WordPress-Plugins auswählen: Welche Erweiterungen wirklich sinnvoll sind

Von Kai Spriestersbach

Meine Empfehlung für eine WordPress-Website beginnt nicht mit einer langen Pluginliste. Sie beginnt mit den Aufgaben, die die Website erfüllen soll. Ein gutes Plugin löst ein konkretes Problem, lässt sich pflegen und verursacht keine unnötigen Abhängigkeiten.

Redaktionell aktualisiert am 1. Oktober 2026. Die aktuellen Produkthinweise beruhen auf den unten verlinkten Dokumentationen. Frühere Praxistests behalten ihren angegebenen Teststand.

Die Grundausstattung ergibt sich aus deinem Projekt

  • Sicherung: nachvollziehbare Backups von Datenbank und Dateien mit getestetem Wiederherstellungsweg. Erst prüfen, was das Hosting verlässlich übernimmt.
  • Formulare: nur die Funktionen installieren, die gebraucht werden. Für einfache Kontaktaufnahme gelten andere Anforderungen als für Bewerbungen, Berechnungen oder Bezahlformulare.
  • SEO: kontrollierbare Titel, Beschreibungen, Indexierung und Sitemaps. Eine Punktzahl im Plugin ersetzt keine inhaltliche Entscheidung.
  • Performance: zuerst Engpass und vorhandenen Cache klären. Mehrere überlappende Optimierungsplugins machen einen Fehler schwerer nachvollziehbar.
  • Consent und Datenschutz: eingesetzte Dienste prüfen und notwendige Steuerung danach auswählen. Ein Cookie-Banner ist keine pauschale Rechtskonformitätsgarantie.

Welche Produkte ich vergleichen würde

Bei komplexeren Formularen kommen unter anderem Formidable Forms und Gravity Forms auf die Prüfliste. Der frühere Formularvergleich von Saša Ebach zeigt eine konkrete Testaufgabe. Das ist belastbarer als eine allgemeine „Must-have“-Behauptung, aber kein neuer Test aktueller Versionen.

WP Rocket ist ein Kandidat für Websites, bei denen dessen Cache- und Optimierungsfunktionen zum Hosting passen. Rank Math ist ein Kandidat für SEO-Funktionen; die optionale Content AI ist ein eigenes Angebot und keine Voraussetzung für gute Inhalte. MailPoet verbindet Newsletter-Arbeit mit WordPress, erfordert aber weiterhin eine bewusste Entscheidung über Versand und Empfängerdaten.

Für Consent-Werkzeuge lassen sich Real Cookie Banner, Borlabs Cookie und Complianz anhand der tatsächlich verwendeten Dienste vergleichen. Die Auswahl ist an der fertigen Website zu prüfen, einschließlich Ablehnen, Widerruf und Verhalten externer Inhalte.

Meine Prüfung vor einer Empfehlung

Ich würde Pflege und Änderungsprotokoll prüfen, ein realistisches Beispiel in einer Testkopie durchführen und nachvollziehen, welche Daten das Plugin speichert oder an Dienste übermittelt. Dazu kommen verständliche Dokumentation, erforderliche Lizenzen und ein Export- oder Rückweg.

Nach Installation zählt das Zusammenspiel: Formulare versenden tatsächlich, der Cache zeigt keine fremden Sitzungen, wichtige Inhalte bleiben erreichbar und Updates lassen sich zurücknehmen. Eine kleine Anzahl schlecht gewählter Plugins kann mehr Probleme verursachen als eine größere, sauber abgestimmte Auswahl.

Was aus der früheren Liste bleibt

Der frühere Beitrag dokumentiert eigene Erfahrungen und damalige Werkzeuge. Er bleibt unten als Praxismaterial erhalten. Seine Produktstände und Preise sind zeitgebunden; für die heutige Entscheidung stehen die Anforderungen und die verlinkten aktuellen Dokumentationen im Vordergrund.

Quellen für die aktuelle Einordnung

Früherer Praxistest und damalige Produktstände

Dieser Teil bewahrt die damalige Arbeit mit Videos, Screenshots und Beobachtungen. Seine Preise, Funktionsbeschreibungen und Empfehlungen gehören zum ursprünglichen Teststand. Für eine heutige Auswahl gilt die Einordnung oben.

Früheren Beitrag und Testmaterial öffnen

Historische Plugin-Auswahl. Die Liste dokumentiert frühere Erfahrungen, unter anderem den im Text genannten Stand 2021. Produkte, Preise und Funktionen wurden nicht aktuell neu getestet. Für heutige Websites zählen der konkrete Bedarf, Pflege und Kompatibilität; Empfehlungen für Datenschutz oder Performance sind keine Garantien.

Wie genial Open-Source-Projekte sind, wird mir immer wieder klar, wenn ich eine neue Seite mit meinem Lieblings-CMS WordPress aufsetze: Einfache Installation, grandiose Auswahl an kostenlosen und Premium-WordPress-Themes, haufenweise geniale Plugins zur Erweiterung und Modifikation. So schnell und einfach konnte man vor ein paar Jahren noch keine professionelle Website aufsetzen! Dazu gibt es knapp 60.000 kostenlose Plugins für fast alle Zwecke im WordPress-Plugin-Directory, das es übrigens auch auf Deutsch gibt. 🙂

Die folgende Liste dokumentiert meine damaligen Lieblings-Plugins und Erfahrungen aus verschiedenen WordPress-Installationen. Die beschriebenen Funktionen und Preise wurden nicht mit aktuellen Produktversionen neu getestet. Ob ein Plugin heute passt, hängt von Aufgabe, Pflegezustand und vorhandenen Funktionen ab.

Vorwort: Wieviele WordPress-Plugins solltest Du installieren?

Welche Plugins erforderlich sind, hängt von den Aufgaben der Website ab. Manche Funktionen übernimmt bereits das Theme, der Hoster oder WordPress selbst. Die Liste beschreibt mögliche Werkzeuge für verschiedene Zwecke; kein genanntes Plugin ist pauschal für jede Installation notwendig.

Generell gilt: Je weniger Plugins, desto besser!

Insbesondere, wenn man sich mit dem Thema Ladezeitenoptimierung für WordPress beschäftigt, machen einem viele Plugins einen Strich durch die Rechnung. Denn jedes Plugin kann Deine Website langsamer machen. Dabei wird nicht nur das WordPress-Dashboard langsamer, wenn durch Plugins aufwändige Funktionen ausgeführt werden, sondern auch die Webseite selbst, also im Frontend kann es zu Verzögerungen kommen. Viele Plugins bringen ein eigenes Stylesheet (CSS) mit oder binden ein oder mehrere JavaScript-Dateien ein, die dann bei jedem Seitenaufruf durch den Benutzer mitgeladen werden müssen. Hierfür habe ich im Abschnitt: Plugins für die Ladezeitenoptimierung ein paar Tipps niedergeschrieben. Darin zeige ich Dir, wie Du die Geschwindigkeit Deiner Seite optimieren kannst.

Zudem ist jedes weitere Plugin eine potenzielle Gefahr durch Programmierfehler und Sicherheitslücken. In Sachen Sicherheitslücken ist es extrem wichtig, dass Du alle Plugins stets aktuell hältst und keine ungeprüften Plugins aus unseriösen Quellen installierst! Übrigens solltest Du Plugins, die Du nicht mehr nutzt, nicht nur deaktivieren, sondern komplett löschen! Denn auch bei inaktiven Plugins können Sicherheitslücken ausgenutzt werden!

Meine 7 Tipps für den sicheren Umgang mit WordPress Plugins:

  1. Installiere wirklich nur Plugins, die Du wirklich brauchst.
  2. Deaktiviere und lösche alle Plugins, die Du nicht mehr benötigst.
  3. Installiere niemals Plugins aus unsicheren Quellen.
  4. Verwende keine Plugins, die nicht mehr aktualisiert werden.
  5. Verwende keine Plugins, die bekannte Sicherheitslücken aufweisen.
  6. Mache vor jeder Installation eines neuen Plugins eine Sicherheitskopie deiner Webseite. (Backup)
  7. Teste Deine Webseite und alle wichtigen Funktionen nach der Aktivierung eines neuen Plugins gründlich!

Die Bewertungen beruhen auf meinen damaligen Tests und Einsätzen. Sie sind keine Bestätigung, dass ich alle Werkzeuge heute noch nutze. Die Gruppen sollen helfen, den konkreten Bedarf zuzuordnen.

I. SEO-Plugins für WordPress

WordPress bietet eine Grundlage für suchmaschinenfreundliche Websites. Zusätzliche Plugins können etwa Metadaten, Weiterleitungen oder strukturierte Daten verwalten. Gute Rankings folgen daraus nicht automatisch. Die folgende Auswahl stammt aus dem im Original genannten Stand 2021.

Beginnen wir mit dem meiner Meinung nach besten Premium SEO-Plugin für WordPress:

1. RankMath

Die meisten WordPress-Nutzer jubelten als RankMath Ende 2018 als kostenloses Ersatzplugin für Yoast und andere SEO-Plugins auf den Markt kam. Bietet selbst die Free-Version einen unglaublichen Funktionsumfang, der sogar den der konkurrierenden Bezahloptionen deutlich übertrifft. Das war eine echte Überraschung.

Seit November 2019 gibt es nun eine Pro-Version mit vielen interessanten Features. Dieser haben wir auf den Zahn gefühlt. In unserem ausführlichen Testbericht inkl. Tutorial und einer Erklärung der wichtigsten Features beantworten wir die Frage, für wen und ab wann sich die Pro-Version lohnt.

RankMath bot im damaligen Vergleich einen großen Funktionsumfang, darunter strukturierte Daten, einen 404-Monitor und einen Umleitungsmanager. Das konnte zusätzliche Plugins ersetzen. Welche Module heute verfügbar oder kostenpflichtig sind, muss am aktuellen Angebot geprüft werden. Eine allgemeine Rangfolge gegenüber anderen SEO-Plugins folgt aus diesen Funktionen nicht.

Wenn Du einen Einblick in die Funktionen von Rank Math bekommen willst, schau Dir am besten deren Vorstellungsvideo an.

Nicht mehr empfehlenswert: Das SEO-Plugin by Yoast

Das kostenlose Plugin von Yoast löste viele Schwächen in Sachen SEO, die WordPress hatte, muss aber etwas konfiguriert werden und ist mittlerweile ziemlich überladen! Ich setze Yoast mittlerweile nicht mehr ein. Einige Funktionen, wie die Keyword-Ampel solltest Du auf keinen Fall verwenden!

Mit der Yoast-SEO-Box ließen sich Seitentitel und Meta-Beschreibungen individuell bearbeiten. Ob sich damit die Klickrate verbessert, muss beobachtet werden; Google kann andere Snippet-Texte anzeigen. Canonical-Tags und Indexierungsregeln sollten für jede Seitengruppe geprüft werden. Archive, Tags und Kategorien sind nicht grundsätzlich wertlos und sollten nicht pauschal auf noindex gesetzt werden.

Canonical- und Robots-Angaben lassen sich je nach Zweck konfigurieren. Ein Canonical-Verweis ist ein Signal für die bevorzugte URL, keine Garantie gegen Probleme mit ähnlichen Inhalten. Bei übernommenen Gastartikeln sind zusätzlich Nutzungsrechte, Quellen und die passende Indexierungsstrategie zu klären. Auch Kontakt-, Impressums- oder Datenschutzseiten müssen nicht generell ausgeschlossen werden.

Zudem kann man die Google-Search-Console Verifizierung hinterlegen und zumindest rudimentäre Angaben über die Webseite in Form strukturierter Daten wie Name, Logo, Suche etc. machen. Außerdem verwende ich die Social-Funktion, um die sozialen Profile als OpenGraph-Tags und JSON-LD-SameAs Daten ausgeben zu lassen.

Das SEO-Plugin von Yoast generiert auf meinen Seiten außerdem die Sitemap-XML und kann theoretisch sogar Breadcrumbs erzeugen, was ich jedoch nie benutzt habe. Der RSS-Feed lässt sich pimpen und man kann den Hinweis auf WordPress aus dem Quelltext entfernen.

Im damaligen Einsatz deaktivierte ich Funktionen wie SEO-Analyse, Lesbarkeitsanalyse, Cornerstone Content und Ryte-Integration, weil sie für meinen Arbeitsablauf wenig Nutzen hatten. Das ist eine persönliche Präferenz. Für andere Redaktionen können solche Hilfen nützlich sein, solange ihre Hinweise nicht mit einem Qualitäts- oder Rankingnachweis verwechselt werden.

Eine der wichtigsten SEO-Maßnahmen ist der Aufbau einer intelligenten und effektiven internen Linkstruktur mit einer optimierten Anzahl von internen Links für jeden Beitrag, die gleichzeitig für die Suchmaschinen relevant und für die Leser natürlich sind. Das Internal Link Juicer Plugin stellt eine Reihe von Tools zur Verfügung, die Dir helfen, genau diese Struktur zu entwickeln, damit Du Deine Website-Besuche über die Suchmaschinen erhöhen, mehr Produkte verkaufen oder mehr Benutzer konvertieren kannst.

Sehr cool ist die Möglichkeit, auf jeder Seite oder in jedem Artikel, einfache Schlagworte vergeben zu können, die dann innerhalb anderer Seiten und Artikel automatisch auf die gewünschte Seite verlinken. Hier muss man ein bisschen aufpassen, dass man es nicht übertreibt, aber in den Plugin-Einstellungen lassen sich Dinge wie Maximale Anzahl an Links pro Beitrag und Maximale Häufigkeit, wie oft ein Beitrag innerhalb eines anderen verlinkt werden soll konfigurieren. Außerdem kannst Du einfach HTML-Bereiche wie Überschriften, Listen oder andere Elemente von der Verlinkung ausschließen. Selbstverständlich kannst die HTML-Ausgabe der generierten Links anpassen und auf einem eigenen Dashboard die wichtigsten Linkgeber, Linkempfänger und Keywords im Blick behalten:

Dashboard im Internal Link Juicer Plugin mit den wichtigsten Linkgebern, Linkempfängern und Keywords
Dashboard im Internal Link Juicer Plugin mit den wichtigsten Linkgebern, Linkempfängern und Keywords

Mit der Premium-Version des Internal Link Juicers für 69,90 USD kannst Du sogar die in Yoast SEO oder RankMath hinterlegten Focus Keywords oder Phrasen automatisch in interne Links konvertieren und sogar Tag- und Kategorieseiten automatisch verlinken lassen.

Das Beste: Im Gegensatz zu vielen anderen Plugins, die ebenfalls Keywords automatisch verlinken, bleiben die Ladezeiten im Front-End durch den integrierten Index blitzschnell!

Diese Funktion kann beispielsweise für den Aufbau eines Wikis sehr hilfreich sein. Nehmen wir an, Du hast einen Blog über Suchmaschinenoptimierung und möchtest jeden Begriff, der Teil Deines Glossars von SEO-Begriffen ist, in einen Link zum Beitrag mit der Definition des Begriffs umwandeln. Dafür musst Du einfach ein neues Keywords oder eine neue Phrase anlegen und mit der jeweiligen URL hinzufügen, die als Ziel verwendet werden soll. Schon werden sämtliche Erwähnungen dieses Begriffs mit der passenden Wiki-Seite verlinkt.

Ich nutze diese Funktion beispielsweise auf WebmasterPro.de dazu, jedes Element aus der HTML5-Referenz und den CSS-Eigenschaften der CSS-Referenz automatisch zu verlinken.

Im folgenden Video des Herstellers bekommst Du einen guten Überblick über die Funktionen und Möglichkeiten des Plugins:

3. Strukturierte Daten: Schema Pro

Das großartige Schema Pro Plugin unterstützt alle wichtigen Schematypen und es kommen ständig weitere hinzu. Aktuelle gibt es: Rezension, Lokales Geschäft (für local SEO), Artikel, Dienstleistung, Produkt, Kurs, Rezept, Person, Stellenausschreibungen, Software-Anwendung, Buch, Veranstaltung, Video-Objekt, FAQ, Anleitungen

Für Gutenberg-Nutzer gibt es einen attraktiven FAQ-Bereich mit eingebautem Schema-Markup, sowie einen speziellen Gutenberg-Block, mit dem Sie einfach How-to-Inhalte mit eingebautem Schema-Markup hinzufügen können.

Alternative: snip – Structured Data Plugin

Snip ist ein sehr cooles für WordPress, das von einem sehr fähigen deutschen WordPress-Entwickler gebaut wurde. Mit diesem Plugin kannst Du Deiner Website strukturierte Daten mittels JSON+LD hinzufügen. Dies ist notwendig, um Suchmaschinen zu helfen, den Inhalt Deiner Seite besser zu verstehen und ihnen explizite Hinweise zur Bedeutung zu geben.

Strukturierte Daten können Suchmaschinen die Bedeutung bestimmter Inhalte erläutern und eine Voraussetzung für passende Rich Results bilden. Ob Google diese anzeigt, ist nicht zugesichert. Der damals genannte Preis von einmalig 59 USD ist eine historische Angebotsangabe. Ein zusätzliches Plugin ist nur sinnvoll, wenn die benötigten strukturierten Daten nicht bereits passend erzeugt werden.

4. Inhaltsverzeichnis: Table of Contents Plus

TOC+ gehörte zu meinen damaligen Lieblingsplugins für längere Artikel. Es erstellt ein Inhaltsverzeichnis mit Textankern zur Orientierung und Navigation. Ob Suchmaschinen solche Anker anzeigen oder die Nutzungsintensität steigt, ist nicht zugesichert.

Table of Contents Plus war im damaligen Vergleich kostenlos. Ein Inhaltsverzeichnis ist besonders bei längeren Inhalten sinnvoll; ob dafür ein zusätzliches Plugin benötigt wird, hängt von den vorhandenen Funktionen ab.

5. Suchmaschinenfreundliche Bilder für WP: PB SEO Friendly Images

PB SEO Friendly Images bot eine automatisierte Vergabe von ALT- und Title-Attributen. Für Alternativtexte zählt die Funktion des Bildes im jeweiligen Kontext: Inhaltlich relevante Bilder brauchen eine passende Beschreibung; dekorative Bilder in der Regel einen leeren Alternativtext. Ein aus dem Dateinamen erzeugter Text ist deshalb kein Ersatz für redaktionelle Prüfung.

Im damaligen Funktionsumfang ließen sich ALT- und Title-Attribute synchronisieren und anhand von Benennungsschemata setzen. Das konnte auch Beitragsbilder einschließen. Eine solche Automatisierung sollte passende vorhandene Alternativtexte nicht ungeprüft überschreiben. Nach einer Änderung sind die betroffenen Bilder im Kontext zu prüfen.

Suchmaschinenfreundliche Bilder für WP: PB SEO Friendly Images

Das Plugin gibt es in einer kostenlosen Version im offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis oder Du holst Dir die Pro-Version für 20 USD. Die kann dann auch noch Lazy Loading und die Title-Attribute Deiner internen Verlinkung hinzufügen. Außerdem kannst Du damit vorhandene Alt mit dem Titel synchronisieren und umgekehrt.

Vorhandene Alt- und Titelattribute lassen sich einfach mit einem benutzerdefinierten Schema überschreiben. In der Pro-Version funktioniert das Plugin auch mit Bildern in Posts und Post-Thumbnails sowie Inhalten aus Feldern des ACF-Plugins.

Achtung: Falls Du die Pro-Version von RankMath verwendest, kannst Du Dir das Bilder-SEO-Plugin sparen! RankMath Pro unterstützt diese Einstellungen ebenfalls alle!

II. Werkzeuge für Datenschutz und Einwilligungen

Datenschutz hängt von den tatsächlichen Datenverarbeitungen einer Website ab. Ein Plugin kann technische Funktionen wie Blockierung externer Dienste oder Dokumentation von Einwilligungen unterstützen. Weder die Installation eines Plugins noch dessen Name macht eine Website automatisch rechtskonform.

Die folgenden Beschreibungen betreffen technische Funktionen und historische Erfahrungen. Welche rechtlichen Anforderungen für eine konkrete Website gelten, ist getrennt zu klären.

Der ursprüngliche Abschnitt bezog sich auf das am 1. Dezember 2021 in Kraft getretene TTDSG. Die betreffende Regelung heißt inzwischen TDDDG. Die Anforderungen an Speicherung und Zugriff auf Endgeräte stehen in § 25 TDDDG; daneben können weitere Datenschutzanforderungen gelten.

Eine pauschale Pflicht zu einem Cookie-Banner für jede Website folgt daraus nicht. Grundsätzlich ist für die betreffenden Speicherungen oder Zugriffe eine informierte Einwilligung erforderlich, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift. Entscheidend sind die tatsächlich eingesetzten Technologien und Zwecke.

§ 25 Absatz 2 nennt Ausnahmen von der Einwilligung:

  1. Speicherung oder Zugriff, wenn unbedingt erforderlich, um einen vom Nutzer ausdrücklich gewünschten digitalen Dienst bereitzustellen
  2. Speicherung oder Zugriff mit dem alleinigen Zweck, eine Nachricht über ein öffentliches Telekommunikationsnetz zu übertragen

Real Cookie Banner von devowl.io ist das beliebteste Cookie Banner und Consent Management für WordPress-Webseiten unserer Leser. Obwohl die Domain etwas ungewohnt klingt, verbirgt sich dahinter mit der devowl.io GmbH eine deutsche Firma aus Grafling bei Deggendorf.

Die damalige geführte Konfiguration unterstützte die Einrichtung eines Einwilligungsmanagements. Der Content Blocker konnte externe Inhalte vor einer Freigabe blockieren. Ob sämtliche relevanten Verbindungen tatsächlich erfasst werden, muss anhand des konkreten Themes, der Plugins und Inhalte geprüft werden; eine allgemeine Konformitätsgarantie ergibt sich daraus nicht.

Die im damaligen Vergleich genannten Tarife lagen zwischen 49 und 299 EUR jährlich. Solche Preise sind historische Angebotsangaben. Für die Auswahl zählen benötigte Funktionen und eine überprüfte Konfiguration. Dokumentierte Einwilligungen können den Nachweis unterstützen, schließen aber nicht jegliches Rechtsrisiko aus.

Aktuelle Vertragsbedingungen und Tarife sind beim Anbieter zu prüfen; eine heutige Rabattaktion wird hier nicht zugesagt.

Borlabs Cookie bot im damaligen Vergleich Funktionen zur Freigabe bestimmter Cookies und Skripte nach einer Einwilligung. Welche Dienste tatsächlich blockiert werden und wann Verbindungen entstehen, muss technisch geprüft werden. Das Werkzeug allein macht eine WordPress-Seite nicht rechtssicher.

Borlabs Cookie ist ein Plugin, dass Dich dabei unterstützt, Cookies mittels Opt-in, also erst nach der Zustimmung des Besuchers, zu setzen und wird auch von Rechtsanwalt Sören Siebert empfohlen.

3. DSGVO Patron aus Deutschland

DSGVO Patron bot nach der damaligen Beschreibung Funktionen zur lokalen Bereitstellung externer Ressourcen, etwa Fonts oder jQuery, und zur Blockierung von Video-Einbettungen bis zur Freigabe. Solche Maßnahmen können bestimmte externe Verbindungen vermeiden. Ob ein Klick eine gültige Einwilligung abbildet und welche Verbindungen trotzdem entstehen, ist am konkreten Aufbau zu prüfen.

Außerdem kümmert sich der DSGVO-Patron darum, dass Dein WordPress die IP-Adressen der Nutzer in den Kommentaren kürzt oder komplett entfernt. Ebenso können Gravatar-Bilder entfernt und die Emoji-Datenbank deaktiviert werden, die sonst auch externe Ressourcen in Deine Seite lädt.

Zwar bietet der DSGVO Patron auch einen Cookie-Banner zum Ein-/Ausblenden als Hinweis, allerdings hat dieser keinen Dokumentationsmechanismus.

Die damaligen Lizenzangaben für DSGVO Patron lauteten 30 EUR für eine Website, 50 EUR für fünf und 150 EUR für fünfzehn Websites. Die beschriebenen Funktionen waren für die lokale Einbindung und Datenminimierung interessant. Preise und Verfügbarkeit sind historische Angaben; eine vollständige Datenschutzprüfung ersetzen sie nicht.

WeePie war damals das erste automatische Cookie-Blocker-Plugin für WordPress und ich hatte es lange hier auf search-one.de im Einsatz. Es handelt sich dabei um ein einfaches und flexibles Plugin zur Umsetzung der Cookie-Richtlinie für WordPress und kostet einmalig 21 USD. Mit diesem Plugin lässt sich eine Cookie-Informationsleiste oder -box einblenden mit der Möglichkeit, einen Link zur Cookie-Richtlinienseite, eine Schaltfläche zum Akzeptieren von Cookies, eine Schaltfläche zum Ablehnen von Cookies (optional) hinzuzufügen, und mit der Option, die Cookie-Einstellungen wieder zu ändern. Natürlich lässt sich der Stil der Elemente anpassen, wie z. B. alle Texte, Farben, Eckradien, Positionen etc.

Besonders cool ist, dass das Plugin wie der DSGVO Patron automatisch datenschutzsensible 3rd-Party-Cookies vor der Zustimmung blockieren kann und sogar die Einwilligungen der Nutzer für spätere Nachweise protokolliert.

III. PageSpeed Plugins: Verbesserung der Ladezeit

Ladezeiten und Nutzbarkeit sind wichtige technische Qualitätsmerkmale. Der ursprüngliche Text bezog sich auf Googles Ankündigungen zur mobilen Suche 2018 und zu Page Experience 2021. Daraus folgt keine Garantie, dass eine bessere Messzahl allein das Ranking verbessert. Optimierung sollte reale Nutzbarkeit und konkrete Engpässe verbessern.

1. WP Rocket – Historischer Performance-Vergleich

Caching kann wiederholte Auslieferungen entlasten, wenn Inhalt und Konfiguration dafür geeignet sind. Wie groß der Effekt ist, hängt von Infrastruktur und Anwendung ab. Eine allgemeine hundert- oder tausendfache Beschleunigung ist aus diesem Bericht nicht ableitbar.

WP Rocket bot im damaligen Stand Seiten-Caching und Funktionen zur Verkleinerung von HTML-, JavaScript- und CSS-Dateien. Ob ein zusätzliches Plugin sinnvoll ist, hängt auch von serverseitigem Caching und vorhandenen Optimierungen ab. Dynamische Inhalte und wichtige Funktionen müssen nach einer Änderung geprüft werden.

Mein Kollege Saša hat einen umfangreichen Testbericht zu WP Rocket geschrieben, den ihr Euch bei Interesse einmal zu Gemüte führen solltet. Sein Fazit lautet:

Im damaligen Testbericht bewerteten wir die Konfiguration und Wirkung von WP Rocket positiv. Diese Empfehlung bezog sich auf die damaligen Tests. Für heutige Projekte sollten dieselben Aufgaben und Messbedingungen geprüft werden.

Saša hat für die neueste Version von WP ROCKET 3.9 wieder ein sehr ausführliches Video-Tutorial erstellt, das ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte:

2. Asset CleanUp und Asset CleanUp Pro

Mein neues Lieblingsplugin in Sachen PageSpeed ist das fantastische Asset CleanUp! Damit kannst Du nicht nur ganz einfach CSS-/JavaScript-Dateien minifizieren und kombinieren, sondern je nach Post-Type oder sogar pro Artikel oder pro Seite festlegen, welche Assets geladen werden sollen und welche nicht! Asset CleanUp scannt deine Seite und erkennt alle Assets, die geladen werden. Der integrierte Test-Modus ist super, um die Seite zu optimieren, während sie sich im Live-Betrieb befindet.

Hast Du beispielsweise nur auf der Kontaktseite ein Formular eingebunden, dann kannst Du mit Asset CleanUp dafür sorgen, dass auch nur auf dieser Seite notwendige Scripte und Styles wie jQuery & Co. geladen werden!

Das Plugin funktioniert am besten in Kombination mit einem Cache-Plugin wie WP Rocket und einem guten Hosting-Unternehmen und einem Dienst wie Cloudflare.

Die damalige Pro-Version ergänzte die Steuerung von Assets auf weiteren Seitentypen und bot Attribute wie defer und async für JavaScript. Ob diese Erweiterung erforderlich ist, hängt vom konkreten Bedarf ab. Änderungen können Abhängigkeiten beeinflussen und sollten zuerst in einer Testumgebung geprüft werden.

Die Einzellizenz kostet weniger als 40 EUR. Ich habe mir gleich die unlimitierte Lizenz für 124,32 EUR geholt und kann nun sämtliche Seiten damit optimieren.

3. Alternative: Hummingbird

Die kostenlose, aber etwas schwächere Alternative zu WP Rocket ist das Hummingbird-Plugin. Damit kannst Du im Grunde deine gesamte WordPress-Installation durchoptimieren. Aus dem Hummingbird-Dashboard kannst Du via API einen Performance Test bei Google durchführen und Deine Verbesserungen vorher und nachher festhalten.

Mit dem Plugin kann man die Cachingregeln überprüfen und GZIP aktivieren. Ebenso lassen sich damit die Gravatar-Avatare cachen und für Hosting-Umgebungen ohne serverseitigen Cache, kann man einen statischen Dateicache aktivieren.

Besonders praktisch ist der integrierte Asset Manager, über den man im Advanced Mode jedes einzelne CSS und JS komprimieren, Inline einbinden, nachrangig laden und/oder in den Footer verschieben kann. Im Gegensatz zu Asset CleanUp Pro kannst Du dies jedoch nicht pro URL oder Template, sondern nur für die gesamte Seite.

4. Geheimtipp: Critical CSS mit HFCM einbinden!

Ich generiere über das Tool CriticalCSS.com für jede Seite das sogenannte kritische CSS und binde dieses dann über das Header Footer Code Manager-Plugin in den Kopf der Seite ein. Mit Critical CSS bezeichnet man die nötigen Styles für den ersten Seitenaufbau im oberen, also direkt sichtbaren Bereich, der idealerweise direkt im HTML ausgeliefert wird und nicht wie üblich als externe Ressource geladen wird. Das so erstellte Critical-CSS-Code wird inline und minifiziert direkt in den <head> der Seite eingebunden. Das reguläre Stylesheet wird mittels Hummingbird-Plugin asynchron nachgeladen und in den Browser-Cache gepackt.

5. OMGF & CAOS – Google Fonts & Analytics lokal hosten

OMGF konnte nach der damaligen Beschreibung eingebundene Google-Schriften lokal bereitstellen und externe Font-Anfragen vermeiden. Dabei sind die tatsächlichen Netzwerkverbindungen und die jeweilige Schriftlizenz zu prüfen. Eine automatische Verbesserung der Ladezeit oder vollständige Datenschutzkonformität ist damit nicht zugesichert.

Einige der hier vorgestellten Ladezeitenplugins können dies auch, mit OMGF und CAOS kannst Du allerdings jeder Seite diese Möglichkeit schnell und einfachinzufügen.

CAOS bot die lokale Bereitstellung von Analytics- beziehungsweise Tag-Manager-Skripten. Lokales Hosting der Skriptdatei bedeutet jedoch nicht, dass das ausgeführte Tracking keine Daten an externe Dienste sendet. Erforderliche Einwilligungen und Datenverarbeitungen sind unabhängig vom Speicherort der Datei zu prüfen; ein Umgehen der Entscheidungen von Nutzern ist kein Auswahlkriterium.

6. Bilderoptimierung

Verbessere Deine Seitengeschwindigkeiten durch Bildoptimierung mit einem dieser Plugins. Dass Bilder in der richtigen Größe und optimal komprimiert ausgeliefert werden sollten, müsste Dir bekannt sein. Das lässt sich in WordPress mit vielen Plugins realisieren. Alle hier vorgestellten Plugins optimieren die Bilder, die hochgeladen oder von anderen Plugins erstellt werden. Das Beste ist, dass Du auch alle Bilder optimieren kannst, die bereits hochgeladen wurden und in das jeweils beste Dateiformat konvertiert werden. Nebenbei sparst Du auch Speicherplatz und Bandbreite.

Vorsicht: Selbstverständlich kannst Du damit auch nachträglich bereits hochgeladene Bilder komprimieren, dann verlieren diese Bilder jedoch unter Umständen ihr Ranking in der Google-Bildersuche!

Welches dieser Plugins das Richtige für Dich ist, hängt von deiner Seite und deinen Wünschen ab:

7. Optimum Gravatar Cache

Teilweise ist diese Funktion bereits in PageSpeed-Plugins enthalten, aber falls nicht, kannst Du mit dem Optimum Gravatar Cache die Avatare der Autoren und Nutzer in den Kommentaren auf deinem eigenen Webserver zwischenspeichern und damit die Ladezeit deiner Seite verbessern.

8. WP YouTube Lyte

Mit WP YouTube Lyte kannst Du eingebettete YouTube-Videos „lazy load” zu laden. Die Embeds werden durch schnelle „Lite YouTube Embeds” ersetzt. Diese sehen aus und fühlen sich wie normale eingebettete YouTube an, rufen aber nur den „großen“ YouTube-Player auf, wenn der Nutzer auch tatsächlich das Video angeklickt hat. Dadurch wird die Download-Größe & Renderzeit deiner Seite erheblich reduziert, wenn YouTube eingebettet sind. Gerade bei mehreren YouTube-Videos auf ein und derselben Seite wird die Seiten-Performance dramatisch verbessert. Das Plugin kann sogar die YouTube-Miniaturansichten lokal zwischenspeichern, was sowohl die Leistung als auch den Datenschutz verbessert.

9. Funktionen in WordPress deaktiveren

Eines der folgenden drei Plugins nutze ich auch in fast jeder Installation, um bestimmte WordPress-Funktionen zu deaktivieren und die Anzahl der eingebundenen Ressourcen zu verringern. Welches davon das Richtige für Dich ist, kommt ein bisschen drauf an, was Du auf der Webseite brauchst und was sie langsam macht:

Clearfy – WordPress optimization plugin and disable ultimate tweaker

Mit Clearfy habe ich anfangs auch nur ein paar Funktionen in WordPress deaktiviert, das Plugin hat sich mittlerweile aber zu einem wirklich umfangreichen Tool entwickelt, mit dem man WordPress schneller, sicherer und komfortabler machen kann.

Autoptimize

Das Autoptimize-Plugin beschleunigt deine Website, ähnlich wie WP-Disable durch Optimierung von CSS, JS, Bildern, Google-Schriftarten und mehr. Du kannst damit den CSS- und JavaScript-Code optimieren (minification), CSS- und JS-Dateien zusammenfügen, also alle verlinkten CSS- und JS-Dateien zusammenfügen, um sie so zu laden, dass das Rendern nicht blockiert wird. Ich nutze das Plugin außerdem, um die eingebundenen Google Fonts zu entfernen, die ich mit dem nächsten Plugin dann lokal gehostet wieder einbinde.

10. Redirection, 404er & 410er

Redirection ist ein sehr nützliches, kostenloses Plugin, insbesondere beim Reanimieren von Expired Domains oder wenn sich Eure Seite stark verändert hat, beispielsweise nach einem Relaunch. Redirection listet alle eingehenden Anfragen auf, die 404-Fehler erzeugen, und bietet Euch dann die Möglichkeit, diese entsprechend für die Suchmaschine und den Nutzer per 301-Weiterleitung weiterzuleiten. Außerdem überwacht das Plugin Veränderungen an den Permalinks von Seiten und Artikel und fügt automatisch eine 301-Weiterleitung von der alten auf die neue URL hinzu!

Das 410-for-WordPress-Plugin konnte für bewusst dauerhaft entfernte Inhalte den Status 410 Gone ausgeben. Das signalisiert, dass die Ressource nicht mehr verfügbar ist, garantiert aber keinen Zeitpunkt der Entfernung aus einem Suchindex. Vor Löschungen sind eingehende Links und ein gegebenenfalls sinnvolles Ersatzangebot zu prüfen.

III. Marketing-Plugins für WordPress

1. Mashshare Social Share-Buttons für WordPress

Mashshare war für mich im damaligen Einsatz eine interessante Alternative zu Easy Social Share Buttons. Es bot verschiedene Positionen und Darstellungen sowie Integrationen zur Auswertung. Die Wirkung auf Ladezeit und Datenverarbeitung muss am konkreten Aufbau geprüft werden.

Entfesseln Sie die Macht von Mashshare mit Add-Ons

Außerdem funktionieren die Buttons komplett responsiv und das auch beim Einsatz eines Caching-Plugins, was bei den Easy-Social-Share-Buttons leider nicht der Fall ist.

Mashshare wurde nach der damaligen Anbieterbeschreibung von einem deutschen Team entwickelt. Daraus allein folgt keine Aussage über die Qualität oder Verfügbarkeit des Supports.

2. Alternative: Easy Social Share Buttons

Die günstige Alternative für die Integration der Social-Share-Buttons ist, wie schon erwähnt, das Easy-Social-Share-Buttons-Plugin. Es ist sehr komfortabel konfigurierbar mit sehr vielen Optionen und Diensten. Kostet läppische 14 USD und ist jeden Cent wert!

Easy Social Share Buttons for WordPress
Easy Social Share Buttons for WordPress

Vollgepackt mit allem, was man brauchen könnte, um die eigene Website mit sozialen Medien zu verbinden, ist Easy Social Share Buttons wahrscheinlich das umfangreichste WordPress-Plugin für Social Share Buttons auf dem Markt. Easy Social Share Buttons ist mit über 50 sozialen Netzwerken kompatibel und bietet unzählige Design-Optionen mit endloser Auswahl, darunter mehr als 30 automatisierte Anzeigemethoden, unbegrenzte Farben und Stile, detaillierte Anpassung der Share-Buttons für jeden Standort. Besonders cool finde ich die Integrierte Click-To-Tweet-Funktion.

3. Amazon Affiliate Plugins

https://www.afaik.de/amazon-affiliate-plugins/

4. WordPress PageBuilder

https://www.afaik.de/wordpress-page-builder/

5. Live Chat Plugins

https://www.afaik.de/wordpress-live-chat-plugins/

6. Newsletter & LeadGen Plugins

https://www.afaik.de/wordpress-newsletter-plugins/
https://www.afaik.de/wordpress-lead-generation-plugins/

IV. Weitere nützliche WordPress-Plugins

1. Query Monitor

Eines der wichtigsten Plugins für Entwickler ist der Query Monitor. Er ermöglicht das Debuggen von Datenbankabfragen, PHP-Fehlern, Hooks und Aktionen, Block-Editor-Blöcken, eingereihten Skripten und Stylesheets, HTTP-API-Aufrufen und mehr – und das direkt im Frontend der Seite.

2. BackWPup – Backup-Lösung

Das Thema Sicherheit in WordPress ist enorm wichtig. Wieso? Lies mal das 😀 Die meisten Themen sollte Dein Hoster für Dich bereits geregelt haben, aber ich werde hier nach und nach noch ein paar WordPress-Plugins empfehlen, die Dir helfen können, unabhängig von Deinem Hoster Dein WordPress etwas sicherer zu machen:

ACHTUNG: Backups sollten besser extern liegen und unabhängig von Eurem Webspace ausgeführt werden!

Falls ihr aber dennoch ein Plugin sucht, das direkt in WordPress Backups anfertigt, könnt ihr BackWPup nutzen, um WordPress-Backups zu erstellen. Man kann diese einfach anlegen und konfigurieren und dann automatisch im Hintergrund laufen lassen. Bietet sogar Dropbox-Support an. Sehr zu empfehlen! BackWPup ist die All-in-One-Backuplösung für WordPress.

3. Suchen und Ersetzen Plugin für Domainumzüge

Bei einem früheren Domainumzug nutzte ich Better Search Replace, etwa beim Wechsel von rhodes-deutschland.de auf hey-uni.de. Die folgenden Konfigurationszeilen dokumentieren einen Teil dieses eigenen Vorgehens; sie sind kein vollständiger Migrationsplan. Vor Änderungen an Konfiguration und Datenbank braucht es eine geeignete Sicherung und eine geprüfte Testumgebung:

define('WP_HOME','https://www.hey-uni.de');
define('WP_SITEURL','https://www.hey-uni.de');

Anschließend ersetzte ich im damaligen Vorgehen Vorkommen der alten Domain in den relevanten Datenbankeinträgen. Ein heutiger Umzug muss den konkreten Datenbestand, serialisierte Daten, Weiterleitungen und abhängige Dienste berücksichtigen.

Better Search Replace WordPress Plugin für Domainumzüge
Better Search Replace WordPress Plugin für Domainumzüge

Die anschließende Prüfung von Seiten, Bildern und Ressourcen gehört zum Umzug. Die zwei Konfigurationszeilen und eine Ersetzung allein garantieren keine vollständige Migration.

4. wpDiscuz – das beste Kommentar-System für WordPress

wpDiscuz ist ein hervorragendes Kommentarsystem mit sehr vielen Funktionen. Es erinnert an Disqus, kommt aber leichtgewichtiger daher und setzt nicht auf einen fremden Service auf. Es verbessert die Ladezeit und die Bedienbarkeit und lässt sich sehr schön konfigurieren und anpassen.

5. Verbessere die interne Suche in WordPress

A) Relevanssi

Relevanssi ersetzt quasi die WordPress-Standardsuche und ermöglicht viele Zusatzfunktionen wie z. B. partielle Treffer, Suchtreffer-Highlighting, Gewichtung nach Titel, Text etc. Beispiel: Suche nach Kaffee auf Herzelei.de – ein wirklich nützliches Plugin, das für jede Seite mit Suchfeld sinnvoll ist.

B) Search Meter

Sehr spannend: Mit Search Meter ist es möglich, die internen Suchen zu protokollieren und anschließend auszuwerten. Besonders interessant ist es dafür, zu sehen, was Besucher suchen, ohne dass man dafür passende Inhalte bereithält. Dafür kann man dann neue Inhalte erstellen oder manchmal fehlt der Begriff ja nur im Titel oder Text einer Seite … 😉

6. ACF – Advanced Custom Fields

Eher etwas für Entwickler und erfahrene WordPress-Nutzer, ist das ACF-Plugin eines der wichtigsten zur Erweiterung der vorhandenen Inhaltstypen.

7. Custom Post Type UI

Custom Post Type UI bietet eine einfach zu bedienende Oberfläche zum Registrieren und Verwalten von benutzerdefinierten Beitragstypen und Taxonomien für deine Website.


Für Anregungen, Tipps und Diskussionen zu weiteren tollen WordPress-Plugins bin ich sehr dankbar. Rückfragen beantworte ich gerne in den Kommentaren!

Wusstest Du schon: WordPress ist das erfolgreichste CMS der Welt!

WordPress hatte im damaligen Beitrag eine starke Stellung unter den erfassten Content-Management-Systemen. Die dort genannte Zahl von 64 Prozent ist ohne Datums- und Quellenangabe keine aktuelle Marktanteilsangabe. Sie sagt zudem nichts über die Eignung für eine bestimmte Website aus.

Übrigens: Falls Du noch auf der Suche nach einem WordPress-Hosting bist, schau Dir mal meinen WP-Hoster-Vergleich an.

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Kai Spriestersbach

Geschrieben von

Ich bin Kai Spriestersbach, M.Sc. in Web Science. Ich verbinde Forschung zu generativer KI mit Erfahrung als Head of AI, technischer Entwicklung und unternehmerischer Praxis.

Mit AFAIK unterstütze ich Unternehmen und Investoren bei KI-Strategie, der Prüfung technischer und wirtschaftlicher Annahmen sowie vereinbarter Entwicklung. Auf AFAIK teile ich wissenschaftliche Quellen, technische Erfahrungen und nachvollziehbare Einschätzungen – mit ihren Möglichkeiten, Grenzen und offenen Fragen.

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