KI-Produktentwicklung

KI-PRODUKTENTWICKLUNG · PERSÖNLICHE BERATUNG

Eine KI-Funktion ist schnell gezeigt. Ein nützliches Produkt braucht ein belastbares Kundenproblem. Ich unterstütze Sie dabei, aus einer Idee ein klares Nutzenversprechen zu entwickeln, die entscheidenden Annahmen zu prüfen und die nächste Investition begründet zu entscheiden.

Sie arbeiten direkt mit mir: an Ihrem Produktkonzept, Nutzen, Nachfrage und technischer Machbarkeit. Ich kann die vereinbarte Lösung auch entwickeln und implementieren. Funktionsumfang, Abnahme und Übergabe werden vor der Beauftragung geklärt; Betrieb und Support werden gesondert zugeordnet.

Von Ihrer Idee zur vereinbarten Produktlösung

Ich unterstütze Auftraggeber dabei, Produktidee und Nutzenversprechen zu schärfen, Nachfrage und technische Machbarkeit zu prüfen und eine klar abgegrenzte Lösung zu entwickeln. Sie können Konzept, Machbarkeitsprüfung, Prototyp oder Implementierung beauftragen. Funktionen, Schnittstellen, Tests, Dokumentation, Abnahme und Übergabe werden passend zum Auftrag vereinbart.

An welcher Produktentscheidung stehen Sie?

Eine Idee sucht ihren Nutzen

Sie möchten KI in Ihr Angebot aufnehmen. Wir klären, wer welche Aufgabe heute löst, wo es hakt und ob eine neue Leistung hilfreicher wäre als die vorhandene Alternative.

Ein Demonstrator sucht Nachfrage

Die Demo beeindruckt. Offen ist, ob Menschen sie tatsächlich verwenden, dafür bezahlen oder ihr Verhalten ändern. Dafür brauchen Sie einen Nachfragetest, nicht nur ein besseres Modell.

Ein bestehendes Produkt soll mehr leisten

Ihre Kund:innen arbeiten bereits mit Ihrem Angebot. Wir untersuchen, an welcher Stelle Unterstützung sinnvoll ist und welche bestehenden Erwartungen an Qualität und Verlässlichkeit erhalten bleiben müssen.

Von „Chat mit unseren Daten“ zu einer prüfbaren Produktidee

Ich beginne bei der Nutzungssituation: Wer benötigt wann welches Ergebnis? Welche Informationen stehen zur Verfügung? Wie wird das Ergebnis heute geprüft? Erst dann entscheiden wir über die Rolle von KI. Ein Produkt kann seine Nutzer:innen fachlich stärken, statt ihnen ein undurchsichtiges Ergebnis vorzusetzen.

Die folgende Entscheidungsstrecke ist ein illustratives Arbeitsmuster, keine Kundenfallstudie. Marktannahmen und technische Annahmen werden getrennt geprüft. Keine Station ist durch das bloße Vorliegen einer Demo erledigt.

1 · Kundenproblem

Ein Projektverantwortlicher muss aus verstreuten Angaben einen ersten Projektplan erstellen. Heute ergänzt er eine Vorlage und fragt fehlende Informationen einzeln ab.

2 · Heutige Alternative

Vorlage, Tabellen und fachliche Rückfragen sind der Vergleichsmaßstab. Das neue Angebot muss für diese Aufgabe nützlicher sein und darf die Prüfung nicht erschweren.

3 · Nutzenannahme

Ein nachvollziehbarer Planentwurf könnte den Einstieg erleichtern. Pflichtangaben und Berechtigungen werden fest geprüft; KI formuliert begrenzte Vorschläge.

4 · Nachfragetest

Tatsächliche Nutzer:innen bearbeiten die Aufgabe mit einem begleiteten Entwurf. Wir beobachten Verwendung, Rückfragen und Korrekturen und besprechen die Zahlungsbereitschaft.

5 · Technischer Test

Mit freigegebenen Beispieldaten prüfen wir fehlende Angaben, Quellen, Widersprüche und Kostenannahmen. Das Produktteam entscheidet anschließend: weiter, ändern oder stoppen.

Ein Beispiel: der Assistent für den ersten Projektplan

Ein B2B-Softwareanbieter erwägt einen Planungsassistenten. Im illustrativen Szenario sammeln Nutzer:innen Informationen aus verschiedenen Dokumenten und übertragen sie in einen Projektplan. Die ursprüngliche Idee lautet „Chat mit unseren Daten“. Im Gespräch wird daraus eine konkretere Aufgabe: einen überprüfbaren ersten Plan mit offenen Punkten vorbereiten.

Wir trennen fünf Annahmen: Die Aufgabe belastet die Nutzer:innen; ein Entwurf wäre hilfreich; die nötigen Daten sind verfügbar; Fehler wären vor Verwendung erkennbar; die Leistung wäre wirtschaftlich betreibbar. Gespräche können Hinweise auf Bedarf liefern. Ein manuell begleiteter Test zeigt eher, wie der Entwurf benutzt wird. Eine begrenzte technische Erprobung untersucht Qualität und Kosten. Keines dieser Formate beantwortet allein alle fünf Fragen.

Die mögliche Lösung bleibt bewusst Assistenz: Das Modell schlägt Arbeitspakete vor und nennt die verwendeten Informationen. Fehlende Daten werden sichtbar. Feste Berechnungen, Pflichtfelder und Zugriffsrechte folgen definierter Logik. Projektverantwortliche bestätigen oder ändern den Plan; das Modell übernimmt keine fachliche Projektfreigabe. Ein kleiner Prototyp kann diese Aufteilung erproben, ohne eine Produktionsfreigabe vorwegzunehmen.

Ein ebenso sinnvoller Ausgang wäre: Die Hauptbelastung entsteht durch unvollständige Eingangsdaten. Dann ist bessere Datenerfassung der nächste Schritt. Wir können die KI-Idee zurückstellen, statt einen technisch reizvollen Assistenten am eigentlichen Problem vorbeizubauen.

Annahmenkarte · illustratives Muster

Für den Beispielassistenten ist dies eine ausgearbeitete Vorlage, kein Ergebnis durchgeführter Interviews oder Tests.

Markt · Wird der Entwurf gebraucht?

Annahme: Nutzer:innen wollen den ersten Plan leichter erstellen. Hinweisstand: im Muster unbestätigt. Test: heutiges Vorgehen beobachten und einen begleiteten Entwurf einsetzen. Entscheidung: nur bei erkennbarem Nutzen weiter prüfen.

Qualität · Ist der Plan überprüfbar?

Annahme: Fachpersonen erkennen fehlende oder falsche Angaben. Hinweisstand: noch kein Test. Test: normale, unvollständige und widersprüchliche Fälle vergleichen. Entscheidung: Freigabegrenzen anpassen oder Ansatz verwerfen.

Wirtschaft · Ist der Nutzen tragfähig?

Annahme: Nutzen und Zahlungsbereitschaft tragen Bereitstellung und Betreuung. Hinweisstand: offen. Test: Preiserwartung, Nutzung, Modellkosten und menschliche Nacharbeit zusammen betrachten. Entscheidung: Erlösmodell anpassen oder nicht investieren.

Im vereinbarten Ergebnis erhalten Sie die Annahmenkarte, dokumentierte Beobachtungen und ein Entscheidungsmemo: Was spricht für die Idee, welche Lücke bleibt offen, was testen wir als Nächstes und wer entscheidet? Eine Roadmap unterscheidet belegte Voraussetzungen von vorläufigen Optionen.

Drei mögliche Formen unserer Zusammenarbeit

Produktidee schärfen

Ihre Zuarbeit: Idee, Zielgruppe, bekannte Probleme und fachliche Ansprechpartner:innen. Meine Arbeit: Problemverständnis, heutige Alternativen, Nutzenversprechen und kritische Annahmen ordnen. Ergebnis: Problem-/Nutzenkarte und Empfehlung für den nächsten Test. Grenze: noch keine bestätigte Nachfrage, fertige Spezifikation oder Entwicklung.

Nutzen und Nachfrage überprüfen

Ihre Zuarbeit: Zugang zu potenziellen Nutzer:innen, freigegebene Informationen und vorhandene Erkenntnisse. Meine Arbeit: Testdesign, Interviewleitfaden, Konzeptdarstellung und gemeinsame Auswertung. Ergebnis: Beobachtungen, aktualisierte Annahmen und Entscheidungsoptionen. Grenze: einzelne Interviews beweisen keinen Markt; umfangreiche Rekrutierung und Marktforschung werden gesondert vereinbart.

Erprobung und Produktentscheidung begleiten

Ihre Zuarbeit: Ziel, freigegebene Daten, Qualitätsanforderungen und fachliche Ansprechpartner. Meine Arbeit: Machbarkeit prüfen und einen Prototyp oder die vereinbarte Produktlösung entwickeln. Ergebnis: Die beauftragte Lösung mit Tests, Dokumentation und vereinbarter Übergabe. Umfang: Funktionen, Schnittstellen und Abnahmekriterien werden vorab festgelegt; Marktakzeptanz und laufender Betrieb werden getrennt beurteilt.

Wir vereinbaren untersuchte Produktfragen, Gesprächs- und Testumfang sowie notwendige Mitwirkung individuell. Ihr Produktteam behält das fachliche Urteil. Bestehende Entwicklungspartner können mitarbeiten; Sicherheits- und Rechtsfragen werden den passenden Verantwortlichen zugeordnet.

Warum ich Produktfragen und Modellgrenzen zusammen betrachte

Seit Januar 2026 bin ich Head of AI (Interim) bei REACHX. Dieser berufliche Hintergrund verbindet KI-Strategie und Produktentwicklung. In der Beratung bringe ich diese Perspektive persönlich ein; die Rolle ist keine Referenz für einen hier beschriebenen Kundenfall.

Kai SpriestersbachKI-generiert

Als Mitautor der Stat-Veröffentlichung zu quantitativem Wissen aus Sprachmodellen (2025) befasse ich mich mit der Prüfung von Modellleistungen und ihren Grenzen. Das ist für Produktentscheidungen relevant: plausibel klingende Ergebnisse brauchen einen passenden Maßstab. Forschung allein belegt weder die Nachfrage für Ihre Idee noch deren Marktreife. Meinen beruflichen Hintergrund und weitere Publikationen finden Sie im Profil.

Fragen vor der Zusammenarbeit

Brauche ich schon eine fertige Idee?

Nein. Eine konkrete Kundensituation oder offene Produktfrage genügt. Wir klären zuerst Problem und Alternative. Eine Entscheidung gegen KI kann ein brauchbares Ergebnis sein.

Können Sie unser bestehendes Produktteam unterstützen?

Ja. Ich ergänze Produktverantwortliche und Entwicklung bei Konzept, Annahmen und Erprobung. Ihre Teams behalten fachliche Zuständigkeiten; Entscheidungswege und Übergaben vereinbaren wir gemeinsam.

Wie prüfen wir Nachfrage?

Mit einem zur Unsicherheit passenden Test: etwa Gesprächen, Konzeptdarstellungen oder begleiteter Nutzung. Wir dokumentieren beobachtetes Verhalten und Grenzen. Bekundetes Interesse allein ist kein Nachweis tatsächlicher Nutzung oder Zahlung.

Wann ist ein Prototyp sinnvoll?

Wenn eine konkrete technische oder nutzerseitige Annahme anders schwer zu prüfen ist. Ein begrenzter Pilot braucht Testziel und Prüfkriterien; er ersetzt keinen Nachfragetest.

Muss das Produkt möglichst autonom sein?

Nein. Freies Erkunden, wiederverwendbare Assistenz und geregelte Abläufe sind verschiedene Optionen. Ein Produkt kann dauerhaft bei fachlich geprüfter Assistenz bleiben, wenn das seinen Nutzen besser trägt.

Wer entwickelt und betreibt anschließend?

Ich entwickle und implementiere die vereinbarte Lösung als abgegrenzten Projektauftrag. Funktionen, Integrationen, Tests, Dokumentation und Abnahme werden festgehalten. Verantwortung für den anschließenden Betrieb, Wartung und Support wird ausdrücklich zugeordnet.

Wie berücksichtigen wir Daten und Anbieterabhängigkeit?

Wir klären Datenfreigaben, Rechte, benötigte Quellen und technische Alternativen. Modell-, Betriebs- und Betreuungskosten gehören zur Wirtschaftlichkeitsannahme. Konkrete Sicherheits- oder Rechtsprüfungen werden passend zum Vorhaben beauftragt.

Wie wird der Auftrag vereinbart?

Nach Ihrer Anfrage klären wir die anstehende Entscheidung, vorhandene Erkenntnisse und Zuarbeit. Daraus entsteht ein individuelles Angebot mit Arbeitsumfang, Ergebnis und Grenzen. Ein allgemeiner Entscheidungscheck ist keine Voraussetzung.

Geht es vor allem um Übergaben in einem bestehenden Prozess? Dann ist Workflow-Beratung ein passender Einstieg. Mehrere Vorhaben und ihre Steuerung verbinden wir in der strategischen Begleitung.

Welche Produktentscheidung möchten Sie treffen?

Für wen ist Ihr Angebot? Welche Aufgabe soll es erleichtern? Was möchten Sie als Nächstes entscheiden? Beschreiben Sie gern eine Idee, ein bestehendes Produkt oder einen Demonstrator.

Schreiben Sie über das Formular oder an kai@afaik.de. Eine kurze Beschreibung genügt; vertrauliche Unterlagen oder Zugänge sind für die erste Anfrage nicht nötig. Ich melde mich umgehend persönlich zurück, kläre Ihre Situation und schlage eine passende Zusammenarbeit vor. Auftrag, Zuarbeit, Umfang und Konditionen halten wir anschließend in einem individuellen Angebot fest.