MACHBARKEIT · PROTOTYP · IMPLEMENTIERUNG
Ich prüfe die Machbarkeit Ihrer KI-Idee, entwickle einen passenden Prototyp oder implementiere eine vereinbarte fertige Lösung. Funktionen, Schnittstellen, Tests und Übergabe richten sich nach Ihrem Auftrag. Für eine Erprobung klären wir zuerst, welche Unsicherheit der Versuch beantworten soll.
Sie erhalten einen dokumentierten Testplan, nachvollziehbare Beobachtungen und eine Empfehlung zum Weiterführen, Anpassen oder Beenden. Beratung, Konzeption und vereinbarte technische Erprobung führe ich persönlich durch.
Drei klar abgegrenzte Aufträge
Machbarkeit prüfen
Eine technische Annahme gezielt untersuchen. Sie erhalten dokumentierte Ergebnisse, Grenzen und eine Empfehlung für den nächsten Schritt.
Prototyp entwickeln
Einen begrenzten Testaufbau entwickeln und mit geeigneten Fällen prüfen. Sie erhalten Prototyp, Tests, Dokumentation und Auswertung.
Fertige Lösung implementieren
Den vereinbarten Funktionsumfang entwickeln und integrieren. Sie erhalten eine getestete Lösung mit dokumentierten Schnittstellen, erfüllten Abnahmekriterien und Betriebsübergabe.
Umfang und Liefergegenstände vereinbaren wir individuell. Eine positive Demo oder ein Pilot ersetzt die Prüfung einer fertigen Lösung für ihren vorgesehenen Einsatz nicht.
Beispiel einer Erprobung ansehen ↓ · Den Testplan kennenlernen ↓
ILLUSTRATIVER PILOTSTECKBRIEF
Eine konkrete Frage statt „einmal KI testen“
Frage: Hilft eine Assistenz bei der Vorbereitung von Serviceanfragen, wenn Qualität und Korrekturaufwand zusammen betrachtet werden?
Testaufgabe: Zusammenfassung, Kategorievorschlag, fehlende Angaben und passende Wissensquellen vorbereiten.
Kriterium: Fachliche Richtigkeit, sichtbare Unsicherheit, Quellenpassung und Nacharbeit im Vergleich zur bisherigen Vorbereitung.
Entscheidung: Nächste Prüfungsrunde, geändertes Konzept oder Beenden. Noch keine erhobenen Ergebnisse.
Wo stehen Sie mit Ihrer Idee?
Eine konkrete Idee
Sie sehen eine mögliche Verbesserung, haben aber noch keinen Versuch. Wir klären, welche Annahme sich mit einem begrenzten Aufbau wirklich prüfen lässt.
Eine beeindruckende Demo
Eine Vorführung gelingt. Offen ist, was bei schwierigen Fällen, fehlenden Angaben und notwendiger Korrektur passiert. Wir machen aus dem Eindruck einen Testplan.
Ein vorhandener Prototyp
Ihr Team hat bereits etwas entwickelt. Sie brauchen eine unabhängige Einordnung und strukturierte Prüfung. Neue Software ist dafür nicht automatisch erforderlich.
Was sagen Demo, Pilot und Betrieb aus?
Demo · Möglichkeiten zeigen
Ausgewählte Beispiele machen eine Idee anschaulich. Ohne Vergleich, Gegenfälle und dokumentierte Bedingungen tragen sie noch keine belastbare Investitionsentscheidung.
Pilot · Eine Frage untersuchen
Repräsentative Aufgaben, benannte Bewertungspersonen und nachvollziehbare Kriterien prüfen eine abgegrenzte Annahme. Das Ergebnis gilt für die tatsächlich untersuchten Bedingungen.
Betrieb · Verantwortung übernehmen
Integration, Berechtigungen, Freigaben, Überwachung, Wartung und Zuständigkeiten müssen passend geregelt sein. Diese Arbeit und ihre Nachweise werden gesondert geplant.
Das ist keine automatische Erfolgsleiter. Ein kleiner Prototyp kann als nützliche Test-App bleiben, eine Assistenz kann menschlich geprüft werden, ein Vorhaben kann enden. Freies Erkunden (Explore), wiederverwendbare Unterstützung (Assist) und geregelte Abläufe (Operate) sind je nach Aufgabe passende Arbeitsformen. Ein kleines „Gadget“ hat dadurch noch keinen zugesicherten Produktionsstatus.
Was gehört in einen prüfbaren Testplan?
Vor der technischen Arbeit klären wir, welche Entscheidung die Leitung treffen möchte. Daraus folgen Testumfang und Abnahmekriterien. Das folgende ausgefüllte Arbeitsmuster ist synthetisch; es zeigt Feldtiefe und Prüflogik, keine Kundenmessung.
Ausgangsvergleich
Bisheriger Ablauf: Das Fachteam liest Anfragen, sucht Kontext und bereitet die Weitergabe vor. Der Versuch wird mit dieser Arbeit verglichen, einschließlich Korrektur und Rückfragen.
Aufgaben und Gegenfälle
Klare, mehrdeutige und unvollständige Anfragen sowie Fälle außerhalb des Umfangs. Fachverantwortliche prüfen, ob die Beispiele die spätere Aufgabe sinnvoll abbilden.
Bewertungsraster
Ist die Zusammenfassung korrekt? Fehlen entscheidende Angaben? Passt die Quelle? Bleibt Unsicherheit sichtbar? Wie viel Nacharbeit entsteht? Ist die Bedienung verständlich?
Entscheidungskriterium
Kritische Fehlentscheidungen dürfen nicht hinter einer guten Oberfläche verschwinden. Ein Zeitvergleich braucht gleiche Aufgaben und dokumentierte Bedingungen. Ergebnisse und Schwellen werden erst im konkreten Auftrag vereinbart.
Vom Erkenntnisbedarf zur nächsten Entscheidung
Diese illustrative Ablaufgrafik zeigt die Arbeit und ihr jeweiliges Ergebnis. Sie wird in Leserichtung durchlaufen; am Ende stehen drei gleichwertige Entscheidungen.
1 · Eingrenzen
Gemeinsam: Entscheidung, Hypothese und kritische Fehler bestimmen. Ihr Team beschreibt die heutige Arbeit. Ergebnis: Pilotsteckbrief.
2 · Vorbereiten
Ihr Fachteam stellt freigegebene oder synthetische Beispiele und Bewertungspersonen. Ich strukturiere Aufgaben und Vergleich. Ergebnis: Testplan.
3 · Aufbau erproben
Ich konfiguriere vorhandene Software oder erstelle den vereinbarten kleinen Prototyp. IT klärt Zugänge und Grenzen. Ergebnis: dokumentierter Testaufbau.
4 · Anwenden und prüfen
Die späteren Anwender:innen bearbeiten die Fälle und bewerten Vorschläge. Ich halte Fehler, Nacharbeit und Bedingungen fest. Ergebnis: Beobachtungsprotokoll.
5 · Auswerten
Ich trenne Beobachtungen von Annahmen und leite Optionen ab. Die Leitung entscheidet. Ergebnis: Weiterführen, Anpassen oder Beenden mit Begründung.
Beispiel: Serviceanfragen besser vorbereiten
Konstruiertes Szenario, keine Kundenreferenz: Eine Service-Leitung möchte eingehende Anfragen leichter vorbereiten lassen. Heute liest das Team jede Nachricht, sucht Informationen in Handbüchern und fragt nach fehlendem Kontext. Der erste Wunsch lautet: „Wir wollen einen Agenten.“ Die entscheidende Frage ist kleiner: Hilft ein begrenzter Assistenzschritt dem Team bei der Vorbereitung?
Ich konzipiere mit Fachteam und IT eine isolierte Testumgebung. Das Team stellt freigegebene oder sinnvoll synthetische Fälle bereit. Die Anwendung darf eine Zusammenfassung, eine vorgeschlagene Kategorie, fehlende Informationen und passende Quellen entwerfen. Sie verschickt keine Nachrichten und verändert keine produktiven Systeme. Pflichtfelder, erlaubte Aktionen und Freigabestatus werden durch feste Logik geprüft; das Modell interpretiert Text innerhalb dieser Grenze.
Klarer Fall
Eine Anfrage beschreibt einen eindeutigen Vorgang mit allen nötigen Angaben. Der Entwurf soll Informationen korrekt zusammenfassen und die passende Quelle nennen. Das Fachteam prüft trotzdem, ob der Vorschlag fachlich trägt.
Mehrdeutiger Fall
Es fehlt die betroffene Produktvariante. Erwartet wird eine konkrete Rückfrage. Eine selbstsichere Kategorie ohne Grundlage wird als Fehler dokumentiert, auch wenn sie plausibel klingt.
Außerhalb des Umfangs
Die Anfrage verlangt eine nicht erlaubte verbindliche Zusage. Der Aufbau muss sie zur zuständigen Person zurückgeben und die vorgeschlagene Aktion blockieren. Eine elegante Formulierung ist keine Freigabe.
SYNTHETISCHE AUSWERTUNGSPROBE
Die schön formulierte falsche Antwort
Eingabe: „Für unser Gerät erscheint eine Fehlermeldung. Können wir es zurückgeben?“ Die Variante und weitere entscheidende Angaben fehlen.
Problematischer Modellvorschlag: „Die Rückgabe ist möglich. Kategorie: Rückgabe freigeben.“ Der Satz klingt hilfreich, enthält aber eine unbelegte Zusage.
Menschliche Bewertung: Fachlich nicht freigabefähig. Fehlende Angaben sind zu benennen; passende Bedingungen müssen erst geprüft werden. Die feste Aktionskontrolle muss eine Freigabe verhindern.
Folge für den Versuch: Rückgabeweg und Bewertungsraster nachschärfen, den Gegenfall erneut prüfen. Beobachtete Häufigkeit, Bearbeitungszeit und Wirkung bleiben hier offen – dieses Muster enthält keine Messung.
In der tatsächlichen Auswertung betrachten wir gute und problematische Fälle zusammen. Schnell erzeugter Text kann durch Korrektur mehr Arbeit machen. Vielleicht ist zunächst die Wissensbasis zu bereinigen; vielleicht genügt eine menschlich geprüfte Assistenz. Lässt sich ein kritischer Fehler nicht angemessen begrenzen, ist auch Beenden eine begründete Entscheidung. Ein positiver Versuch belegt seine geprüften Bedingungen, keinen zuverlässigen Dauerbetrieb.
Welche Zusammenarbeit passt zu Ihrem Stand?
Alle drei Formen sind direkt anfragbar und werden individuell vereinbart. Es gibt keinen vorgeschalteten Pflicht-Check.
Pilot-Konzeption und Testdesign
Passt für: Eine Idee oder Demo ohne saubere Prüffrage.
Ihre Zuarbeit: Gewünschte Verbesserung, heutiger Ablauf, Systeme, Einschränkungen und Fachverantwortliche.
Meine Arbeit: Hypothese eingrenzen, Aufgaben und Vergleich auswählen, Kriterien und Rollen festlegen.
Ergebnis: Pilotsteckbrief, Testplan, Zuarbeit und Aufwandstreiber.
Grenze und Anschluss: Noch keine vollständige Entwicklung oder Durchführung. Darauf kann eine passende Erprobung folgen.
Vorhandene Lösung begleitet erproben
Passt für: Nutzbare Software oder einen bestehenden Prototyp.
Ihre Zuarbeit: Zugängliche Testumgebung, freigegebene Fälle und fachliche Bewertungspersonen.
Meine Arbeit: Vereinbarte Konfiguration, strukturierte Tests und Auswertung begleiten.
Ergebnis: Dokumentierte Beobachtungen, Grenzen und Empfehlung.
Grenze und Anschluss: Neue Integrationen, umfangreiche Reparaturen und Anbietergebühren werden gesondert geklärt. Nächster Schritt folgt aus der Auswertung.
Abgegrenzter Prototyp mit Prüfung
Passt für: Eine konkrete Hypothese, die vorhandene Mittel nicht prüfen können.
Ihre Zuarbeit: Aufgabe, freigegebene Daten, Schnittstelleninformationen und verantwortliche Personen.
Meine Arbeit: Kleinsten geeigneten Aufbau konzipieren und vereinbarte technische Erprobung selbst durchführen.
Ergebnis: Prototyp, Dokumentation und Auswertung im vertraglich geklärten Umfang.
Abgrenzung: Der Prototyp wird für die vereinbarten Prüffälle entwickelt. Eine fertige Implementierung ist ein eigener Auftrag mit Funktionsumfang, Schnittstellen, Tests, Abnahmekriterien und Übergabe. Laufender Betrieb und Support werden separat zugeordnet.
Was Sie anschließend in der Hand halten
Im vereinbarten Umfang erhalten Sie Testfälle und Kriterien, Beschreibung des Aufbaus, Beobachtungen zu Qualität und Nacharbeit sowie eine Entscheidungsvorlage mit offenen Risiken. Technische Artefakte, Codeübergabe, Nutzungsrechte, Hosting und Toolkosten klären wir vor Beauftragung. Damit kann Ihr Team weiterarbeiten, ohne aus einer Demo eine ungeprüfte Betriebszusage abzuleiten.
Technische Praxis mit methodischer Prüfung verbinden
Ich bin Kai Spriestersbach, entwickle Software und KI-Lösungen und arbeite als Head of AI (Interim) bei REACHX. Mein beruflicher Hintergrund verbindet Unternehmenspraxis, Web Science und angewandte KI. Ich prüfe technische Möglichkeiten an konkreten Anforderungen und nachvollziehbaren Kriterien.
Als Mitautor habe ich an der Stat-Veröffentlichung zu quantitativem Wissen aus Sprachmodellen gearbeitet. Ein Poster im NeurIPS BDU Workshop 2024 behandelt die Gewinnung und Bewertung von Vorannahmen. Beide belegen Forschungserfahrung; sie zertifizieren keine Anwendung und ersetzen keine Prüfung Ihres Vorhabens.
Fragen vor einem Pilot
Brauchen wir schon eine genaue Idee?
Eine gewünschte Verbesserung genügt für die Anfrage. Die konkrete Prüffrage können wir gemeinsam ausarbeiten. Bei einer breiteren offenen KI-Frage bietet der Entscheidungscheck einen weiteren möglichen Einstieg.
Muss individuelle Software entstehen?
Nein. Eine bestehende Anwendung kann für die Frage genügen. Der kleinste geeignete Aufbau folgt aus dem Erkenntnisbedarf; zusätzliche Entwicklung wird im Umfang vereinbart.
Können Sie einen vorhandenen Prototyp prüfen?
Ja, in einer zugänglichen Testumgebung und mit nachvollziehbaren Aufgaben. Wir klären vorhandene Dokumentation, technische Grenzen und Zuständigkeiten, bevor eine Erprobung beginnt.
Welche Mitarbeitenden und Daten brauchen Sie?
Benannte Fachpersonen für die Bewertung und je nach Aufbau IT und Datenschutz. Beispiele müssen freigegeben sein; sinnvolle synthetische Fälle können die Vorbereitung unterstützen. Vertrauliche Daten sind für die erste Anfrage nicht nötig.
Was erhalten wir bei einem negativen Ergebnis?
Dokumentierte Grenzen, beobachtete Fehler und eine begründete Empfehlung. Daraus kann ein geändertes Konzept, eine andere Lösung oder Beenden folgen. Ein negatives Ergebnis ist keine fehlende Auswertung.
Wie legen wir Aufwand und Umfang fest?
Aus Frage, vorhandenen Mitteln, Testfällen, notwendiger technischer Arbeit und Zuarbeit. Umfang und individuelles Angebot werden vor Beginn vereinbart; die Seite verspricht keine feste Laufzeit.
Gehört der Prototyp anschließend uns?
Nutzungsrechte, Quellcode, technische Artefakte und Übergabe werden im Auftrag konkret geregelt. Bei bestehenden Diensten gelten zusätzlich deren Nutzungsbedingungen. Daraus entsteht keine automatische Betriebsübernahme.
Begleiten Sie die produktive Umsetzung?
Ich kann eine abgegrenzte Lösung selbst entwickeln und implementieren. Wir vereinbaren Funktionen, Schnittstellen, Abnahmekriterien, Tests und Dokumentation. Bei der Übergabe benennen wir die Verantwortlichen für Betrieb, Wartung und Support.
Welche Lösung möchten Sie prüfen oder umsetzen?
Beschreiben Sie die gewünschte Verbesserung, den heutigen Ablauf, einen vorhandenen Versuch und Ihre wichtigste Einschränkung. Eine kurze Schilderung reicht; vertrauliche Testdaten bitte noch nicht mitsenden.
Alternativ: kai@afaik.de. Ich melde mich umgehend persönlich per Mail und kläre mit Ihnen Anliegen, Passung und möglichen Umfang. Die Zusammenarbeit vereinbaren wir individuell.
