Darstellungformen wie die Share-Bar sowie eine Google Analytics Integration, um die Benutzer der Share-Buttons auch tracken zu können:

    Entfesseln Sie die Macht von Mashshare mit Add-Ons

    Außerdem funktionieren die Buttons komplett responsiv und das auch beim Einsatz eines Caching-Plugins, was bei den Easy-Social-Share-Buttons leider nicht der Fall ist.

    Mashshare wird übrigens von einem Deutschen Team entwickelt und dementsprechend ist der Support exzellent!

    2. Alternative: Easy Social Share Buttons

    Die günstige Alternative für die Integration der Social-Share-Buttons ist, wie schon erwähnt, das Easy-Social-Share-Buttons-Plugin. Es ist sehr komfortabel konfigurierbar mit sehr vielen Optionen und Diensten. Kostet läppische 14 USD und ist jeden Cent wert!

    Easy Social Share Buttons for WordPress
    Easy Social Share Buttons for WordPress

    Vollgepackt mit allem, was man brauchen könnte, um die eigene Website mit sozialen Medien zu verbinden, ist Easy Social Share Buttons wahrscheinlich das umfangreichste WordPress-Plugin für Social Share Buttons auf dem Markt. Easy Social Share Buttons ist mit über 50 sozialen Netzwerken kompatibel und bietet unzählige Design-Optionen mit endloser Auswahl, darunter mehr als 30 automatisierte Anzeigemethoden, unbegrenzte Farben und Stile, detaillierte Anpassung der Share-Buttons für jeden Standort. Besonders cool finde ich die Integrierte Click-To-Tweet-Funktion.

    3. Amazon Affiliate Plugins

    https://www.afaik.de/amazon-affiliate-plugins/

    4. WordPress PageBuilder

    https://www.afaik.de/wordpress-page-builder/

    5. Live Chat Plugins

    https://www.afaik.de/wordpress-live-chat-plugins/

    6. Newsletter & LeadGen Plugins

    https://www.afaik.de/wordpress-newsletter-plugins/
    https://www.afaik.de/wordpress-lead-generation-plugins/

    IV. Weitere nützliche WordPress-Plugins

    1. Query Monitor

    Eines der wichtigsten Plugins für Entwickler ist der Query Monitor. Er ermöglicht das Debuggen von Datenbankabfragen, PHP-Fehlern, Hooks und Aktionen, Block-Editor-Blöcken, eingereihten Skripten und Stylesheets, HTTP-API-Aufrufen und mehr – und das direkt im Frontend der Seite.

    2. BackWPup – Backup-Lösung

    Das Thema Sicherheit in WordPress ist enorm wichtig. Wieso? Lies mal das 😀 Die meisten Themen sollte Dein Hoster für Dich bereits geregelt haben, aber ich werde hier nach und nach noch ein paar WordPress-Plugins empfehlen, die Dir helfen können, unabhängig von Deinem Hoster Dein WordPress etwas sicherer zu machen:

    ACHTUNG: Backups sollten besser extern liegen und unabhängig von Eurem Webspace ausgeführt werden!

    Falls ihr aber dennoch ein Plugin sucht, das direkt in WordPress Backups anfertigt, könnt ihr BackWPup nutzen, um WordPress-Backups zu erstellen. Man kann diese einfach anlegen und konfigurieren und dann automatisch im Hintergrund laufen lassen. Bietet sogar Dropbox-Support an. Sehr zu empfehlen! BackWPup ist die All-in-One-Backuplösung für WordPress.

    3. Suchen und Ersetzen Plugin für Domainumzüge

    Falls Du Deine WordPress-Website auf eine andere Domain umziehen willst, solltest Du Dir das Plugin „Better Search Replace“ installieren. Beispielweise habe ich die Domain rhodes-deutschland.de auf hey-uni.de umgestellt. Dabei musste ich nur die folgenden zwei Zeilen in die wp-config.php eintragen:

    define('WP_HOME','https://www.hey-uni.de');
    define('WP_SITEURL','https://www.hey-uni.de');

    und anschließend im Backend über Better Search Replace alle Vorkommen von „rhodes-deutschland.de“ durch „hey-uni.de“ in allen Datenbankeinträgen ersetzen.

    Better Search Replace WordPress Plugin für Domainumzüge
    Better Search Replace WordPress Plugin für Domainumzüge

    Schon war die Domain umgestellt und sämtliche Bilder und Ressourcen werden von der neuen Domain geladen.

    4. wpDiscuz – das beste Kommentar-System für WordPress

    wpDiscuz ist ein hervorragendes Kommentarsystem mit sehr vielen Funktionen. Es erinnert an Disqus, kommt aber leichtgewichtiger daher und setzt nicht auf einen fremden Service auf. Es verbessert die Ladezeit und die Bedienbarkeit und lässt sich sehr schön konfigurieren und anpassen.

    5. Verbessere die interne Suche in WordPress

    A) Relevanssi

    Relevanssi ersetzt quasi die WordPress-Standardsuche und ermöglicht viele Zusatzfunktionen wie z. B. partielle Treffer, Suchtreffer-Highlighting, Gewichtung nach Titel, Text etc. Beispiel: Suche nach Kaffee auf Herzelei.de – ein wirklich nützliches Plugin, das für jede Seite mit Suchfeld sinnvoll ist.

    B) Search Meter

    Sehr spannend: Mit Search Meter ist es möglich, die internen Suchen zu protokollieren und anschließend auszuwerten. Besonders interessant ist es dafür, zu sehen, was Besucher suchen, ohne dass man dafür passende Inhalte bereithält. Dafür kann man dann neue Inhalte erstellen oder manchmal fehlt der Begriff ja nur im Titel oder Text einer Seite … 😉

    6. ACF – Advanced Custom Fields

    Eher etwas für Entwickler und erfahrene WordPress-Nutzer, ist das ACF-Plugin eines der wichtigsten zur Erweiterung der vorhandenen Inhaltstypen.

    7. Custom Post Type UI

    Custom Post Type UI bietet eine einfach zu bedienende Oberfläche zum Registrieren und Verwalten von benutzerdefinierten Beitragstypen und Taxonomien für deine Website.


    Für Anregungen, Tipps und Diskussionen zu weiteren tollen WordPress-Plugins bin ich sehr dankbar. Rückfragen beantworte ich gerne in den Kommentaren!

    Wusstest Du schon: WordPress ist das erfolgreichste CMS der Welt!

    Mittlerweile ist WordPress nicht nur im CMS-Markt angekommen, es hat sogar die Marktführerschaft übernommen. Längst werden mit WP nicht mehr nur Blogs betrieben, sondern unzählige Webseiten in allen Größen, Sprachen und Ländern. WordPress ist derzeit mit stolzen 64 % Marktanteil im Bereich der Content-Management-Systeme ist WordPress unangefochtener Spitzenreiter!

    Übrigens: Falls Du noch auf der Suche nach einem WordPress-Hosting bist, schau Dir mal meinen WP-Hoster-Vergleich an.

  • Elementor Pro versus Free: Für wen lohnt sich die Pro-Version?

    Elementor Pro versus Free: Für wen lohnt sich die Pro-Version?

    Elementor Pro oder Free? Für einen kostenlosen Page-Builder hat es Elementor wirklich in sich. Kein anderer Page-Builder gibt einem so viel Flexibilität bei der Seitengestaltung, ohne etwas zu Kosten. Wer bereits ein gutes Theme hat, der kann die Free-Version als WYSIWYG-Editor einsetzen und wird wahrscheinlich wunschlos glücklich. Die Pro-Version bietet jedoch so viele zusätzliche Vorteile, dass es sich lohnt einmal genau hinzuschauen. Für viel beschäftigte WordPress-Nutzer und Profis lohnt sich der Einsatz wirklich.

    Passend zu diesem Artikel haben wir ein ausführliches Video vorbereitet, in dem fast alle PRO-Features demonstriert werden. Auch Features der nagelneuen Version 3.3 werden beleuchtet:

    Selbstverständlich gibt es in der Pro-Version bessere Support-Leistungen, darunter den 24/7 Premium Support. Der Support bei Elementor ist gut. Aber es kommt natürlich immer auf den Einzelfall an. Dieser Beitrag beleuchtet die Design-, Marketing- und Technikfeatures, die ausschließlich in der Pro-Version vorkommen.

    Page-Builder versus Site-Builder

    Die Free-Version ist im Prinzip nur ein sehr guter Page-Builder mit ein paar netten Bonusfeatures. Mit ihr lassen sich demnach einzelne Seiten und Beiträge gestalten. Die kostenlose Version bietet beispielsweise nicht die Möglichkeit, den Kopf- oder Fuß-Bereich anzupassen. Zwar bietet die freie Version die Möglichkeit Landingpages zu gestalten. Die Auswahl an Vorlagen hierfür ist jedoch eher begrenzt. Wer ohnehin plant Landingpages selbst zu entwerfen, für den mag das nicht ausschlaggebend sein. Wer sich lieber von vielen professional gestalteten Vorlagen inspirieren lässt, der greift zu Pro.

    Die Pro-Version ist ein kompletter Site-Bilder: Mit ihr lassen sich alle Layoutaufgaben auf der Website meistern. Darüber hinaus liefert Elementor für jedes Modul, jede Landingpage, jede Sektion, jedes Popup und jedes andere erdenkliche Element Dutzende von professionell gestalteten Layout-Vorlagen.

    Wer das eigene Blog von oben bis unten komplett individuell gestalten möchte und dabei Inspiration sucht, der kommt schon alleine deswegen nicht an der Pro-Version vorbei.

    Aktuell gibt es in der Landingpages-Sektion 111 Templates, davon sind lediglich 28 in der Free-Version enthalten.

    Elementor Pro versus Free: Für wen lohnt sich die Pro-Version?
    Pro bietet deutlich mehr Auswahl bei den Templates. Zu erkennen am roten Pro-Abzeichen.

    Der Theme-Builder: Das Herz von Elementor Pro

    Mit dem Theme-Builder lässt sich jede Sektion der Website gestalten. Header, Footer, Beiträge, Seiten, Newskategorien, Suchresultate und sogar die 404-Seite.

    Elementor Pro Testbericht

    Eine Website ist mit diesen Elementen vollständig gestaltet:

    • Header: Der Kopfbereich für Logo, Menü, evtl. ein Suchfeld etc.
    • Footer: Der Fußbereich enthält meist den Copyright-Hinweis, Adressinfos, evtl. weitere Navigationslinks etc.
    • Single Page: Definiert das Layout für den Hauptcontent der SEITEN. Das können auch mehrere Spalten sein bzw. sind hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
    • Single Post: Definiert das Layout für den Hauptcontent der BEITRÄGE. Auch hier ist alles möglich.
    • Archive: Das Layout für Kategorieseiten für Beiträge.
    • Search Results: Das Layout der Suchergebnisliste.
    • Error 404: Das Layout für die Seite „Seite nicht gefunden“.

    Das neue Interface erlaubt den Import von Templates (1), eine einfache Navigation zu den verschiedenen Seitenteilen (2) und einen Überblick über die bereits bestehenden Templates (3).

    elementor-theme-builder-header-anzeigen Elementor Pro Review

    Ein Klick auf Header führt zur Übersicht (1). Daraufhin lässt sich das Template bearbeiten (2) oder aber auch die Konditionen abwandeln (3).

    Die Konditionen sind ein fantastisches Feature. Mit ihnen lässt sich bestimmen, an welchen Stellen auf der Website dieser Header angezeigt wird. So ist es durchaus möglich verschiedene Sektionen auf der Website zu definieren und jeder Sektion einen eigenen Header zu geben.

    elementor-konditionen Elementor Pro Testbericht

    Wie im Screenshot zu sehen, lässt sich der Header auf der gesamten Website anzeigen, nur in einem Newsarchiv oder auf einer bestimmten Seite oder einem bestimmten Beitrag. Außerdem lässt sich Include auch auf Exclude stellen. Durch eine Verkettung von verschiedenen Konditionen lassen sich sehr flexible Anzeigeregeln erstellen.

    elementor-konditionen-include-exclude

    Im Editor lässt sich das Template nach Belieben anpassen.

    Elementor Pro Testbericht elementor-editor-header
    Hier in der mobilen Ansicht des Header-Templates.

    Site-Kits erledigen die ganze Arbeit

    Wem der Theme-Builder zu kompliziert ist, der kann ab Version 3.3 komplette Site-Kits importieren. Das sind im Prinzip vorgefertigte Themes, die alle notwendigen Sektionen bereits enthalten. Site-Kits haben bereits Header, Footer, Beiträge, Seiten, Newskategorien, Suchresultate und die 404-Seite vordefiniert. Sie sind professionell gestaltet. Die Farben und Fonts sind perfekt aufeinander abgestimmt.

    Die Elementor-Library enthält Hunderte kompletter Kits sortiert nach den üblichen Kategorien.

    Elementor Pro Review: SiteKits

    Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. So lässt sich ein komplettes Website-Layout innerhalb weniger Sekunden erstellen und dann nach den eigenen Wünschen anpassen.

    Wem das noch nicht reicht, der kann im Envato-Marketplace über 1.300 weitere Template-Kits erwerben.

    Elementor Sitekits bei Envato Elements

    Das beste daran: Die Template-Kits bzw. Site-Kits bei envato verwendet nur Fotos und Bildmaterial von Envato Elements. Das bedeutet, das Du mit einem Abo von Envato Elements alle Bilder auf einmal lizenzieren und diese dann für Deine eigene Website verwenden kannst! Natürlich kannst Du alle Bilder auch durch Deine eigenen ersetzen. Damit bekommst Du quasi in wenigen Sekunden eine komplette professionelle Webseite per Import!

    Widgets: Pro-Features bis zum Abwinken

    Die Templates bestimmen das Außenrum. Widgets sind dazu da einzelne Content-Elemente in ein schickes Format zu pressen. Die Free-Version trumpft hier nochmals voll auf.

    Elementor bietet in der Pro-Version diese 29 Widgets (plus Widgets für WooCommerce):

    chrome-20210715-144009 Elementor Pro Review Testbericht
    Es sind tatsächlich noch mehr, da nicht alle Widgets in Pro-Sektion gelistet sind.

    Hier eine Auflistung mit Screenshot. Im Video haben wir die meisten davon übrigens demonstriert (Wink, Wink):

    Das Posts-Widget

    Elementor Pro Review Testbericht 1

    Einfach eine Liste von Beiträgen an einer beliebigen Stelle einfügen. Es gibt drei verschiedene Oberflächendesigns. Spaltenanzahl und Posts pro Seite lassen sich einstellen. So lässt sich jede Seite zu einer Blogkategorie umwandeln.

    Das Portfolio-Widget

    Elementor Pro Review Testbericht 2

    Am besten für Referenzen geeignet. Im Prinzip ein Navigationselement mit Bildern. Spalten, Bildgröße definierbar.

    Elementor Pro Review Testbericht 3

    Die Bildergalerie zeigt Bilder an. Ein Klick auf ein Bild liefert die gezoomte Version. Ein Klick auf die Pfeile springt zum nächsten Bild. Hochgradig konfigurierbar.

    Das Form-Widget

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    Ein besonderes Feature, dass die meisten Formular-Plugins überflüssig macht. Sogar mehrschrittige Formulare lassen sich damit umsetzen!

    Dieses Widget ist vollgepackt mit Features. Dies ist alles möglich:

    • Inline Abofelder
    • Nach dem Abschicken-Aktion
    • Bestätigungsmail versenden
    • HTML/Nur Text
    • Interaktionsmeldungen (z. B. „Nachricht erfolgreich verschickt“) anpassbar
    • Auch Dateifelder, Datum und andere Formfeldformate möglich
    • Versteckte Felder
    • Honeypot zur Spammerabwehr
    • Akzeptieren-Feld
    • Formularnachrichten werden im Backend gespeichert

    Das ist Deutschland rechtlich notwendige Double-Optin geht auch, aber nicht direkt mit dem Widget. Hierzu ist es notwendig einen Drittanbieter (z. B. MailChimp) zu verwenden, der das übernimmt.

    Das Login-Widget

    chrome-20210715-183347

    Hiermit lassen sich angepasste Login-Boxen auf beliebigen Seiten platzieren und an das eigene Layout anpassen.

    Das Slides-Widget

    Folien können in alle Richtungen rein- und rausgleiten. Gestaltungsmöglichkeiten ohne Ende.

    Das Nav Menu-Widget

    elementor-widget-nav-menu

    Mit dem hauseigenen Navigationstool lassen sich Menüs überall auf der Website platzieren.

    Das Animated Headline-Widget

    elementor-widget-animated-headline

    Manchmal braucht es einen Eyecatcher. Verschiedene Elemente animieren um den Text herum oder der Text wird getippt, gelöscht, getippt, gelöscht usw. Hier wird das Wort Amazing eingekreist. Das Coole ist, dass es sich um reinen Text handelt.

    Das Hotspot-Widget

    Hier lassen sich auf einem Bild animierte Punkte oder Flächen definieren, die die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die wichtigen Stellen lenken. Sie blinken langsam, sodass dieser verleitet wird, mit der Maus darüberzufahren. Bei Klick kann ein Tooltip angezeigt werden.

    Das Price List-Widget

    elementor-widget-price-list

    Wer an Preislisten für Restaurant- oder Friseur-Websites denkt, liegt richtig.

    Das Price Table-Widget

    elementor-widget-price-table

    Um Preise für verschiedene Pakete richtig darzustellen.

    Das Flip Box-Widget

    elementor-widget-flip-box

    Sobald die Maus das Element erreicht, flippt es horizontal oder vertikal und die andere Seite kommt zum Vorschein. Das Motto der Flipbox: Hinten erklären was vorne steht.

    Das Call to Action-Widget

    Attraktive Buttons und Links, die sich natürlich auch mit den nur in der Pro-Version vorhandenen Drittanbietern (z. B. E-Mail-Dienstleister) verbinden lassen.

    Bilder und Videos gehen auf Karussellfahrt.

    elementor-widget-testimonial-carousel

    Kundenstimmen in einem Karussell.

    Das Reviews-Widget

    elementor-widget-reviews

    Bewertungen lassen sich in ebenfalls in einem Karussell anordnen.

    Das Table of Contents-Widget

    elementor-widget-table-of-contents

    Heute schon ein Inhaltsverzeichnis gebraucht und 70 verschiedene kostenlose Optionen probiert? Dieses hier funktioniert einwandfrei. Ich musste allerdings die Seite speichern und neu laden, damit sich das Inhaltsverzeichnis füllt.

    Das Countdown-Widget

    elementor-widget-countdown

    Ein Countdown bis zu einem vordefinierten Datum. Idee: Es sollte eine Variante geben „Wie oft schlafen bis (Datum in der Zukunft)?“ 🙂

    Das Share Buttons-Widget

    elementor-theme-share-buttons

    Wer lässt die eigenen Inhalte nicht gerne teilen? Es gibt sogar XING!

    Das Blockquote-Widget

    elementor-widget-blockquote

    Auch Blockzitate lassen sich einbauen. Sogar mit Tweet-Funktionalität.

    Das Facebook Button-Widget

    elementor-widget-facebook-button

    So können auch die Freunde (?) bei der Verbreitung der guten Kunde beitragen.

    Das Facebook Comments-Widget

    elementor-widget-facebook-comments

    Facebook-Kommentare sind oft (aber nicht immer) etwas zivilisierter.

    Das Facebook Embed-Widget

    Beliebige Inhalte von Facebook integrieren.

    Das Facebook Page-Widget

    Sogar eine Facebook-Page lässt sich mit diesem Widget einbetten.

    Das Lottie-Widget

    elementor-widget-lotti

    Lottie ist ein Animationsprogramm für das Web, das angetreten ist, animierte GIFs abzulösen. Sehr vielversprechend.

    Das Code Highlight-Widget

    elementor-widget-code-highlight

    Falls du programmierst, kannst du deine Code-Schnipsel schön formatiert präsentieren.

    Das Video Playlist-Widget

    Wir haben einige Videotutorials zu Site- und Page-Buildern gemacht. Dieses Widget fasst sie in einer Playlist elegant zusammen.

    Das Paypal Button-Widget

    elementor-widget-paypal-button

    Biete die Zahlungsabwicklung über PayPal an.

    Für Shopsites gibt es noch viele weitere WooCommerce-Widgets, die wir gerne in einem gesonderten Beitrag mit Fokus auf E-Commerce vorstellen können. Melde dich bei Interesse in den Kommentaren.

    Das Search Form-Widget

    elementor-widget-search-form

    So lässt sich die Suchleiste an einer beliebigen Stelle platzieren. Auch ein Suchfeld über den gesamten Sichtbereich (Fullscreen) ist möglich.

    elementor-widget-search-form-full

    Das Template-Widget

    elementor-widget-template

    Ein Template in einem Template einbetten. Das kann manchmal überaus nützlich sein.

    Es kommen hin und wieder neue Widgets hinzu. Für’s Erste sollte das aber reichen. Gibt es etwas, das die Pro-Widgets nicht abdecken? Schreib es in die Kommentare!

    Der Popup Builder

    Für Viele ein Übel. Aber aus Marketingsicht einfach unerlässlich. Wenigstens liefert Elementor Pro einen der besten Popup-Builder auf dem Markt. Ein kleines Tutorial:

    elementor-popups-01

    Klicke auf Popup und dann auf Hinzufügen.

    elementor-popups-02

    Wähle den Typ Popup und gebe dem Template einen Namen.

    In der Library findest du viele Vorlagen. Wähle eine aus und klicke auf Einfügen.

    elementor-popups-04

    Passe das Popup nach Herzenslust an und klicke auf Speichern.

    elementor-popups-05

    Jetzt beginnt die Magie. Füge zuerst eine Kondition hinzu.

    elementor-popups-06

    Im Beispiel soll das Popup nur auf der „Über uns“-Seite angezeigt werden. Klicke auf Next.

    elementor-popups-07

    Das Beispiel-Popup soll nur bei Exit-Intent angezeigt werden. Next.

    elementor-popups-08

    Außerdem soll das Popup erst erscheinen, sobald jemand mindestens drei Seiten der Website aufgerufen hat.

    Im Video hat das sogar geklappt.

    Ein einfaches aber cooles Feature. Mit den Action-Links lassen sich Kontaktbuttons zu Facebook, WhatsApp erstellen. Auch Wegbeschreibungen mit Waze oder Termine auf Google Calendar sind möglich. Hierzu muss einfach ein Button oder Link angeklickt werden und schon gibt es die Optionen.

    Das Feature ist ein wenig versteckt, daher hier ein kurzes Tutorial.

    elementor-action-links-1

    Jeder Link (1) kann über den kleinen Button „Dynamische Attribute“ (2) in einen Aktionslink gewandelt werden. Danach zum Beispiel „Contact URL“ (3) auswählen.

    elementor-action-links-2

    Danach auf den kleinen Schraubenschüssel (1) klicken. Es öffnen sich die Einstellungen. Im Feld Typ (2) dann zum Beispiel Skype (3) auswählen.

    elementor-action-links-3

    Jetzt lassen sich die Skype-Einstellungen vornehmen.

    Schon können Besucher der Site auf den Button klicken und direkt einen Skype-Call starten. Niceness.

    Custom CSS

    elementor-custom-css

    Einfach auf ein beliebiges Element klicken. Unter Erweitert lässt sich eigener CSS-Code hinterlegen. Eine Schande, dass das nur in Pro geht. Ich protestiere!

    Global Custom CSS

    Das Gleiche gilt auch für die globale CSS-Funktionalität. Dies lässt sich zur Not aber auch anders lösen.

    Motion Effects

    Pro bietet jede Menge Scrolling-, Mouse-Effekte und auch Parallax an.

    elementor-effects

    Die lassen sich auf jedem Element anwenden. Zurückhaltung ist hier wahrscheinlich angebracht.

    TypeKit Integration und Custom Fonts

    Das Einbinden von Google-Fonts ist ja nichts Neues. Adobes TypeKit unterstützt aber auch nicht jeder.

    Außerdem ist es möglich eigene Fonts und Kombinationen zu erstellen. So lassen sich Fonts von der Größe reduzieren, indem man nur die Buchstaben, Schnitte und Weights inkludiert, die auf der Website auch zur Verwendung kommen. Gut für Speed, SEO und den Besucher.

    Dynamic Content

    Dynamische Inhalte lassen sich überall da einbinden, wo es das kleine Datenbank-Symbol gibt:

    elementor-dynamic-content

    Im Menü gibt es Zugriff auf alle möglichen Felder aus der Datenbank. Das gilt auch für Felder aus den beliebten Plugins ADD ACF, PODS, JETENGINE oder TOOLSET CONTENT. So lassen sich wahrlich dynamische Websites erstellen.

    Dynamic Colors

    Selbst Farben lassen sich dynamisieren. So ist es möglich einer Kategorie (Sommerkleidung / Winterkleidung) eine Farbe zuzuweisen und diese dann als Hintergrundfarbe auf gewisse Elemente oder in den Header und Footer zu legen.

    Der Header kann in der Pro-Version an den oberen Rand gepinnt werden. Er bleibt dann immer im Bild, auch wenn der Nutzer nach unten scrollt.

    Integration mit 3rd-Party-Diensten

    Zum Schluss noch die Liste der Drittanbieter, die sich problemlos nutzen lassen:

    • Campaign Monitor
    • HubSpot
    • Zapier
    • Adobe TypeKit
    • Discord
    • GetResponse
    • Drip
    • ReCaptcha V3
    • Facebook SDK
    • MailerLite
    • Slack
    • Font Awesome 5
    • Fontello, IcoMoon & Fontastic

    Elementor Pro Kosten

    Elementor Pro Kosten:

    Für eine einzelne Website kostet Elementor Pro schlappe 49 USD im ESSENTIAL Tarif und für 3 Webseiten im Tarif ADVANCED 99 USD pro Jahr. Wer noch mehr Webseiten mit Elementor betreibt, für den gibt es den Tarif EXPERT (bis zu 25 Webseiten) für 199 USD, STUDIO (bis zu 100 Webseiten) für 499 USD und AGENCY (maximal 1.000 Webseiten) für 999 USD.

    Selbstverständlich gibt es eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie für alle Tarife!

    Fazit: Für wen lohnt sich die Pro-Version?

    Ich glaube nicht, dass es notwendig ist, alle Features der Pro-Version zu nutzen. Auch wenn das möglich wäre. In der Praxis ist es nicht selten so, dass man heute das eine Feature unbedingt braucht und ein weiteres vielleicht erst in sechs Monaten. Trotzdem wäre es fahrlässig, sich Pro (oder einen vergleichbaren Site-Builder) NICHT zu holen und stattdessen Tage und Wochen darein zu investieren, alles von Hand zusammenzufrickeln.

    Ich spreche da aus Erfahrung, da ich ca. 2006 ein komplettes CMS und einen Onlineshop in PHP entwickelt hatte. Da gab es noch nicht einmal WordPress. Dass es mal sowas wie Elementor Pro gibt, hätte ich mir nicht träumen lassen. Es ist schwer sich einen Anwendungsfall vorzustellen, der nicht mit der Pro-Version abgedeckt werden kann. Wenn du es mit deiner Website halbernst meinst oder du damit deinen Unterhalt verdienst, dann kannst du wirklich nichts falsch machen!

    Von uns gibt es eine volle Empfehlung.

    Was ist Elementor Pro?

    Im Dezember 2016 kam Elementor Pro auf den Markt, ein Erweiterungs-Plugin für Elementor, das für Webdesigner und Fachleute gedacht ist. Elementor Pro enthält einige einzigartige Funktionen, wie visuelles Live-Formulardesign, flexible Beiträge und Portfolio-Widgets, benutzerdefiniertes CSS und globales Widget.

    Wie teuer ist Elementor Pro?

    Für eine einzelne Website kostet Elementor Pro im ESSENTIAL Tarif gerade einmal 49 USD im Jahr. Bei 3 Websites sind es im ADVANCED Tarif 99 USD pro Jahr. Für bis zu 25 Webseiten sind es im EXPERT Tarif 199 USD pro Jahr. Darüber gibt es noch Den Tarif STUDIO mit bis zu 100 Webseiten für 499 USD und AGENCY für maximal 1.000 Webseiten für 999 USD. Gemessen am Leistungsumfang und daran, dass sich die mächtige Free-Version unendlich kostenlos verwenden lässt, ist das ein unschlagbar günstiger Preis. Selbstverständlich gibt es eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie für alle Tarife.

    Was ist Elementor Free?

    Elementor Free ist der weltweit führende WordPress Page Builder. Elementor dient Web-Profis wie Entwicklern, Designern und Marketingexperten. Elementor ist eine Open-Source-Software unter der GPLv3-Lizenz.
  • Bright Local Review – Local SEO Tool im Test

    Bright Local Review – Local SEO Tool im Test

    Für lokale Dienstleister kann das Ranking in lokalen Suchergebnissen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Unterstützung verspricht Bright Local. Die All-in-one-Platform bringt eine Reihe von Tools für Local SEO mit, darunter das besonders interessante Local Search Grid. Hier erfährst Du mehr darüber, wie Bright Local funktioniert, ob sich der Einsatz für Dich lohnt und welche Alternativen es für Local SEO gibt.  


    Bei fast der Hälfte aller Google-Suchanfragen handelt es sich um lokale Suchen und fast 80 Prozent aller lokalen Suchanfragen auf Mobilgeräten führen zu einem Kauf. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig Local SEO für Dich ist, wenn Du ein Unternehmen hast, das stationär etwas verkauft.

    Local SEO ist für kleine und mittelständige Unternehmen ideal, um ihre Waren und Dienstleistungen im Umkreis besser auffindbar zu machen.

    Denn die Optimierung für lokale Suchergebnisse (auch Google Maps Optimierung) mittels Googles lokalem Branchencenter (Google MyBusiness) ist meist kurzfristig realisierbar und der Aufwand und die Kosten sind in der Regel überschaubar.

    Kai Spriestersbach

    Das Local SEO Tool BrightLocal unterstützt Dich, Deinem Unternehmen oder dem eines Kunden in der lokalen Suche mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Wie das funktioniert, darauf gehe ich im Folgenden ein.

    Warum und für wen Local SEO wichtig ist

    Ich habe es schon anklingen lassen: Local SEO ist besonders wichtig für Unternehmen, die stationär etwas verkaufen oder Dienstleistungen erbringen.

    Beispiele dafür sind

    • Friseure
    • Autowerkstätten
    • Filialen von Versicherungen
    • Physiotherapiepraxen
    • Fahrradgeschäfte
    • Restaurants

    Diese und viele andere Unternehmen leben nicht nur von Laufkundschaft, die zufällig an ihrem Laden vorbeikommt oder Stammkunden. Weil immer mehr Menschen online – meist mit dem Handy – nach lokalen Geschäften beziehungsweise Dienstleistern suchen, brauchen sie ein gutes lokales Ranking. Das heißt, dass sie in den lokalen Suchergebnissen oben auftauchen, wenn eine Person zum Beispiel nach „Friseur Berlin“ sucht.

    Lokale Suche nach Friseur

    Trifft das auf Dich beziehungsweise auf Dein Unternehmen zu? Oder arbeitest Du in einer Agentur und betreust lokale Unternehmen beziehungsweise Unternehmen mit lokalen Standorten?

    Dann lies weiter und lerne Bright Local kennen.

    Bright Local – Features im Überblick

    Bright Local steht für zwei Dinge:

    • Ein Unternehmen, das sich ganz Local Marketing widmet.
    • Eine Plattform, die sich – Du hast es wahrscheinlich geahnt – ganz Local Marketing widmet.

    Weil die Plattform ein interessantes Gesamtpaket für Local SEO mitbringt, habe ich ihre Funktionen genauer unter die Lupe genommen.

    1. Local Search Rank Checker

    Eine Herausforderung an Local SEO besteht darin, den Effekt Deiner Maßnahmen zu messen. Herkömmliche Rank Tracker zeigen Dir das Ranking deiner Seiten für verschiedene Keywords in Google an, aber selten die Position in der lokalen Suche. Wenn Du es dabei belässt, tappst Du immer ein bisschen im Dunkeln.

    Hier kommt der Lokale Ranking Tracker ins Spiel. Nichts anderes ist der Local Search Rank Checker von BrightLocal. Das Tool simuliert quasi einen Nutzer, der seine Suchanfrage an der von Dir angegebenen „Search Location“ stellt.

    Du bekommst Ergebnisse für folgende Quellen:

    • Google
    • Google Mobile
    • Google Maps
    • Bing
    • Bing Local

    Anhand verschiedener Grafiken siehst du

    • für wie viele Keywords ein Unternehmen an unterschiedlichen Positionen rankst (1, 2 – 5, 6 – 10…).
    • wie einzelne Keywords ranken und wie sich ihr Ranking über einen bestimmten Zeitraum entwickelt hat.
    • wie Deine schärfsten Mitbewerber für ausgewählte Keywords ranken

    Besonders interessant für Unternehmen mit verschiedenen Standorten: Mit dem Local Search Rank Checker von BrightLocal kannst Du Rankings für verschiedene Locations an einem Ort abbilden und vergleichen.

    Als Mitarbeiter:in einer Agentur kannst Du Whitelabel-Reports für Kunden erstellen, inklusive Logo.

    2. Local Search Grid

    Ein Highlight von BrightLocal ist das vergleichsweise junge Local Search Grid.

    Das Tool setzt bei einem Problem an, das vielen Unternehmen und/oder Agenturen nicht bewusst ist, nämlich dass ein Standard-Local-Rank-Tracker nur die halbe Geschichte erzählt. Er verrät Dir zwar das Ranking an einer bestimmten Location, meist in direkter Umgebung des Unternehmens. Unter Umständen aber sieht das Ergebnis einige hundert Meter weiter anders aus.

    Local Search Grid zeigt dir die Positionen für ausgewählte Keywords an verschiedenen Orten innerhalb einer Stadt oder eines Viertels in einer „Gitteransicht“ (Grid = Gitter) an. Damit erhältst Du ein vollständigeres Bild.

    Das sieht dann so aus:

    Gitteransicht Local Search Grid

    Du siehst nicht nur, wie ein Unternehmen für ein Keyword in der eigenen Straße rankt, sondern auch, wie es in der nächsten Straße aussieht. Durch unterschiedliche Farben erkennst Du sofort, wo (wieviel) Verbesserungsbedarf (die Position 1 wäre grün) besteht.

    Außerdem verrät dir Local Search Grid, welche Mitbewerber für die betreffenden Keywords weit oben ranken: Von den wichtigsten 10 Konkurrenten erhältst du eine Übersicht in tabellarische Darstellung:

    Mitbewerber-Tabelle Local Search Grid

    Diese Tabelle zeigt Dir diverse Zusatzinformationen und damit mögliche Stellschrauben, zum Beispiel wenn ein Unternehmen im Vergleich wenige Bewertungen hat.

    Tipp: Auch eine „falsche“ Kategorie in GoogleMyBusiness ist manchmal ausschlaggebend für ein schlechtes Ranking.

    Dank der übersichtlichen Gitternetzansicht und der verschiedenen Farben ist das Local Search Grid einfach und sehr angenehm zu verwenden.

    Vor allem birgt es viel SEO-Potenzial für Unternehmen und Agenturen:

    • Du erhältst ein wesentlich besseres Bild von der lokalen Sichtbarkeit eines Unternehmens als mit gängigen Rank-Trackern.
    • Du siehst oft auf einen Blick, wie Du das Ranking für relevante Keywords verbessern kannst-
    • Agenturen gibt Local Search Grid ein tolles Instrument an die Hand, um ihre Kunden mit detaillierten Reports zu begeistern. Weil BrightLocal derzeit eines der wenigen Tools ist, das einen solchen Local Search Grid anbietet, kannst Du damit sich für positive Überraschungen sorgen.

    3. Citation Tracker

    Citations, also Erwähnungen von Unternehmen in Verzeichnissen, sind ein bedeutender Rankingfaktor für Local SEO.

    Dabei spielt nicht nur die Zahl der Citations eine wichtige Rolle, sondern auch die Übereinstimmung von Daten. Zentral sind die sogenannten NAP-Daten: Name, Adresse und Telefonnummer.

    Der Haken: Eine manuelle Fehlersuche artet an dieser Stelle schnell in eine Mammutaufgabe aus.

    Mit dem Citation Tracker von Bright Local ist die Sache leichter:

    • Du siehst sofort, auf welchen Seiten dein Unternehmen erwähnt wird und entdeckst Fehler, die dein Ranking negativ beeinflussen können, wie eine falsche geschriebene Adresse oder Duplikate.
    • Über eine Wettbewerbanalyse findest Du heraus, wo Deine Mitbewerber erwähnt werden, Dein Unternehmen aber noch nicht.
    • Schließlich zeigt dir der Citation Tracker unabhängig von der Konkurrenz, auf welchen relevanten Seiten beziehungsweise in welchen relevanten Verzeichnissen Dein Unternehmen noch nicht erwähnt wird.
    Citation Tracker

    4. Local Search Audit

    Das Feature Local Search Audit macht, was der Name sagt. Es unterzieht Unternehmen einem umfassenden Local SEO Audit.

    Der große Vorteil: Als Mitarbeiter:in einer Agentur kannst Du Kund:innen mithilfe dieses Features detaillierte Reports vorlegen, die auflisten

    • wie sie in Google und Bing ranken.
    • in welchen relevanten Verzeichnissen sie wie gelistet sind.
    • wie ihre durchschnittliche Bewertung in wichtigen Verzeichnissen ausfällt.
    • wie sie in Sachen Links und Domain-Autorität im Vergleich zu Mitbewerbern abschneiden.
    • wie die eigene Performance in Google Business im Vergleich zur Konkurrenz ausfällt,

    Sogar technische Details enthüllt das Audit, angefangen beim Page Speed bis zu Broken Links und 404-Fehlern.

    Local Search Audit

    So ein Search Audit ist hervorragend für

    • den Beginn einer Zusammenarbeit,
    • um Zwischenstände abzubilden oder
    • um zu zeigen, wie sich die Situation durch Deine Maßnahmen verbessert hat.

    5. Google My Business Audit

    Google My Business ist das wichtigste Local-SEO-Verzeichnis überhaupt. Da ist es nur konsequent, dass BrightLocal ein eigenes Tool mitbringt, dass Aufschluss über die Performance in Google My Business gibt.

    Auch hier dürfte der Vergleich mit der lokalen Konkurrenz besonders aufschlussreich sein.

    Google My Business Audit

    Außerdem gibt Dir der Google My Business Audit einen Überblick über Rankingfaktoren für Google My Business.

    6. Reputation Manager

    Der Reputation Manager konzentriert sich auf Bewertungen als zentralen Faktor für Local SEO.

    Das Feature unterstützt Dich in 3 Phasen des Reputation Managements:

    • Bewertungen einholen: Mithilfe anpassbarer Vorlagen kannst Du schnell und einfach Feedback einholen – per SMS oder E-Mail. Durch das detaillierte Reporting bleibst Du über die Erfolgsquoten im Bild.
    • Monitoring: Du siehst alle Bewertungen in einem Dashboard und kannst direkt darauf antworten – ohne das Dashboard zu verlassen. Dabei deckt BrightLocal mehr als 80 Verzeichnisse aus den USA, Kanada. Großbritannien und Australien ab.
    • Bewertungen präsentieren: Du kannst Bewertungen mit anpassbaren Widgets in die eigene Webseite oder die von Kund:innen integrieren. Programmierkenntnisse brauchst Du dafür nicht.
    Reputation Manager

    7. Agency Features

    Unter den sogenannten Agency Features von BrightLocal sticht der Lead Generator heraus, der in den teureren Tarifen enthalten ist.

    Dabei handelt es sich um eine Vorlage, mit der Agenturen potenziellen Kund:innen einen kostenlosen Local Search Audit anbieten können – im Austausch für Daten.

    Das Widget lässt sich anpassen und auf verschiedene Art in eine Webseite integrieren, zum Beispiel in der Sidebar oder als Popup. Außerdem können sich Agenturen in das Agenturen-Verzeichnis von BrightLocal aufnehmen lassen

    Was kostet BrightLocal?

    BrightLocal bietet aktuell 3 verschiedene Tarife an, von Single Business bis SEO Pro. Diese Tarife bündeln verschiedene Features der Plattform. Die Preise beginnen bei 29 $ pro Monat und reichen bis hin 79 $ im Monat. Wenn Du jährlich zahlst, bekommst Du zwei Monate umsonst. Außerdem kannst Du alle Tarife 14 Tage kostenlos ausprobieren.

    Wer sich nur für den Reputation Manager interessiert, zahlt 8 $ pro Location im Monat. Den Citation Builder gibt es als Pay-as-you-go-Service ab 2 $ pro Seite.

    Alternative Tools für Local SEO

    Weil der Bedarf größer wird, wächst auch das Angebot an Tools für Local SEO. Das heißt, es gibt eine Reihe von Alternativen zu BrightLocal – mehr als ich hier aufführen kann.

    Deshalb nur drei prominente Beispiele:

    • Moz Local
      Moz Local ist sehr beliebt, wobei das nicht zuletzt auf den Bekanntheitsgrad von Moz zurückzuführen ist. Unter anderem kannst du mithilfe des Tools in einem lokalen Dashboard die Einträge von Unternehmen in Verzeichnissen wie Google MyBusiness managen, Updates durchführen und auf Bewertungen antworten. Ein automatisiertes Synchronisieren von Daten und Löschen von Duplikaten spart Zeit.
    • Whitespark
      Whitespark beinhaltet unter anderem einen Local Rank Tracker, Reputation Builder und Citation Builder. Außerdem bekommst Du eine kostenlose Local SEO Checkliste mit einem ersten Überblick über Verbesserungspotenzial
    • Local Falcon
      Noch bevor BrightLocal seinen Local Search Grid anbot, gab es Local Falcon. Interessierst Du Dich in erster Linie für ein genaues lokales Ranking, rate ich Dir, diese beiden Lösungen einmal zu vergleichen. Falls Du zusätzlich zum Beispiel an einem Local Rank Tracker interessiert ist, bietet es sich an, gleich zu BrightLocal zu greifen.

    Fazit: BrightLocal bietet ein tolles Komplettpaket für Local SEO

    Egal ob für Dein eigenes Unternehmen oder für andere in einer Agentur, wenn Du Local SEO betreibst, brauchst Du ein oder mehrere Tools, die dabei unterstützen.

    Ein Vorteil von BrightLocal ist: Weil die Software so umfangreich ist und so viele wichtige Themen abdeckt, kannst Du es vielleicht sogar bei einem Tool belassen – zumindest im Bereich Local SEO. Dabei sind die einzelnen Funktionen von BrightLocal nicht neu, aber jede für sich sehr ausgereift, angefangen beim Local Search Grid.

    Außerdem versorgt Dich BrightLocal mit wunderbar übersichtlichen Grafiken, die Du Deinem/r Chef:in oder Kund:innen vorlegen kannst, um Verbesserungsbedarf aufzuzeigen oder die Erfolge Deiner Arbeit zu präsentieren. Was das Preis-Leistungs-Verzeichnis angeht, gibt es ebenfalls nichts zu meckern.

    Damit ist BrightLocal zwar nicht das beste Local SEO Tool für Jeden auf dem Markt, aber ein stimmiges und vielseitiges Komplettpaket mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das ist schon mal eine ganze Menge.

  • Wieso SEO kein Performance Marketing ist

    Wieso SEO kein Performance Marketing ist

    SEO is NOT Performance Marketing!

    Immer wenn SEO mit Performance Marketing Kanälen in einen Topf geworfen wird bekomme ich Bauchschmerzen. Nicht weil es mich stört, wenn Performance-Marketing Agenturen SEO anbieten, oder Kunden für gutes Geld im SEO auch Ergebnisse erwarten. Ganz im Gegenteil.

    Es ist mir unwohl bei dieser Ansicht, weil ich es für komplett kontraproduktiv halte, SEO mit den Instrumenten des Performance Marketings zu steuern und die Suchmaschinenoptimierung damit nicht als nachhaltige Investition in die eigene Sichtbarkeit zu sehen. Mit dieser, auf kurzfristige Ergebnisse fokussierten Sicht, verspielt man womöglich die Chance, die in der gewaltigen Return-Kraft nachhaltiger Suchmaschinenoptimierung steckt.

    Daher möchte ich hier einmal darlegen, wieso es sich bei der Suchmaschinenoptimierung NICHT um Performance Marketing handelt.

    Was ist Performance Marketing?

    Um die Frage „Ist SEO Performance Marketing“ beantworten zu können, müssen wir uns zunächst die Definition und Geschichte des Performance Marketings ansehen: Im Gabler-Wirtschaftslexikon findet sich folgende Definition für „Performance Marketing“:

    Unter Performance Marketing versteht man im Online-Bereich Marketingmaßnahmen, die beim Kunden eine messbare Reaktion, also eine Handlung, hervorrufen. Diese Handlung kann z.B. der Klick auf ein Werbebanner sein, der Kauf eines Produkts oder die Registrierung auf einer Internetseite. Der Kunde soll dabei möglichst individuell angesprochen werden; die Mittel, mit denen das geschieht, sollten möglichst miteinander vernetzt sein.

    Mögliche Instrumente des Performance Marketings sind z.B. Bannerwerbung, eMail-Marketing oder Affiliate-Marketing. Mit Performance Marketing erreicht man zum einen eine Interaktion mit dem Kunden und zum anderen durch die Messbarkeit eine Transparenz bei den Kosten.

    „Performance Marketing“ im Gabler-Wirtschaftslexikon (Revision vom 19.02.2018 – 13:20 Uhr – Quelle)

    Im Glossar des BVDW findet sich eine etwas andere Definition für „Performance Marketing“, die aus meiner Sicht jedoch widersprüchlich ist, denn obwohl die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) hier nicht bei den Instrumenten aufgezählt wird, versteht der BVDW Suchmaschinen-Marketing (SEM) als Klammer von SEO + SEA und zählt damit SEO zum Performance Marketing:

    Performance Marketing in den digitalen Medien ist ein Bestandteil des Mediamixes und dient sowohl der Kundengewinnung als auch der Kundenbindung. Der Einsatz der verschiedenen Werbemedien verfolgt das Ziel, messbare Reaktionen und/oder Transaktionen mit dem Nutzer zu erzielen. Die Ansprache des Kunden bzw. Interessenten erfolgt sehr gezielt, nach Möglichkeit individuell, um die größtmögliche Interaktion durch den Nutzer zu erreichen. Performance Marketing versteht sich als integrierter Ansatz. Die Bestandteile sollen vernetzt zum Einsatz kommen, um so auf Handlungsweisen des Kunden bzw. potentiellen Interessenten einwirken zu können. Instrumente von Performance Marketing sind z.B.: Suchmaschinen-Marketing, Web-Marketing, E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing und SMS-Marketing.

    Diese Definition hat die BVDW Fachgruppe Performance Marketing in der Grundüngssitzung im April 2005 festgelegt. (Quelle)

    Wenn man jedoch sämtliche Definitionen und Beschreibungen des Performance Marketings betrachtet, stehen zwei Aspekte stets im Zentrum:

    Messbarkeit alleine reicht nicht

    Es reicht also nicht aus nur zu messen. Es müssen Marketingsaktivitäten an KPIs ausrichtet werden können. Denn jede Form des Marketing wird (und wurde schon immer) irgendwie gemessen. Selbst die Auswirkungen von Brand-Marketing (das wohl niemand zum Performance Marketing zählen würde) wurde bereits lange vor dem Internet mittels Befragungen an gestützter und ungestützter Markenbekanntheit gemessen. Dadurch ist es noch lange kein Performance-Marketing.

    Es geht beim Performance-Marketing also nicht nur darum, eine messbare Reaktion, also eine Handlung, hervorzurufen, sondern um den direkten Zusammenhang von Maßnahme und Effekt, der überhaupt erst eine Optimierung hinsichtlich der Performance einer Kampagne ermöglicht. Das wird auch in Erläuterungen wie beispielsweise beim Bildungsanbieter Squared Online betont:

    Durch die Anpassung verschiedener Parameter (Clicks, Gebote, Anzeigentexte, Werbemittelgestaltung etc.) kann die Effizienz der Kampagne noch während der Laufzeit beeinflusst und damit verbessert werden.

    Aus „Wie funktioniert Performance Marketing?“ bei Squared Online (Quelle)

    Auch in der Definition bei Online-Marketing.de wird explizit davon gesprochen, dass man eine Performance-Marketing Kampagne auf ihren Erfolg prüfen und optimieren können muss:

    Setzt ein Unternehmen eine neue Online Marketing-Kampagne ein, kann diese durch das Performance Marketing mit geeigneten Kennziffern auf den Erfolg hin geprüft und anschließend optimiert werden. Durch eine stetige Performance-Prüfung lassen sich langfristig KPIs (Key Performance Indicators) für die eigenen Kampagnen ableiten.

    Definition von Performance Marketing im Lexikon von Online-Marketing.de (Quelle)

    In der Wikipedia findet sich noch folgende Aussage, die leider nicht direkt mit Quellen belegt ist, sich jedoch auf zahlreichen Webseiten und Fachbüchern findet.

    Performance-Marketing zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

    – Messbarkeit: Die Reaktionen der Zielgruppe (also z. B. eine Registrierung oder ein Kauf im Internet) sind eindeutig, zeitnah und vollständig beobachtbar und messbar.
    – Modularität: Die Kampagne zerfällt in viele kleine Budgetmodule, die individuell buchbar und beurteilbar sind.
    – Optimierbarkeit: Durch Anpassung verschiedener Parameter (Anzeigentexte, Werbemittelgestaltung, Umfelder, Click-Gebote etc.) kann die Effizienz der Kampagne noch während der Laufzeit beeinflusst und damit verbessert werden.
    – Vernetzung: Performance-Marketing kann als Interaktionselement in eine klassische Kampagne integriert werden. Es bestehen intensive Wechselwirkungen z. B. zwischen Bekanntheit und Klickrate.

    Lemma „Performance-Marketing“ in der deutschsprachigen Wikipedia (Quelle)

    Zusammenfassend lässt sich also festhalten:

    Und genau damit steht und fällt die Entscheidung im Fall von SEO: Es geht also nicht bloß um eine Messbarkeit an sich, sondern um den Zusammenhang von Maßnahme und Wirkung, also Budget und Umsatz/Lead/etc. Das alles ist im SEO nicht gegeben.

    Ausflug: Wie ist Performance Marketing entstanden?

    Ogilvy: How direct response advertising can increase your sales and profits
    Print-Anzeige von Ogilvy & Mathers: How direct response advertising can increase your sales and profits (Quelle)

    Historisch gesehen ist Performance-Marketing aus dem Direkt-Marketing oder auch Dialog-Marketing entstanden.

    So sprach beispielsweise Ogilvy & Mathers von „direct response advertising“, wenn eine gedruckte Anzeige (wie das Beispiel rechts) ein Direct-Response-Element in Form eines Formulars enthielt, dass vom Leser ausgeschnitten, ausgefüllt und eingeschickt werden konnte und damit eine direkte Zuordnung zur jeweiligen Anzeige ermöglichte.

    Und genau hier sollte jedem klar, werden, dass dies für den Kanal SEO einfach nicht zutrifft.

    Darum ist SEO kein Performance Marketing Kanal

    Unter dem Begriff Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO versteht man sämtliche Maßnahmen und Anstrengungen, die man unternimmt, um gefunden zu werden. Dabei zielen viele Maßnahmen im SEO sogar darauf ab, irgendwann, für irgendwas, hoffentlich gefunden werden und lassen sich einmal einem bestimmten Keyword oder einer Landingpage zuordnen.

    Dank Googles Bemühungen rund um das Thema „not provided“ lassen sich Konversionen nicht mehr zu einzelnen Suchanfragen zuordnen. Erschwerend hinzu kommt, dass nur eine kleine Anzahl von Personen bei Google selbst die tatsächlichen Rankingfaktoren kennt und alle Maßnahmen im SEO im Prinzip auf der Analyse der Blackbox Google basieren. Daher ist selbst für datengetriebene SEOs unmöglich einen Zusammengang von Maßnahme zu Rankingveränderungen sauber nachzuweisen.

    Man kann somit zwischen ausgegeben Budget und erreichten Erfolg keinerlei unmittelbaren Zusammenhang herstellen.

    Wir messen im SEO zwar Kennzahlen wie Sichtbarkeit und Markenbekanntheit in Form von Brand-Suchanfragen und können Traffic und Konversionen in Summe über den Kanal SEO erfassen, sind aber niemals in der Lage einen Zusammenhang mit einer bestimmten konkreten Maßnahme oder Kampagne herzustellen, geschweige denn eine Kampagne granular auswerten und gezielt danach zu optimieren.

    Ausrechnen kann man viel, dadurch wird es aber nicht richtig oder sinnvoll. Denn selbst wenn man den ROAS oder ROI von SEO berechnen wollte, was ich nicht für zielführend halte, nimmt man dann den gesamten Return des Jahres und alle SEO-Kosten? Oder nur das mehr an Return, dass vermutlich durch die Spendings in dem Jahr entstanden sind? Falls ja, was ist die Baseline? Was ist mit dem Brand-Traffic? Und welche Zeit gebe ich Maßnahmen, bis ich eine Wirkung unterstellen kann?
    Fragen über Fragen … Ergo der falsche Weg. Besser man spart sich die Zeit und Mühen und misst lieber das, was man auch tatsächlich optimieren kann und will.

    Wenn ein Kunde also für jede SEO-Maßnahme wissen will, was die KUR oder der ROI davon ist, begeht er/sie genau den Fehler, auf den ich mit diesem Artikel versuche aufmerksam zu machen:

    Das wäre ja so, als würde man in einen weltweit gestreuten ETF investieren, aber nach den ersten 3 Monaten wieder alles verkaufen, weil es nicht mindestens 5% nach oben ging.

    Man kann das Ganze sogar auf die Spitze treiben, um es wirklich für Jeden verständlich zu machen: Wenn eine Webseite rankt, kann man theoretisch das SEO-Budget auf 0 EUR setzen, also sämtliche Anstrengungen einstellen und bekommt (zumindest eine gewisse Zeit) trotzdem noch Traffic und Umsätze!

    Das verdeutlicht, dass das Investment in den Kanal und der Return entkoppelt sind!

    Kurz gesagt:

    SEO ist strategisches Marketing

    Ich halte diese Betrachtung sogar für schädlich, denn SEO nicht als nachhaltige Investition in die eigene Sichtbarkeit zu sehen ist häufig kontraproduktiv. Denn dabei wird nur auf kurzfristige Effekte geschaut, was zu nicht nachhaltigen Maßnahmen verleitet, die sich mittel bis langfristig sogar negativ auf die Sichtbarkeit auswirken können.

    Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen Content-Marketing als Performance Marketing zu bezeichnen, oder? SEO gehört damit, wie auch das Content-Marketing zum strategischen Marketing. Die Performance von SEO lässt sich nicht primär und unmittelbar über die Kosten steuern, da es sich überwiegend um Fixkosten handelt, ist eine schnelle und effektive Aussteuerung ist nicht möglich. Beim Performance Marketing kommt die granulare Analyisier- und Steuerbarkeit hinzu. Der ist bei SEO, Content Marketing, Branding und Co. nicht vorhanden.

    Content-Marketing konzentriert sich auf die Erstellung und Verbreitung wertvoller, relevanter und konsistenter Inhalte, um ein klar definiertes Publikum anzuziehen, zu halten, und letztendlich profitables Kundenhandeln zu generieren.

    Content Marketing Institute: What Is Content Marketing? (Quelle)

    Aus meiner Sicht ist Suchmaschinenoptimierung eine Investition in die Sichtbarkeit der Webseite und muss damit mit den Werkzeugen des Brand-Marketings betrachtet, gemessen und bewertet werden.

    Das wird noch offensichtlicher, wenn man bedenkt dass man ein Spitzenranking in einer Suchmaschine (Top-of-SERP) durchaus als Vorstufe zum „Top Of Mind“ gesehen werden kann, der die Marke innerhalb des Awareness Sets beschreibt, die vom Konsumenten beim Kauf präferiert wird. Das Gabler Wirtschaftslexikon schreibt zum „Top Of Mind“:

    Voraussetzung für die Top of Mind-Situation sind eine klare Positionierung am Markt, um von der Konkurrenz am Markt unterscheidbar zu sein oder die Werbedominanz in der relevanten Produktkategorie.

    Top Of Mind im Gabler Wirtschaftslexikon (Quelle)

    Daraus lässt sich die Voraussetzung für den „Top Of SERP“ entsprechend ableiten und formulieren:

    Die Gefahr falscher Budgetallokation

    Aus meiner Erfahrung der letzten 10 Jahren in der SEO-Beratung führt die Betrachtung unter „Performance Marketing“ zu falschen Annahmen und Erwartungen. Denn wenn man als Entscheider, egal ob CMO, Marketing Leiter oder Performance Marketing Manager seine Budgets auf die Kanäle aufteilen muss, wird die Betrachtung von SEO unter Performance Marketing KPIs stets zu einer falschen Budgetallokation führen, da die Performance des Kanals SEO an den Erfolgen der kürzlich erfolgten Maßnahmen gemessen wird, die sich (im besten Falle) langfristig positiv auswirken.

    Das ist aus meiner Sicht kontraproduktiv und wird dem Kanal SEO, als nachhaltiges Investment einfach nicht gerecht.

    Häufig sieht die Sichtbarkeitsentwicklung dann so aus, wenn die Budgets und Ziele immer nur am aktuellen Quartal ausgerichtet werden:

    Beispiel einer Sichtbarkeitsentwicklung bei Ausrichtung auf kurzfristige Ziele im SEO
    Beispiel einer Sichtbarkeitsentwicklung bei Ausrichtung auf kurzfristige Ziele im SEO

    Dabei werden die wirklich wichtigen, langfristig hilfreichen Themen nicht genug priorisiert und erhalten häufig garkein Budget. Statt dessen verfällt man in Mikromanagement und Aktionismus und baut ständig an Landingpages herum oder Backlinks auf, in der Hoffnung, kurzfristig etwas erreichen zu können.

    In meiner Beratung versuche ich daher zu vermitteln, dass gut gemachtes SEO sich mittelfristig bezahlt macht und langfristig alles andere outperformt. Wer als Manager nur auf Quartalsziele schaut, hat es da schwer, also muss die Ebene darüber überzeugt werden, damit man größere Zeiträume betrachten und langfristig Sichtbarkeit entwickeln aufbauen kann. Echte Unternehmer fangen genau da an, Spaß am Kanal zu entwickeln und das sind dann häufig die Kunden, mit denen es mir am meisten Spaß macht, die SERPs zu rocken!

    SEO is not easy – but a lot of fun if you do it right

    SEO is not easy!
  • WP Rocket 3.9 im Test: Die Rakete unter den WordPress-Caching-Plugins / Update Juli 2021

    WP Rocket 3.9 im Test: Die Rakete unter den WordPress-Caching-Plugins / Update Juli 2021

    Update: Juli 2021. Das neue WP ROCKET 3.9 ist da und es bringt einige spannende Funktionen mit. Vor allem hilft diese Version deutlich bei der Vorbereitung auf die neuen Core Web Vitals, die seit Juni Bestandteil des Google-Algos sind. Ein ausführlicher Überblick, der sich nicht nur für SEOs lohnt!

    Jede WordPress-Website stößt früher oder später an ihre Leistungsgrenze. Bei WordPress handelt es sich bekanntlich um ein dynamisches System zur Generierung von HTML (CMS). Das heißt, bei jedem Aufruf werden im Hintergrund auf dem Server diverse Skripte geladen und durch den PHP-Interpreter geschickt. Dabei werden Tausende von Berechnungen durchgeführt und auch Daten aus der Datenbank geladen. Schlussendlich wird das Ergebnis „zusammengebaut“ und an den Browser zurückgegeben.

    Je nach Server-Hardware, Hosting-Situation, Anzahl der Plugins oder Umfang der Seiteninhalte kann dieser Vorgang mehrere Sekunden dauern. Falls der Besucher über eine langsame Verbindung verfügt, kann es sein, dass die „Zeit bis zum Anzeigen der Seite“ 5 Sekunden oder länger beträgt. Das ist inakzeptabel, weil es dazu führt, dass Besucher denken, die Seite sei kaputt und das Browserfenster schließen oder woanders hin surfen. Bei Wartezeiten von deutlich über 1 bis 3 Sekunden stellt sich das Gefühl ein, die Webseite sei aktuell nicht erreichbar.

    Zum Glück gibt es für WordPress eine ganze Reihe sogenannter Caching-Plugins, die genau dieses Problem beseitigen können. Gemein haben alle, dass sie kompliziert einzustellen sind. Auch müssen sie zuerst konfiguriert und dann aktiviert werden. Nicht so WP Rocket: Es ist direkt nach der Installation aktiviert und beschleunigt die Ladezeiten in vielen Fällen. Mit den richtigen Einstellungen können Höchstwerte erreicht werden, wie wir im Video demonstrieren.

    In diesem Beitrag fassen wir nochmals alle wichtigen Informationen rund um die Installation und den Betrieb bzw. die Optimierung von WP Rocket zusammen. Ein Blick in das Video zum Beitrag lohnt sich allemal. Es enthält weitergehende Infos, die hier im Artikel nicht besprochen werden.

    Die Features: Was hat WP Rocket alles zu bieten?

    Zum Ersten hat WP Rocket eine große Nutzerbasis. Mit mehr als 1.7 Millionen Nutzern weltweit wird die Software von sehr vielen WordPress-Usern verwendet. Das gibt einem die Sicherheit, dass die Entwickler auch in Zukunft an diesem Plugin arbeiten und Fehler schnell beheben. Die Bewertungen im Netz sind nicht ohne Grund überdurchschnittlich gut.

    Die Features im Test: Was hat WP Rocket alles zu bieten?

    Neben der Standardfunktionalität des Page-Cachings kann WP Rocket auch den kompletten Cache der Website vorausladen, statische Dateien komprimieren, Bilder und iframes werden erst geladen, wenn der Besucher auf der Seite an die entsprechende Position scrollt (Lazy Loading) und der Support für Entwickler lässt sich auch sehen.

    Top-Feature: WP ROCKET hat viele Ressourcen in den Support der anstehenden Core Web Vitals gesteckt. Es gibt Feature, die gezielt dabei helfen LCP, FID und CLS zu verbessern. Falls Du bereits mit älteren Versionen gearbeitet hast, bekommst Du hier einen Überblick über alle Neuerungen der Version 3.9.

    Wer einen Überblick über diese neuen Metriken sucht, für den hat Kai bei SISTRIX einen ersten guten Überblick als Videopräsentation gemacht:

    Das macht es besonders spannend und brandaktuell, sich das Plugin mal im Detail anzuschauen.

    Anleitung: Installation und schnell

    Nach einer Standard-Installation unter WordPress Version 5.7.2 ist WP Rocket direkt einsatzbereit, d. h. schon ohne weitere Konfiguration werden Beiträge und Seiten gecacht. Die Ladezeiten auf der Website werden direkt beschleunigt. Aber es lässt sich je nach Website deutlich mehr rausholen!

    Am besten lässt sich die Power von WP Rocket demonstrieren, wenn wir einfach von Menüpunkt zu Menüpunkt durch das Backend gehen. Zu Testzwecken haben wir eine bestehende Website (HEY UNI) aus dem eigenen Portfolio optimiert.

    Demo-Seite für unseren Testbericht: Hey-Uni.de

    Ein WordPress-Projekt mit aktuell 179 Beiträgen, 129 Seiten und 18 aktivierten Plugins. Die Performance vor der Optimierung lässt einiges zu Wünschen übrig.

    Vorher: Nur 44 Punkte in Googles PageSpeed Insights Test

    Nachdem WP ROCKET eingerichtet ist, erhalten wir auf fast jeder Seite Höchstwerte zwischen 90 und 99.

    91 Punkte in Googles PageSpeed Insights auf mobilen Endgeräten

    Das Dashboard von WP Rocket

    Das Dashboard von WP Rocket

    Direkt nach der Installation landet man im Dashboard. Hier gibt es einen Überblick über die wichtigsten Kontoinformationen, und auch die Möglichkeit den Cache zu leeren (1), falls etwas mal nicht richtig angezeigt werden sollte. Der Opcache ist ein PHP-interner Cache, in dem sich ebenfalls Daten ansammeln können und auch diese lassen sich hier gefahrlos löschen (2). Kritisches CSS (3) wird durch eine neue Funktion erzeugt, die weiter unten im Beitrag erläutert wird. Die Dokumentation von WP ROCKET ist übrigens sehr detailliert und wirklich zu empfehlen.

    Die Kernfunktion Cache in WP Rocket

    Die Kernfunktion Cache in WP Rocket im Test

    Im Bereich Cache gibt es die Möglichkeit den Cache für mobile Geräte zu aktivieren (1). Das ist in jedem Fall zu empfehlen. Ein separater Cache (2) für mobile Geräte könnte dann erforderlich sein, falls das eingesetzte Theme noch nicht responsiv ist und für mobile Geräte ein eigenes Layout generiert. Es gibt die Möglichkeit, einen separaten Cache hierfür anzulegen. Es ist grundsätzlich zu empfehlen, besser ein responsives Theme einzurichten. Beruhigend ist allerdings, dass sich so auch Legacy-Projekte noch beschleunigen lassen. Sollte deine Website responsiv sein, auf keinen Fall anschalten.

    Das Caching lässt sich auch für angemeldete WordPress-Nutzer aktivieren (3). Das ist allerdings nur für Websites interessant, die über eine hohe Mitgliederzahl verfügen und bei denen Hunderte von Nutzern gleichzeitig die Website nutzen.

    Zum Testen am besten ein weiteres Browser-Fenster im Inkognito-Modus öffnen. Nur so lässt sich prüfen, ob das Caching richtig funktioniert. Im Video siehst du genau, wie wir das gemacht haben.

    Unter Cache-Dauer (4) lässt sich die Zeit einstellen, bis zu der der Cache invalidiert wird. Wie im Screenshot angezeigt, wird in diesem Fall nach 10 Stunden der Cache neu aufgebaut. Für Websites, die nur einmal die Woche oder seltener einen neuen Beitrag erhalten, ist ein Wert von 0 zu empfehlen.

    Datei-Optimierung mit WP Rocket

    Datei-Optimierung mit WP Rocket

    Der HTML-Code wird in 3.9 nicht mehr minifiziert. Wahrscheinlich ist das Dank GZIP-Komprimierung nicht mehr notwendig. CSS (1) und JavaScript (7) können aber weiterhin durch Minifikation verkleinert werden. Dabei werden unnötige Leerzeichen, Leerzeilen und Kommentare entfernt.

    Das Zusammenfassen von CSS (2) und JS (8) macht aus vielen Dateien, jeweils eine Einzelne (für CSS/JS). Das hilft bei den Ladezeiten, falls der Server noch auf HTTP/1 läuft. Falls die Website schon auf HTTP/2 umgestellt ist (zu empfehlen), fällt dies nicht mehr so ins Gewicht.

    HTTP/2 Test

    Unsere Test-Website läuft bereits auf HTTP/2, was sich mit einem Checker überprüfen lässt.

    Ausnahmen lassen sich ebenfalls unter (3) und (9) anlegen. Das kann beim Debugging helfen. Also wenn durch Minifikation oder Zusammenfassen das Layout „zerschießt“, dann einfach mal eine Datei nach der anderen ausschließen, um den Übeltäter auszumachen.

    Das erste wirklich interessante neue Feature (bzw. frisch aus der Beta) ist die Option CSS-Darstellung optimieren (4). WP ROCKET erstellt automatisch critical path CSS. Wie das genau funktioniert, ist ganz schön kompliziert. Am einfachsten kann man sich das so vorstellen. Aus den Stylesheets werden nur die CSS-Layout-Infos extrahiert, die die Website braucht, um die wichtigsten (critical) Layoutanweisungen umzusetzen. Der Rest wird in andere CSS-Dateien ausgelagert. Die für das Layout kritischen Anweisungen lädt der Browser dann zuerst. Die restlichen Anweisungen können danach parallel im Hintergrund geladen werden. Das ermöglicht weniger blockierendes Verhalten beim Rendern, da der Browser immer eine Sache nach der anderen macht. So muss er vielleicht erstmal nur 10 % der CSS-Dateien laden und kann direkt mit anderen Sachen weitermachen. Für den Nutzer fühlt sich das dann schneller an.

    Ob der Einsatz Sinn ergibt, muss jeder selbst überprüfen. Die Performance-Zugewinne sollten aber für die meisten nur minimal sein. Testen schadet aber nicht.

    Auch nicht mehr genutztes CSS lässt sich entfernen (6). Im Laufe der Zeit sammeln sich gerne CSS-Anweisungen, die gar nicht mehr verwendet werden. Zugewinne sind hier wahrscheinlich minimal, außer das Theme ist sehr schlampig umgesetzt oder seit Jahren gewachsen.

    Eine Sache ist bei WP Rocket nicht so gelungen, nämlich die Bezeichnungen der Funktionen „JavaScript verzögert laden“ (10) und „JavaScript-Ausführung verzögern“ (11). Denn so könnte man meinen, es sei das beste, beide zu aktivieren.

    Von der ersten Funktion (10) ist im Prinzip vollständig abzuraten, weil sie nur das parallele Laden von JS-Dateien (async) aktiviert. Das kann dazu führen, dass Elemente auf der Website ihre Funktionen aufrufen wollen, obwohl diese noch gar nicht geladen sind. Besser ist die zweite Variante (11), die JS-Dateien erst lädt, wenn eine Interaktion (Touch, Scroll, Klick etc.) ausgeführt wird (mittels defer), dann aber in der richtigen Reihenfolge. Im Video sieht man auch, zu welchen Problemen das führen kann. Die Ausnahmen (12) helfen, wie immer, beim Debugging oder bei besonders bockigen Skripten.

    ACHTUNG: JavaScript verzögert laden (10) und JavaScript-Ausführung verzögern (11) sollten nicht gemeinsam aktiv sein.

    Also am besten so einstellen:

    Die JavaScript-Ausführung verzögern (11) war dann auch der mit Abstand größte Faktor bei der Optimierung, hat er im PageSpeed Insights Test den Wert von unter 50 auf 90 katapultiert – WOW.

    Dieser Bereich ist im Vergleich zur Vorgängerversion auch um einige weniger nützliche Features bereinigt.

    Medienoptimierung mit WP Rocket

    Review: Medienoptimierung mit WP Rocket

    Im Bereich Medien lässt sich das Lazy Loading für Bilder, Videos und andere iframe-Elemente (1-3) aktivieren. Lazy Loading ist im Prinzip immer zu empfehlen. Denn das bedeutet, dass Bilder auf der Seite erst dann geladen werden, wenn sie durch Scrollen in den sichtbaren Bereich gelangen. Das lohnt sich vor allem bei Seiten, auf denen es sehr viele Bilder gibt. Noch mehr sogar. Eine Seite mit zehn YouTube-Videos beginnt beim Aufruf zehn Videos gleichzeitig zu laden. Dies verhindert ein Klick auf „YouTube iFrame durch Vorschaubild ersetzen“ (4).

    Fehlende Bildabmessungen hinzufügen (5) hilft dabei Layout-Shifting zu unterbinden. Ein besonders nerviges Problem für den Nutzer, der auf einen Link klicken möchte, in diesem Moment shiftet das Layout und der Nutzer klickt aus Versehen auf den falschen Link/Button (Demo im Video). Diese Option hilft bei der Optimierung des CLS-Wertes der Core Web Vitals.

    Die Option WordPress-Embeds deaktivieren (6), verhindert das Einbinden beliebiger Embeds. Die meisten Autoren dürften Inhalte von YouTube, Facebook und Co. einbinden wollen und das geht normalerweise. Einmal aktiviert, ist dies nicht mehr für alle Portale möglich. Ein Link ersetzt das iframe-Element.

    WebP-Kompatibilität (7) liefert WebP-Bilder an kompatible Browser aus. Die Kompatibiltät für dieses Bildformat ist mittlerweile sehr gut. WebP erzeugt bei gleicher Qualität oft kleinere Dateien als JPEG.

    WebP-Kompatibilität

    Support für WebP ist bei allen modernen Browsern mittlerweile gegeben. Nur Safari unter MacOS kleiner Big Sur macht noch nicht mit.

    Grundsätzlich ist der Einsatz zu empfehlen, es ist jedoch notwendig, dass WebP-Bilder hochgeladen werden. WP ROCKET unterstützt nicht direkt (nur indirekt über einen Zusatzdienst) dabei. Es gibt jedoch viele andere Plugins, die dabei helfen, bestehende Bilder zu konvertieren. Wenn sie erstmal vorliegen, dann empfiehlt sich natürlich auch der Einsatz. Kleiner Bilder sind immer besser!

    Wer sich für den Dienst IMAGIFY von WP ROCKET interessiert, kann diesen natürlich gerne ausprobieren. Mehr Infos dazu im Bereich Bildoptimierung.

    Bildoptimierung mit WP Rocket

    Cache automatisch füllen

    Cache automatisch füllen im WP Rocket Review

    Wer Vorladen aktivieren (1) anmacht, für den baut sich der Cache bei jedem Speichern automatisch neu auf. Das ist bei Websites mit wenigen Seiten und seltenen Updates vielleicht interessant. Websites mit vielen Seiten oder ständigen Updates würden ständig ein Recrawling verursachen, daher empfehlen wir dies erst einzuschalten, falls auch wirklich gebraucht.

    Die Funktion DNS-Prefetch (2) verursacht, dass bestimmte URLs bereits im Hintergrund voraufgelöst werden. Die IP-Adresse der URL wird vorab ermittelt, was gerade bei mobilen Netzwerkverbindungen zu einem kleinen Geschwindigkeitsboost führen kann. Wer das nutzen möchte, trägt jede Zeile externer Domains ein, mit einem doppelten Slash (//) vorne. Der Google-Fonts-Server wäre hier ein gutes Beispiel: //fonts.gstatic.com.

    Fonts vorladen (3) gibt Browsern die Chance, Fonts zu laden, bevor sie die Anweisung in einer CSS-Anweisung entdecken. Es empfiehlt sich, das zu aktivieren, falls die Anweisung prefetch beim Einbinden des Fonts nicht im Quelltext ist und auch nur für 1 – 2 Fonts. Werden zu viele Fonts vorgeladen, wird die Seite bei langsamen Verbindungen nicht angezeigt, weil der Browser ja noch mit dem Laden der Fonts beschäftigt ist. Also nicht übertreiben.

    Erweiterte Regeln

    Erweiterte Regeln bei WP ROCKET im Testbericht

    Jede Konfiguration braucht ihre Ausnahmen. Daher kann man in diesem Bereich hinterlegen, in welchen Fällen Seiten nicht gecacht werden sollen – für bestimmte URLs (1), Cookies (2) oder User-Agents (3).

    Manchmal gibt es URLs, die außerhalb von WordPress ihren Cache erzeugen. Diese dann im Bereich „Immer löschen“ (4) eintragen.

    Normalerweise legt WP Rocket für URLs mit Query-Strings keinen Cache an. Wenn es das doch tun soll, lassen sich solche Parameter unter „Cache für Query-Strings“ angeben. In der Dokumentation gibt es auch ein Beispiel dafür: example.com/page/?country=italy.

    Datenbankoptimierungen mit WP Rocket

    Datenbankoptimierungen mit WP Rocket im Test

    Vor Änderungen an der Datenbank bitte immer ein Backup anlegen!

    Erst danach kann die Datenbank um diverse eventuell unnötige Einträge (1-6) erleichtert werden. Allerdings sollte man sicher sein, nicht etwas zu löschen, das man später noch braucht. Gerade die Revisionen bei den Beiträgen und Seiten könnten noch mal nützlich werden. Auch sehen wir hier keine besonders gute Möglichkeit, die Performance zu optimieren. Außer es gibt in der Datenbank mittlerweile Tausende von Revisionen, die sich im Laufe der Monate und Jahre angesammelt haben. Das Feature ist also eher etwas für sehr aktive Publikation.

    Ein CDN (Content-Delivery-Netzwerk) verwenden

    Testbericht: Ein CDN (Content-Delivery-Netzwerk) verwenden mit WP Rocket

    Ein Content-Delivery-Network (1-2) ist ursprünglich dazu gedacht, ein internationales Netzwerk von gecachten Seiten anzubieten, sodass unabhängig von wo ein Besucher eine Seite aufruft, diese immer so schnell wie möglich ausgeliefert werden kann. So kann beispielsweise ein Kunde, der sich aktuell im Urlaub in Australien befindet, genauso schnell auf einer deutschen Website surfen, ohne tatsächlich in Deutschland zu sein. Ausnahmen lassen sich unter (3) definieren. Wer internationalen Traffic erwartet, der sollte sich Schlau machen.

    Content-Delivery-Network mit WP ROCKET Testbericht

    Für die beliebten Dienste von Cloudflare und Sucuri gibt es eigene Add-ons. Diese also bitte nicht auf der CDN-Seite konfigurieren. Der Varnish-Cache ist nur etwas für absolute Spezialisten bzw. für Leute, die auf dem Server schon Varnish vorinstalliert haben.

    Die Heartbeat-Frequenz einstellen

    Review: Die Heartbeat-Frequenz einstellen bei WP Rocket

    WordPress nutzt im Hintergrund ein Protokoll namens Heartbeat. Dieses Protokoll kommuniziert fortlaufend mit dem Server, um diverse Arbeiten zu erledigen, zum Beispiel das automatische Speichern zu ermöglichen. Je nach Server-Kapazitäten kann dies zu einer Verlangsamung führen. In der Regel aber nur bei Shared-Hosting-Anbietern, bei denen sich mehrere Nutzer eine Serverinstanz teilen. Es empfiehlt sich, diese Funktion auszuprobieren, wenn die Ressourcen knapp werden. Mit anderen Worten: Wenn du schon den Heartbeat unterbinden musst, dann überlege einmal, ob es nicht sinnvoller ist, den Hostingsanbieter zu wechseln oder einen schnelleren Server zu buchen.

    Weitere Werkzeuge in WP Rocket

    Testbericht: Weitere Werkzeuge in WP Rocket

    In diesem Bereich lassen sich Einstellungen exportieren, importieren und auf eine ehemalige Version downgraden.

    Kostenlose Tutorials zu WP Rocket

    Testbericht: Kostenlose Tutorials zu WP Rocket

    WP Rocket verfügt über diverse hochgradig produzierte Videotutorials (auf Englisch), die einige der Features und Möglichkeiten nochmals vertiefen. Diese sind auch auf der Website kostenlos abrufbar.

    Fazit: Ist WP Rocket richtig für deine WordPress-Website?

    Ein Caching-Plugin ist für jede Website zu empfehlen, die plant ihren Traffic immer weiter auszubauen. Ein älterer oder nicht gerade gut dimensionierter Server kann schnell in die Knie gehen, wenn zu viele Nutzer gleichzeitig auf diesen zugreifen. Richtig eingestelltes Caching kann die Performance deiner Website verhundert- oder vertausendfachen.

    Die neue Version 3.9 hat uns besonders gut gefallen, weil sich mit ihr im Handumdrehen deutlich höhere Performanz-Werte erzielen lassen. Die Tests im Video verdeutlichen das sehr gut. Wenn überhaupt bietet WP ROCKET ein oder zwei zu viele Features, aber man muss ja nicht alles nutzen. Wir sind gespannt, was sich das Team in Zukunft noch alles einfallen lässt. Daher bleibt uns auch in diesem Review nur die Möglichkeit zwei Daumen nach oben zu geben. ????????

    Falls du dich wunderst, dass WP Rocket Web Fonts nicht lokal cached, solltest Du mal diese Begründung lesen. Das einzige Feature das uns noch fehlt, wäre eine Funktion, um manche Ressourcen auf bestimmten Seiten, Artikel oder Post-Typen komplett entfernen könnte, also z.b. jQuery Core nur auf der Seite mit einem Kontaktformular laden. Aber das lässt sich mit einer zusätzlichen Nutzung von Asset CleanUp Pro gut lösen.

    Nach allem, was wir bis jetzt über WP Rocket herausgefunden haben, vor allem in unseren eigenen Tests, können wir dir dieses Plugin wirklich ans Herz legen. Es ist für ein Caching-Plugin einfach zu konfigurieren, hocheffizient, raketenschnell und auch noch bezahlbar.

    Über unseren Link hier kannst du es direkt ausprobieren.

    Hier noch einen Vorher-Nachher-Vergleich, den uns ein Leser nach der Installation und Konfiguration von WP Rocket nach unserer Anleitung zugeschickt hat:

  • Über-uns-Seite: Welche Inhalte für Wachstum sorgen

    Über-uns-Seite: Welche Inhalte für Wachstum sorgen

    Die Über-uns-Seite einer Website ist der heimliche Star jeder Unternehmenswebsite: Kunden, Medienvertreter und Bewerber lesen sie, um Menschen und Mission der Firma näher kennenzulernen. Mit überzeugenden Inhalten können Über-uns-Seiten echte Erfolgstreiber sein. Hier ein paar Best Practices, damit deine Worte mehr Wirkung erzielen.

    Kunden überzeugen, Bewerber motivieren

    Über-uns-Seite

    Die Konkurrenz ist heute in jeder Branche und jeder Nische hoch und in vielen Bereichen ist der Preis nicht (mehr) das ausschlaggebende Kriterium für die Kaufentscheidung.

    Menschen wollen sich ein Bild vom Unternehmen machen. Sie wollen wissen, welche Werte es  vertritt, welche Gesichter hinter der Marke stehen und welche Zukunftspläne es verfolgt. Kunden wollen sich vergewissern, ob sie das Produktversprechen glauben können und wo der USP des Unternehmens liegt. Bewerber versuchen herauszufinden, ob sie sich eine berufliche Perspektive in der Firma vorstellen können.

    Eine gelungene Über-uns-Seite spricht deswegen Herz und Hirn an. Sie untermauert die Kompetenz des Unternehmens und stärkt so das Vertrauen der Nutzer, die beste Wahl zu treffen. Gleichzeitig spricht sie die Emotionen des Nutzers an. Denn sie spielen in jeder Kaufentscheidung eine Rolle, ob wir eine neue Matratze kaufen oder einen Steuerberater auswählen. Scheinbare Kleinigkeiten wie Fotos der Mitarbeiter, Informationen zur Gründung und Unternehmenswerten können Sympathie erzeugen und den Ausschlag geben, ob ein Website-Besucher weiterklickt oder Kontakt aufnimmt.

    Über-uns-Seiten: Die 6 wichtigsten Elemente

    Die perfekte Über-uns-Vorlage gibt es zwar nicht, aber ein paar Themen solltest du doch ansprechen, wenn du das Nutzerverhalten zu deinen Gunsten beeinflussen willst. Nicht immer müssen alle Aspekte abgedeckt sein. Viel hilft nicht viel. Prüft selbst, welche Inhalte für die primäre Zielsetzung eurer Über-uns-Seite, eure Unternehmenssituation und Zielgruppe relevant sin.

    1. Mission und Vision

    Mach direkt zu Beginn klar, wofür dein Unternehmen steht. Mit welchem Ziel kam es zur Gründung? Welchen positiven Beitrag will dein Unternehmen für Kunden oder die Gesellschaft leisten? Erzähle keinen Roman, sondern formuliere in einem oder zwei Sätzen ein Mission Statement. Damit kann der Nutzer schnell herausfinden, ob er grundsätzlich an der für ihn richtigen Adresse ist.

    2. Leistungen und Produkte

    Ja, auf der Über-uns-Seite geht es nicht um dein Angebot, sondern dein Unternehmen. Manchmal kann es zum Verständnis des Alleinstellungsmerkmals jedoch sinnvoll sein, kurz das Geschäftsmodell zu umreißen oder auf die Besonderheiten der Produkte einzugehen.

    3. Das Team

    Kunden wollen wissen, welche Menschen hinter einer innovativen Idee oder Unternehmensgründung stehen und Bewerber haben weniger Hemmungen Kontakt aufzunehmen, wenn sie einem Ansprechpartner mit Namen und Gesicht schreiben können. Selbst wenn diese Prozesse oft unbewusst ablaufen, wirken sie dennoch.

    Stellt euch deshalb als Team mit Foto, Jobbezeichnung und – wenn sinnvoll – Kontaktmöglichkeit vor. Ab einer gewissen Teamgröße müssen nicht alle Mitarbeiter aufgeführt werden. Das würde den Rahmen sprengen, konzentiere dich auf die Schlüsselpositionen. Ein Teamfoto kann in dem Fall als Hero Image zu Beginn der Seite stehen. 

    4. Testimonials und Kundenstimmen

    Stimmen zufriedener Kunden, Auszeichnungen und Zertifizierungen unterstreichen die Glaubwürdigkeit deines Unternehmens. Statt die eigenen Erfolge unbelegt und überschwänglich zu betonen, erreichst du mehr, wenn du an verschiedenen Stellen auf der Über-uns-Seite positive Rückmeldungen Dritter integrierst.

    5. Die Unternehmensgeschichte

    Ob als Fließtext, Video oder als Infografik: Die Geschichte deines Unternehmens sollte auf keiner Über-uns-Seite fehlen. Sie gibt dir die Möglichkeit, von Erfolgen deiner Firma zu berichten und damit das Vertrauen der Website-Besucher zu stärken, aber sie kann auch Werte und die Resilienz deines Unternehmens betonen und zusätzliche Sympathiepunkte bringen.

    6. Möglichkeit zur Kontaktaufnahme

    Manche Unternehmen verzichten darauf, den Nutzer auf ihrer Über-uns-Seite zur Kontaktaufnahme zu motivieren. Wenn du keinen wirklich guten Grund dafür findest (meist gibt es ihn nicht): Platziere zumindest am Ende der Seite einen Call to Action. Wer bis hierhin gekommen ist, ist bereit für den nächsten Schritt in der Customer oder Bewerber Journey.

    Manche Unternehmen setzen dagegen großzügig auf Buttons und Text-Links zu Produktseiten, Newsletter-Anmeldungen und Webinaren. Zu viele Optionen bergen allerdings die Gefahr, dass der Nutzer sich belästigt oder überfordert fühlt und sich für keinen Klick entscheidet.     

    Inspiration gesucht? Diese drei Unternehmen machen vieles richtig

    Statt auf der leeren Seite zu starten oder sich Tipps wie in diesem Artikel durchzulesen, ist es oft am einfachsten, sich an anderen Websites zu orientieren – und sei es nur, um zu erkennen, was man anders machen möchte. Hier drei Beispiele, bei denen du dir guten Gewissens ein paar Sachen abgucken kannst.

    1. Happy Coffee

    Persönlich und auf den Punkt: Happy Coffee setzt alle wichtigen Elemente einer Über-uns-Seite ein, ohne die Seite unnötig mit Details in die Länge zu ziehen. Nutzer erfahren, was Happy Coffee besonders macht: soziale Verantwortung und hervorragende Kaffeequalität und lernen etwas über das Team und die Gründungsgeschichte. Zwei Reihen mit unterschiedlichen CTAs integrieren Produktwerbung, ohne sie in den Vordergrund zu rücken.

    https://www.happycoffee.org/pages/about


    2. Debitoor

    Der Anbieter für Rechnungssoftware hält es bei seiner Über-uns-Seite wie bei seinem Produkt: Er gibt sich unverschnörkelt, übersichtlich und konzentriert sich auf das Wesentliche. Mission, Werte, Team und Geschichte des Unternehmen – alle relevanten Aspekte werden zumindest kurz aufgegriffen. Dabei steht die Mission klar im Vordergrund. Bewerbern wird ein eigener Absatz und der einzige CTA der Seite gewidmet. So sehen klare Prioritäten aus.

    https://debitoor.de/ueber-uns


    3. Primal State

    Primal State verkauft Nahrungsergänzungsmittel. In diesem sensiblen Bereich Gesundheit suchen Kunden besonders nach Glaubwürdigkeits- und Seriositätsindikatoren. Primal State arbeitet daher mit Expertenstimmen und führt die Mitglieder seines wissenschaftlichen Beirats an. Kurze Textblöcke liefern die wichtigsten Fakten, ein Video mit Unternehmensgründer Janis Budde spricht die Wünsche und Herausforderungen der Zielgruppe an. In rund zehn Minuten stellt er die Philosophie und das Angebot von Primal State vor und zeigt: ein gelungenes Firmenvideo muss nicht aufwändig sein.

    https://www.primal-state.de/ueber-uns/


    Über-uns-Seiten nach Vorlage? Darum ist sie überflüssig

    Wer nach überzeugenden Über-uns-Seiten im Netz sucht, findet relativ wenig begeisternde Beispiele. Anscheinend unterschätzen Unternehmen den wirtschaftlichen Nutzen, der von Seite ausgehen kann. Ja, es macht etwas Arbeit wirklich gute Über-uns-Texte zu schreiben, aber es ist meist viel weniger aufwändig als gedacht.

    Eine ultimative Vorlage für Über-uns-Texte gibt es zwar nicht, aber ein paar Standards haben sich mittlerweile doch herausgebildet. Warum sich Unternehmen trotzdem oft schwertun? Vielleicht, weil sie nicht ausreichend Klarheit über ihre Buyer Persona und idealen Bewerber haben. Wie bei jedem Text gilt: Ehe du in die Tasten tippst, solltest du dich fragen, für wen du überhaupt schreibst. Was braucht die Zielgruppe, um sich für Kauf oder Kontaktaufnahme zu entscheiden? Wenn dir das klar ist, erstellen sich Über-uns-Texte fast wie von selbst.

    Ein finaler Tipp gegen Schreibblockaden: Versuch nicht die perfekte Über-uns-Seite zu erstellen. Kontinuierliche Optimierung gehört zur DNA des Online-Marketing. Monitore die Zugriffszahlen deiner neuen Über-uns-Seite. Wenn du nach ein paar Monaten keinen (zufriedenstellenden) Anstieg bei den Conversions feststellst, justiere Inhalte und Design nach. Experimentiere. Früher oder später wird sich deine Arbeit auszahlen.

  • Über-mich Seite: Beispiele, Anleitung und Tipps

    Über-mich Seite: Beispiele, Anleitung und Tipps

    Deine neue Website ist fast fertig, nur die Über-mich-Seite fehlen noch. Lange Story oder kurz und kompakt? Eine gut gemachte Über-mich-Seite ist keine Raketenwissenschaft. Mit diesen Tipps solltest du schnell aus deiner Schreibblockade finden. Die investierte Zeit wird sich am Ende buchstäblich auszahlen.

    Über-mich-Seiten sind Umsatztreiber 

    Die Über-mich-Seite gehört zu den meistbesuchten Seiten einer Website. Wenn dein Internetauftritt schon länger am Netz ist, schaue einmal in deine Statistiken.

    Über-mich-Texte sind Umsatztreiber

    Gerade bei Solopreneuren, Dienstleistern und Kreativen spielt die Person hinter dem Angebot eine wichtige, wenn nicht die ausschlaggebende Rolle bei der Kaufentscheidung. Denn selbst wenn Menschen im Nachhinein ihre Entscheidung mit rationalen Argumenten vor sich rechtfertigen, leiten doch Emotionen unser Handeln. Wer es wissenschaftlich untermauert nachlesen möchte, das Stichwort ist „post-purchase rationalization“.

    Ist uns die Person sympathisch? Dann ist die Wahrscheinlichkeit ungleich größer, dass wir Kontakt aufnehmen, den Kauf wagen oder die Website zumindest positiv in Erinnerung behalten und auf das Angebot zurückkommen, sobald sich bei uns konkreter Bedarf einstellt. Über-mich-Seiten sind eine erste digitale Begegnung und auch im Netz gilt: Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Authentische und ansprechende Über-mich-Texte sind Umsatztreiber und Türöffner zu neuen wertvollen Kontakten. Leider lassen viele Solo-Unternehmer diese Chance ungenutzt.

    Typische Fehler und zwei Erfolgsfaktoren  

    Manche Website-Betreiber halten ihre Über-mich-Texte ganz minimalistisch. Nach dem Motto: Ich will nicht über mich reden, sondern verkaufen. Ein paar Zeilen Lebenslauf werden referiert und die bisherigen Erfolge mit bunten Logos illustriert. Was macht den Menschen abseits seiner Jobtitel und Auszeichnungen aus? Das bleibt für den Leser im Dunkeln. Zu allem Überfluss verweist der Autor in jedem zweiten Satz auf sein Produkt, sodass die Über-mich-Seite eher einer schlecht getarnten Sales Page gleicht als einer wirklichen Vorstellung des Menschen hinter dem Produkt.

    Andere Solo-Unternehmer verfallen ins gegenteilige Extrem. Sie haben gehört, dass Storytelling eine Wunderwaffe. Also erzählen sie dem Leser aus ihrem Leben: Vom ersten Spielen im Sandkasten über die unbezahlten Praktika bis zur Pleite der ersten Firma wird keine Station ausgelassen. Nach drei Mal Scrollen ist auch der geduldigste Website-Besucher an der Schmerzgrenze angekommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich jetzt noch für einen Kennenlern Call anzumelden? Gering.

    Beide Ansätze sind gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Ziel von effektiven Über-mich-Texten ist es, sowohl die Sach- als auch die Emotionsebene anzusprechen.

    1. Die Sachebene

    Der Besucher deiner Website braucht Vertrauen, dass er sein Problem mit deinem Angebot lösen kann. Deshalb berichte von deinen Erfolgen, zeig deine Qualifikationen und Auszeichnungen und verweise auf zufriedene Kunden. Triff aber eine bewusste Auswahl, welche deiner Erfahrungen für den Nutzer relevant sind. Relevanz entsteht, wenn eine Erfahrung deine Kompetenz als Problemlöser demonstriert. Denn egal, ob Musiker oder Mentalcoach – jedes Angebot löst irgendein Problem.

    2. Die Emotionale Ebene

    Damit der Leser will, dass du (und niemand anders) sein Problem löst, muss er dich sympathisch und vertrauenswürdig finden. Dieses Vertrauen entsteht, wenn er Gemeinsamkeiten mit dir entdeckt. Erzähle also etwas aus deiner Geschichte. Je bedeutsamer die Gemeinsamkeiten sind, umso tiefer die emotionale Verbindung. Wenn sich ein Nutzer in deinen beruflichen Karriereschritten wiedererkennt, er im gleichen Ort aufgewachsen ist, dann wirst du für ihn – unbewusst – sympathisch. Wenn er aber erkennt, dass ihr gemeinsame Werte und eine ähnliche Zukunftsvision teilt, ist das umso besser.

    Über-mich-Text: Nach Muster oder individuell?

    Wie setzt du die Theorie nun in die Praxis um?

    Eine Vorlage für die perfekten Über-uns-Text, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es nicht. Jedes Unternehmen ist anders und jeder Mensch ist einzigartig – und genau das ist dein Alleinstellungsmerkmal. Positiv betrachtet: Du kannst deine Kreativität ausleben. Trotzdem lassen sich einige Tipps und Hinweise geben, die aus psychologischer Sicht sinnvoll sind und die sich als Best Practices bewährt haben.

    Wie immer gilt aber: Ausnahmen bestätigen die Regel. Es kann sein, dass es bei deiner Zielgruppe genau richtig ist, das Gegenteil von allem zu tun, was du hier liest.

    1. Elevator Pitch

    Wer im Internet nach einem Dienstleister sucht, will meist schnell erkennen können, ob er an der richtigen Adresse ist oder nicht. Mit einem zusammenfassenden Intro zu deiner Person und deinen Fähigkeiten, hilfst du dem Nutzer bei dieser Entscheidung. Stelle es dir vor wie einen persönlichen Elevator Pitch. Gründer erklären potenziellen Investoren in einer Minute, was ihr Unternehmen zur zukünftigen Cashcow macht, du reißt an, welches Ergebnis deine zukünftigen Kunden mit dir erreichen können. Mach sie neugierig auf mehr.

    2. Was machst du (anders)

    Wenn du den Nutzer zum Weiterlesen motivieren konntest, dürfen ein paar mehr Details zu deinem Angebot folgen. Was unterscheidet dich vom Wettbewerb? Mit wem möchtest du am liebsten arbeiten? Welche Erfolge möchtest du Menschen ermöglichen? Sei konkret und zeichne ein attraktives Zukunftsbild.

    3. Deine Referenzen

    Menschen sind Herdentiere. Wir orientieren uns an den Erfahrungen anderer. Dieser evolutionspsychologische Mechanismus hat uns das Überleben gesichert und steuert unser Verhalten in vielen Fällen noch heute, wenn auch unbewusst. Füge positive Kundenstimmen in deinen Über-mich-Text ein, baue Logos von Kundenunternehmen ein oder verknüpfe Sterne-Bewertungen anderer Plattformen. Kurz: Nutze den Social Proof a.k.a. die soziale Bewährtheit

    4. Deine Geschichte: Was ist dir wichtig

    Erzähl nicht nur, was du anbietest, sondern auch warum. Welche Erfahrungen haben dich geprägt und dein Angebot beeinflusst? Welche Werte sind dir im Business wichtig? Welche Vision hast du für dich und dein Unternehmen?

    Meist ist das persönliche Warum mit der eigenen Biographie verwoben. Wenn es dir schwerfällt, dich kurz zu fassen, mach es dir einfach: Erstelle eine lange Fassung, wie dein beruflicher Werdegang dich zum heutigen Solo-Unternehmer oder Kreativen gemacht hat. Identifiziere dann die für dein Angebot  relevantesten Aspekte und baue daraus eine Kurzversion. Diese integrierst du in deinen Über-mich-Text und verlinkst die Langfassung, für alle, die mehr über deine persönliche Geschichte erfahren möchten.

    5. Die Kontaktaufnahme

    Deine Über-mich-Seite soll mehr als nur ein gutes Gefühl beim Nutzer hinterlassen. Sie soll ihn zum Handeln motivieren. Deswegen baue mindestens am Ende der Seite einen Call to Action (CTA) ein. Bei einer längeren Seite kannst du auch nach einem oberen Abschnitt bereits einen CTA-Button integrieren. Wer nach den ersten Absätzen überzeugt ist, muss so nicht lange scrollen. Menschen sind (manchmal doch) einfach gestrickt: Je niedriger die Hürde zur Kontaktaufnahme, desto wahrscheinlicher die Conversion.

    Beispiele für gelungene Über-mich-Text zur Inspiration

    Der beste Weg, um herauszufinden, wie du deine Über-mich-Seite gestalten willst, ist oft, die Über-mich-Texte anderer Websites anzusehen. Hier ein paar Beispiele. Aus meiner Sicht sind sie nicht optimal, aber haben viel Nachahmenswertes.

    Peter Beer – Achtsamkeitstrainer und Coach

    Mir gefällt das kompakte Intro, nach dem sofort klar ist, wofür Peter Beer steht. Ein ausführlicher Absatz folgt für alle, die genauer wissen möchte, wie er zum Meditationscoach wurde. Dass die Seite dann von der Ich-Form in die dritte Person wechselt, irritiert etwas. Dagegen gefallen mir die Bullet Points zu ihm und seinem Unternehmen – sie holen auch die scannenden und skimmenden Nutzer ab. 

    Sonja Kreye – Online-Marketing Coach für Coaches

    Sonja Kreye ist Marketingexpertin und führt ein Online-Business. Das merkt man ihrem Über-mich-Text an. Und ja, auf der Seite ist viel Text, aber die Inhalte sind aus meiner Sicht so gewählt, dass Nutzer mit einem Funken Interesse durch ihn hindurchgezogen werden. Wer nicht weiß, wie er die eigenen Erfolge unaufdringlich, aber klar formuliert: Bitte einmal Sonja Kreyes Seite besuchen.

    #Teamstreber – Mareike Schamberger, Webdesign

    Bei einer Webdesignerin für „Websites, die verkaufen“ lohnt es sich, die Über-mich-Texte anzusehen. Mareike Schamberger zeigt, dass ansprechendes Design nicht aufwändig sein muss und Call-to-Actions sich auch mehrwertig statt störend in eine Seite integrieren lassen. Für eine Über-mich-Seite stehen ihre Produkte sehr im Vordergrund, mit einem Abschnitt zu ihrem Werdegang und ihrer Rolle als Familienoberhaupt zeigt sich Mareike Schamberger aber auch als Mensch. Ein Content-Mix, der Ideen und Impulse liefert.

    Die besten Über-mich-Texte nützen wenig, wenn …

    Mit den Anregungen und Beispielen solltest du deine Über-mich-Texte deutlich schneller schreiben können. Damit deine Über-mich-Seite aber tatsächlich auf deinen Unternehmenserfolg einzahlt, braucht der Text Schützenhilfe.

    A) Design

    Wenn das Design der Seite den Charme der 00er-Jahre versprüht, kratzt das an deiner wahrgenommenen Kompetenz. Falls du also das Gefühl hast, die Gestaltung deiner Seite bleibt hinter deinen Ansprüchen zurück und kann nicht mithalten mit Websites, die dir gefallen, vertrau ihm – und investiere in professionelle Unterstützung.

    Aus Textgestaltungssicht kannst du mit drei Tipps viel für ein besseres Design tun: Mache häufiger Absätze, arbeite mit Zwischenüberschriften und spare nicht an Weißraum. Gerade weil immer mehr Nutzer Websites vom Smartphone aus aufrufen, sollten Absätze nicht mehr als sieben Zeilen umfassen.

    B) Persönliche Fotos 

    Ein Bild sagt nicht immer mehr als tausend Worte, sollte aber jeden Über-mich-Text auf einer Website vervollständigen. Menschen wollen mit Menschen arbeiten und nicht mit einer gesichtslosen Instanz aus dem Netz. Statt eines Porträts vor neutralem Hintergrund, überlege, welche Location deine Persönlichkeit unterstreicht und zu deinem Angebot passt.

    C) Navigation

    Wenn du dir schon die Arbeit gemacht hast, eine durchdachte Über-mich-Seite zu erstellen, sollten Nutzer sie auch finden. Versteck sie nicht im dritten Untermenü im Footer ganz rechts, sondern verlink sie in der Hauptnavigation. Wähle einen eindeutigen Begriff wie „Über“ oder „Über mich“, damit Nutzer wissen, was sie erwartet.

    Fazit: Über-mich-Texte schreibst du nicht für dich!

    Über-mich-Seiten dienen nicht dazu, dein Ego zu polieren, sondern eine persönliche Beziehung zum Kunden aufzubauen. Was will der Nutzer lesen? Was hilft ihm, eine Entscheidung zu treffen, ob du die oder der Richtige für sein Anliegen bist? Wenn du dich an diesen Fragen orientierst, kann dein Text nur gewinnen.

    Perfektionismus ist beim Schreiben fehl am Platz. Veröffentliche deine Seite und monitore die Zugriffe. Falls du mit den Conversions nicht zufrieden bist, überarbeite den Content nach ein paar Monaten. Es ist so nur eine Frage der Zeit, bis du mehr Anfragen und Verkäufe generierst.

  • Tutorial: SEO-freundliche Websites mit Divi!

    Tutorial: SEO-freundliche Websites mit Divi!

    Rank Math SEO in Divi: Features

    Divi war eines der ersten Themes mit einem richtig starken, visuellen Page Builder, mit denen du deinen Content im WYSIWYG-Modus bearbeiten kannst. Alle Änderungen im Layout oder an den Inhalten werden hier direkt im Front-End durchgeführt und du musst nicht erst auf die Vorschau klicken, um das Ergebnis zu sehen. Allerdings ist dadurch der SEO-Workflow nicht optimal gelöst, denn mit den verfügbaren SEO-Plugins ist oft nur eine Bearbeitung im Backend und damit durch das Springen zwischen verschiedenen Browsertabs möglich. Das gibt definitiv Punktabzug in Sachen Usabilty.

    Doch mit dem Rank Math WordPress SEO-Plugin ist damit nun endlich Schluss! Dieses Plugin ist komplett in Divi integriert und so musst du nicht zurück in den WordPress-Editor, um deine SEO-Einstellungen zu checken. Das Plugin ermöglicht dir also einen neuen, benutzerfreundlichen SEO-Workflow.

    Im folgenden Artikel geben wir die Einblicke in die Features des Rank Math SEO Plugins und zeigen dir, wo du welche Einstellungen findest:

    Bevor du mit unserem Tutorial starten kannst, solltest du dir das Rank Math Plugin herunterladen und anschließend prüfen, ob der Divi Page Builder aktiviert ist. Dann kannst du auch schon mit dem Migrationsassistenten von Rank Math deine Einstellungen von vorherigen SEO Plugins überführen und loslegen! Wenn Du Dich noch nicht so viel mit SEO, also der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt hast, kannst Du auch erstmal unser SEO-Tutorial lesen, oder Kais Webinar zum Thema WordPress beim OMT anschauen.

    ❗️ Du hast keine Lust zu lesen? Dann schau doch direkt unser Video-Tutorial an, da haben wir alles Wichtige zusammengefasst ❗️


    1. Benutzerdefinierter Meta-Title & Description

    Um Meta-Title und Description zu bearbeiten, musst du Divi nicht verlassen, sondern klickst einfach auf das Rank Math SEO Icon und das SEO-Panel öffnet sich. Unter der Registerkarte „General“ findest du den Button „Edit Snippet“. Klicke diesen an und es öffnet sich ein Fenster, in dem du Title und Description bearbeiten kannst.


    2. SEO- und Content-Optimierungsvorschläge von Rank Math

    Wie du vielleicht im vorherigen GIF schon entdeckt hast, bietet dir das Rank Math Plugin viele Optimierungshinweise, wie du das von anderen SEO-Plugins bereits gewohnt bist. Das Rank Math Plugin analysiert alle Inhalte deiner Seiten und Beiträge, die Divi verwenden. So bekommst du individuelle SEO-Tipps für Texte, Überschriften, Deskriptions, Keywords und mehr.


    3. No-Index, No-Follow & Canonical URLs

    Unter Advanced kannst die bekannten Meta Robots Einstellungen festlegen. Außerdem kannst du Canonical URLs bearbeiten.


    4. Strukturierte Daten (Schema Markup)

    Im dritten Register kannst zwischen verschiedenen Arten von Schema-Markups wählen. Damit stellst du sicher, dass deine Beiträge als Rich Snippets in der SERPs erscheinen. Rank Math bietet hier gängige strukturierte Daten für zum Beispiel Rezepte, Kurse oder Software an.
    Falls doch nicht das richtige Markup dabei ist, hast du die Möglichkeit mit der Pro-Version ein benutzerdefiniertes Schema zu erstellen. Als weiteres Feature bietet dir diese ein FAQ-Schema. Generell empfehlen wir bei der Verwendung von strukturierten Daten, diese im Rich Results Testing Tool von Google testen.


    5. Default Title and Description für Facebook und Twitter

    Wenn du zur vierten Registerkarte navigierst, findest die Einstellungen „Social“. Hier kannst du festlegen, wie deine Beiträge und Seiten in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter erscheinen. Dir wird direkt die Vorschau deines Beitrags angezeigt und du kannst Title und Description beliebig bearbeiten. Entweder du erstellst für Facebook und Twitter jeweils eigene Beschreibungen oder du verwendest für beide Sozialen Netze eine einheitliche. Außerdem kannst du ein Bild ergänzen.


    6. Breadcrumbs

    Um ein Breadcrumb-Menü hinzu zufügen musst du wie folgt vorgehen: WordPress-Dashboard > Rank Math > Allgemeine Einstellungen > Breadcrumbs

    Dort angekommen, aktivierst du den Button „Breadcrumbs-Funktion aktivieren“ und speicherst. Anschließend kannst du den Shortcode kopieren und auf einer Seite einfügen, auf der das Breadcrumb-Menü erscheinen soll.


    Zusammenfassung: Vide-Tutorial für SEO-freundliche Websites mit Divi

    Hier bekommst du einen Überblick, wie du mit dem Rank Math SEO Plugin und Divi deinen WordPress SEO-Workflow optimieren kannst.

    Wenn dir unser Divi-SEO-Tutorial geholfen hat, schreib es gerne in die Kommentare!

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  • YouTube-SEO:  So pusht Du Deinen YouTube-Kanal

    YouTube-SEO: So pusht Du Deinen YouTube-Kanal

    Wenn ich „Video“ sage, sagst Du? Genau, YouTube. Dass Video zu den beliebtesten Formaten im Internet gehören, beweisen diverse Statistiken, aber in Sachen YouTube-SEO verraten all die schönen Zahlen leider gar nichts. Deshalb halten wir uns gar nicht erst damit auf, sondern sehen uns SEO für YouTube lieber in der Praxis an!

    In diesem Gastartikel vom YouTube-SEO-Experten Alexander Rus erfährst Du, was Du konkret tun kannst, um Deine Videos und Deinen Kanal bei YouTube sichtbarer zu machen. Das bedeutet, dass Du die Rankings deiner Videos zu Suchanfragen auf YouTube, aber auch bei Google verbessern kannst, um mehr Zuschauer und Abonnenten zu erreichen. Alexander hat seit 2016 bis heute den größten deutschsprachigen YouTube-Kanal über SEO aufgebaut, weiß also wirklich wovon er spricht!

    Wie funktioniert SEO bei YouTube?

    YouTube ist eine Empfehlungssuchmaschine, die den User:innen sehr stark individualisierte Ergebnisse anzeigt. Basierend auf den Videos, die Du Dir ansiehst und mit denen Du interagierst, schlägt der YouTube-Algorithmus Dir weitere Inhalte vor. Ebenso werden die Rankings der Suchergebnisse sehr stark an das Verhalten und die Vorlieben des Nutzers bzw. der Nutzerin angepasst.

    Warum ist das wichtig? Weil es sich darauf auswirkt, welche Möglichkeiten Du bei YouTube-SEO hast und worüber Du Traffic ziehen kannst. Du kannst nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussen, ob YouTube Deine Videos empfiehlt.

    Anders als bei SEO für Google darfst Du Dich also bei YouTube nicht allein auf den Suchmaschinencharakter verlassen. Während sich bei Google-SEO sehr viel um Keywords und Rankings dreht, spielen diese für YouTube-SEO nicht unbedingt die Hauptrolle.

    Es wäre z. B. völlig sinnlos, ein altes YouTube-Video nachträglich auf Keywords zu optimieren. (Bei Text-Content auf Websites ist genau das Gegenteil der Fall!) Sobald ein Video nämlich 14 Tage online ist – quasi eine „Schonfrist“, in der YouTube das Video aktiv pusht –, hält es sich nur über Wasser, wenn es bei den Zuschauer:innen gut ankommt.

    Insgesamt wird das Ranking bei YouTube durch drei große Faktoren beeinflusst:

    1. die Qualität der Videos selbst (Zuschauerbindung)
    2. die Qualität des Kanals insgesamt (Wiedergabezeit)
    3. das Engagement (v. a. die Klickrate)

    Damit hast Du auch schon alles, was Du fürs Erste an theoretischem Unterbau brauchst, wenn Du YouTube in die Content-Strategie Deines Online-Auftritts integrieren willst. Die Kunst liegt nun daran, deine Videos gezielt für diese YouTube-Rankingfaktoren zu optimieren.

    Weiter geht’s mit 9 + 1 Praxistipps für die Video- und Kanaloptimierung:

    Tipps für YouTube-SEO: So kannst Du Videos & Deinen Kanal optimieren

    Die folgenden Maßnahmen haben sich meiner Erfahrung nach bewährt. Allerdings rate ich Dir, bei der Umsetzung nicht alles auf einmal anzugehen – das endet meistens nur im Chaos ????. Such Dir fürs Erste eine Handvoll Tipps raus und leg Schritt für Schritt los!

    #1 Die richtigen Keywords recherchieren

    Dass Keywords bei YouTube-SEO keine Hauptrolle spielen, heißt nicht, dass sie komplett unwichtig wären. Ganz im Gegenteil. Zum einen lernst du, für welche Themen es Nachfrage gibt. Zum anderen: Indem Du gezielt auf Keywords optimierst, die für YouTube-Content geeignet sind, verschaffst Du Deinen Videos einen Vorteil in der Suchfunktion.

    Nutzer:innen suchen auf YouTube jedoch anders als bei Suchmaschinen wie Google oder Bing. Deshalb musst Du Dir zunächst anschauen, welche Keywords für Deine Video-Titel und -Beschreibungen überhaupt sinnvoll sind.

    So, und das kommt jetzt vielleicht etwas unerwartet: Dafür fangen wir mit einer Google-Suche an.

    Sobald Du nämlich bei Google Videos als oberstes Ergebnis zu einem Keyword siehst, könnte der betreffende Suchbegriff auch für YouTube geeignet sein. Das ist u. a. bei „Anleitungs-Keywords“ zum Beispiel oft der Fall.

    Im Screenshot siehst Du als Beispiel die Top-Suchergebnisse zum Keyword „fahrradschlauch wechseln“. Die Video-Titel verraten deutlich, welche Formulierungen wir uns notieren sollten:

    • „einfach“
    • „schnell“
    • „leicht gemacht“
    • „für Anfänger“
    Keywords in YouTube SEO
    Screenshot von google.de (10.06.2021)

    Immer häufiger zeigt Google in den SERPs sogar „wichtige Momente“ in den jeweiligen Videos an (diese werden durch Sprungmarken generiert). Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen, springen wir kurz weg vom Keyword „fahrradschlauch wechseln“ und suchen einfach nach „youtube seo“.

    Und zack, durch die markierten Momente wissen wir schon wieder etwas mehr darüber, welche Stichworte anscheinend relevant sind:

    • „schnell auf Nummer 1“
    • „so rankst du Videos“
    YouTube SEO Ranking
    Screenshot von google.de (10.06.2021)

    An den „wichtigen Momenten” lassen sich außerdem passende Subthemen zu dem Keyword ablesen.

    Von Google oder Deiner Keywordrecherche hast Du nun erfahren, dass das Keyword sich für Video-Content gut zu eignen scheint. Damit gehen wir endlich zu der Plattform über, um die es ja eigentlich geht:

    Gib das Keyword in der YouTube-Suche ein.

    Der Einfachheit halber bleibe ich wieder beim Keyword von oben, „fahrradschlauch wechseln“. Im Screenshot siehst Du, dass es hier eine ganze Menge Unterthemen gibt. Diese Liste der Suchvorschläge sind nach Suchvolumen sortiert, also die populärsten Themen findest Du ganz oben:

    YouTube Suggest
    Screenshot von youtube.com (10.06.2021)

    Noch mehr Keyword-Vorschläge findest Du, indem Du einen Asterisk verwendest, also z. B. nach „*fahrradschlauch wechseln“ suchst, oder Du verwendest ein professionelles Suggest-Keyword Tool wie HyperSuggest.

    Selbstverständlich schadet es für diesen ersten Tipp nicht, wenn Du auf kostenpflichtige Keyword-Tools zugreifen kannst. Bei Ahrefs beispielsweise stellst Du als Suchmaschine einfach YouTube ein und siehst dann sogar, wie oft die Keywords gesucht werden.

    Solltest Du die Option nicht haben, ist das aber kein Weltuntergang. Es gibt genug kostenfreie Tools (siehe Tipp Nr. 10), mit denen Du Dich orientieren kannst. Schau Dir einfach die Rankings der interessanten Themen auf der Plattform an. Alles darüber hinaus findest Du, wie gerade beschrieben, über Google und YouTube sowie mit ein bisschen logischem Denken heraus ????.

    #2 Keywords sinnvoll einbauen

    Sobald Du Deine Keywords hast, solltest Du sie an strategisch sinnvollen Stellen rund um Deine Videos einbauen. Das heißt konkret, das Haupt-Keyword von einem Video ist an folgenden Orten wichtig:

    • im Titel, möglichst weit vorne (ab Anfang des Videotitels)
    • im Dateinamen
    • im Transkript des Videos (sprich, im Video-Inhalt selbst)
    • in den ersten 125 Zeichen der Videobeschreibung (der Teil wird above the fold angezeigt)
    • in den Tags
    • in den Hashtags

    Achte außerdem darauf, dass Du Deine wichtigsten Keywords in der Kanalbeschreibung unterbringst.

    Sobald Du ein bisschen Übung hast, sind diese Punkte schnell abgehakt. Deswegen gehen wir auch direkt über zum nächsten Tipp:

    #3 Untertitel einfügen

    Untertitel haben zwei wesentliche Vorteile: Du machst Deine Videos damit allen Menschen zugänglich, die den Ton nicht hören können oder wollen. Und Du gibst YouTube durch den Text noch besser zu verstehen, worum es in dem Video geht.

    Der einzige Haken ist, dass es mit den automatisch generierten Untertiteln oft nicht getan ist. Undeutliche Aussprache, Dialekt (wie bei mir), Hintergrundgeräusche – manche Faktoren führen nun mal dazu, dass YouTube „schlecht hört“.

    Bessere deshalb die Untertitel manuell nach. Du kannst Dir das Transkript bei YouTube herunterladen und es dann so anpassen, dass der gesprochene Inhalt klar mitlesbar ist.

    #4 Die Videobeschreibung nutzen

    Hä, Beschreibung? Aber die Leute wollen doch Videos schauen, nicht lesen?

    Sei Dir da nicht so sicher! Bei längeren Anleitungsvideos z. B. ist es sehr praktisch für Dein Publikum, wenn die wichtigsten Schritte in der Beschreibung zum Nachlesen zusammengefasst sind.

    Maximal 5.000 Zeichen hast Du zur Verfügung, um Deine Keywords nochmal unterzubringen und den Video-Inhalt in Textform zu komprimieren. Muss man die Zeichen voll ausschöpfen? Nein, absolut nicht. Circa 300-350 Wörter sind eine gute Richtlinie.  

    In der Beschreibung kannst Du zudem Sprungmarken einfügen. Dafür musst einfach Zeiten in Schema X:XX einfügen, idealerweise am Anfang einer neuen Zeile. So machst Du das Video für Dein Publikum zugänglicher – wer wenig Zeit hat, springt direkt zur jeweils interessanten Stelle.

    Hier ein Beispiel für so ein Video-Inhaltsverzeichnis:

    Sprungmarken in der Beschreibung
    Quelle: Video „5 Schlüsselfaktoren im Content-Marketing“, abgerufen am 10.06.2021

    #5 Klickraten pushen: Thumbnail und Video-Titel optimieren

    In der YouTube-Suche oder der Empfehlungsleiste aufscheinen: Schön und gut. Schlussendlich willst du aber, dass man Deine Videos auch anklickt. Hohe Klickraten sind ein positives Nutzungssignal an den YouTube-Algorithmus und steigern die Chancen, dass das Video wiederum häufiger empfohlen wird.

    Der erste Eindruck zählt. Damit Deine Videos auf Anhieb interessant genug wirken, müssen also zwei Faktoren passen wie die Faust aufs Auge:

    • das Vorschaubild (Thumbnail)
    • der Video-Titel

    Das Thumbnail sollte einen Hinweis darauf geben, worum es im Video geht.

    Beim Format gilt:

    • max. 2 MB groß
    • Seitenverhältnis 16:9
    • optimale Größe: 1280 x 720 Pixel

    Idealerweise überlegst Du Dir, wie Du einen Wiedererkennungswert schaffen kannst: Sollen immer die gleichen Personen zu sehen sein? Die gleichen Farben? Der gleiche Rand?

    Auf dem Kanal The Take werden beispielsweise Filme und Serien analysiert. Die Thumbnails sind klar gebrandet und stellen sofort einen Bezug zum Video-Inhalt her:

    Gute YouTube Thumbnails
    Screenshot von youtube.com (10.06.2021)

    Fehlt noch der Video-Titel: Versuche, Dich auf 50 Zeichen zu begrenzen, denn dann wird der Titel vollständig angezeigt. Und ja, das ist oft gar nicht so leicht.

    Achtung: Mach auf keinen Fall falsche Versprechen! Dann ist zwar deine Klickrate hoch, aber dafür deine Zuschauerbindung wahrscheinlich schlecht.

    #6 Intro und Outro perfektionieren

    Sobald jemand auf Dein Video geklickt hat, tickt wortwörtlich die Uhr. Du hast ca. 5-10 Sekunden, die Aufmerksamkeit der Person zu halten bzw. sie weiter zu steigern. Das ist sehr, sehr wenig Zeit. Der Beginn eines Videos entscheidet darüber, ob der Nutzer/die Nutzerin dran bleibt, oder eben nicht!

    Mach sofort, und wirklich sofort klar, was auf die Zuschauer:innen zukommt. Abo-Aufrufe, Jingles etc. haben in den ersten Sekunden des Videos nichts verloren!

    Welchen Vorteil haben die Leute davon, Dein Video weiter anzuschauen? Was lernen oder erfahren sie? Eventuell kannst Du auch gleich ansprechen, was Du im Video nicht abdecken wirst – so verhinderst Du enttäuschte Erwartungen. 

    Was funktioniert gut? Humor! Das Video „Vaccines: A Measured Response” vereint von der ersten Sekunde an drei Dinge:

    • ein polarisierendes Thema
    • hohes Tempo
    • witzige Moderation

    (Was hoffentlich sowieso klar ist: Es geht nicht darum, im Intro mit aller Macht zu polarisieren!)

    Am Ende des Videos heißt es nochmal Gas geben. In den letzten 10-20 Sekunden kannst Du…

    • auf weitere Videos von Dir verweisen.
    • zur Diskussion in den Kommentaren aufrufen.
    • einen Ausblick geben, wie es weitergeht (falls Du z. B. eine Video-Serie planst).

    #7 Kürzen, was gekürzt werden muss

    In den allermeisten Fällen werden Videos besser, wenn man beim Kürzen nicht lange fackelt. Schneide alles heraus, was Dir störend oder unnötig vorkommt. Aber wie lange soll ein YouTube-Video eigentlich sein?

    Die „ideale“ Länge gibt es nicht. Orientiere Dich bei der Video-Länge an folgenden Faktoren:

    1. Das Video-Thema

    Geht es um ein Tutorial? Ein Interview? Ein ausführliches Analyse-Video? Eine Analyse z. B. darf ruhig etwas länger sein – genau das macht dieses Format schließlich aus.

    Ein Beispiel: Auf dem Kanal Alt Shift X werden Filme und Serien analysiert, u. a. die HBO-Serie Westworld. Wie du siehst, dauert das Video zum Staffelfinale sogar eine halbe Stunde. Absolut gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass die einzelnen Folgen der Serie 50 Minuten oder mehr umfassen.

    20 oder 30 Minuten zu einer 50 Minütigen Folge? Kein Problem!
    Screenshot von youtube.com (10.06.2021)

    2. Das Publikum

    Überlege Dir bei jedem Video, in welcher Situation die Leute es anschauen.

    Haben sie es eilig und wollen eine schnelle Antwort? Das wäre z. B. bei unserem Keyword von oben der Fall: Wenn ich „fahrradschlauch wechseln“ suche, will ich das möglichst schnell erledigen und habe wenig Geduld. Vermutlich stehe ich schon vor meinem Rad und habe das Video auf meinem Handy geöffnet.

    Wenn ich wiederum Westworld-Fan bin und mich so richtig ins Serienfinale reinsteigere, schaue ich die Analyse vielleicht am Computer oder auf dem Fernseher. Ich will alle Details sehen – das dauert 30 Minuten? Kein Problem! Versuch Deinen User:in zu verstehen.

    Mit anderen Worten: Frag Dich beim Kürzen, wie viel Geduld Du von den Leuten erwarten darfst, an die Du Dich richtest.

    3. Die Top-Konkurrenz

    Schau nach, wie lang die Top 1-5 Videos in der YouTube-Suche sind. Wenn wir zurück zum Fahrrad-Keyword kommen, sehen wir, dass die ersten drei Ergebnisse zwischen 3 und 5 Minuten liegen. Das scheint also ein guter Rahmen zu sein.

    Ideale Länge eines Videos
    Screenshot von youtube.com (10.06.2021)

    Generell ist eine Länge zwischen 5 und 15 Minuten für viele Themen passend. Aber wie gesagt, geh nicht nach solchen Pauschalwerten – orientiere Dich lieber an der Konkurrenz und Deiner eigenen Einschätzung.

    #8 Den Kanal professionell planen & gestalten

    Genauso wichtig wie die Videos selbst ist ihr „Zuhause“: Dein Kanal. Der sollte natürlich so professionell wie möglich aufgebaut und schön übersichtlich sein.

    Diese drei Punkte gehören zum professionellen Setup:

    1. Kanaltrailer

    Vermittle in ca. 1 Minute, worum es auf dem Kanal geht. Im besten Fall motiviert der Trailer das Publikum direkt zum Abo und verschafft Deinem Kanal dadurch positive Nutzungssignale.

    2. Playlists

    Gruppiere Deine Videos in sinnvollen Playlists. So steigerst Du die Chancen, dass jemand länger auf Deinem Kanal bleibt und direkt weitere Videos anschaut. Wichtig ist nur, es nicht zu übertreiben. Schließlich sollen die Playlists den Content übersichtlich organisieren. Wenn Du für jedes zweite Video eine neue Liste erstellst, ist dieser Effekt dahin.

    3. Content-Planung

    Starte am besten Fall mit einer Recherche im Netz und auf YouTube. Für welche Zielgruppe möchtest Du Videoinhalte erstellen und welche Themen sind in dieser Zielgruppe gerade besonders nachgefragt, für die es aber noch nicht so viele oder wirklich gute Videos gibt. Dann hast Du einen Ausgangspunkt, mit dem Du Deinen Kanal einen Fuß in die große Tür der YouTube-Community bekommst.

    Stell im Vorfeld einen Plan auf, mit welcher Frequenz Du neue Videos hochladen willst. Im besten Fall kündigst Du das dann direkt im Header-Bild an. So wissen Leute, die noch nicht bereit zum Abonnieren sind, dass es auf Deinem Kanal z. B. jeden Freitag Neuigkeiten gibt.

    Meine Empfehlung: Starte mindestens mit einem Video pro Woche.

    Abonnenten und Abonnentinnen aufzubauen funktioniert in der Regel nur, wenn Nutzer:innen mehrfach über deine Videos stolpern und merken, dass Du für sie wirklich relevant bist!

    #9 Analysieren statt improvisieren: das Creator Studio nutzen

    Im Creator Studio verrät Dir YouTube eine ganze Menge darüber, wie Leute sich auf Deinem Kanal und bei Deinen Videos verhalten. Du siehst hier u. a.,

    • welche Videos die meisten Klicks kriegen,
    • an welchen Stellen im Video Du Zuschauer:innen verlierst oder…
    • über welche Kanäle/Suchfunktionen die User:innen zu Deinen Videos kommen.

    Warum ist das wichtig? Weil Du dadurch erfährst, was Du besser machen kannst.

    Nehmen wir z. B. die durchschnittliche Wiedergabedauer in Prozent: Bei sehr langen Videos ist sie unverhältnismäßig gering? Dann könntest Du versuchen, das nächste lange Video stattdessen in mehrere Videos mit je 15-20 Minuten aufzusplitten.

    So logisch es klingt – nutze unbedingt die Daten, die YouTube zur Verfügung stellt. Die Alternative ist nämlich, auf gut Glück zu optimieren, und das ist leider oft Zeitverschwendung.   

    #10 Bonus-Tipp: praktische YouTube-SEO-Tools

    Abschließend habe ich Dir ein paar kostenlose Tools für YouTube-SEO aufgelistet, die Du nutzen kannst, um Keywords zu recherchieren oder Deine Thumbnails aufzumotzen:

    Fazit: Die wichtigsten Grundregeln für YouTube-SEO

    Jetzt weißt Du im Grunde alles, was Du für YouTube-SEO brauchst. Damit Dir garantiert nichts entgeht, hier zum Abschluss die wichtigsten Prinzipien für einen erfolgreichen YouTube-Kanal und Videos, die richtig gut ankommen:

    • YouTube-SEO im Sinne von Keyword-Optimierung etc. ist nur die halbe Miete. Die Videos selbst müssen überzeugen – ansonsten ist die sauberste Optimierung wertlos. Das gilt bei „normalem SEO“ natürlich ebenso, der Inhalt muss überzeugen. Du solltest die Wiedergabezeit Deiner Videos analysieren und daraus lernen, was ankommt und an welchen Punkten Nutzer:innen aussteigen.
    • Leg Dir zumindest ein Basic-Equipment zu. Mit einer guten Smartphone-Kamera, einem Stativ, einem Mikro und guter Ausleuchtung bist Du fürs Erste schon bereit.
    • Fördere aktiv die Interaktion, indem Du zum Kommentieren aufforderst, Playlists erstellst etc.
    • Mach keine leeren Versprechen, nur um Klicks abzugreifen!
    • Verwende das Creator Studio, um gezielt Deinen Kanal zu verbessern.
    • Plane genug Zeit für die Betreuung Deines Kanals ein. Ein aktiver YouTube-Channel, aus dem etwas werden soll, ist kein Hobby für nebenher, sondern kostet viele Stunden.
    • Lass Dir genug Freiraum für spontane Video-Ideen bzw. -Vorschläge aus Deiner Community.

    Du wirst sehen: Je länger Du Deinen Kanal betreibst, desto mehr bekommst Du ein Gefühl dafür, was Deine Zuschauer:innen gern sehen wollen. Und solche Wünsche zu erfüllen, ist sinnvoller, als mit aller Macht eine Keyword-Liste abzuarbeiten. Denn Du machst Deine Videos ja nicht für einen Algorithmus – sondern für Dein Publikum.

    In diesem Sinn: Viel Erfolg!

  • Die besten Newsletter-Plugins für WordPress – DSGVO-konform!

    Die besten Newsletter-Plugins für WordPress – DSGVO-konform!

    Hier kommt Teil 2 der Reihe „E-Mail-Marketing mit WordPress“. Ihr habt also mit den E-Mail-Lead-Generation-Plugins reichlich Daten Eurer potenziellen Kunden gesammelt oder wisst zumindest, wie Ihr damit loslegen könnt? Sehr gut, dann wird es Zeit, sich über den nächsten Schritt Gedanken zu machen. Was habt Ihr mit den Leads vor, was bietet Ihr ihnen? Am besten natürlich einen Newsletter. Was die Inhalte betrifft, habt Ihr freie Hand. Wollt Ihr auf aktuelle Rabattaktionen und Gewinnspiele hinweisen oder auf einen neuen Beitrag oder ein Video aufmerksam machen? Bei Eurer Marketingstrategie sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

    In unserer modernen und vor allem schnelllebigen Zeit wird nicht nur täglich ins E-Mail-Postfach geschaut, Nachrichten und E-Mails werden mittlerweile von fast jedem auch unterwegs gelesen. Die E-Mail ist somit nach wie vor der schnellste und günstigste Weg, seine Kunden zu erreichen. Mithilfe von Newslettern kann eine stabile und persönliche Kundenbindung aufgebaut und ein regelmäßiger Kontakt hergestellt werden.

    Vorausgesetzt Ihr liefert Euren Lesern echten Mehrwert, der etwas taugt und ihr Interesse weckt, kommen Newsletter tatsächlich bei den meisten Kunden gut an und werden gern gelesen. Zu werblich oder spammy dürfen die Inhalte natürlich nicht sein. Mit einem Newsletter schafft Ihr Aufmerksamkeit für Euren Content und bindet die gesammelten Leads an Eure Website und damit auch an Euer Unternehmen. Doch wie versendet Ihr diese Inhalte am besten?

    Welche WordPress-Plugins Euch dabei unterstützen, findet Ihr in dieser Best-of-Zusammenstellung.

    Update wegen DSGVO-Konformität und dem Privacy-Shield-Abkommen

    Achtung: Aufgrund der Entscheidung des EuGH, das Privacy-Shield-Abkommen für ungültig zu erklären, habe ich diesen Artikel aktualisiert und einen besonderen Wert auf die Speicherung der Daten in Europa gelegt!

    Das Urteil des EuGH bedeutet eigentlich, dass jetzt erst einmal keine Nutzerdaten aus der EU mehr in die USA übertragen und dort verarbeitet werden dürfen. (…) Mittelfristig müssen alle Unternehmen eine Bestandsaufnahme der genutzten Anbieter vornehmen. Die Datenschutzbehörden können sonst Bußgelder wegen der unberechtigten Übertragung von Nutzerdaten in die USA verhängen.

    Sören Siebert
    Rechtsanwalt

    Die große Frage vorab: Wie sollen die E-Mails versendet werden?

    Bevor es losgeht, solltet Ihr noch etwas Wichtiges über den Versand von Newslettern wissen: Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Mails mit eurem Newsletter zu versenden:

    1. Mails über den eigenen Webspace versenden – Nicht empfehlenswert!

    Über die WordPress-interne Mailfunktion, die auch Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren etc. versendet lassen sich selbstverständlich auch andere E-Mails versenden. Diese Mails werden durch den WordPress-Core via PHP-mail()-Funktion verschickt, was leider sehr häufig von Hackern und Spammern missbraucht wird. Daher ist diese Variante generell nicht besonders empfehlenswert. Ein Risikofaktor sind hier besonders unprofessionelle oder alte Plugins, für die keine Updates mehr zur Verfügung gestellt werden. Sie sind eine Sicherheitslücke und damit ein potenzieller Angriffspunkt für Hacker.

    Eine besserer Weg ist es, den internen Mail-Server zu verwenden, beispielsweise durch ein Plugin wie WP Mail SMTP. Die meisten Webhoster haben allerdings eine Obergrenze, wie viele E-Mails Ihr pro Tag verschicken könnt und ihr müsst auf der IP-Adresse des Servers und Eurer E-Mail-Adresse euch ein gewisses Vertrauen erarbeiten, damit die Mails zuverlässig zugestellt werden. Legt ihr einfach los, oder vergesst ihr Dinge wie SPF- und DKIM-Schlüssel wird es sehr häufig passieren, dass Eure E-Mails im Spamordner der Empfänger landen.

    Generell solltest Du Deine E-Mails immer VOR dem Newsletter-Versand auf Spamverdacht überprüfen!

    2. Mails über einen Zustelldienst versenden – Viel besser!

    Diese Variante ist deutlich empfehlenswerter! Ihr sucht Euch für den Versand der Newsletter entweder eine externe Newsletter-Software, ein Plugin mit eigenem Versandservice oder nutzt einen großen E-Mail-SaaS-Anbieter wie Amazons SES mit ordentlichem SMTP-Relay

    Denn maßgeblich für Erfolg oder Misserfolg Eures E-Mail-Marketings ist das SMTP-Relay verantwortlich. Wenn Ihr Euch für eine externe Newsletterlösung entscheidet und Eure Mails eben nicht über den eigenen E-Mail-Server verschickt, gelangen diese über einen anderen Weg an den gewünschten Empfänger. Große Newsletter-Tools erlauben daher das Versenden mehrerer Tausend Mails pro Tag, und zwar ohne Sicherheitslücken und ohne als Spam markiert zu werden. Diese Tools sind auf den Versand von E-Mails spezialisiert und in der Regel auch auf Whitelists gelistet und kümmern sich sofort darum, wenn ein Server doch mal auf einer Blacklist landen sollte.

    Whitelisting sorgt dafür, dass die Absender-IPs der E-Mails nicht auf Spam geprüft werden. E-Mails, die über Server versendet werden, die auf der Whitelist stehen, landen also automatisch im Postfach des Empfängers. Ein entscheidender Vorteil vieler Newsletter-Softwares ist, dass sie in die Whitelist eingetragene Server nutzen. Durch einen zuverlässigen Versand können Zustellraten von über 99 % erreicht werden.

    Wenn Ihr bereits viele Adressen oder Leads generiert habt, macht ein WordPress-Plugin ohne externen Mailserver keinen Sinn mehr!

    Ihr solltet also entweder einen externen Versanddienst für den Versand aus WordPress heraus nutzen, oder die Newsletter-Abonnenten über das WordPress direkt in eine externe Newsletter-Software oder ein CRM-Tool übergeben!

    In der folgenden Liste stelle ich Euch nun die besten Newsletter-Plugins und Anbieter für WordPress vor:

    1. Interne Newsletter-Tools

    Mit einem internen Newsletter-Tool gehst Du in Sachen DSGVO auf Nummer sicher! Intern gehostete Newsletter haben, laut Dr. Ronald Kandelhard aus einem rechtlichen Blickwinkel vor allem den Vorteil, dass hier keine Daten an Dritte übermittelt werden. Alle Vorkehrungen für die Datenübertragung an Dritte, die insbesondere bei US-Anbietern – die Nutzung von Newsletter nach der DSGVO schwierig machen können, sind hier nicht erforderlich.

    MailOptin

    MailOptin ist ein ebenfalls sehr beliebtes WordPress-Newsletter-Plugin, das sowohl in einer kostenlosen Version bei WordPress.org als auch in einer Premium-Version mit mehr Funktionen erhältlich ist. Es umfasst zwei Funktionsbereiche:

    1. Lead-Generierung: Diese Funktionen sind darauf ausgerichtet, die Liste der Abonnenten zu erweitern.
    2. E-Mail-Automatisierung & Newsletter: Diese Funktionen helfen bei der Erstellung von automatischen Newslettern direkt aus dem WordPress-Dashboard heraus.

    Zu beachten ist, dass MailOptin einen E-Mail-Marketingservice eines Drittanbieters nicht vollständig ersetzt, wie es die Plugins MailPoet oder Newsletter tun. Mit MailOptin lassen sich zwar Newsletter erstellen, aber man benötigt immer einen Drittanbieter-Service dahinter, wie zum Beispiel Mailchimp, um die Listen zu verwalten und diese E-Mails zuzustellen. MailOptin ist unter anderem mit diesen Dienste kompatibel:

    Vorteile von MailOptin

    • Hat von allen Plugins auf dieser Liste die flexibelsten Opt-in/Listenerstellungstools.
    • Man braucht immernoch einen E-Mail-Marketingservice eines Drittanbieters
      Kann ein Vor- und Nachteil sein, je nachdem, was man möchte!
    • Ermöglicht es E-Mails zu erstellen, ohne das WordPress-Dashboard zu verlassen.
    • Man kann schnell einmalige E-Mails verfassen oder auch automatische Newsletter versenden, z.B. eine Zusammenfassung der neuesten Beiträge.
    • Verfügt über einen integrierten A/B-Test für die Opt-in-Formulare, um mehr Abonnenten zu gewinnen.

    Fazit: MailOptin bietet viele Optionen zum Erstellen von Opt-in-Formularen. Dies ist definitiv eine seiner Stärken im Vergleich zu den anderen Tools. Mit MailOptin kann man sehr einfach Popups, Benachrichtigungsleisten, Slide-Ins und andere Formular-Formen erstellen, ohne ein separates Plugin wie zum Beispiel OptinMonster verwenden zu müssen. Die meisten anderen Newsletter-Plugins bieten hingegen nur relativ einfache Opt-in-Formulare. Als internes Newsletter-Plugin kannst Du MailOptin relativ einfach DSGVO-konform einsetzen.


    MailPoet

    MailPoet

    MailPoet ist ein Urgestein unter den WordPress-Newsletter-Plugins und wird laut den Entwicklern von über 300.000 Websites genutzt. MailPoet liefert bereits vorgefertigte responsive Templates. Mit dem Generator könnt Ihr aber auch eigene Newslettervorlagen gestalten. Das Plugin liefert Euch ein Double-Opt-in-Verfahren, ein Abonnementformular, die Verwaltung über das WordPress-Dashboard, automatisierte E-Mails und Statistiken über die Aktivitäten Eurer Interessenten. Nachdem Ihr MailPoet installiert habt, klickt Ihr im Dashboard auf der linken Seite das Plugin an und geht auf Einstellungen. Auf der „Senden mit“-Seite klickt Ihr auf „konfigurieren“ und dort wählt Ihr SMTP aus. Wie gesagt ist SMTP wichtig, um nicht im Spam zu landen und um sicherzustellen, dass Ihr überhaupt eine größere Menge an Mails verschicken könnt. Auf diese Weise hat MailPoet das Problem zwischen Plugin und SMTP-Relay gelöst.

    Bei bis zu 1.000 Abonnenten ist die Nutzung von MailPoet völlig kostenfrei! Einfach installieren und los geht’s. Bei einer größeren Anzahl sind die Kosten gestaffelt, los gehen die Premium-Pläne bei 12 € im Monat. Habt Ihr einmal 65.000 Leads, kostet Euch das beispielsweise 271 € im Monat, 6.000 Subscriber kosten 58 € monatlich. Insbesondere der kostenlose Einstieg ist für Freiberufler, gemeinnützige Organisationen und Kleinunternehmen sehr interessant. Mit der Freemium-Version können dann alle erweiterten Funktionen genutzt werden.

    Für große Unternehmen lässt sich MailPoet mit dem Wachstum eines Unternehmens problemlos mit skalieren, so dass man sich nie Gedanken darüber machen muss, ob die Software noch ausreicht. Die benutzerfreundliche Oberfläche ist für jeden intuitiv zu bedienen. MailPoet lässt sich übrigens sehr gut in WooCommerce integrieren. E-Mails werden über unterschiedliche Zustellungspartner versendet. Entweder man benutzt den MailPoet Email Sending Service (dieser kann eine unbegrenzte Anzahl von E-Mails versenden und ist kostenlos für bis zu 2.000 Abonnenten, oder die Mails von einem Drittanbieterdienst wie SendGrid oder Amazon SES oder vom eigenen Server/SMTP aus versenden.

    Vorteile von MailPoet

    • Hat eine kostenlose Version und eine super einfache Einrichtung..
    • Ermöglicht es, alles vom WordPress-Dashboard aus zu verwalten.
    • Verfügt über einen Drag-and-Drop-E-Mail-Builder und vorgefertigte E-Mail-Vorlagen.
    • Verfügt über einen eingebauten Versanddienst, um sicherzustellen, dass E-Mails die Abonnenten erreichen (oder man nutzt Versanddienste von Drittanbietern)
    • Es lassen sich einmalige E-Mails oder automatische Sequenzen erstellen.
    • Verfügt über grundlegende E-Mail-Marketing-Automatisierung, wie das Versenden von WooCommerce-E-Mails mit aufgegebenem Warenkorb.

    Fazit: Das Tool ist einfach und simpel. Sucht Ihr genau so etwas, seid Ihr bei MailPoet richtig. Es ist weder externe Software noch All-in-one-Lösung, sondern ein Plugin, das in WordPress installiert wird. MailPoet ist insbesondere sehr für Anfänger geeignet, auch weil bis zu 1.000 Subscriber kostenfrei sind. In Sachen DSGVO braucht ihr Euch keine Sorgen zu machen, denn alle Daten bleiben auf Eurem Server!


    Mailster – Ehemals MyMail

    Mailster

    Ein weiteres Plugin zum Einbinden in WordPress ist Mailster, früher MyMail genannt. Simpel und intuitiv – Mailster verspricht beides. Ein Drag-and-drop-Generator ermöglicht Euch die Erstellung responsiver Templates. Das Tool tritt mittels automatisierter E-Mails mit Euren Subscribern in Kontakt, versendet Geburtstagsgrüße, Willkommensmails und tägliche oder wöchentliche Newsletter, wenn Ihr den Autoresponder eingeschaltet habt. Ihr könnt Eure Abonnenten und Kampagnen analysieren und nachverfolgen und sogar sehen, welche E-Mail-Clients die Subscriber verwenden. Auch die Klickrate auf Eure Website wird angezeigt. Mailster verspricht eine Steigerung Eurer Konversionsrate. Eben eine All-in-one-Lösung in einem Plugin.

    Mailster arbeitet mit den gängigen E-Mail-Zustelldiensten zusammen, wie dem SES von Amazon oder Mandrill. Auch das Plugin von WooCommerce ist integrierbar. Besonders im E-Commerce ist es wichtig, mit Euren Kunden vernetzt zu bleiben und beispielsweise über Rabattaktionen zu informieren.

    Wenn Ihr Euch für Mailster entscheidet, könnt Ihr das Plugin 60 Minuten direkt online einmal ausprobieren. Das Plugin selbst kostet dann einmalig 69 USD. Der Preis ist also sehr überschaubar und fair.

    Vorteile von Mailster

    • Damit lässt sich alles vom WordPress-Dashboard aus verwalten.
    • Kann mit den beliebtesten Versanddiensten von Drittanbietern integriert werden.
    • Verfügt über einen sehr guten Drag-and-Drop-E-Mail-Builder.
    • Ermöglicht die Erstellung einmaliger E-Mails oder automatischer Sequenzen.
    • Verfügt über eine Unsplash-Integration, mit der man sehr schnell lizenzfreie Bilder in E-Mails einfügen kann.
    • Enthält integrierte Analysefunktionen, einschließlich einer Option zur Verfolgung der Geolokalisierung des Lesers.
    • Kompatibel mit vielen beliebten Listenerstellungs-Plugins wie zum Beispiel OptinMonster.

    Fazit: Mailster ist aus unserer Sicht eins der besten Newsletter-Plugins und das meistverkaufte Newsletter-Plugin bei Envatos Plattform codecanyon. Mailster leistet eine ganze Menge, was andere Plugins nicht können. Es ist für Anfänger und Profis geeignet, denn die Anwendung ist einfach und intuitiv!


    The Newsletter Plugin

    The Newsletter Plugin

    Eine weitere All-in-one-Lösung bietet dieses Plugin. Mit weit über 3 Millionen Downloads ist es eins der beliebtesten Newsletter-Systeme weltweit. Der neugestaltete Drag-and-drop-Composer verspricht eine noch einfachere Handhabe als bisher und erlaubt Euch responsive Newsletter zu erstellen. Ein Spam-Check sorgt dafür, dass keine Spam-Mail-Adressen in Euer Formular geraten. Ihr könnt eigene Templates erstellen und ein Anmelde-Widget sowie die Anmeldeseite können individualisiert werden. Außerdem bietet Euch das Tool sowohl Double- als auch Single-Opt-in mit einer Datenschutzerklärungsbox, Kompatibilität mit jedem SMTP-Plugin, Anzeigen von Statistiken, WooCommerce- sowie Google-Analytics-Integration und Pop-ups für noch mehr Leads. Dazu eine unbegrenzte Anzahl an Leads und Mails sowie Text- und HTML-Versionen Eures Newsletters. Das Newsletter-Plugin bietet also alles, was Ihr für Eure E-Mail-Marketing-Strategie benötigt. Die Preise richten sich nach der Art Eures Unternehmens. Das deutsche Newsletter-Plugin kann kostenlos getestet werden, danach könnt Ihr aus zwei Paketen wählen. Blogger zahlen 69 $ im Jahr. Es gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie sowie ein Jahr lang Zugriff auf Updates und Ihr dürft das Plugin auf drei verschiedenen Websites installieren. Agenturen zahlen aber wesentlich mehr: 269 € im Jahr für die gleichen Features. Dafür kann das Tool auf einer unbegrenzten Anzahl an Websites installiert werden.

    Vorteile des Newsletter Plugins

    • Hat eine kostenlose Version.
    • Ermöglicht es, alles vom WordPress-Backend aus zu verwalten.
    • Arbeitet mit den üblichen WordPress SMTP-Plugins, um die Nutzung eines E-Mail-Versanddienstes eines Drittanbieters zu ermöglichen.
    • Verfügt über einen sehr komfortablen Drag-and-Drop-E-Mail-Builder.
    • Ermöglicht den Versand von einmaligen E-Mails (kostenlos) oder automatischen Newslettern (kostenpflichtig).

    Fazit: Das Newsletter Plugin bietet viele Features und ist eins der beliebtesten Plugins für E-Mail-Marketing mit WordPress. Wenn man einen eigenen Server, oder ein entsprechend performantes Webhosting hat, kann man hiermit seine Newsletter direkt aus WordPress heraus versenden. Dabei sollte man allerdings in jedem Fall ab ca. 1.000 Empfänger einen externen SMTP-Server wie Mailjet, Gmail oder Amazons SES zum Versenden verwenden. Dann ist dieses Plugin auch für größere Unternehmen geeignet und kann von Anfängern und Profis gleichermaßen verwendet werden. Als internes Newsletter-Plugin, kannst Du The Newsletter Plugin DSGVO-konform einsetzen, darfst dann allerdings nicht die Geo-Lokalisierung verwenden.

    2. DSGVO-konforme Newsletter-Tools

    1. Testsieger: GetResponse – Viel mehr als nur E-Mail-Marketing!

    GetResponse ist eine der umfangreichsten Online-Marketinglösung, die vollständig skalierbar ist und problemlos sowohl kleine als auch sehr große Listen (über 1 Million Abonnenten) verarbeiten kann. Seit über 10 Jahren bietet sie benutzerfreundliche Selbstbedienungsanwendungen und fachkundige Unterstützung für die Erstellung und Verwaltung von E-Mail-Marketingkampagnen, Newslettern und Autorespondern, die Kontakte in Kunden verwandeln.

    Durch vollautomatisierte Listenhygiene, Anti-Spam-Regeln und etablierte Beziehungen zu den wichtigsten Internet- und E-Mail-Dienstanbietern hat sich GetResponse seit über einem Jahrzehnt die höchstmöglichen Zustellbarkeitsrate erarbeitet und stellt somit sicher, dass die Nachrichten der Kunden auch wirklich ankommen und die höchstmögliche Rendite aus den Investitionen in das eigene E-Mail-Marketing erzielen.

    Erweitern Sie Ihre Liste, verfolgen Sie Website-Besuche und senden Sie E-Commerce-Daten mit GetResponse für WordPress.

    Verwandeln Sie die Besucher und Kunden Ihres Blogs, Ihrer Website oder Ihres E-Commerce-Shops in hoch engagierte Abonnenten. Mit GetResponse für WordPress können Sie Website-Besucher zu Ihrer Kontaktliste hinzufügen, Kontaktinformationen aktualisieren, Website-Besuche verfolgen und E-Commerce-Daten an GetResponse weiterleiten. Es hilft Ihnen, Ihre Liste ständig zu erweitern und stellt sicher, dass Sie über die Kontaktinformationen und E-Commerce-Daten verfügen, um erfolgreiche Marketingkampagnen zu planen.

    WordPress Plugin-Funktionen

    • Fügen Sie GetResponse-Landingpages auf Ihrer WordPress-Site hinzu.
      • Neue Webinar-, Anmeldungs-, Werbe-, Download- oder verkaufsorientierte Seiten einfach bereitstellen
      • Verwenden Sie Popup-, Exit-Popup- und feste Balkenformulare auf den Seiten, um mehr Anmeldungen zu erhalten
    • Führen Sie A/B-Tests durch, um sicherzustellen, dass Ihr Seitendesign für Konvertierungen optimiert ist.
    • Veröffentlichen Sie Landingpages einfach unter Ihrer WordPress-Domain als Unterseite. Fügen Sie Kontakte ohne 3rd-Party-Integrationen direkt nach der Anmeldung über eine Ihrer Landing Pages hinzu.
    • Fügen Sie GetResponse-Formulare an beliebiger Stelle auf Ihrer Website und in Ihren Blog-Einträgen hinzu.
      • ein Opt-in-Feld für Kommentare und Registrierungsformulare hinzufügen, um Website-Besucher zu Ihrer Liste hinzuzufügen
      • Hinzufügen einer Opt-in-Box zu Kontaktformular 7 und BuddyPress-Formularen
    • WooCommerce – Kontakte hinzufügen und E-Commerce-Daten sammeln: Durch die integrierte Integration mit WooCommerce können Sie Kunden zu Ihrer Kontaktliste hinzufügen und E-Commerce-Daten an GetResponse senden. Hier sehen Sie, was Sie damit tun können:
      • Erweitern Sie Ihre Liste, indem Sie Kunden an der Kasse hinzufügen
      • Kundenlisten nach GetResponse exportieren (mit dieser Option können Sie benutzerdefinierte Felder und die Kaufhistorie exportieren
      • Informationen über die Ausgabengewohnheiten der Kunden, Produkte, getätigte Einkäufe und Einkaufswagen sammeln.
    • Erstellen Sie Workflows auf der Grundlage der besuchten URLs: Verwenden Sie erweiterte Suchoptionen, um Personen zu identifizieren, die Ihre Website kürzlich besucht haben. Erstellen Sie hierfür einfach und schnell benutzerdefinierte Filter und richten Sie Ihre E-Mail-Angebote gezielt aus.

    Funktionen der E-Mail-Marketing-Lösung von GetResponse

    • Über 300 Vorlagen für E-Mails in vielen Branchen.
      Wählen Sie aus über 300 HTML-Vorlagen, um aufmerksamkeitsstarke Kampagnen für jedes Publikum und jede Branche zu erstellen. Verwenden Sie den intuitiven Editor, um Ihre E-Mail-Kommunikation mit coolen Grafiken, Schriftarten und Formatierungen anzupassen und dann mit Ihrem Firmenlogo und Ihren Farben zu versehen.
    • A/B-Tests schnell und sicher erstellen.
      Um sicherzustellen, dass Sie mit Ihrer E-Mail-Kampagne die besten Ergebnisse erzielen, testen Sie sie zuerst! Erstellen Sie bis zu 5 Nachrichten mit verschiedenen Personalisierungstechniken, Layouts und Stilen. GetResponse wird jede Version für Sie testen und dann automatisch die beste auswählen und versenden! Das dauert nur Minuten und kann Ihnen bares Geld sparen – und verlorene Kunden!
    • Integrierte E-Mail-Analyse.
      Stellen Sie sicher, dass jede Kampagne besser ist als die letzte! Lassen Sie GetResponse jedes Öffnen, Klicken, Abbestellen und Kaufen verfolgen. Sehen Sie das Gesamtbild mit visuellen Diagrammen, und erhalten Sie täglich individuelle Berichte in Ihrem Posteingang.
    • Garantierte Zustellbarkeit!
      GetResponse wendet mehr als 10 Jahre fachkundige menschliche und automatisierte Systemüberwachung an, damit Ihre E-Mail-Marketingnachrichten in den Posteingängen der Interessenten landen und nicht in deren Junk-Ordnern. Von der automatisierten Listenhygiene bis hin zu den etablierten ISP-Beziehungen und Feedback-Schleifen stellt GetResponse sicher, dass Ihre Kampagnen – und Ihre Marke – stets geschützt und konform sind.
    • Integration sozialer Medien.
      Millionen potenzieller Kunden erhalten ihren Produkt-Buzz“ über soziale Netzwerke – und Sie müssen dabei sein! GetResponse bringt Sie mit Point-and-Click-Integration mitten in dieses Non-Stop-Gespräch. Lassen Sie Facebook und Twitter noch heute sofortige Links zu Ihren neuesten Kampagnen, Coupons und Blogs liefern!
    • Online-Umfragen erstellen.
      Mit GetResponse-Umfragen kostet Sie Forschung keinen Cent mehr! Stellen Sie so viele Fragen, wie Sie wollen, und erhalten Sie die Daten, die Sie benötigen, um Produkte zu verbessern, Kampagnen gezielter auszurichten und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein! Die Verwendung ist kinderleicht – Sie brauchen nur mit der Maus zu zeigen und zu klicken, um die Ergebnisse zu entwerfen, zu veröffentlichen und zu beobachten.
    • Coaching und Support.
      Die Experten von GetResponse stehen Ihnen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche zur Verfügung, um Ihnen dabei zu helfen, Ihr E-Mail-Marketing – und Ihre Gewinne – zu maximieren. Ganz gleich, ob Sie ein Team von einem oder 20 Mitarbeitern sind, GetResonse arbeitet mit Ihnen Schritt für Schritt zusammen, damit Sie Ihr Marketing intelligenter und schneller gestalten können – ohne zusätzliches Personal. Setzen Sie sich per Telefon, E-Mail oder Live-Chat mit dem Team in Verbindung. Es ist freundlich und kostenlos!

    Fazit: GetResponse ist ein sehr mächtiges aber intuitives Marketing-Tool. Neben klassischem E-Mail-Marketing und Newslettern lassen sich mit GetResponse auch Marketing-Automation, optimierte Landingpages und Funnels sowie Webinare schnell und einfach einrichten. Als Europäischer Anbieter ist GetResponse selbstverständlich DSGVO-konform einsetzbar und bietet hierfür sogar ein integriertes Consent Management Tool für nahtlose DSGVO-Compliance und Opt-in-Transparenz.


    2. rapidmail – Intuitives E-Mail-Marketing „Made in Germany“

    Wer ein Newsletter-Tool sucht, das auf unnötigen Ballast verzichtet und stattdessen durch maximale Benutzerfreundlichkeit glänzt, kommt an rapidmail kaum vorbei. Das Tool aus Freiburg beweist seit Jahren, dass professionelles Marketing nicht kompliziert sein muss. Besonders beeindruckend ist die Performance des Editors: Er ist schnell, intuitiv und bietet mittlerweile über 250 moderne, responsive Vorlagen, mit denen sich in wenigen Minuten hochwertige Newsletter gestalten lassen.

    Ein echtes Highlight in der heutigen Zeit der anonymen Chatbots: Bei rapidmail gibt es noch echten, deutschsprachigen Telefonsupport. Wer bei Fragen direkt mit kompetenten Experten sprechen kann, spart wertvolle Zeit. Ein massiver Vorteil gegenüber vielen internationalen SaaS-Anbietern.

    Funktionen & Automatisierung
    rapidmail setzt auf Fokus statt Feature-Überladung. Neben klassischen Newslettern lassen sich Autoresponder und Follow-up-Strecken mühelos einrichten. Dank der flexiblen Tagging-Funktion können Kontakte präzise segmentiert werden, um Inhalte wirklich zielgruppengerecht auszuspielen.

    Faire Preise & Einstiegshilfe
    Die Tarifstruktur bleibt eines der stärksten Argumente für rapidmail:

    • Für Vielsender: Günstige Flatrates ohne versteckte Kosten.
    • Für Gelegenheits-Newsletter: Tarife ohne Vertragslaufzeit, bei denen man nur zahlt, wenn man wirklich sendet.
    • Der Bonus: Der erste Versand an bis zu 2.000 Empfänger ist kostenlos. Ideal, um das Tool ohne Risiko auf Herz und Nieren zu prüfen.

    Nahtlose WordPress-Integration
    Newsletter-Anmeldeformulare können mit dem rapidmail-Editor super einfach in jede WordPress-Seite eingebaut werden.

    Manchmal ist „einfach“ eben einfach besser. rapidmail ist die ideale Wahl für alle, die Wert auf Sicherheit (Serverstandort Deutschland!), Geschwindigkeit und eine stressfreie Bedienung legen. Ein grundsolides Tool, das hält, was es verspricht.


    3. CleverReach – Deutscher Anbieter mit Marketing-Automation!

    CleverReach

    Das Tool aus Deutschland erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es ist minimalistisch gehalten, was die Funktionen und den Style der Newsletter betrifft. Wenn Ihr ein Unternehmen habt, das (noch) nicht viele Newsletter versendet, ist CleverReach vielleicht das Richtige für Euch. Über 50 verschiedene mittlerweile auch responsive Templates können auf dem Smartphone, PC und Tablet dargestellt werden. Ein Dashboard-Widget-Plugin ermöglicht Euch, alles auf einen Blick in Eurem WordPress-Dashboard anzeigen zu lassen. CleverReach gibt es mit dem Lite Tarif eine kostenlose, aber auch eingeschränkte Version. Um alle Funktionen nutzen zu können, muss man sich für eine der neuen Flatrates entscheiden.

    Der empfängerbasierte Tarif Basic geht ab 500 Empfängern los, kostet 15 EUR und hat u.a. folgende 3 Vorteile im Vergleich zum Lite-Tarif:

    1. unbegrenzte Anmeldeformulare
    2. Werbefreie Newsletter
    3. Klickstatistik

    Mit dem Pro-Tarif ab 18 EUR können bis zu 150.000 Empfänger kontaktiert werden. Folgende Vorteile sind im Vergleich zum Basic-Tarif enthalten:

    1. unbegrenzte Datenfelder im Empfängerprofil
    2. unbegrenzte Automationsketten
    3. zeitgesteuerter Versand

    Übrigens ist CleverReach mehr als nur ein Newsletter-Tool! Mit der neuen Marketing-Automation THEA von CleverReach lassen sich sowohl einfache als auch mehrstufige Kampagnen automatisieren:

    Fazit: CleverReach ist schlicht und einfach. Das kann dem einen gefallen und dem anderen zu minimalistisch sein. Im Netz wird der Support wegen seiner Hilfsbereitschaft gelobt. Mit CleverReach habt Ihr ein gutes Einstiegsmodell ins E-Mail-Marketing. Wächst Euer Unternehmen, werdet Ihr Euch wahrscheinlich für eine andere Software entscheiden, da die Kosten bei größeren Listen auf CleverReach schnell unangenehm werden, wenn man nicht regelmäßig auch E-Mails versendet und damit Erlöse erzielt. Als Deutscher Anbieter bietet CleverReach selbstverständlich alle Voraussetzungen, um datenschutzkonform eingesetzt zu werden.


    4. Brevo (ehemals Sendinblue)

    Brevo (ehemals Sendinblue)

    Brevo (ehemals Sendinblue) ist bekannt für seine responsiven Templates, die vor allem für Smartphones und Tablets spezialisiert sind. Damit erstellt Ihr E-Mail-Kampagnen mit A/B-Tests, Whitelisting sowie Credit-Paybacks und könnt Eure Leads verwalten – ein umfangreiches Tool mit vielen Features, wie vorgefertigten Templates und einem Template-Editor. Die Bedienung ist simpel und für Anfänger sowie Profis geeignet. Womit sich Brevo definitiv von der Konkurrenz abhebt, ist, dass Ihr mit diesem Plugin sogar SMS-Kampagnen erstellen und durchführen könnt. Wer jedoch sein Formular individuell anpassen möchte, braucht JavaScript-Kenntnisse. Möchtet Ihr ein komplett eigenes Formular auf der Website einbinden, müsst Ihr HTML-erfahren sein. Der Code wird dann an Sendinblue übertragen und kann beliebig eingebettet werden.

    Bis zu 1.000 E-Mails könnt Ihr monatlich kostenlos verschicken. Danach gibt es drei Pakete, deren Preise abhängig von der Anzahl der versendeten Mails sind. Lite, Standard und Pro bieten drei Preiskategorien mit unterschiedlichen Features. Bei Pro habt Ihr einen persönlichen Ansprechpartner und eine unbegrenzte Benutzeranzahl und Mediathek zur Verfügung.

    Fazit: Wenn Ihr ein zuverlässiges Tool sucht und Ihr mit den Standard-Templates zufrieden seid, ist Brevo (ehemals Sendinblue) für Euch das Richtige. Möchtet Ihr Euer Formular individualisieren, steht Euch bei Sendinblue ein sehr schöner visueller Editor zur Verfügung! Brevo (ehemals Sendinblue) hält sich an alle Bestimmungen der DSGVO ein und betreibt ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren in Deutschland.


    Achtung: Finger weg von MailChimp!

    MailChimp

    Die vielen Funktionen und die unkomplizierte Nutzung machen MailChimp zu einer der populärsten Newsletterlösungen weltweit. Dieses Tool ist ein externer und cloudbasierter Newsletterdienst und versendet die Mails sehr schnell und zuverlässig. MailChimp muss nicht installiert werden und lässt sich mit den meisten Lead-Generierungs-Plugins verknüpfen. Es gibt auch ein sehr einfaches Plugin zur Integration eines Newsletter-Formulars direkt von MailChimp.

    ACHTUNG: Der Einsatz von Mailchimp ist derzeit ein Rechtsrisiko!

    In Sachen Konformität des europäischen Datenexports von Mailchimp hat sich Mailchimp selbst bescheinigt, dass es sowohl dem EU-Schweizer Rahmen für den Schutz der Privatsphäre als auch dem schweizerisch-amerikanischen Rahmen für den Schutz der Privatsphäre entspricht. Am 16. Juli 2020 erklärte Europas höchstes Gericht (der EuGH) den EU-US-Datenschutzschild für ungültig!

    Zwar verpflichtet sich Mailchimp vertraglich dazu, alle Daten seiner Benutzer aus der EU in Übereinstimmung mit den Standardvertragsklauseln zu übertragen und zu verarbeiten. Doch dass das ausreicht, bezweifeln Experten stark, darunter auch der für seine Datenschutzexpertise bekannte Anwalt Dr. Thomas Schwenke. Die Bayerische Datenschutzbehörde untersagt mittlerweile sogar explizit die Nutzung von Mailchimp!

    Hier findest Du die 5 besten DSGVO-konformen Alternativen zu MailChimp!

    Mein Fazit und Empfehlungen

    Habt Ihr bereits viele Subscriber oder plant Eure E-Mail-Marketing-Strategie auszubauen, kommt Ihr nicht an einer externen Software vorbei. Über kurz oder lang wird Eure Serverstärke streiken und die Zustellrate zum Problem mutieren. Also besser früher als zu spät umsteigen, falls Ihr noch mit einem Newsletter-Plugin ohne externen Mailserver arbeitet.

    Wenn Ihr noch wenig Kenntnisse auf diesem Gebiet habt, könnt Ihr auch mit einem integrierten Plugin starten, Euch so mit E-Mail-Marketing vertraut machen und anfangen, Leads zu generieren. Achtet auf ein SMTP-Relay, damit Ihr nicht im Spamordner Eurer Leads landet und Eure Newsletter so womöglich nie gelesen werden.

    Möchtet Ihr Euch nicht für eine externe Newslettersoftware entscheiden, wäre mein Tipp die Installation eines SMTP-Plugins in Verbindung mit dem Amazon SES (Simple E-Mail-Service). Die Entscheidung für eine dieser beiden Lösungen solltet Ihr individuell treffen, je nach Anzahl der Leads, Kunden und Mails, die Ihr täglich bzw. monatlich versendet.

    Wie Ihr Euch auch entscheidet, ob Plugin oder externe Software, ich hoffe, diese Liste erleichtert die Auswahl. Es gibt zahlreiche Tools auf dem Markt, kostenlos bis überteuert, und gerade als Marketing- und WordPress-Neuling scheint es schwierig, das passende Tool zu finden. Achtet auf die wichtigsten Punkte wie regelmäßige Updates, Aktualität, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und – ganz wichtig – auf SMTP. Wählt selbst aus den empfohlenen Produkten aus und Ihr werdet Euch ganz sicher richtig für ein zu Euch passendes Tool entscheiden.

    Wenn Du Dich mit Marketing Automation beschäftigen willst, solltest Du meinen Artikel zum Thema automatisierte E-Mail-Workflows unbedingt noch lesen!

    *Tipp* Das Must Have Plugin: OptinMonster

    OptinMonster

    OptinMonster ist durch seine Exit Intent Funktion berühmt geworden. Wenn diese aktiviert ist, werden Popup-Formulare ausgelöst, sobald ein Besucher die Website verlassen will. Zugegeben, das ist eine nervige, aber einfach sehr effektive Funktion! Über 70% der Besucher tun nämlich genau das und kehren nie wieder zurück. Das Plugin von OptinMonster verwandelt also quasi Besucher, die die Seite verlassen hätten in wertvolle Abonnenten und Kunden.

    Das Plugin gibt es jedoch bereits seit 2013 als Premium-E-Mail-Optin-Formular-Plugin und es schaffte es seit dem immer, sich noch ein Stückchen weiter von der Konkurrenz abzuheben, indem es eine benutzerfreundliche Oberfläche, eine Auswahl an sauberen und attraktiven Designs für seine Optin-Formulare und immer wieder neue Funktionen bot.

    Fazit: Besser geht es nicht! Wer Lead-Generierung wirklich ernst meint, sollte OptinMonster verwenden! Preislich ist es mit 9$ – max. 49$ im Monat nicht ganz billig, bietet jedoch für diesen Preis einen gigantischen Leistungsumfang und alle Möglichkeiten, wenn man sich wirklich mit den Feinheiten der Lead-Generierung auseinander setzen will. Außerdem erhält man als Abonnent Zugang zu hochwertigen digitalen Inhalten und Videoschulungen von echten E-Mail-Marketing-Experten.

  • Elegant Themes: Die Entwickler des Divi Themes

    Elegant Themes: Die Entwickler des Divi Themes

    Elegant Themes wurde im Jahr 2008 von CEO und Gründer Nick Roach gegründet. Er studierte an der California Polytechnic State University in San Luis Obispo (Kalifornien) Grafik Design und entwickelte während seines Studiums diverse Premium WordPress Themes, die er anschließend erfolgreich vermarktete.

    elegant themes

    Sein Verkaufsprinzip basierte schon früh auf einer jährlichen Mitgliedschaft. Diese eröffnete erstmalig die Möglichkeit, gleich mehrere Themes zu erwerben und für beliebig viele Webseiten einzusetzen. Viele Entwickler haben zu dieser Zeit Themes noch einzeln verkauft, die für jede neue Webseite erneut lizensiert werden mussten, was für viele Kunden, die Webseiten für ihre Kunden mit Hilfe von WordPress Premium Themes erstellen, nicht besonders lukrativ war.

    Das Abo-Modell erlaubte es dem Gründer durch die regelmäßigen Einnahmen ein festes Team aufzubauen und so wuchs das Unternehmen aus San Francisco bis zum Jahr 2016 bereits auf 33 Mitarbeiter an. Laut LinkedIn hat das Unternehmen aktuell mindestens 77 Mitarbeiter. Die entstandene Manpower entwickelte bis heute 87 Themes und 5 Plugins, die an über 767.154 Kunden verkauft wurden.

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    Divi Theme & Co.

    Der Schwerpunkt der ersten Entwicklungsjahre waren WordPress Themes, die sich verschiedenen Looks, Themen und Zwecken widmeten. Mit der Einführung des Divi Theme im Jahr 2013 veränderte sich die Ausrichtung des Unternehmens radikal. Dank des Divi Page Builders und des Divi Theme konnten nun Benutzer moderne Webseiten via Drag-and-Drop erstellen. So entwickelte das Unternehmen immer mehr Funktionen für das Divi Theme und aktualisiert es kontinuierlich weiter.

    Divi Theme - By Elegant Themes

    Das 2015 erschienene Extra Theme sollte nach dem Divi Theme die erste Innovation sein, die sich zielgerichtet auf Online-Publikationen (z. B. Blogs und Magazine) konzentriert. Die erforderliche Infrastruktur bietet allerdings weiterhin Divi und der Divi Builder an.

    Der nächste Schritt war die Entwicklung des Divi Marketplace. Dort werden bereits hunderte von Modulen, Themes und Layouts von Drittanbietern für Divi angeboten:

    Divi Marketplace - By Elegant Themes
    Divis Marktplatz

    Man hat bei Elegant Themes erkannt, dass, egal wie erstaunlich und vielseitig Divi ist, es immer neue Funktionen geben wird, die sich Nutzer wünschen. Daher wird Divi nun von einer blühenden Gemeinschaft von Entwicklern und Designern unterstützt (genau wie WordPress)! Im Divi-Marktplatz findet man tonnenweise kostenlose und Premium-Produkte, die bei der Erstellung einzigartiger Websites helfen werden.

    Divi Theme Versionen

    Bis zum Frühjahr 2016 wurden zahlreichen Updates bis zur Version 2.7 herausgebracht. Dann hat das Team um Roach den Divi 100 Marathon am 31. Mai 2016 gestartet, um das große Divi Theme Update (Divi 3.0) nach 100 Tagen vorzustellen. Während der hundert Tage verschenkte Elegant Themes täglich etwas an die Community. Dazu gehörten Divi Plugins, Divi Library Packs, Divi Nation Podcast Episoden und Divi Child Themes.

    Divi 3.0

    Schließlich wurde am 7. September 2016 das neue Divi Theme 3.0 veröffentlicht. Mit der neuen Version 3.0 kam ein neues Feature hinzu: Der Visual Builder. Er ermöglichte erstmals die Bearbeitung und Erstellung von Seiten im Frontend. Dadurch konnten Veränderungen einer Webseite unmittelbar angezeigt werden, ohne sie zunächst im Backend mühevoll bearbeiten zu müssen.

    Divi 4.0

    Am 17. Oktober 2019 folgte Divi 4.0 mit dem Divi Theme Builder, der den Divi Builder um Funktionen wie benutzerdefinierte Änderungen, Kategorieseiten, Blogpost-Vorlagen und 404-Seiten erweiterte. Es handelt sich um ein umfangreiches Website-Templating-System.

    Elegant Themes-Leistungsspektrum

    • Divi gilt, nach Unternehmerangaben, derzeit als die beliebteste WordPress-Theme der Welt.
    • ePanel: Jedes Theme ist mit einer internen Konfigurationsoberfläche verbunden. Einstellungen und Optionen (z. B. Slider, Infoboxen) lassen sich über das e-Panel steuern.
    • Shortcodes: Ob Social Media Buttons, Image Slider oder Slide Shows – mit den integrierten Shortcodes bietet Elegant Themes eine einfach Art und Weise der Theme-Steuerung.
    • Zu jedem einzelnen Theme wird eine ausführliche Dokumentation bereitgestellt, leider bislang nur in englischer Sprache
    • Der exzellente Support unterstützt zügig und umfangreich (Antworten nach spätestens 20 – 30 Minuten)
    • Jahresbeitrag: 69 Dollar für alle Themes, Lifetime-Lizenz: 249 Dollar (inkl. Zugriff auf Plugins)
    • Probe: Wem die Leistungen von Elegant Themes nicht gefallen, kann die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie in Anspruch nehmen!

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  • DSGVO und E-Mail Marketing – So ist dein Newsletter-Versand rechtssicher

    DSGVO und E-Mail Marketing – So ist dein Newsletter-Versand rechtssicher

    Symbolbild DSGVO

    Um hohe Bußgelder zu vermeiden, muss dein E-Mail-Marketing DSGVO-konform sein. Zum Glück ist das gar nicht schwer  – wenn du die richtige Software auswählst und ein paar Tipps beachtest. Welche das sind, haben wir hier zusammengetragen.


    Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gibt dem Schutz personenbezogener Daten hohe Priorität. Das ist vernünftig, hat aber Folgen für das E-Mail-Marketing. Vor allem heißt es: Gehst du unachtsam mit dem Datensammeln und -verwalten um, drohen drastische Bußgelder.

    Hier zeigen wir dir, was du beachten musst, um das E-Mail-Marketing mit einer Software DSGVO-konform zu gestalten. So bist du von Anfang an auf der richtigen Seite. Außerdem profitierst du von dem einen oder anderen positiven Nebeneffekt.

    1. Rechtssichere Software auswählen und Vertrag abschließen

    Die meisten Anbieter für E-Mail-Marketing haben sich an die Bestimmungen der DSGVO angepasst. Eine aktuelle Liste der empfohlenen Anbieter findest Du im Abschnitt DSGVO-konforme Newsletter-Tools in unserem Beitrag „Die besten Newsletter-Plugins für WordPress„. Trotzdem ist es ratsam, bei der Auswahl auf ein paar Dinge zu achten. Dazu gehört, dass du mit dem Anbieter einen DSGVO-konformen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung (Art. 28 DSGVO) abschließen kannst. Idealerweise geht das bequem digital.

    Schau auch darauf, wie leicht es dir die Software macht, Einwilligungen von Abonnenten einzuholen – zum Beispiel durch Kästchen zum Anklicken. Schließlich gehst du auf Nummer sicher, wenn sich die Server, auf denen die Daten der Abonnenten gespeichert werden, in Deutschland befinden. Gerade das ist leider nicht immer der Fall.

    Hast du das Programm deiner Wahl gefunden, schließe am besten gleich einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung ab. Dann ist der erste Schritt erledigt.

    2. Anmeldeformular Teil 1: ein Pflichtfeld und viele freiwillige Angaben

    Nach der DSGVO ist es nicht erlaubt, nach Lust und Laune Daten zu sammeln. Es gilt der Grundsatz der Datensparsamkeit. Du darfst Daten nur für einen bestimmten Zweck erheben und verwenden, und zwar nur Daten, die dem Zweck angemessen sind.

    Das heißt für deine Newsletter-Anmeldung: Kennzeichne ausschließlich die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld. Alle anderen Angaben (Anrede, Name etc.) müssen als freiwillig gekennzeichnet sein. Schließlich brauchst du sie nicht zwingend, um der Person einen Newsletter schicken zu können.

    3. Anmeldeformular Teil 2: DSGVO-Checkbox

    Integriere eine DSGVO-Checkbox mit einem Link zur aktuellen Datenschutzerklärung in jedes Anmeldeformular. Nur wenn der Abonnent oder die Abonnentin sein Häkchen hier setzt, sollte er/sie die Anmeldung abschließen können.

    4. Anmeldeformular Teil 3: Double-Opt-In-Verfahren nutzen

    Auch wenn es umständlich erscheint, nutze stets das Double-Opt-In-Verfahren für die Newsletter-Anmeldung! Das bedeutet, die Anmeldung ist erst abgeschlossen, wenn der Nutzer oder die Nutzerin das Abonnement über einen Link in einer separaten E-Mail bestätigt hat.

    Zwar ist das Single-Opt-In als solches kein Verstoß gegen die DSGVO. Allerdings stellt es aus drei Gründen ein Risiko dar:

    1. Nach der DSGVO muss ein Newsletter-Versender zu jedem Zeitpunkt in der Lage sein, nachzuweisen, dass Abonnenten der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten ihre Zustimmung gegeben haben. Ohne Double-Opt-In lässt sich diese Anforderung schwer erfüllen.
    2. Zusätzlich bist du verpflichtet, geeignete organisatorische und technische Maßnahmen für einen ausreichenden Schutz der Daten zu ergreifen. Im Ernstfall kann dir das Fehlen eines Double Opt-Ins als Nachlässigkeit ausgelegt werden.
    3. Wenn du den Newsletter geschäftlich einsetzt und werbliche Inhalte verschicken möchtest, musst du dir nach dem Wettbewerbsrecht das Einverständnis des Empfängers einholen. Das gilt übrigens auch bei Firmen und geschäftliche Adresse! Wer werbende E-Mails an Unternehmen oder Freiberufler versendet, der macht sich aufgrund Eingriffes in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb laut rewisto schadensersatzpflichtig.

    Schließlich hat das Double-Opt-In einen Vorteil abseits von Datenschutzfragen. Du gehst auf Nummer sicher, dass du Newsletter nur an Personen verschickst, die diesen wirklich wollen.

    5. Für die Datenschutzerklärung

    Zwar machen sich viele Abonnenten von Newslettern nicht die Mühe, deine Datenschutzerklärung durchzulesen. Wenn Sie es doch tun, müssen Sie aber darin alle wichtigen Informationen über Datenerhebung, Zweck der Erhebung Widerrufsmöglichkeit und Speicherdauer finden. Denke daran, auch den Speicherort der Daten einzufügen. Im Zweifelsfall nutze die Mustertexte, die dein Anbieter anbietet und die sich für deine Bedürfnisse anpassen lassen. Am besten erstellst eine rechtssichere Datenschutzerklärung mit einem guten Anwalt oder einem Datenschutz-Generator.

    6. Abmeldelink im Newsletter

    Nach Art. 7 Abs. 3 S. 4 EU-DSGVO muss die Anmeldung zum Newsletter übrigens genauso einfach wie die Abmeldung sein. Achte deshalb darauf, dass in jedem deiner Newsletter ein (gut auffindbarer) Abmeldelink integriert ist. Am besten funktioniert die Abmeldung nach dem Single-Opt-out-Prinzip, also mit einem einfachen Klick auf den Link.

    Auch dadurch profitierst du von einem weiteren positiven Effekt: Denn ist es für Abonnenten schwer, den Abmeldelink zu finden, markieren sie Newsletter oft einfach als Spam! Wenn das häufiger passiert, kann die Zustellrate deiner Newsletter allgemein sinken.

    Fazit: Auf Nummer sicher gehen lohnt sich!

    Du siehst, DSGVO-konformes E-Mail-Marketing ist gar nicht so schwer. Im Zweifelsfall ist die Wahl des richtigen Anbieters schon die halbe Miete. Damit du keinen wichtigen Schritt versäumst, kannst du dich an der folgenden Checkliste von CleverReach orientieren.

    Davon abgesehen gilt für alle Fragen betreffend DSGVO und Datenschutz: Bist du dir unsicher, informier dich, im Zweifelsfall bei einem Rechtsanwalt oder anderen Experten. Das ist zwar ein gewisser Aufwand. Dafür beugst du so bösen Überraschungen vor.

  • Die 25 besten Shopify Themes & Templates

    Die 25 besten Shopify Themes & Templates

    Wie ein Onlineshop aussieht und wie nutzerfreundlich er ist, entscheidet mit über den Erfolg. Deshalb ist die Auswahl des richtigen EcommerceThemes in Shopify immens wichtig für die Konversionrate und die Usability des Shops. Daher stellen wir hier die aus unserer Sicht 25 besten Shopify Themes 2021 vor, von Allroundern über Themes für verschiedene Branchen bis zu kostenlosen Varianten.

    Wenn du dich das erste Mal auf die Suche nach einem Shopify Theme machst, fühlst du dich wahrscheinlich überfordert. Schließlich findest du auf Themeforest mehr als 1000 Templates und auf den ersten Blick sehen alle toll aus. Wir machen dir die Sache leichter. Dazu stellen wir dir 25 besonders schöne und nutzerfreundliche Shopify Themes vor. Außerdem geben wir dir Tipps für die Auswahl.

    So findest du das beste Shopify Theme für deine Bedürfnisse

    Behalte bei der Suche nach deinem E-Commerce-Theme zwei Dinge im Kopf:

    1. Viele Funktionen allein machen kein gutes Theme. Denn was bringen dir 100 tolle Vorlagen, wenn dein Shop langsam ist oder ständig etwas nicht funktioniert?
    2. Auf den ersten Blick sieht (fast) jedes Template gut aus. Ob es für deinen Shop funktioniert, weißt du nur, wenn du genauer hinsiehst. Schau Dir alle Layouts im Detail an, also auch Produkt- und Kategorieseiten und den Checkout und verlasse Dich nicht nur darauf, dass die Startseite gut aussieht.

    Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten wie Demos und Previews zu nutzen. Kaufst du ein Ecommerce-Theme aus dem offiziellen Shopify-Store, kannst du es probeweise installieren und mit deinen Produkten ausprobieren. Auf anderen Plattformen schau dir die Bewertungen von Käufern an. Achte besonders darauf, was sie über den Support sagen. Auf Plattformen wie Themeforest kannst Du ein Theme übrigens jederzeit zurückgeben, wenn Du damit nicht zurecht kommst oder unzufrieden bist!

    Stelle dir außerdem die Frage „Was brauche ich wirklich?“ Für einen reibungslos laufenden Onlineshop ist weniger manchmal mehr! Besonders wichtig für Shops sind allerdings die folgenden Templates bzw. Layouts:

    • Homepage
    • Produktseiten
    • Collection-Pages
    • Warenkorb
    • Blog (falls du einen brauchst)

    Bei der Gestaltung der Homepage lassen dir die meisten Shop-Themes viele Freiheiten. Anders sieht es bei den Produktseiten aus. Hier bist du stärker darauf angewiesen, was dein Shopify-Theme „mitbringt“.

    Möglichkeiten zur individuellen Anpassung

    Du hast dich für ein Theme entschieden, kannst es aber nicht so anpassen, wie du gerne würdest?

    Dann bleiben dir 3 Möglichkeiten:

    1. Oft findet sich eine App, mit der sich das Theme nachrüsten lässt. Der Nachteil: Dies verursacht monatliche Kosten.
    2. Professionelle Webdesigner, die sich mit Shopify auskennen, können nahezu alles realisieren. Allerdings kostet auch das Geld und das ist in jedem Fall teurer wie das Theme selbst.
    3. Du integrierst eine Page Builder App. Diese ist billiger als ein Webdesigner und ermöglicht es dir, Seiten nach dem Baukastenprinzip zu gestalten – ohne HTML-und CSS-Kenntnisse. Aber Vorsicht: Auch Page Builder unterscheiden sich in dem, was sie können.

    Die 25 besten Shopify Themes 2021

    Nachfolgend habe ich das Internet abgesucht, Toplisten gewälzt, das Shopify Theme Verzeichnis durchwühlt und die 25 besten Shopify Themes in 2021 für Euch zusammengestellt:

    Multifunktionale Themes

    Viele Shopify-Themes sind Allrounder. Das heißt, sie eignen sich für Onlineshops verschiedener Branchen. Dafür bringen sie oft verschiedene Vorlagen mit. Mit einem solchen generischen E-Commerce-Theme bist du sehr flexibel.

    1. Porto

    Porto Shopify Theme
    Porto Shopify Theme Demos

    Das Shopify Theme Porto ist seit Jahren ein Bestseller, den nach eigenen Angaben mehr als 45.000 Usern verwenden. Es punktet mit einem großen Leistungsumfang, Schnelligkeit und Flexibilität. Retina-ready ist das Theme ebenfalls. So sehen deinen Produktbilder auf einem Retina-Display gestochen scharf aus. Porto gibt es übrigens auch für WordPress, falls Du doch lieber deinen Store mit WooCommerce aufbauen willst!


    2. Multifly

    Multifly Theme für Shopify

    Auch das Theme Multifly richtet sich an Shopinhaber aus verschiedenen Branchen. Wer einen Shop im Bereich Mode, Schmuck, Kosmetik, Großhandel, Elektronik, Werkzeug, oder Fischerei betreibt, kann sich über schöne Vorlagen in modernem, aufgeräumtem Design freuen. Zusätzlich ist alles an Bord, was für das Aufsetzen eines erfolgreichen Store notwendig ist, vom Kontaktformular über den Katalog bis zum Produktkarussell. Der einfach zu bedienende Visual Builder erleichtert es, Seiten an eigene Vorstellungen anzupassen.


    3. KarDone

    KarDone Shopify Theme
    KarDone Shopify Theme Demo

    Manche Ecommerce-Themes werden durch Updates immer mächtiger. So auch KarDone. Die aktuelle Version des beliebten Shopify-Templates bringt 8 „Ready-to-use-Stores“ mit sowie eine Chat-Funktion, ist Retina-Ready und trotz großem Funktionsumfang einfach zu bedienen.


    4. Basel

    Basel Shopify Theme
    Basel Shopify Theme Demos

    Minimalismus liegt im Trend. Ein guter Grund, einen Blick auf das Shopify-Template „Basel“ zu werden. Denn das richtet sich an alle, die von einem aufgeräumten Shop in modernem Look träumen. Zu den interessanten Funktionen, die nicht jeder Konkurrent mitbringt, gehört die Möglichkeit, Produkte im 360-Grad-Modus zu präsentieren.


    5. Barberry

    Barberry Shopify Theme

    Apropos Minimalismus: Den kann auch Barberry sehr gut. Das Theme mit dem klangvollen Namen sieht besonders auf Mobilgeräten schön aus. Ein wirklich sehr stylishes E-Commerce-Theme mit reduzierten Layouts und daher für Mode-, Möbel- aber auch Technik-Stores bestens geeignet.


    6. Elessi

    Elessi Shopify Theme
    Elessi Shopify Theme Demos

    Elessi ist gut für Onlineshops im Modebereich oder in verwandten Branchen geeignet. Retina-ready, kompatibel mit Oberlo und mit vielen gut durchdachten Features für die Darstellung und Auswahl von Produkten.


    7. Palo Alto

    Palo Alto Shopify Theme
    Palo Alto Shopify Theme Demos

    Du möchtest deinen Kunden nicht nur Produktbilder präsentieren, sondern hast auch Geschichten zu erzählen? Palo Alto ist ideal für (visuelles) Storytelling. Es richtet sich speziell an mittelgroße Onlineshops und alle, die mit großen Bildern arbeiten. Ein Hingucker.


    8. Fastest

    Ganz auf Effizienz ausgerichtet ist dieses Shopify Theme. Ob sich das Versprechen, das der Name Fastest gibt, einlösten lässt, sei dahingestellt. Auf jeden Fall gibt es ein Upsell- und Cross-Sell-Feature und viele Möglichkeiten, Produktseiten zu optimieren.


    9. Lezada

    Lezada Shopify Theme
    Lezada Shopify Theme Demos

    Im Gegensatz zu Fastest präsentiert sich das Shopify-Theme Lezada (nicht verwechseln mit Lesara) dezent, zumindest auf den ersten Blick. Allerdings bringt es mehr als 200 verschiedene Homepage-Vorlagen mit. Auch sonst eröffnet es viele Möglichkeiten, in kurzer Zeit einen modernen, stylishen Shop aufzuziehen.


    10. Wookie

    Wookie Shopify Theme
    Wookie Shopify Theme Demo

    Wookiee ist laut envato Tuts das beste E-Commerce Template 2021. Zentrale Gründe dafür sind einmal die vielen Möglichkeiten zur Anpassung, die das Shopify Theme eröffnet. Zum anderen punktet Wokiee mit gut gemachten Video-Tutorials. Dank der zahlreichen integrierten Apps sparen Käufer viel Geld.


    11. Gecko

    Gecko Shopify Theme
    Gecko Shopify Theme Demos

    Auch Gecko ist ganz vorne mit dabei, was Käuferbewertungen und Empfehlungen betrifft. Mit einer stetig wachsenden Zahl von modernen Homepage-Vorlagen für verschiedene Businesses, detaillierten Anleitungen, integrierten Plugins und einem durchdachten Design. Damit kannst du wenig falsch machen.


    12. Fastor

    Fastor Shopify Theme
    Fastor Shopify Theme Demos

    Viel für wenig Geld, das gibt es mit Fastor – unter anderem eine Reihe nützlicher Apps, eine 360-Grad-Anzeige von Produkten und satte 82 Vorlagen. Positiv stechen auch die Möglichkeiten ins Auge, Produktseiten zu individualisieren.


    13. Emerge

    Shopify Theme Emerge
    Shopify Theme Emerge Demo

    Emerge ist ganz auf der Höhe der Zeit. Mit seinem geschmackvollen, minimalistischen Design bietet es sich für die unterschiedlichsten Shops an und hinterlässt Eindruck. Ein Theme für Hipster und solche, die es werden wollen.


    14. Foxic

    Foxic Shopify Theme
    Foxic Shopify Theme Demo

    Foxic ist eine gute Wahl, um schon auf der Homepage viele Produkte zu präsentieren, und besonders auf das Shoppen am Smartphone ausgerichtet. Mit vielen Anpassungsmöglichkeiten und benutzerfreundlich.


    15. XStore

    XStore Shopify Theme
    XStore Shopify Theme Demo

    Im Envato Market gehört dieses Theme zu den Rising Stars. Das liegt sicher vor allem an dem beeindruckenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem XStore Theme bekommst du über 80 gut aussehende Vorlagen sowie eine Reihe wertvoller Apps und Funktionen für wenig Geld. Die Bedienerfreundlichkeit sorgt dafür, dass mehr hier tatsächlich mehr ist.


    16. Avone

    Avone Shopify Theme

    Du suchst nach einem Shopify-Theme, das dir maximale Freiheiten bei Änderungen und Anpassungen lässt? Mit Avone kannst du fast jede Vorstellung in die Tat umsetzen – ohne dir Programmierkenntnisse anzueignen.


    Shopify Themes für spezifische Branchen

    Doch lieber einen Spezialisten? Zum Beispiel für Mode, elektronische Gadgets oder Möbel? Dann wirf einen Blick auf diese Shopify Themes:

    17. Shopy Fashion

    Shopy Fashion Theme

    Wenn du einen Onlineshop für Mode oder Ähnliches eröffnen willst, lohnt sich ein Blick auf dieses Theme. Shopy Fashion ist übersichtlich designt, mit allen wichtigen Features an Bord und leicht zu installieren.


    18. electro

    electro Shopify Theme
    electro Shopify Theme Demos

    Wie der Name schon sagt, zielt electro auf Elektronik-Shops ab und damit auf Shops, die viele Geräte bzw. Gadgets übersichtlich präsentieren wollen. Das Theme unterstützt unter anderem 3D-Produktbilder und gibt Laien viele Möglichkeiten, Seiten nach ihren Vorstellungen zu gestalten – nicht nur die Homepage.


    19. SpareParts

    Ähnlich verhält es sich mit dem SpareParts Theme. Auch hier liegt der Fokus auf Shops, die viele (kleine) Produkte präsentieren und verkaufen wollen. Ersatzteile zum Beispiel. Nüchtern und effizient.


    20. Garden Furniture

    Du willst es schnell und unkompliziert? Außerdem verkaufst du Möbel, Gartengeräte oder Ähnliches? Mit Garden Furniture hast du im Handumdrehen einen Shop, der sich sehen lassen kann.


    21. Foodly

    Shopify Theme Foodly
    Shopify Theme Foodly Demos

    Für alle Shops, die sich auf Lebensmittel bzw. Getränke spezialisiert haben, ist dieses Theme, laut Envato selbst, erste Wahl. Tatsächlich besticht „Foodly“ auf den ersten Blick mit einem klaren, nutzerfreundlichen Design und Extras, die speziell auf seine Zielgruppe zugeschnitten sind, zum Beispiel Vorlagen für Nährwertangaben. Der Support allerdings bekommt nicht nur Bestnoten.


    22. Extreme

    Shopify Theme Extreme

    Das Shopify-Theme Extreme richtet sich auf den ersten Blick an Online-Shops im Sport-Segment. Es eignet sich aber auch wunderbar für andere Branchen, speziell Modegeschäfte. Ohne zusätzliche Plugins eine runde Sache, durchdacht und ohne nervige Bugs.


    Kostenlose Shopify Themes

    Es geht auch ohne Geld. Wer nichts für sein neues Shopify Theme ausgeben will, muss natürlich Abstriche machen. Mit einem der folgenden Themes ist er trotzdem gut bedient.

    23. Minimal Vintage

    Shopify Theme Minimal Vintage

    Minimal Vintage ist genau das: minimalistisch und Vintage. Für Retro-Fans, die sich nicht zu viel erwarten. Sehr leicht aufzusetzen und mit eigenem Charme. Nur die mobile Ansicht lässt manchmal zu wünschen übrig.


    24. Boundless

    Shopify Theme Boundless

    Dieses Shopify-Theme bietet sich für alle an, die einzelne Produkte groß präsentieren wollen. Allerdings gibt es den einen oder anderen Haken, zum Beispiel, wenn ein Produkt in vielen verschiedenen Varianten vorliegt. Lies dir deshalb die Nutzererfahrungen von Boundless gut durch.


    25. Fashe

    Shopify Theme Fashe

    Zum Schluss noch ein echtes Highlight. Fashe wurde ursprünglich als Premium-Theme von ColorLib konzipiert. Derzeit gibt es das Shopify-Theme jedoch umsonst! Es kann aber immer noch locker mit vielen kostenpflichtigen Varianten mithalten. Außerdem ist es in HTML für andere Plattformen verfügbar.


    Nimm dir Zeit für die Auswahl

    Im Idealfall begleitet dich ein Shopify Theme über viele Jahre hinweg. Umso wichtiger ist es, sich bei der Auswahl Zeit zu lassen. Vergleiche am besten mehrere Themes, sieh dir alle Layouts und Templates der Live-Demo an. So stehen die Chancen gut, dass du beim ersten Versuch ein E-Commerce-Theme findest, mit dem du von Anfang an viel Freude hast.

  • Die besten Live-Chat-Plugins für WordPress

    Die besten Live-Chat-Plugins für WordPress

    Im dritten Teil der Reihe „E-Mail-Marketing mit WordPress“ geht es darum, mit Euren Leads und Kunden direkt in Kontakt zu treten. In diesem Teil erfahrt ihr, welches die besten Live-Chat-Plugins für WordPress sind.

    Mit einem Live-Chat-Plugin könnt Ihr Eurem Kunden direkt weiterhelfen. Die schnelle Beratung kann Eure Conversion-Rate steigern, denn der direkte Draht zu Eurem Unternehmen schafft Vertrauen. Zudem hinterlassen potenzielle Kunden mit größerer Wahrscheinlichkeit Ihre Daten für einen Newsletter.

    Live-Chats werden immer beliebter. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von kostenlosen oder kostengünstigen, aber auch teuren Plugins für WordPress. Und das ist nicht erstaunlich, kommunizieren doch die meisten Menschen weltweit mehrfach am Tag über verschiedene Chats und in den sozialen Medien: WhatsApp, Facebook Messenger, Twitter und Co., um nur ein paar zu nennen. Schnell miteinander in Kontakt treten, Feedback nach wenigen Minuten – der gesamte Markt wächst rasant.

    Diesen Trend könnt Ihr auch in Eurem Unternehmen umsetzen. Jedoch birgt ein Live-Chat-Plugin auch Nachteile. Nicht jeder Mensch ist computeraffin und kommt mit einem Live-Chat klar. Manche Kunden bevorzugen eine Stimme am anderen Ende der Leitung. Bietet Euren Kunden daher zusätzlich andere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme an. So können sie selbst entscheiden, wie sie am liebsten mit Euch in Kontakt treten.

    1. Tidio Live Chat – Unser Testsieger

    Auch dieses Plugin ist cloudbasiert und bietet mehrere Chatoptionen in einem Tool. Wer auf das Aussehen des Chats viel Wert legt, wird hier glücklich. Verschönert ganz nach Eurem Geschmack die Hintergrundbilder und Nachrichten. Das Widget ist individuell anpass- und platzierbar, Ihr könnt Farben und drei verschiedene Styles wählen: Business, modern und klassisch.

    So sieht das Chatfenster dann auf einer Webseite beispielsweise aus:

    Bei bis zu zwei Benutzern bleibt Tidio gratis. Anschließend kostet Euch das Plugin 32,50 € im Monat für drei Benutzer. Pro weiterem Benutzer zahlt Ihr 2,50 € drauf. Ein Vorteil ist, dass die Websites mehrsprachig verfügbar sind und der Chat auf PC, Mac iOS und Android funktioniert.

    Wie bei Zendesk ist es möglich, Nachrichten über Social-Media-Kanäle, wie Facebook und Twitter, zu versenden. Auch E-Mails und natürlich die Chatnachrichten können über das Widget verfasst und gelesen werden. Solltet Ihr nicht online sein, wird der Besucher gebeten, eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, damit Ihr Euch melden könnt, sobald Ihr wieder da seid.

    Tidio könnt Ihr direkt in WordPress installieren. Ein Hilfevideo und eine schriftliche Anleitung findet Ihr hier.

    Und so sieht Tidio dann aus:

    Fazit: Tidio ist aus unserer Sicht absolut empfehlenswert, da es vielseitig individualisierbar ist. Unmittelbar nach der Installation und dem Klicken auf die Registerkarte Tidio wird das Chat-Feld sichtbar. Nehme ein paar Einstellungen vor und schon kannst Du mit Deinen Besuchern ins Gespräch kommen.

    Insbesondere die kostenlose Version ist der perfekte Start für kleine Webseiten, die nicht mehr als zwei Chat-Operatoren gleichzeitig brauchen und die das Branding nicht stört.

    Aber auch in den Professionellen Tarifen darüber ist Tidio noch absolut fair bepreist. Mit 39 EUR im Monat geht es mit 3 parallelen Chat-Mitarbeitern los (+ 19 EUR ohne Branding), für 79 EUR im Monat können 5 Mitarbeiter parallel im Chat mit Kunden und Interessenten kommunizieren und wer richtig Gas geben will, kann für 399 EUR im Monat eine Lizenz ohne jegliche Einschränkungen einsetzen!


    2. LiveChat

    Der Name ist Programm. Die Entwickler von LiveChat versprechen eine kinderleichte und übersichtliche Anwendung.

    LiveChat

    Das LiveChat-Plugin erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Das Markenzeichen ist eine überaus bedienerfreundliche und aufgeräumte Oberfläche. Menüs und Einstellungen lassen sich so intuitiv finden. Die beworbenen Hauptfeatures umfassen Desktop-Alerts zu eingehenden Chatnachrichten, automatische Antwortfunktionen und die Möglichkeit der Userverwaltung sowie die Erhebung von Statistiken.

    So ist es zum Beispiel möglich, standardisierte Willkommensgrüße in Form von einem Pop-up-Chat auf der Landingpage zu hinterlegen. Wird der Chat von Nutzern missbraucht, habt Ihr die Möglichkeit, diese zu sperren. Auch umfangreiche Statistiken zu Userverhalten und Konversationsraten lassen sich einfach abrufen. Durch eine farbige Markierung könnt Ihr erkennen, wie lange der Kunde bereits auf eine Antwort wartet.

    Das Besondere an LiveChat sind die Support-Tickets. Diese können auch offline erstellt und als E-Mail an Euch weitergeleitet werden. Das Unternehmen LiveChat legt großen Wert auf Datenschutz und wirbt mit einer strengen Einhaltung der Datenschutzverordnung. Positiv ist hierbei auch das Hosting auf deutschen Servern zu bewerten. Vier Tage kann LiveChat gratis getestet werden, danach kostet das Starterpaket 16 $ bei jährlicher Abrechnung, 33 $ für das Teampaket und 50 $ für Business. Wer noch mehr benötigt und die zusätzlichen Features nutzen möchte, kann einen individuellen Enterprise-Vertrag abschließen.

    Wie man das Plugin in WordPress einbaut, könnt Ihr Euch hier ansehen: zur Anleitung.

    Fazit: LiveChat einzurichten dauert höchstens fünf Minuten. Sehr schnell, sehr einfach. Für Anfänger und Profis geeignet. Proaktive Chat-Einladungen helfen mit dem Chatten zu beginnen. Man kann sogar personalisierte Nachrichten auf der Grundlage verschiedener Kriterien versenden. Obwohl man das LiveChat-Plugin kostenlos herunterladen kann, benötigt man ein Premium-Abonnement, um es über den dreißigtägigen kostenlosen Testzeitraum hinaus zu nutzen. Besonders toll ist das riesige App-Ökosystem und die Unterstützung aller wichtigen Plattformen.


    3. Olark

    Olark verspricht mit seiner Chat-Software ebenfalls einen schnellen Start: wenige visuelle Anpassungen und es kann losgehen. Olark ist eine voll funktionsfähige Live-Chat-Lösung. Es ist streng genommen kein gutes Beispiel für ein WordPress Live-Chat-Plugins, kann aber über ein praktisches Widget leicht in eine WordPress-Website integriert werden.

    Olark

    Qualitative Daten, Produktfeedbacks, neue Ideen für Eure Marketingstrategie – all das kann mit dem Chat-Tool von Olark erreicht werden.Ihr könnt Ereignistrigger definieren und somit dem Kunden passgenaue Nachrichten einblenden lassen oder Hilfe anbieten, wenn er sie braucht. Hinzu kommen detaillierte Chatberichte über die Kundenzufriedenheit und die Aktivität eines Interessenten. Diese werden per Mail an Euch gesendet. Olark könnt Ihr zwei Wochen kostenlos testen. Danach kommen bei zweijähriger Zahlung pro Mitarbeiter Kosten in Höhe von 12 $ pro Monat auf Euch zu. Ihr könnt dann auf Premiumfeatures zugreifen, wie Echtzeitberichte und Verknüpfungen für häufig gestellte Fragen, die in der kostenlosen Version nicht verfügbar sind.

    Zur Einbindung bekommt man ein Stück Code direkt von Olark, das man dann an beliebiger Stelle im WordPress einbinden kann. Egal ob als HTML-Element in der Sidebar, im Template oder über ein Plugin wie dem Header Footer Code Manager. So sieht Olark dann in Eurem WordPress aus:

    Olark kann ganz einfach über ein Widget in Eure WordPress-Seite integriert werden. Wie Ihr das macht, könnt Ihr im Video sehen oder auf der Website der Entwickler nachlesen.

    Fazit: Das cloudbasierte Tool ist günstig und liefert jede Menge Features. Olarks unterstützt komplexe Regeln für die Automatisierung von Live-Chats, um mehr Kunden zu gewinnen und Ihren Workflow zu beschleunigen. Begrüßen Sie Kunden automatisch, senden Sie benutzerdefinierte Nachrichten basierend auf dem Besucherverhalten, leiten Sie Chats an die richtige Abteilung weiter, zeigen und verbergen Sie Ihre Chatbox und vieles mehr.


    4. Zendesk Chat

    Das cloudbasierte Tool Zendesk hieß früher Zopim Live Chat und hat seinen Sitz in Kalifornien. Zendesk Chat ist eines der beliebtesten Live-Chats für WordPress-Nutzer. Es lässt sich, dank des eigenen WordPress-Plugins super einfach installieren. Die Chatboxen von Zendesk Chat gehören zu den stilvollsten, die man finden kann, mit wirklich schönen und anpassbaren Layouts und Themes.

    zendesk

    Zendesk bietet eine mobile App, mit der Ihr zentral auf Dienste wie Twitter, Facebook Messenger und Co. zugreifen könnt. Es ist möglich, nicht nur zu chatten, sondern auch zu telefonieren, E-Mails und Social-Media-Nachrichten zu versenden. Auch mit diesem Plugin könnt Ihr gezielt Nachrichten je nach Verhalten des Kunden versenden und automatisch den Chat starten. Ein Pre-Chat-Formular verrät Euch Daten über den Kunden und sein Verhalten, noch bevor Ihr mit dem Chatten beginnt. Ebenso kann Euch der Kunde kontaktieren, wenn Ihr nicht da seid.

    Wählt bei Zendesk zwischen vier Paketen, wobei das günstigste Paket „Team“ 14 € pro Monat und Agent kostet. Im Vergleich: Das teuerste Modell „Enterprise“ schlägt mit 59 € im Monat und pro Agent zu Buche. Testet das Plugin zunächst kostenlos.

    Ein standardisiertes Offlineformular informiert den Besucher, wenn Ihr gerade nicht online seid. Er kann seine Kontaktdaten hinterlassen und Ihr meldet Euch bei ihm.

    Vom Hersteller gibt es ein Plugin für WordPress. Einfach konfigurieren und loschatten. Hier geht’s zur Anleitung.

    Fazit: Wenn Ihr noch nicht viele Leads und Besucher auf Eurer Website habt, Ihr aber dennoch in Kontakt mit Euren potenziellen Kunden treten wollt, dann lohnt sich die kostenlose Version. Allerdings wird Euch ein einziger Chat nicht lange ausreichen. Andere Plugins bieten in der Testversion bereits einen größeren Umfang.


    5. LivePerson

    LivePerson ist das älteste Live Chat Plugin in unserem Vergleich. Bereits seit 1995 ist es auf dem Markt und wird von zahlreichen Kunden genutzt. Das Plugin wurde jedoch nicht mit den letzten 3 Hauptversionen von WordPress getestet. Es wird möglicherweise nicht mehr gewartet oder unterstützt und kann bei der Verwendung mit neueren Versionen von WordPress Kompatibilitätsprobleme haben!

    Das Enterprise-Monster der Chat-Tools nutzt künstliche Intelligenzen wie Chat- und Voicebots und legt viel Wert auf deren Weiterentwicklung. Der Preis ist individuell und wird auf der Website nicht verraten. So viel ist sicher: Der Anbieter lässt sich sehr gut bezahlen. Für ein Start-up liegt es wohl eher über dem Budget und auch mittelständische Firmen sind nicht unbedingt die Zielgruppe von LivePerson.

    Das Unternehmen hat weltweit Tausende von Mitarbeitern an sieben Standorten und wird von Riesen wie Adobe, Telekom, Microsoft, Citibank, Sky, Disney und anderen genutzt.

    Fazit: Mittlerweile ist LivePerson durch den Erfolg zu einem echten Schwergewicht für Konzerne geworden und bietet aktuelle nicht mal mehr ein aktuelles WordPress Plugin an. Auch wenn Ihr Euch wahrscheinlich nicht für LivePerson entscheiden werdet, sollte das Tool dennoch hier erwähnt werden. Das weltweit erfolgreiche Chat-Tool hat sich seinen Platz in dieser Liste einfach verdient. 


    6. Drift

    Den Anbietern dieses Tools zufolge ist Drift die weltweit erste und einzige Konversationsplattform für Marketing, aber das behaupten ja so einige… Schauen wir uns das doch einmal genauer an.

    Drift

    Drift möchte Euch helfen, noch mehr Leads zu generieren und Kontakt zu Euren Kunden aufzubauen. Ihr könnt damit Webinare veranstalten, der Website Formulare hinzufügen und Inhalte von Drittanbietern einbinden, um noch mehr Klicks zu erreichen. Echtzeit-Benachrichtigungen, Chatbots und Browser-Targeting aktivieren – dies sind nur einige Features von Drift.

    Das Tool ist als Plugin für WordPress verfügbar. Das Plugin wurde allerdings seit mehr als einem Jahr nicht mehr aktualisiert. Im Offline-Modus erhält der Besucher eine automatische Benachrichtigung, dass Ihr nicht online seid. Der Widgetstatus zeigt dem Besucher die Geschäftszeiten an und versendet automatische Willkommensgrüße.

    Das Tool ist in vier Paketen zu erwerben und liegt im oberen Preisspektrum. In der kostenfreien Version könnt Ihr chatten und habt 100 Kontakte frei. Bei allen anderen Paketen gibt es eine unbegrenzte Anzahl an Kontakten. Doch bereits in der Pro-Version zahlt Ihr 400 $ monatlich, in der Premiumklasse sogar 1500 $ im Monat.

    Wie Ihr das Plugin von Drift installiert und konfiguriert, könnt Ihr hier nachlesen.

    Fazit: Drift ist ein vielseitiges Tool, das Euch alles bietet, um Eure Marketingstrategie auszubauen. Zu erwähnen ist noch, dass kleine Unternehmen und Start-ups anfangs einen Rabatt von 93 % erhalten. Das kann sich wirklich lohnen.


    7. Tawk

    Ein weiteres kostenfreies Plugin auf dieser Liste, das ebenfalls mit allen wichtigen Features ausgestattet ist.

    tawk

    Automatische Antworten, Besucherstatistiken, schnelle Installation, easy konfiguriert. Die Vermittlung von Agenten, die Eure Chatkommunikation übernehmen, könnt Ihr für 1 $ die Stunde buchen (allerdings nicht auf Deutsch). Mit Tawk habt Ihr ein einfaches Chat-Tool, das zwar nicht alles kann, aber dennoch mit den großen Tools mithält.

    Wenn Ihr offline seid, könnt Ihr ein Kontaktformular anstelle des Chatfensters erscheinen lassen, damit Euch der Besucher eine Nachricht hinterlassen kann. In Eurem WordPress-Backend könnt Ihr mitverfolgen, was Euer Kunde gerade auf Eurer Seite macht. Ihr könnt dann den Chat beginnen oder warten, bis Ihr angeschrieben werdet.

    Wollt Ihr das Tawk.to-Branding entfernen, kostet Euch das 12 $ im Monat, das ist leider die Kehrseite. Der Entwickler sagt, dass man nicht dafür zahlen sollte, mit Besuchern auf der eigenen Seite chatten zu können.

    Wie Ihr Tawk in WordPress installiert, lest Ihr hier.

    Und wie man Tawk benutzt, seht Ihr in diesem Video:

    Fazit: Tawk ist ein wirklich toller Livechat, der sich super einfach in WordPress einbinden und nutzen lässt. Ich finde es besonders cool, dass man einfach mit der kostenlosen Version mit einem kleinen Branding starten kann und jederzeit auf kostenpflichtige Accounts mit mehreren Nutzern und erweiterten Funktionen hochstufen kann.


    8. ZOHO

    Das cloudbasierte Tool ZOHO bietet neben vielen anderen Funktionen über SalesIQ die Möglichkeit, mit Euren Kunden über mehrere Kanäle in Kontakt zu treten.

    ZOHO bietet eine gigantische Auswahl an Tools und Software, unter anderem ein Multi-Channel-CRM. Wenn ihr dieses nutzt, könnt ihr richtig geile Features nutzen. Der Live-Chat dieses Tools bietet Euch zum Beispiel die Möglichkeit, Eure Besucher über das integrierte CRM zu identifizieren. Was macht der Besucher gerade auf Eurer Seite? Wie umsatzstark ist er? ZOHO findet es für Euch heraus.

    Chatbots kommunizieren Tag und Nacht mit Euren Kunden, dadurch seid Ihr immer erreichbar. Layouts und Formulare können für den Chat angepasst werden. Ansichten und Filter können benutzerdefiniert angezeigt werden und der Support ist mehrsprachig. Funktionen könnt Ihr über eigene Skripte hinzufügen.

    ZOHO kann natürlich kostenlos ausprobiert werden. Nach der Testphase habt Ihr die Wahl zwischen drei Paketen. Das Basispaket kostet für drei User monatlich 17 €. Fünf User sind im Professional-Paket für 53 € abgedeckt und Enterprise bietet Euch für 116 € alle Features für zehn User.

    Um das Plugin von ZOHO in WordPress hinzuzufügen, benötigt Ihr keine HTML-Kenntnisse. Die Oberfläche ist benutzerfreundlich und einfach zu bedienen. Alle Features könnt Ihr nach der Konfiguration direkt über das Dashboard einstellen. Die englischsprachige Anleitung hilft Euch bei der Installation des Plugins.

    Fazit: Dieses Tool in wenigen Sätzen zusammenzufassen ist kaum möglich, da es sehr viele Features mitbringt. Der Preis ist angesichts des Funktionsumfangs absolut in Ordnung. Vor allem als größeres Unternehmen werdet Ihr von den vielen Optionen von ZOHO profitieren.

    Fazit und Empfehlung

    Ein Plugin hat mich ganz besonders überzeugt: Tidio! Warum? Weil es zu Beginn wirklich kostenfrei ist und trotzdem einen professionellen Live-Chat direkt in WordPress implementiert. So kann man einfach mit der kostenlosen Version starten kann und jederzeit bei Bedarf auf größere Accounts mit mehreren Nutzern und erweiterten Funktionen upgraden kann.

    Auch Olark kann für einige sehr interessant sein. Das cloudbasierte Tool ist günstig und liefert jede Menge Features. Nutzen Sie Olarks einfach zu konfigurierende Regeln für die Automatisierung von Live-Chats, um mehr Kunden zu gewinnen und Ihren Workflow zu beschleunigen. Begrüßen Sie Kunden automatisch, senden Sie benutzerdefinierte Nachrichten basierend auf dem Besucherverhalten, leiten Sie Chats an die richtige Abteilung weiter, zeigen und verbergen Sie Ihre Chatbox und vieles mehr.

  • Teste Deine E-Mails auf Spamverdacht VOR dem Newsletter-Versand

    Teste Deine E-Mails auf Spamverdacht VOR dem Newsletter-Versand

    Als regelmäßiger Leser hier auf SEARCH ONE ist Dir mit Sicherheit schon aufgefallen, dass ich mich in letzter Zeit viel mit dem Thema E-Mail-Marketing und Newsletter-Versand beschäftigt habe. Einen (für mich selbstverständlichen) Tipp habe ich dabei bislang allerdings – wieso auch immer – garnicht mit meinen Lesern geteilt!

    Denn: Bevor ich einen Newsletter versende, sei es bei einem neuen Projekt, Kunden oder sogar hier den SEARCH ONE Newsletter, teste ich die Mail IMMER auf Spamverdacht – und das kannst Du auch, denn es ist total einfach und dazu auch noch kostenlos!

    Kostenloser Spam-Test bei mail-tester.com

    Wenn Du auf https://www.mail-tester.com/ gehst, findest Du eine zufällig generierte E-Mail-Adresse bei @*.mail-tester.com. Wenn Du nun dahin eine E-Mail sendest, sei es von Deinem Newsletter-Tool, Deiner WordPress-Instanz, oder auch aus Deinem normalen E-Mail-Client, kannst Du mit einem Klick auf „und prüfen Sie das Ergebnis“ eine Auswertung Deiner gesendeten E-Mail sehen.

    Testen Sie Ihre E-Mails auf Spamverdacht!

    Idealerweise sollte es wie folgt aussehen: Perfekt, Sie können diese E-Mail senden! 10 von 10 Punkte!

    Dadurch ist die Chance, dass Deine Mails bei Deinen Abonnenten auch wirklich in der Inbox landen und nicht im Spam-Ordner verschwinden zumindest relativ hoch.

    Allerdings sei auch gesagt, dass das noch keine Garantie ist, denn jede Domain und jeder Absender muss sich seine Reputation auch erstmal verdienen, also regelmäßig Mails versenden, die von den Empfängern nicht als Spam markiert werden.

    Solltest Du nicht 10/10 Punkte im Test erzielen, findest Du bei dem jeweiligen Punkt eine Erklärung, was Du verändern musst. Das solltest Du dann auf jeden Fall machen!

    Falls Meldungen zurückkommen, dass jemand Deine Mails als Spam gemeldet hat, solltest Du diese Empfänger umgehend aus Deinem Verteiler nehmen, denn das kann Deinem Spam-Score auch schaden. Ebenso solltest Du Dich um Bounces kümmern, also Empfänger von nicht-zustellbaren E-Mail-Adressen rausnehmen.

    Wieso solltest Du Deine E-Mails auf Spamverdacht testen?

    Sind wir mal ehrlich: Das E-Mail-System ist eigentlich total im Arsch. Als es erfunden wurde, hatte niemand damit gerechnet, dass jemand mal Millionen von Spammails versenden würde, damit am Ende ein paar Verkäufe von Fake-Medikamenten oder anderem unseriösen Kram dabei herauskommen. Das E-Mail-System enthält daher keinerlei Mechanismus zur Absender-Verifikation oder anderer Sicherheitsschichten, die sicherstellen, dass der Absender ist, wer er vorgibt zu sein, oder der jemanden daran hindert an zufällig generierte oder gescrapte oder anderweitig erlangte E-Mail-Adressen seine Werbung zu versenden.

    Daher werden die Anti-Spam-Filter immer aggressiver und so landen Newsletter von seriösen Unternehmen immer häufiger im Spam-Ordner! Das kannst Du mit dem Tool weitestgehend verhindern.

    Sind E-Mails nicht längst tot?

    Zugegeben, E-Mail ist wirklich kaputt und ineffizient für die interne Kommunikation, dafür gibt es bessere Lösungen wie Slack, Microsoft Teams und Co. Aber niemand kann ernsthaft leugnen, dass E-Mails nach wie vor kritisch für Unternehmen sind und daher noch lange nicht tot sind!

    E-Mail ist nach wie vor DAS universelle Kommunikationswerkzeug für die Arbeit, weil es der einfachste Weg ist, jeden zu erreichen, mit dem man geschäftlich zu tun hat. Jeder Kunde, Partner, Verkäufer, Investor oder Kandidat hat eine E-Mail-Adresse. Und im Gegensatz zu anderen technologischen Tools gibt es bei E-Mail nur sehr wenige Hindernisse für die Nutzung. Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten oder Kenntnisse, und es erstreckt sich über alle Generationen der Belegschaft.

    Während die geschäftliche Nutzung von E-Mails durch die Decke geschossen ist, ist ihre Effizienz stark gesunken. Ob es sich um einen überfüllten Posteingang oder mangelnde Etikette handelt, für viele Berufstätige ist die Verwaltung von E-Mails das größte Ärgernis ihrer täglichen Arbeitsroutine.

    Von Spammern bis hin zu unaufgeforderten Verkaufsgesprächen – viele Menschen haben das Gefühl, dass sie sich ständig durch irrelevante Nachrichten wühlen müssen. Es ist eine Herausforderung, in all dem Lärm die Dinge zu finden, die wichtig sind.
 Auch die Betreffzeilen von E-Mails und der formelle Stil der Briefe können sich schwer und altmodisch anfühlen. Die Mitarbeiter von heute entscheiden sich zunehmend für kurze, prägnante Nachrichten mit Emoticons und Gifs.

    Da E-Mail schwer und asynchron ist, kann das interne Hin und Her über E-Mail viel Zeit verschwenden und zu langsamen Entscheidungen führen. Angesichts des individuellen Charakters der traditionellen E-Mail gibt es keine Möglichkeit, die Last mit Kollegen zu teilen oder Personen ohne Kommunikation oder Weiterleitung einzuschleifen, wodurch noch mehr E-Mails entstehen. Interne Diskussionen über den Inhalt von E-Mails enden in langen, verwirrenden Threads oder werden auf andere Chat- oder Projektmanagement-Plattformen verlagert.

    Synchrone Kommunikation/Echtzeit-Kommunikation (Slack-ähnliche Nachrichten) wird für bestimmte Teams das Mittel der Wahl bleiben, kann aber auch nicht die Lösung für die gesamte interne Kommunikation im Unternehmen sein und schon garnicht bei der Kommunikation mit der Außenwelt.

    Fazit: E-Mail wird weiterhin die zentrale Rolle in der Kommunikation am Arbeitsplatz spielen.

    E-Mail wird weiterhin die zentrale Rolle in der Kommunikation am Arbeitsplatz spielen. Unternehmen werden sie jedoch durch ein wachsendes Angebot an unterstützenden Werkzeugen und Kommunikationskanälen ergänzen.

    E-Mails sind nach wie vor der Standard für die Arbeitskommunikation, verschwinden also nicht und lassen sich sehr effektiv und sinnstiftend einsetzen.