Ein gutes WordPress-Theme erleichtert die Arbeit mit deiner Website. Es lässt Inhalte verständlich erscheinen, unterstützt die benötigten Funktionen und bleibt auch nach dem ersten Launch beherrschbar. Die schönste Demo und die längste Featureliste reichen mir als Auswahlgrundlage nicht.
Redaktionell aktualisiert am 1. Oktober 2026. Die aktuellen Produkthinweise beruhen auf den unten verlinkten Dokumentationen. Frühere Praxistests behalten ihren angegebenen Teststand.
Meine erste Frage: Wie soll die Website gepflegt werden?
Für einen Blog, ein Magazin oder eine überschaubare Unternehmenswebsite würde ich zuerst einen Aufbau mit dem WordPress-Blockeditor prüfen. Mit einem Block-Theme lassen sich auch Header, Footer und Templates im Website-Editor bearbeiten. Das ist eine konkrete Alternative zu einem zusätzlichen Page Builder, kein Versprechen, dass jede Gestaltung ohne Zusatzarbeit gelingt.
Braucht das Team einen visuellen Builder und arbeitet bereits sicher damit, kann ein passendes Builder-System die bessere Wahl sein. Ein bestehendes, gepflegtes Projekt würde ich nicht allein wegen einer neuen Technik umstellen. Entscheidend ist der Nutzen im Alltag im Verhältnis zum Aufwand für Migration und Wartung.
Welche Lösungen für welchen Einsatz auf die Prüfliste gehören
- Redaktion und einfache Unternehmensseiten: ein gepflegtes Block-Theme mit passenden Vorlagen. Zuerst mit echten Artikeln, Navigation und Formularen ausprobieren.
- Flexible klassische Themes: GeneratePress, Kadence, Blocksy und Astra sind unterschiedliche Ausgangspunkte für einen Vergleich. Prüfe jeweils die Aufteilung zwischen Theme, Block-Erweiterung und kostenpflichtigen Funktionen. Sie sind hier Kandidaten mit dokumentierten Funktionen, keine neu getestete Rangliste.
- Elementor-Projekte: Hello Elementor ist der vom Anbieter für Elementor entwickelte schlanke Theme-Rahmen. Wer auch außerhalb des Builders gestalten möchte, sollte die Möglichkeiten des alternativen Themes bewusst vergleichen.
- Ein zusammenhängendes Builder-System: Divi oder Avada können infrage kommen, wenn der gewünschte Workflow darin gut funktioniert. Bei Divi muss die Unterscheidung zwischen alten Divi-4-Inhalten und Divi 5 in die Entscheidung einfließen.
- Onlineshops: Produktdarstellung ist nur ein Teil der Auswahl. Warenkorb, Checkout, Zahlungsarten und Erweiterungen müssen zusammen funktionieren. Dafür gibt es eine eigene WooCommerce-Auswahlhilfe.
So würde ich zwei Favoriten vergleichen
Baue mit denselben Inhalten eine Startseite, einen langen Artikel und eine Kontaktseite. Prüfe die schmale Ansicht, Tastaturbedienung, Schriftgrößen, Bilddarstellung und das Bearbeiten wiederkehrender Elemente. Lass auch die Person damit arbeiten, die später Inhalte pflegt.
Notiere die nötigen Zusatzplugins, jährlichen Folgekosten und die Inhalte, die beim Themewechsel abhängig vom alten System bleiben. Ein Theme ist für mich dann eine gute Wahl, wenn der konkrete Aufbau überzeugt und das Team ihn langfristig pflegen kann. Eine Demomessung sagt dafür zu wenig aus.
Was die früheren Tests weiterhin beitragen
Die unten dokumentierten Tests zeigen damalige Bedienung, Grenzen und eigene Projekte. Ihre Erfahrungen bleiben lesenswert. Preise, Layoutzahlen und Testsieger aus diesem Teil gelten jedoch für den damaligen Teststand; ich übertrage sie nicht ungeprüft auf heutige Versionen.
Quellen für die aktuelle Einordnung
- WordPress: Website-Editor
- GeneratePress: Theme und Blocks
- Kadence: Blocks
- Blocksy: Theme und Erweiterungen
- Astra: Theme und Starter-Templates
- Elementor: Hello-Theme
- Elegant Themes: Migration von Divi 4 zu Divi 5
- Avada: Builder-Plugin und Live-Editor
Früherer Praxistest und damalige Produktstände
Ein eindeutiges Testdatum ist für diesen Überblick nicht dokumentiert. Er zeigt den vor der Aktualisierung am 1. Oktober 2026 vorhandenen Bestand. Dieser Teil bewahrt die damalige Arbeit mit Videos, Screenshots und Beobachtungen. Seine Preise, Funktionsbeschreibungen und Empfehlungen gehören zum ursprünglichen Teststand. Für eine heutige Auswahl gilt die Einordnung oben.
Früheren Beitrag und Testmaterial öffnen
Historischer WordPress-Theme-Vergleich. Die Auswahl, Screenshots, Funktionen und Preise dokumentieren frühere Produktstände. Einzelne Messwerte und eigene Erfahrungen gelten für die damaligen Projekte; ein aktueller, einheitlicher Performance-Test wurde nicht durchgeführt. Für eine heutige Auswahl zählen die eigenen Anforderungen und ein nachvollziehbarer Vergleich.
Dieser Überblick dokumentiert meine damaligen Erfahrungen und Vergleiche mit WordPress-Themes. Meine Arbeit am Aufbau und an der Optimierung webbasierter Geschäftsmodelle prägt die Auswahl: Entscheidend sind die Anforderungen an Gestaltung, Redaktion, Technik und Wartung. Die Liste ist keine laufend aktualisierte Marktübersicht.
Welches WordPress-Theme passt zu welchem Projekt?
Diese Frage lässt sich leider nicht mit einer einzigen, kurzen Antwort beantworten, denn die Auswahl an hochwertigen WordPress Themes ist nahezu endlos. Jedes Theme hat seine Vor- und Nachteile und für unterschiedliche Bedürfnisse gibt es daher auch unterschiedlich gut geeignete Lösungen. Um die Frage möglichst knapp zu beantworten, habe ich meine Empfehlungen in WordPress Themes für Designer und Entwickler aufgeteilt, denn diese haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen:
WordPress-Themes im historischen Überblick
| Theme | Beste Für | PageSpeed | Preis (ab) | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Divi | Einsteiger & Designer | Gut (mit Optimierung) | 89 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Kadence | Gutenberg-Fans & Entwickler | Sehr schnell | Kostenlos / 69 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| GeneratePress | Entwickler & SEO | Extrem schnell (<1 MB) | Kostenlos / 59 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Neve | Geschwindigkeit & Blogs | 100/100 PageSpeed | Kostenlos / 69 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| OceanWP | Elementor-Nutzer | Schnell | Kostenlos / 54 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐ |
| Qi Theme | Portfolio & Design | Schnell | Kostenlos / 69 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐ |
| Astra | Vielseitigkeit & Flexibilität | Sehr schnell (kein jQuery) | Kostenlos / 69 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Flatsome | WooCommerce & E-Commerce | 98/100 GTmetrix | 59 USD (einmalig) | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Blocksy | Gutenberg & Einsteiger | Sehr schnell | Kostenlos / 69 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐ |
| Page Builder Framework | PageBuilder-Nutzer | Schnell (minimaler Code) | 58 USD/Jahr | ⭐⭐⭐⭐ |
| Genesis Framework | Professionelle Entwickler | Sehr schnell | Kostenlos (mit WP Engine) | ⭐⭐⭐⭐ |
| Kostenlose Themes + Gutenberg Blöcke | Budget-bewusste Nutzer | Variiert | Kostenlos | ⭐⭐⭐ |
Welches ist das beste WordPress Theme für Designer?
Divi war in meiner damaligen Auswahl für visuelle Gestaltung ohne umfangreiche HTML- und CSS-Kenntnisse interessant. Die große Auswahl an Layouts und der eigene Builder können den Einstieg erleichtern. Daraus folgt jedoch keine allgemeine Empfehlung für alle Einsteiger; Wartung und Abhängigkeiten gehören ebenfalls zur Entscheidung.
Welches ist das beste WordPress Theme für Web-Entwickler?
Wer technisch versierter ist, kann etwa GeneratePress, Kadence oder Neve als Ausgangspunkt prüfen. Die hier beschriebenen Varianten unterstützen die Arbeit mit dem WordPress-Blockeditor. Das bedeutet nicht automatisch, dass es sich um Block-Themes für den vollständigen Site-Editor handelt: Klassische Themes mit Blockeditor-Unterstützung und echte Block-Themes sind zu unterscheiden.
Der Gutenberg-Editor hat derzeit bei vielen Nutzern noch einen schlechten Ruf. Das ist aus meiner Sicht aber längst nicht mehr gerechtfertigt, denn seit dem vermurksten Start von Gutenberg, hat sich sehr viel getan. Ich bin mittlerweile absoluter Fan des visuellen Editors, der sich hervorragend in WordPress integriert hat.
Welches ist das beste WordPress Theme für WooCommerce?
Für WooCommerce enthielt meine damalige Auswahl unter anderem Flatsome, Astra und Kadence. Flatsome bot einen eigenen UX Builder sowie Shop-Funktionen wie Live-Suche und Schnellansicht. Die konkrete Eignung hängt von Produktkatalog, Erweiterungen, Checkout und Wartung ab.
Die folgende Liste dokumentiert meine damalige Auswahl mit ihren Stärken und Grenzen. Für eine heutige Entscheidung sollten dieselben Anforderungen an allen Kandidaten geprüft werden.
Ich lege in meinen Tests übrigens ein besonderen Augenmerk auf den PageSpeed, also die Ladezeiten der Themes, denn mittlerweile sind die Core Web Vitals fester Bestandteil des Algorithmus von Google. Damit ist der PageSpeed ein direkter Rankingfaktor und damit zum Erfolgskriterium für jede WordPress-Webseite!
1. Divi – Das beste WordPress Theme für Einsteiger und Anfänger
Divi ist das weltweit beliebteste Premium-Theme mit über 750.000 Kunden. Dank seines integrierten Visual Builders ist es besonders für Einsteiger ohne Programmierkenntnisse ideal geeignet.

Das Divi-Theme ist ein schickes, modernes und flexibles WordPress Theme, mit dem Du so gut wie jede Seite realisieren kannst. Es hat seinen eigenen Page Builder integriert und ist seit Version 4 mit einem mächtigen Theme Builder ausgestattet. Damit hast Du erstmals die volle Kontrolle über Deine gesamte Website und das ganz ohne Programmierkenntnisse. Divi bietet unzählige fertige Templates für quasi jeden Seitentyp und jede Inhaltsart, die es Dir erlauben sofort loszulegen und live zu gehen.
Vorteile von Divi
- Sehr benutzerfreundlicher Visual Builder mit Drag & Drop
- Riesige Auswahl an fertigen Templates und Layouts
- Theme Builder für Header, Footer und alle Seitentypen
- Bloom (E-Mail Opt-in) und Monarch (Social Sharing) inklusive
- Lifetime-Lizenz für unbegrenzte Webseiten verfügbar
- Support im damaligen Vergleich positiv beurteilt; heutiger Umfang vertragsabhängig
Nachteile von Divi
- Nicht das schlankeste Theme (benötigt teilweise noch jQuery)
- Eigener Builder erzeugt Vendor-Lock-in
- Nicht nativ Gutenberg-basiert

Der integrierte Theme Builder nutzt die bekannten Funktionen des Divi Builders und erweitert ihn auf alle Bereiche des Themes, so dass man damit nun auch benutzerdefinierte Header und Footer, Kategorieseiten, Produktvorlagen, Blogposts, 404 Seiten und so weiter erstellen kann, ohne selbst Programmieren zu müssen.
Damit ist Divi besonders geeignet für Nutzer, die nicht selbst programmieren können oder wollen, aber dennoch die Gestaltung Ihrer WordPress-Seite vollständig beeinflussen möchten.
Selbstverständlich kannst Du mit Divi deutsche Webseiten erstellen! Ein kostenloses Child-Theme bekommst Du von mir hier.
In Sachen PageSpeed kann man sehr gut mit Divi arbeiten. Dinge wie kritisches CSS, Caching, aufgeschobenes JavaScript und vernünftige Bildkompression werden mittlerweile voll unterstützt. Divi ist zwar nicht das schlankeste Theme und benötigt an vielen Stellen noch jQuery, bietet dafür jedoch eine gigantische Auswahl an Gestaltungselementen und einen hervorragenden Front-End-Editor.
Das damals beschriebene Divi-Lizenzmodell bot einen jährlichen Zugang für 89 USD oder eine Lifetime-Lizenz für 249 USD. Umfang, Nutzungsrechte und Support waren Teil dieses früheren Angebots. Die Beträge sind keine aktuellen Konditionen.
Im Preis enthalten sind außerdem die beiden exzellenten Plugins Bloom und Monarch. Bloom ist ein E-Mail Opt-in Plugin, also dafür gedacht sehr konversionsstarke Newsletter-Formulare in die Webseite einzubinden. Monarch ist ein sehr umfangreiches und leistungsstarkes Social Media Sharing Plugin.
Die Kombination bot im damaligen Stand viele Gestaltungsmöglichkeiten. Geschwindigkeit, Conversions und langfristige Zufriedenheit hängen jedoch vom konkreten Aufbau und der Nutzung ab; das Paket sichert diese Ergebnisse nicht zu.
Für eine heutige Lizenzentscheidung sind die aktuellen Bedingungen von Elegant Themes maßgeblich.

Unser Video-Tutorial für Divi:
Mein Kollege Saša zeigt Dir, wie Du mit dem Divi Theme schnell und einfach eine deutschsprachige Webseite erstellen kannst. Dafür brauchst Du keine Programmierkenntnisse und musst keine Zeile Code schreiben:
2. Kadence Theme – Macht Gutenberg zum PageBuilder!
Kadence überzeugte mich im damaligen Vergleich als schlankes Theme mit enger Unterstützung für den Blockeditor. Die Kombination mit Kadence Blocks bot zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. Die Präferenz bezieht sich auf die beschriebenen Tests, nicht auf eine allgemeine Geschwindigkeitsrangliste.
Auf der Suche nach der perfekten Theme- und Block-Builder-Kombination tauchte das neue Kadence Theme bei unseren Recherchen auf. Es ist eines der wenigen Themes, das nicht versucht, sich über Hunderte von Extra-Features zu verkaufen, sondern ist auf das Wichtigste, Wesentliche reduziert.

Kadence wurde von Grund auf für blitzschnelle Leistung entwickelt und mit modernen Funktionen ausgestattet, mit denen das Erstellen von Websites wirklich Spaß macht. Es lässt sich schnell installieren (Tutorial im Video weiter unten) und kommt nach der Installation sehr übersichtlich und ohne Schnickschnack daher.
Vorteile von Kadence
- Nahtlose Gutenberg-Integration ohne eigene Oberfläche
- 23+ Kadence Blocks mit flexiblen Layout-Optionen
- Schlanker damaliger Aufbau; Ladezeit projektabhängig
- Professionelle Starter Templates zum Importieren
- Global Colors und umfangreiche Typografie-Steuerung
- WooCommerce-Unterstützung
Nachteile von Kadence
- Backend-basiertes Editing (Vorschau für Frontend nötig)
- Weniger Templates als Divi oder Astra
- Gelegentlich Workarounds bei der Element-Positionierung nötig
Es enthält sämtliche Features, die man sich von einem modernen WordPress-Theme wünscht:

Das Essential Bundle enthält außerdem die Pro Starter Templates. Eine Kollektion von kompletten Website-Vorlagen, die professionell gestaltet sind. Immer mehr Themes gehen dazu über, das WordPress-eigene Userinterface als Schnittstelle für Layout- und Funktionselemente zu verwenden. So auch Kadence, denn mittels des Kadence Blocks Plugins wird aus Gutenberg ein echter PageBuilder.
Unser Video-Tutorial für Kadence WP
Im Rahmen unseres Kadence WP Pro Testberichts haben wir eine vollständige Installationsanleitung zum Kadence Theme und Kadence Blocks Pro, sowie die komplette Umsetzung einer fiktiven Website in einem 1 Stunde und 22 Minuten langen Mega-Videotutorial zusammen gestellt:
Ganz ehrlich: Das Kadence Theme, gemeinsam mit den Blocks ist einfach zu bedienen und damit zu arbeiten macht wirklich Spaß! Die Integration in Gutenberg ist durch und durch gelungen. Man fragt sich, ob es in Zukunft noch Builder geben wird, die sich diese Schnittstelle nicht nutzen und eine eigene Oberfläche basteln. Der große Vorteil der Standardisierung: Sobald man einen Builder gelernt hat, kennt man alle. Es gibt kaum noch eine Lernkurve.
Wir haben in den letzten Jahren eine ganze Reihe an Page-Buildern getestet und ich kann sagen, dass Kadence unser absoluter Favorit ist! Elementor und Divi können mehr. Keine Frage. Aber mir persönlich macht das schnelle Arbeiten mit Kadence wirklich Spaß.
Wenn du schlanke Webseiten und schnelle Page Builder magst, die auch noch in Zukunft mit Gutenberg gemeinsam genutzt werden können, dann solltest du Kadence ernsthaft in Betracht ziehen!
Der Express-Plan kostet 69 USD/Jahr für 3 Webseiten und enthält Theme Pro, Blocks Pro und Starter Templates. Der Plus-Plan liegt bei 169 USD/Jahr für 10 Sites und der Ultimate-Plan bei 299 USD/Jahr für 25 Sites. Es gibt auch eine Lifetime-Lizenz ab 899 USD einmalig.
Falls Du eine große Auswahl an Layouts und Stilen und ein Gesamtpaket inklusive Marketing-Plugins möchtest und kein Verständnis für CSS und Layout-Regeln hast, bist Du bei Divi wahrscheinlich besser aufgehoben.
3. GeneratePress – Schlankes Theme mit sehr cleanem Code
GeneratePress ist mit weniger als 1 MB eines der leichtesten WordPress-Themes überhaupt. Es ist komplett auf Geschwindigkeit, SEO und Usability optimiert und eignet sich hervorragend für Entwickler und performance-bewusste Nutzer.

GeneratePress ist ein sehr schnelles und extrem leichtes (< 1 MB Größe, gepackt), mobil angepasstes, responsives WordPress-Theme. Es ist komplett auf Geschwindigkeit, SEO und Usability ausgelegt und optimiert. Es eignet sich außerdem hervorragend für Einsteiger und kann durch das Freemium-Model auch erstmal kostenlos ausprobiert werden!
Vorteile von GeneratePress
- Damals genanntes Paket unter 1 MB; keine Messung der fertigen Website
- Kostenlose Basisversion zum Ausprobieren
- schema.org Mikrodaten bereits integriert
- Damals beschriebene Builder-Unterstützung; konkrete Versionen prüfen
- GenerateBlocks für komplexe Gutenberg-Layouts
- In über 20 Sprachen verfügbar
Nachteile von GeneratePress
- Weniger Design-Optionen als Divi oder Elementor-basierte Themes
- Für komplexe Layouts wird GenerateBlocks Pro benötigt
- Weniger Starter Templates als die Konkurrenz
Die damalige Premium-Version ergänzte Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten. GeneratePress unterstützte verschiedene Page Builder und ließ sich mit GenerateBlocks für Layouts im Blockeditor kombinieren. Kompatibilität und strukturierte Daten müssen mit den konkret eingesetzten Versionen und Erweiterungen geprüft werden; eine universelle Unterstützung jedes Builders ist nicht zugesichert.
Übrigens: GeneratePress eignet sich nicht nur für Nerds und Entwickler, denn in der GeneratePress Site Library gibt es mittlerweile unzählige schicke und schnelle Vorlagen, die man mit einem Klick importieren kann und die visuelle Anpassung geschieht vollkommen nativ über den eingebauten WordPress Customizer, wie ihr im Video auf der Startseite von GeneratePress sehr schön sehen könnt!
GeneratePress Premium kostet 59 USD/Jahr für bis zu 500 Webseiten. Es gibt auch eine Lifetime-Option.
4. Neve – Ein schlanker Ansatz
Neve war im beschriebenen Stand auf einen schlanken Aufbau ausgerichtet. Die im Artikel genannten PageSpeed-Werte gelten nur für die damaligen Testseiten. Ohne identischen Aufbau und dokumentierte Messbedingungen begründen sie keine Rangfolge der Themes.

Vorteile von Neve
- Im damaligen Beispiel: 100/100 PageSpeed-Punkte; keine Zusage für andere Websites
- Schlanker damaliger Aufbau; Ladezeiten projektabhängig
- Kompatibel mit allen großen Page Buildern
- Volle WooCommerce-Unterstützung
- Über 80 vorgefertigte Starter Templates
- Drag & Drop Header- und Footer-Builder
Nachteile von Neve
- Weniger Gestaltungsoptionen als Divi oder Elementor
- Premium Starter Sites nur im teureren Paket
- Weniger Community-Ressourcen als Astra
Ein großer Funktionsumfang kann die Einrichtung und Wartung eines Themes aufwendiger machen. Neve setzte im beschriebenen Stand auf einen schlankeren Ansatz mit Blockeditor und Customizer. Ob das für ein Projekt reicht, hängt von den benötigten Funktionen ab.
Bei einer damals beschriebenen Standardinstallation wurde eine Ladezeit von 0,6 Sekunden gemessen. Nach der Umstellung meines Blogs auf Neve erreichte meine Seite im damaligen PageSpeed-Insights-Test 100 Punkte. Diese eigenen Ergebnisse hängen von Seite, Hosting und Messzeitpunkt ab und garantieren keine Ladezeit für andere Projekte.
Natürlich musst Du nicht auf eine stylishe Webseite verzichten und sogar WooCommerce wird von Neve voll unterstützt. Natürlich kannst Du damit ganz einfach Kopf- und Fußzeilen erstellen, per Drag & Drop anpassen und aus einer Vielzahl von Layout-Optionen auswählen.
Falls Du mit einem PageBuilder arbeiten willst, oder deine existierende Webseite auf das Neve-Theme umstellen willst, kannst Du Neve problemlos mit Elementor, Brizy, Beaver Builder, Visual Composer, SiteOrigin, Gutenberg und Divi Builder verwenden. Dazu gibt es über 80 vorgefertigte Seiten, die Du mit einem Klick importieren kannst. Jeden Monat kommen weitere hinzu. Die Bibliothek des Neve-Starter-Themes ermöglicht es Dir, eine fertige Website im Handumdrehen zu importieren und dann einfach mit deinen Bildern und Inhalten anzupassen.
Preislich liegt Neve sehr fair bei 69 USD/Jahr (Personal) für beliebig viele Domains und Webseiten. Wer die Premium Starter Sites, den WooCommerce Booster oder den Priority Support nutzen möchte, zahlt 149 USD/Jahr (Business). Für Agenturen und WordPress-Dienstleister ist das Agency-Paket mit 259 USD/Jahr wohl das Richtige. Es gibt auch Lifetime-Lizenzen ab 59 USD einmalig.
5. Astra – Das beliebteste WordPress Theme aller Zeiten
Astra ist mit über 2,3 Millionen aktiven Installationen das beliebteste Drittanbieter-Theme für WordPress. Es ist extrem schnell, kommt ohne jQuery aus und bietet eine riesige Auswahl an Starter Templates.

Vorteile von Astra
- Im damaligen Beitrag genannte Nutzerzahl; keine aktuelle Marktgröße
- Damals beschriebener Verzicht auf jQuery; Gesamtleistung gesondert messen
- Riesige Bibliothek an vorgefertigten Webseiten
- Funktioniert mit Elementor, Beaver Builder, Brizy und Gutenberg
- Kostenlose Version zum Ausprobieren
- Schema Pro Plugin im Growth Bundle inklusive
Nachteile von Astra
- Viele Features nur in teureren Bundles verfügbar
- Kann für Anfänger durch die vielen Optionen überwältigend sein
- Einige Premium-Starter-Sites erfordern Elementor Pro
Astra gehörte im damaligen Vergleich zu den verbreiteten, flexiblen Themes. Nutzerzahlen und subjektive Eindrücke sind jedoch keine unabhängige Messung seiner Qualität oder Geschwindigkeit.
Astra bot vorgefertigte Website-Vorlagen für verschiedene Builder und den Blockeditor. Die Vorlagen können einen Ausgangspunkt für eigene Anpassungen liefern. Ob ein passendes Layout vorhanden ist und wie schnell die fertige Seite lädt, muss am konkreten Projekt geprüft werden.
Man kann Astra kostenlos ausprobieren, die Pro-Version geht ab 69 USD/Jahr los. Für Dienstleister und Agenturen empfiehlt sich das Essential Toolkit für 119 USD/Jahr, denn dafür bekommt man Spectra, die Ultimate Addons for Elementor und über 50 vorgebaute Webseiten zum Anpassen. Im Business Toolkit für 159 USD/Jahr sind dann zusätzlich OttoKit Pro und weitere Premium-Plugins enthalten. Für alle Pläne gibt es auch Lifetime-Lizenzen ab 319 USD.
6. Flatsome – Das beste WordPress Theme für WooCommerce
Flatsome war im damaligen Vergleich besonders auf WooCommerce ausgerichtet und enthielt einen eigenen UX Builder. Die genannten Nutzerzahlen und Messwerte gehören zum früheren Stand, nicht zu einer aktuellen Bestenliste.

Vorteile von Flatsome
- Hervorragende WooCommerce-Integration mit Live-Suche, Schnellansicht und Wunschlisten
- Eigener UX Builder (Frontend-WYSIWYG-Editor)
- Im damaligen Beispiel: 98/100 GTmetrix-Punkte; Messbedingungen nicht vollständig dokumentiert
- Über 100 vordefinierte Sektions-Vorlagen
- Benutzerfreundlicher Setup-Wizard für WooCommerce
- Einmaliger Kaufpreis ohne laufende Kosten
Nachteile von Flatsome
- Nur über ThemeForest erhältlich (kein eigener Marktplatz)
- Support nur auf Englisch
- Relativ wenige vordefinierte komplette Layouts (ca. 20 Variationen)
- Nicht ideal für Anfänger ohne E-Commerce-Bedarf
Flatsome wurde speziell für den E-Commerce entwickelt und bietet eine Vielzahl an Shop-spezifischen Features, die andere Themes nicht haben. Dazu gehören benutzerdefinierte Checkout-Seiten, Sale-Kennzeichnungen, QuickZoom für Produktbilder und ein integrierter Setup-Wizard, der die WooCommerce-Konfiguration zum Kinderspiel macht.

Der UX Builder von Flatsome ist ein Frontend-Editor, mit dem man Seiten visuell gestalten kann. Er bietet über 36 Content-Elemente und rund 100 Sektions-Vorlagen. Damit lassen sich nicht nur Shop-Seiten, sondern auch Agentur-Websites oder Portfolio-Seiten erstellen.
Im ursprünglichen Beitrag wurde ein GTmetrix-Wert von 98 Punkten genannt. Ohne die genaue Testseite und Messbedingungen lässt sich daraus kein allgemeiner Performance-Vorteil ableiten. Ein Vergleich sollte auf denselben Inhalten und derselben Infrastruktur erfolgen.
Flatsome kostet 59 USD einmalig auf ThemeForest. Dafür erhält man 6 Monate Support, der für 17,63 USD um weitere 6 Monate verlängert werden kann. Für ein Theme mit diesem Funktionsumfang ist das ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
7. OceanWP – Modernes, schnelles Theme mit 210 Demo-Seiten
OceanWP ist mit über 5 Millionen Downloads und 700.000 Installationen eines der beliebtesten WordPress-Themes weltweit. Es bietet 210 professionelle Demo-Websites inklusive lizensierter Fotos und Illustrationen.
Vorteile von OceanWP
- 210 Pro-Demos inklusive lizensierter Bilder und Illustrationen
- Umfangreiche Elementor-Widgets als Elementor Pro-Ersatz
- Zugriff auf Bilddatenbanken im Business-Paket
- Kostenlose Basisversion verfügbar
- Sehr attraktiver Preis
Nachteile von OceanWP
- Viele Erweiterungen nur mit Elementor kompatibel
- Gutenberg-Support weniger ausgereift als bei Kadence oder Blocksy
- Einige Features nur in teureren Paketen
OceanWP ist mit über 5 Mio. Downloads und 700.000 Installationen eines der beliebtesten WordPress-Themes auf dem Markt. Das Basis-Theme ist kostenlos, kann aber durch Aktivierung von kostenpflichtigen Premium-Plugins zu einem vollständigen Premium-Theme aufgewertet werden.
Damit tritt es in direkte Konkurrenz zu den aktuellen Favoriten Kadence und Blocksy. Wir haben das Theme auf Herz und Nieren geprüft und ein Beispielprojekt damit umgesetzt:
OceanWP ist zwar mit vielen Buildern kompatibel, der Favorit scheint jedoch Elementor zu sein. Einige Erweiterungen sind nur mit Elementor kompatibel und nur für Elementor gibt es eine ganze Reihe Content-Module.
Die Premium-Version von OceanWP beinhaltet viele Pro-Erweiterungen. Die Elementor-Widgets verdienen einen besonderen Hinweis. Die Anzahl und Qualität sind so hoch, dass eine Lizenzierung von Elementor Pro für viele Anwender nicht notwendig sein sollte.
Neben 15 kostenlosen Startervorlagen gibt es 210 Pro-Demos:

Die Möglichkeit eine komplette Demo-Webseite inklusive aller lizensierten Fotos und Illustrationen zu importieren und sofort damit online gehen zu können, ist wirklich einzigartig!
Die drei großen Stärken von OceanWP sind der Zugriff auf die Bilddatenbanken, die Elementor-Module und die zahlreichen Website-Demos. Der Preis ist sehr attraktiv. Die Business-Version ist sogar günstiger als das Abo bei Freepik selbst!
8. Blocksy – Das schnelle Gutenberg-Theme für Einsteiger
Blocksy ist ein performanceoptimiertes WordPress-Theme, das sich nahtlos in den Gutenberg-Editor integriert. Es ist besonders für Einsteiger geeignet, die ein modernes und schnelles Theme suchen.

Vorteile von Blocksy
- Im damaligen Vergleich als schlank eingeschätzt; Gesamtleistung gesondert messen
- Intuitiver und umfangreicher Customizer
- 13+ vorkonfigurierte Starter Sites
- Content Blocks mit Display Conditions (Pro)
- Kostenlose Version mit vielen Features
- Damals positiv beurteilter Support; Reaktionszeit nicht zugesichert
Nachteile von Blocksy
- Weniger Starter Sites als Kadence oder Astra
- Für komplexe Layouts wird ein zusätzlicher Block-Builder benötigt
- Typografie-Einstellungen übernehmen nicht immer automatisch
Blocksy überzeugt besonders durch seine Performance und den intuitiven Customizer. Mit den Content Blocks und Display Conditions der Pro-Version kann man gezielt Inhalte für bestimmte Seiten, Beiträge oder Kategorien anzeigen lassen. Das Theme kommt mit kostenlosen und Premium-Extensions, die den Funktionsumfang deutlich erweitern.

Im damaligen Vergleich erschien mir Blocksy ähnlich schlank wie Kadence. Unterschiede sah ich bei der Theme-Builder-Integration und den angebotenen Blöcken. Eine allgemeine Gleichheit der Geschwindigkeit ist damit nicht belegt. Die Wahl hängt auch davon ab, welche externen Block-Erweiterungen benötigt werden.
Blocksy Pro kostet ab 69 USD/Jahr für eine Webseite (Personal). Für 10 Webseiten zahlt man 99 USD/Jahr (Business) und für unbegrenzt viele 149 USD/Jahr (Agency). Es gibt auch Lifetime-Lizenzen ab 149 USD einmalig.
9. Qi Theme – Sehr stylishes und modernes Theme
Qi ist eines der visuell attraktivsten WordPress-Themes mit einer beeindruckenden Auswahl an Demo-Websites. Es eignet sich besonders für Portfolio-Webseiten und Kreative, die Wert auf schönes Design legen.

Vorteile von Qi Theme
- Visuell sehr attraktive und liebevoll gestaltete Demo-Websites
- Große Auswahl an Elementor-Widgets und Content-Modulen
- Stark bei Portfolio- und Design-Webseiten
- Auf Speed ausgerichtet
Nachteile von Qi Theme
- Bloglayouts haben noch Einschränkungen
- Primär auf Elementor ausgerichtet
- Weniger flexible Blog-Funktionen
Unter den liebevoll gestalteten Demo-Websites sind einige echte Perlen, primär bei den Premiumlayouts.
Wie immer haben wir das WordPress Theme durchleuchtet und damit unser Beispielprojekt damit umgesetzt. In unserem ausführlichen Testbericht kannst Du die Zusammenfassung und unsere Empfehlung nochmal ausführlich lesen. Unser Testbericht inkl. Mega-Tutorial kannst Du Dir hier anschauen:
10. Page Builder Framework – Das WYSIWYG-Theme
Das Page Builder Framework ist das ideale Theme für alle, die mit einem Page Builder wie Elementor, Beaver Builder oder Brizy arbeiten. Es bringt selbst wenig Code und Styling mit und überlässt die Gestaltung komplett dem Builder.

Vorteile von Page Builder Framework
- Optimiert für alle großen Page Builder
- Minimaler eigener Code – maximale Performance
- Volle Kontrolle über die visuelle Gestaltung
- Anpassung über nativen WordPress Customizer
Nachteile von Page Builder Framework
- Wenig eigene Design-Elemente – Page Builder erforderlich
- Nicht für Nutzer geeignet, die ein fertiges Design wollen
- Kleinere Community als Astra oder GeneratePress
Das Page Builder Framework Theme ist sehr einfach anzupassen. So kannst Du über das Theme alle Bereiche außerhalb des Contents gestalten, also Dein Menü, die Farben, etc. einfach über den integrierten WordPress Customizer anpassen und die restlichen Seitenelemente mit dem Page Builder ausgestalten.
Das Page Builder Framework bot eine kostenlose Basis und ein kostenpflichtiges Premium-Plugin. Die damaligen Angaben nannten 58 USD jährlich oder 248 USD einmalig. Ob die Basis genügt oder eine Erweiterung erforderlich ist, hängt vom Projekt ab. Die beschriebenen Builder-Integrationen sind mit den konkret eingesetzten Versionen zu prüfen.

Wenn Du Dich also in einen der vielen Page Builder verliebt hast, würde ich Dir in der Tat das Page Builder Framework Theme empfehlen. Denn damit kannst Du beliebig viele Webseiten erstellen und jeden Aspekt Deiner visuellen Gestaltung selbst kontrollieren – und das auch noch schnell, einfach und ohne Programmierkenntnisse!
11. Genesis Framework – Ein Ansatz für Entwickler
Genesis von StudioPress war im damaligen Vergleich ein Theme-Framework für stärker entwicklungsorientierte Projekte. Die genannten Hosting- und Lizenzbedingungen sind historische Angebotsangaben. Sicherheit und Suchmaschinenqualität ergeben sich nicht allein aus der Wahl eines Frameworks.

Vorteile von Genesis
- Sauberer, suchmaschinenoptimierter Code
- Sicherheitsanforderungen im konkreten Aufbau prüfen
- Damals beschriebene Unterstützung für den Blockeditor; konkrete Kompatibilität prüfen
- Historisch genannte Einbindung in bestimmte WP-Engine-Angebote
Nachteile von Genesis
- Erfordert Entwicklerkenntnisse für individuelle Anpassungen
- Weniger visuelle Gestaltungsmöglichkeiten als moderne Themes
- Child-Themes benötigen teilweise PHP-Kenntnisse
Bei dieser Empfehlung handelt es sich nicht um ein einzelnes Theme, sondern ein WordPress-Theme Framework von StudioPress. Das Genesis Framework ermöglicht es, schnell und einfach tolle Websites mit WordPress zu erstellen. Genesis bietet eine professionelle und vor allem suchmaschinenoptimierte Grundlage für erfolgreiche Webseiten.
Im ursprünglichen Vergleich wurden die Themes auch mit dem damaligen Gutenberg-Editor betrachtet. Das ist keine Garantie für sämtliche heutigen WordPress-Versionen, Blöcke oder Erweiterungen. Der Blockeditor unterstützt die Gestaltung von Inhalten; ob auch der Site-Editor verfügbar ist, hängt vom Theme-Typ ab.
Mit den vorgestellten Themes lassen sich grundsätzlich deutschsprachige Inhalte gestalten. Übersetzungen von Bedienoberflächen, Erweiterungen und Supportmaterial sind getrennt zu prüfen. Eine deutsche WordPress-Oberfläche garantiert keine vollständige Übersetzung sämtlicher Theme-Funktionen.
12. Kostenlose WordPress Themes + Gutenberg Blöcke
Kostenlose WordPress Themes gibt es wie Sand am Meer. Viele davon findet man im offiziellen Theme-Verzeichnis auf WordPress.org. Allerdings finden sich dort sehr häufig nur noch abgespeckte „light“-Versionen kostenpflichtiger Themes, bei denen man nur eine eingeschränkte Basis-Funktionalität umsonst erhält. Wer die Wahl hat und seiner Seite ein individuelles und professionelles Aussehen geben möchte, sollte meiner Meinung nach also lieber ein wenig Geld für ein sehr gutes Premium Theme ausgeben.
Wenn Dein Budget einfach kein Premium-Theme wie Divi oder Kadence hergibt, kannst Du auch mit einem kostenlosen Theme starten und später auf die Premium-Version upgraden, oder mit einem schlanken, kostenlosen WordPress Theme starten und dieses mit Gutenberg Blöcken aus einer der folgenden Plugins erweitern:
Hilfe: Das richtige WordPress Theme finden – So geht’s
Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse meiner Besucher habe ich viel Zeit darauf verwendet, die bestmöglichen WordPress Themes für verschiedene Arten von Websites zu finden, zu testen und hier vorzustellen. Unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund oder Ihren Computerkenntnissen wird es Ihnen mit diesen Themes auf jeden Fall gelingen, Ihre Webseite zu erstellen und Änderungen selbst vorzunehmen. Um die Sache noch einfacher zu machen, wird jedes Theme mit allen notwendigen Dokumentationen geliefert, die jeden Schritt des Installationsprozesses explizit erklären.
Responsive Layouts und Browser-Unterstützung gehören zu den Auswahlkriterien. Die fertige Website sollte mit ihren tatsächlichen Inhalten auf schmalen und breiten Bildschirmen sowie in den relevanten Browsern geprüft werden. Das Theme allein garantiert keine fehlerfreie Darstellung auf jedem Gerät.
Technische Theme-Funktionen können die Suchmaschinenarbeit unterstützen. Sie ersetzen weder hilfreiche Inhalte noch eine saubere Seitenstruktur, Indexierungsprüfung und messbare Nutzbarkeit. Ein Theme sichert keine bessere Sichtbarkeit zu.
Support ist ein Vertragsmerkmal: Prüfe Kanäle, Zeiten, Laufzeit, Umfang und mögliche Ausschlüsse. Weder ein kostenpflichtiger Tarif noch das Versprechen professioneller Unterstützung garantiert die Lösung jeder Frage.
Häufig hat man spezielle Anforderungen oder Funktionalitäten im Kopf, dann braucht man mit kostenlosen Themes meistens garnicht erst anfangen. Denn viele kostenlose Themes sind bloß abgespeckte Versionen der jeweiligen Premium-Variante oder es werden sowieso nur grundlegende Features ohne besondere Templates und Inhaltselemente unterstützt. Dann solltest Du jedes Theme, das für Dich in Frage kommt, auf die benötigten Funktionen hin überprüfen und am besten ausprobieren, ob Du damit auch zurecht kommst.
Falls Du mit einer fertigen Vorlage arbeiten willst, die Du „nur“ noch mit Deinen Inhalten füllst, solltest Du am besten zuerst die Demo-Seiten der Themes und die Template-Bibliotheken von Kadence und Divi nach einem passenden Layout für Deinen Zweck durchstöbern.
Mit Elementor Pro lassen sich auch Templates und komplette Template-Kits als Ausgangspunkt verwenden. Bei Kits von Envato muss für enthaltene Bilder, Videos und Schriften jeweils geklärt werden, welche Lizenz gilt und ob eine Projektregistrierung erforderlich ist. Ein Abonnement ist keine pauschale Freigabe aller enthaltenen Assets.
Hierfür haben wir eine eigene Anleitung geschrieben: Eine Webseite mit Elementor-Vorlagen erstellen.
In jedem Falle gilt: Lass Dich nicht entmutigen! Manchmal muss ich selbst auch erst zwei, drei, manchmal auch fünf Themes ausprobieren, bis ich das Richtige für mein Projekt gefunden habe!
Für die häufigsten Einsatzzwecke stelle ich Euch in eigenen Artikel speziell passende Themes vor:
- Die besten WordPress-Themes für Fotografen
- Die besten WordPress-Themes für Portfolio-Websites
- Die besten WordPress Landing Page Themes für konversionsstarke OnePager
- Die besten WordPress Lebenslauf & CV Themes für kreative Bewerbungen
- Die besten WordPress Themes für Ärzte, Zahnärzte und Arztpraxen
Premium-Theme oder kostenloses Theme?
Wie Du feststellen wirst, setze ich größtenteils auf Premium Themes, also kostenpflichtige Templates. Diese kosten zwar ein paar Dollar bzw. Euros, bringen dafür aber eine ganze Menge zusätzlicher Funktionalitäten mit sich, auf die ich nicht verzichten möchte. Der große Unterschied ist aber vorallem die Möglichkeit den Support des Herstellers in Anspruch zu nehmen, wenn man einmal nicht weiter kommt oder unerwartete Probleme auftreten.
Auch kostenlose Themes können Dokumentation, Community-Hilfe oder freiwilligen Herstellersupport bieten. Umfang und Verbindlichkeit sind vom jeweiligen Angebot abhängig.
Häufige Fragen zu WordPress Themes
Welches WordPress-Theme ist das beste?
Das passende Theme hängt von den Anforderungen ab. Der historische Vergleich beschreibt Divi für visuelle Gestaltung, GeneratePress und Kadence für schlankere Ansätze sowie Flatsome für WooCommerce-Aufgaben. Diese damalige Auswahl ist kein Nachweis eines heutigen Gesamtsiegers.
Welches WordPress-Theme ist am schnellsten?
Eine belastbare Geschwindigkeitsrangfolge braucht dieselben Inhalte, Erweiterungen, Hostingbedingungen und Messverfahren. Die hier genannten Neve- und GTmetrix-Werte sind historische Einzelbeispiele und keine allgemeine Zusage von Ladezeiten unter einer Sekunde.
Welches Theme eignet sich am besten für WooCommerce?
Für WooCommerce sollten Produktseiten, Suche, Warenkorb, Checkout und benötigte Erweiterungen gemeinsam geprüft werden. Flatsome, Astra, Kadence und Neve gehörten zur damaligen Auswahl; welches Theme passt, hängt vom Shop ab.
Sind kostenlose WordPress-Themes gut genug?
Kostenlose Themes können auch für professionelle Websites ausreichen. Entscheidend sind benötigte Funktionen, Pflegezustand, Dokumentation und Support. Eine Premium-Version lohnt sich dann, wenn ihre zusätzlichen Leistungen einen konkreten Bedarf decken.
WordPress-Theme vs. Page Builder – was brauche ich?
Ein WordPress-Theme bestimmt das grundlegende Erscheinungsbild Deiner Website (Header, Footer, Farben, Typografie). Ein Page Builder wie Elementor, Divi Builder oder Kadence Blocks ermöglicht die visuelle Gestaltung einzelner Seiten per Drag & Drop. Moderne Themes wie Kadence und Blocksy integrieren den Gutenberg-Editor so tief, dass ein separater Page Builder oft nicht mehr nötig ist.
Welches Theme ist am besten für SEO?
Kein Theme ist pauschal das beste für SEO. Prüfe die fertige Seite auf Indexierbarkeit, Struktur, Nutzbarkeit, Leistung und passende strukturierte Daten. Ein schlankes Theme kann dabei helfen, garantiert aber keine Rankings.
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