Elementor Free oder Pro: Welche Funktionen den Aufpreis rechtfertigen

Von Saša Ebach

Elementor Pro lohnt sich dann, wenn du bestimmte Funktionen wirklich brauchst und sie sich damit gut in den Arbeitsablauf integrieren lassen. Eine kostenpflichtige Lizenz ist kein notwendiger Schritt für jede WordPress-Website.

Redaktionell aktualisiert am 1. Oktober 2026. Aktuelle Auswahlhilfe von Kai Spriestersbach; ursprünglicher Beitrag von Saša Ebach. Die aktuellen Produkthinweise beruhen auf den unten verlinkten Dokumentationen. Frühere Praxistests behalten ihren angegebenen Teststand.

Erst Funktionen, dann das Paket

Beschreibe, welche Seiten und Templates bearbeitet werden sollen und ob dynamische Inhalte, Formulare, Shopgestaltung oder eigene Styles benötigt werden. Gleiche diese Anforderungen mit dem heutigen Elementor-Angebot ab. Funktionsumfang und Zusatzdienste können sich je nach Paket unterscheiden.

Vergleiche auch die Website-Bearbeitung mit einem Block-Theme oder die Funktionen des vorhandenen Themes. Wenn ein benötigtes Element dort bereits zuverlässig abgedeckt ist, bringt ein weiteres System möglicherweise nur zusätzliche Pflege.

Kosten und Abhängigkeiten sinnvoll prüfen

Notiere Lizenzanzahl, Verlängerung, erforderliche Erweiterungen und den Aufwand eines Wechsels. Bei Elementor ist Hello ein bewusst schlanker Theme-Rahmen; plane ein, welcher Teil der Website vom Theme und welcher vom Builder gestaltet wird.

Die früheren Screenshots zeigen die damalige Bedienung. Für eine heutige Entscheidung würde ich eine typische Seite und ein wiederkehrendes Template im passenden Paket ausprobieren. Eine neue persönliche Bewertung aktueller Versionen ist mit diesem Dokumentationsabgleich nicht behauptet.

Quellen für die aktuelle Einordnung

Früherer Praxistest und damalige Produktstände

Dieser Teil bewahrt die damalige Arbeit mit Videos, Screenshots und Beobachtungen. Seine Preise, Funktionsbeschreibungen und Empfehlungen gehören zum ursprünglichen Teststand. Für eine heutige Auswahl gilt die Einordnung oben.

Früheren Beitrag und Testmaterial öffnen

Historischer Funktionsvergleich. Die folgenden Screenshots, Widget-Zahlen, Tarifnamen und Preise gehören zum damaligen Elementor-Stand, einschließlich der im Text erwähnten Version 3.3. Sie wurden nicht mit aktuellen Versionen neu getestet. Der Vergleich erklärt, welche Aufgaben die damalige Pro-Version zusätzlich abdeckte; eine heutige Kaufentscheidung braucht eine Prüfung der tatsächlich benötigten Funktionen.

Elementor Pro oder Free? Für einen kostenlosen Page-Builder hat es Elementor wirklich in sich. Kein anderer Page-Builder gibt einem so viel Flexibilität bei der Seitengestaltung, ohne etwas zu Kosten. Wer bereits ein gutes Theme hat, der kann die Free-Version als WYSIWYG-Editor einsetzen und wird wahrscheinlich wunschlos glücklich. Die Pro-Version bietet jedoch so viele zusätzliche Vorteile, dass es sich lohnt einmal genau hinzuschauen. Für viel beschäftigte WordPress-Nutzer und Profis lohnt sich der Einsatz wirklich.

Passend zu diesem Artikel haben wir ein ausführliches Video vorbereitet, in dem fast alle PRO-Features demonstriert werden. Auch Features der nagelneuen Version 3.3 werden beleuchtet:

Die damalige Pro-Version enthielt zusätzliche Support-Leistungen. Umfang, Reaktionszeiten und Verfügbarkeit sind vertragsabhängig. Dieser Beitrag beschreibt die Design-, Marketing- und Technikfunktionen des damaligen Vergleichs zwischen Free und Pro.

Page-Builder versus Site-Builder

Die Free-Version ist im Prinzip nur ein sehr guter Page-Builder mit ein paar netten Bonusfeatures. Mit ihr lassen sich demnach einzelne Seiten und Beiträge gestalten. Die kostenlose Version bietet beispielsweise nicht die Möglichkeit, den Kopf- oder Fuß-Bereich anzupassen. Zwar bietet die freie Version die Möglichkeit Landingpages zu gestalten. Die Auswahl an Vorlagen hierfür ist jedoch eher begrenzt. Wer ohnehin plant Landingpages selbst zu entwerfen, für den mag das nicht ausschlaggebend sein. Wer sich lieber von vielen professional gestalteten Vorlagen inspirieren lässt, der greift zu Pro.

Die Pro-Version ist ein kompletter Site-Bilder: Mit ihr lassen sich alle Layoutaufgaben auf der Website meistern. Darüber hinaus liefert Elementor für jedes Modul, jede Landingpage, jede Sektion, jedes Popup und jedes andere erdenkliche Element Dutzende von professionell gestalteten Layout-Vorlagen.

Wer das eigene Blog von oben bis unten komplett individuell gestalten möchte und dabei Inspiration sucht, der kommt schon alleine deswegen nicht an der Pro-Version vorbei.

Aktuell gibt es in der Landingpages-Sektion 111 Templates, davon sind lediglich 28 in der Free-Version enthalten.

Elementor Pro versus Free: Für wen lohnt sich die Pro-Version?
Pro bietet deutlich mehr Auswahl bei den Templates. Zu erkennen am roten Pro-Abzeichen.

Der Theme-Builder: Das Herz von Elementor Pro

Mit dem Theme-Builder lässt sich jede Sektion der Website gestalten. Header, Footer, Beiträge, Seiten, Newskategorien, Suchresultate und sogar die 404-Seite.

Elementor Pro Testbericht

Eine Website ist mit diesen Elementen vollständig gestaltet:

  • Header: Der Kopfbereich für Logo, Menü, evtl. ein Suchfeld etc.
  • Footer: Der Fußbereich enthält meist den Copyright-Hinweis, Adressinfos, evtl. weitere Navigationslinks etc.
  • Single Page: Definiert das Layout für den Hauptcontent der SEITEN. Das können auch mehrere Spalten sein bzw. sind hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
  • Single Post: Definiert das Layout für den Hauptcontent der BEITRÄGE. Auch hier ist alles möglich.
  • Archive: Das Layout für Kategorieseiten für Beiträge.
  • Search Results: Das Layout der Suchergebnisliste.
  • Error 404: Das Layout für die Seite „Seite nicht gefunden“.

Das neue Interface erlaubt den Import von Templates (1), eine einfache Navigation zu den verschiedenen Seitenteilen (2) und einen Überblick über die bereits bestehenden Templates (3).

elementor-theme-builder-header-anzeigen Elementor Pro Review

Ein Klick auf Header führt zur Übersicht (1). Daraufhin lässt sich das Template bearbeiten (2) oder aber auch die Konditionen abwandeln (3).

Die Konditionen sind ein fantastisches Feature. Mit ihnen lässt sich bestimmen, an welchen Stellen auf der Website dieser Header angezeigt wird. So ist es durchaus möglich verschiedene Sektionen auf der Website zu definieren und jeder Sektion einen eigenen Header zu geben.

elementor-konditionen Elementor Pro Testbericht

Wie im Screenshot zu sehen, lässt sich der Header auf der gesamten Website anzeigen, nur in einem Newsarchiv oder auf einer bestimmten Seite oder einem bestimmten Beitrag. Außerdem lässt sich Include auch auf Exclude stellen. Durch eine Verkettung von verschiedenen Konditionen lassen sich sehr flexible Anzeigeregeln erstellen.

elementor-konditionen-include-exclude

Im Editor lässt sich das Template nach Belieben anpassen.

Elementor Pro Testbericht elementor-editor-header
Hier in der mobilen Ansicht des Header-Templates.

Site-Kits erledigen die ganze Arbeit

Wem der Theme-Builder zu kompliziert ist, der kann ab Version 3.3 komplette Site-Kits importieren. Das sind im Prinzip vorgefertigte Themes, die alle notwendigen Sektionen bereits enthalten. Site-Kits haben bereits Header, Footer, Beiträge, Seiten, Newskategorien, Suchresultate und die 404-Seite vordefiniert. Sie sind professionell gestaltet. Die Farben und Fonts sind perfekt aufeinander abgestimmt.

Die Elementor-Library enthält Hunderte kompletter Kits sortiert nach den üblichen Kategorien.

Elementor Pro Review: SiteKits

Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. So lässt sich ein komplettes Website-Layout innerhalb weniger Sekunden erstellen und dann nach den eigenen Wünschen anpassen.

Wem das noch nicht reicht, der kann im Envato-Marketplace über 1.300 weitere Template-Kits erwerben.

Elementor Sitekits bei Envato Elements

Die beschriebenen Template- beziehungsweise Site-Kits verwendeten Bildmaterial aus Envato Elements. Vor der Nutzung muss für jedes enthaltene Asset geklärt werden, welche Lizenz gilt und ob eine Registrierung für das konkrete Projekt erforderlich ist. Ein Abonnement ist keine pauschale Freigabe sämtlicher Bilder. Eigene Bilder können die mitgelieferten ersetzen.

Widgets: Pro-Features bis zum Abwinken

Die Templates bestimmen das Außenrum. Widgets sind dazu da einzelne Content-Elemente in ein schickes Format zu pressen. Die Free-Version trumpft hier nochmals voll auf.

Elementor bietet in der Pro-Version diese 29 Widgets (plus Widgets für WooCommerce):

chrome-20210715-144009 Elementor Pro Review Testbericht
Es sind tatsächlich noch mehr, da nicht alle Widgets in Pro-Sektion gelistet sind.

Hier eine Auflistung mit Screenshot. Im Video haben wir die meisten davon übrigens demonstriert (Wink, Wink):

Das Posts-Widget

Elementor Pro Review Testbericht 1

Einfach eine Liste von Beiträgen an einer beliebigen Stelle einfügen. Es gibt drei verschiedene Oberflächendesigns. Spaltenanzahl und Posts pro Seite lassen sich einstellen. So lässt sich jede Seite zu einer Blogkategorie umwandeln.

Das Portfolio-Widget

Elementor Pro Review Testbericht 2

Am besten für Referenzen geeignet. Im Prinzip ein Navigationselement mit Bildern. Spalten, Bildgröße definierbar.

Elementor Pro Review Testbericht 3

Die Bildergalerie zeigt Bilder an. Ein Klick auf ein Bild liefert die gezoomte Version. Ein Klick auf die Pfeile springt zum nächsten Bild. Hochgradig konfigurierbar.

Das Form-Widget

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Ein besonderes Feature, dass die meisten Formular-Plugins überflüssig macht. Sogar mehrschrittige Formulare lassen sich damit umsetzen!

Dieses Widget ist vollgepackt mit Features. Dies ist alles möglich:

  • Inline Abofelder
  • Nach dem Abschicken-Aktion
  • Bestätigungsmail versenden
  • HTML/Nur Text
  • Interaktionsmeldungen (z. B. „Nachricht erfolgreich verschickt“) anpassbar
  • Auch Dateifelder, Datum und andere Formfeldformate möglich
  • Versteckte Felder
  • Honeypot zur Spammerabwehr
  • Akzeptieren-Feld
  • Formularnachrichten werden im Backend gespeichert

Für Newsletter-Anmeldungen kann ein Double-Opt-in-Verfahren die Bestätigung und den Nachweis einer Anmeldung unterstützen. In der beschriebenen Konfiguration übernahm dies ein angebundener Drittanbieter wie Mailchimp. Das Widget allein klärt weder die erforderliche Rechtsgrundlage noch sämtliche Datenschutzanforderungen des konkreten Einsatzes.

Das Login-Widget

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Hiermit lassen sich angepasste Login-Boxen auf beliebigen Seiten platzieren und an das eigene Layout anpassen.

Das Slides-Widget

Folien können in alle Richtungen rein- und rausgleiten. Gestaltungsmöglichkeiten ohne Ende.

Das Nav Menu-Widget

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Mit dem hauseigenen Navigationstool lassen sich Menüs überall auf der Website platzieren.

Das Animated Headline-Widget

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Manchmal braucht es einen Eyecatcher. Verschiedene Elemente animieren um den Text herum oder der Text wird getippt, gelöscht, getippt, gelöscht usw. Hier wird das Wort Amazing eingekreist. Das Coole ist, dass es sich um reinen Text handelt.

Das Hotspot-Widget

Hier lassen sich auf einem Bild animierte Punkte oder Flächen definieren, die die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die wichtigen Stellen lenken. Sie blinken langsam, sodass dieser verleitet wird, mit der Maus darüberzufahren. Bei Klick kann ein Tooltip angezeigt werden.

Das Price List-Widget

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Wer an Preislisten für Restaurant- oder Friseur-Websites denkt, liegt richtig.

Das Price Table-Widget

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Um Preise für verschiedene Pakete richtig darzustellen.

Das Flip Box-Widget

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Sobald die Maus das Element erreicht, flippt es horizontal oder vertikal und die andere Seite kommt zum Vorschein. Das Motto der Flipbox: Hinten erklären was vorne steht.

Das Call to Action-Widget

Attraktive Buttons und Links, die sich natürlich auch mit den nur in der Pro-Version vorhandenen Drittanbietern (z. B. E-Mail-Dienstleister) verbinden lassen.

Bilder und Videos gehen auf Karussellfahrt.

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Kundenstimmen in einem Karussell.

Das Reviews-Widget

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Bewertungen lassen sich in ebenfalls in einem Karussell anordnen.

Das Table of Contents-Widget

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Heute schon ein Inhaltsverzeichnis gebraucht und 70 verschiedene kostenlose Optionen probiert? Dieses hier funktioniert einwandfrei. Ich musste allerdings die Seite speichern und neu laden, damit sich das Inhaltsverzeichnis füllt.

Das Countdown-Widget

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Ein Countdown bis zu einem vordefinierten Datum. Idee: Es sollte eine Variante geben „Wie oft schlafen bis (Datum in der Zukunft)?“ 🙂

Das Share Buttons-Widget

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Wer lässt die eigenen Inhalte nicht gerne teilen? Es gibt sogar XING!

Das Blockquote-Widget

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Auch Blockzitate lassen sich einbauen. Sogar mit Tweet-Funktionalität.

Das Facebook Button-Widget

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So können auch die Freunde (?) bei der Verbreitung der guten Kunde beitragen.

Das Facebook Comments-Widget

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Facebook-Kommentare sind oft (aber nicht immer) etwas zivilisierter.

Das Facebook Embed-Widget

Beliebige Inhalte von Facebook integrieren.

Das Facebook Page-Widget

Sogar eine Facebook-Page lässt sich mit diesem Widget einbetten.

Das Lottie-Widget

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Lottie ist ein Animationsprogramm für das Web, das angetreten ist, animierte GIFs abzulösen. Sehr vielversprechend.

Das Code Highlight-Widget

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Falls du programmierst, kannst du deine Code-Schnipsel schön formatiert präsentieren.

Das Video Playlist-Widget

Wir haben einige Videotutorials zu Site- und Page-Buildern gemacht. Dieses Widget fasst sie in einer Playlist elegant zusammen.

Das Paypal Button-Widget

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Biete die Zahlungsabwicklung über PayPal an.

Für Shopsites gibt es noch viele weitere WooCommerce-Widgets, die wir gerne in einem gesonderten Beitrag mit Fokus auf E-Commerce vorstellen können. Melde dich bei Interesse in den Kommentaren.

Das Search Form-Widget

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So lässt sich die Suchleiste an einer beliebigen Stelle platzieren. Auch ein Suchfeld über den gesamten Sichtbereich (Fullscreen) ist möglich.

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Das Template-Widget

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Ein Template in einem Template einbetten. Das kann manchmal überaus nützlich sein.

Es kommen hin und wieder neue Widgets hinzu. Für’s Erste sollte das aber reichen. Gibt es etwas, das die Pro-Widgets nicht abdecken? Schreib es in die Kommentare!

Der Popup Builder

Pop-ups sind eine mögliche Marketingfunktion, aber nicht für jede Website erforderlich. Der damalige Elementor-Pro-Popup-Builder bot dafür gestalterische und technische Möglichkeiten. Das folgende Tutorial zeigt den damaligen Ablauf:

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Klicke auf Popup und dann auf Hinzufügen.

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Wähle den Typ Popup und gebe dem Template einen Namen.

In der Library findest du viele Vorlagen. Wähle eine aus und klicke auf Einfügen.

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Passe das Popup nach Herzenslust an und klicke auf Speichern.

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Jetzt beginnt die Magie. Füge zuerst eine Kondition hinzu.

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Im Beispiel soll das Popup nur auf der „Über uns“-Seite angezeigt werden. Klicke auf Next.

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Das Beispiel-Popup soll nur bei Exit-Intent angezeigt werden. Next.

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Außerdem soll das Popup erst erscheinen, sobald jemand mindestens drei Seiten der Website aufgerufen hat.

Im Video hat das sogar geklappt.

Ein einfaches aber cooles Feature. Mit den Action-Links lassen sich Kontaktbuttons zu Facebook, WhatsApp erstellen. Auch Wegbeschreibungen mit Waze oder Termine auf Google Calendar sind möglich. Hierzu muss einfach ein Button oder Link angeklickt werden und schon gibt es die Optionen.

Das Feature ist ein wenig versteckt, daher hier ein kurzes Tutorial.

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Jeder Link (1) kann über den kleinen Button „Dynamische Attribute“ (2) in einen Aktionslink gewandelt werden. Danach zum Beispiel „Contact URL“ (3) auswählen.

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Danach auf den kleinen Schraubenschüssel (1) klicken. Es öffnen sich die Einstellungen. Im Feld Typ (2) dann zum Beispiel Skype (3) auswählen.

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Jetzt lassen sich die Skype-Einstellungen vornehmen.

Schon können Besucher der Site auf den Button klicken und direkt einen Skype-Call starten. Niceness.

Custom CSS

elementor-custom-css

Einfach auf ein beliebiges Element klicken. Unter Erweitert lässt sich eigener CSS-Code hinterlegen. Eine Schande, dass das nur in Pro geht. Ich protestiere!

Global Custom CSS

Das Gleiche gilt auch für die globale CSS-Funktionalität. Dies lässt sich zur Not aber auch anders lösen.

Motion Effects

Pro bietet jede Menge Scrolling-, Mouse-Effekte und auch Parallax an.

elementor-effects

Die lassen sich auf jedem Element anwenden. Zurückhaltung ist hier wahrscheinlich angebracht.

TypeKit Integration und Custom Fonts

Das Einbinden von Google-Fonts ist ja nichts Neues. Adobes TypeKit unterstützt aber auch nicht jeder.

Außerdem ist es möglich eigene Fonts und Kombinationen zu erstellen. So lassen sich Fonts von der Größe reduzieren, indem man nur die Buchstaben, Schnitte und Weights inkludiert, die auf der Website auch zur Verwendung kommen. Gut für Speed, SEO und den Besucher.

Dynamic Content

Dynamische Inhalte lassen sich überall da einbinden, wo es das kleine Datenbank-Symbol gibt:

elementor-dynamic-content

Im Menü gibt es Zugriff auf alle möglichen Felder aus der Datenbank. Das gilt auch für Felder aus den beliebten Plugins ADD ACF, PODS, JETENGINE oder TOOLSET CONTENT. So lassen sich wahrlich dynamische Websites erstellen.

Dynamic Colors

Selbst Farben lassen sich dynamisieren. So ist es möglich einer Kategorie (Sommerkleidung / Winterkleidung) eine Farbe zuzuweisen und diese dann als Hintergrundfarbe auf gewisse Elemente oder in den Header und Footer zu legen.

Der Header kann in der Pro-Version an den oberen Rand gepinnt werden. Er bleibt dann immer im Bild, auch wenn der Nutzer nach unten scrollt.

Integration mit 3rd-Party-Diensten

Im damaligen Vergleich wurden außerdem Integrationen mit folgenden Drittanbietern beschrieben. Ob sie mit den heute eingesetzten Versionen funktionieren, muss vor dem Einsatz geprüft werden:

  • Campaign Monitor
  • HubSpot
  • Zapier
  • Adobe TypeKit
  • Discord
  • GetResponse
  • Drip
  • ReCaptcha V3
  • Facebook SDK
  • MailerLite
  • Slack
  • Font Awesome 5
  • Fontello, IcoMoon & Fontastic

Elementor Pro Kosten

Elementor Pro Kosten:

Im damaligen Tarifmodell kostete ESSENTIAL für eine Website 49 USD pro Jahr, ADVANCED für drei Websites 99 USD, EXPERT für bis zu 25 Websites 199 USD, STUDIO für bis zu 100 Websites 499 USD und AGENCY für bis zu 1.000 Websites 999 USD. Diese Zahlen dokumentieren das frühere Angebot und sind keine aktuellen Preise.

Auch die damals genannte 30-Tage-Geld-zurück-Regelung ist eine historische Vertragsangabe. Heutige Preise, Nutzungsgrenzen und Erstattungsbedingungen sind direkt beim Anbieter zu prüfen.

Fazit: Für wen lohnt sich die Pro-Version?

Ich glaube nicht, dass es notwendig ist, alle Features der Pro-Version zu nutzen. Auch wenn das möglich wäre. In der Praxis ist es nicht selten so, dass man heute das eine Feature unbedingt braucht und ein weiteres vielleicht erst in sechs Monaten. Trotzdem wäre es fahrlässig, sich Pro (oder einen vergleichbaren Site-Builder) NICHT zu holen und stattdessen Tage und Wochen darein zu investieren, alles von Hand zusammenzufrickeln.

Ich spreche aus Erfahrung mit eigener Webentwicklung: Um 2006 entwickelte ich ein komplettes CMS und einen Onlineshop in PHP. WordPress existierte zu diesem Zeitpunkt bereits; sein Projektstart war 2003. Dass visuelle Werkzeuge einmal so viele Aufgaben abdecken würden, hätte ich mir damals nicht vorgestellt. Daraus folgt aber keine Kaufempfehlung für jede Website. Entscheidend ist, ob die Pro-Funktionen ein konkretes Problem lösen und ob Kosten, Wartung und Abhängigkeiten zum Projekt passen.

Ob die Pro-Version sinnvoll ist, hängt von den benötigten Funktionen und den langfristigen Kosten des konkreten Projekts ab.

Was ist Elementor Pro?

Im Dezember 2016 kam Elementor Pro auf den Markt, ein Erweiterungs-Plugin für Elementor, das für Webdesigner und Fachleute gedacht ist. Elementor Pro enthält einige einzigartige Funktionen, wie visuelles Live-Formulardesign, flexible Beiträge und Portfolio-Widgets, benutzerdefiniertes CSS und globales Widget.

Wie teuer ist Elementor Pro?

Die im Artikel genannten Preise von 49 bis 999 USD pro Jahr dokumentieren das damalige Tarifmodell. Sie sind keine aktuellen Konditionen. Auch Nutzungsgrenzen und die damalige Geld-zurück-Regelung müssen für eine heutige Entscheidung direkt beim Anbieter geprüft werden.

Was ist Elementor Free?

Elementor Free ist die kostenlose Basisversion eines visuellen Page Builders für WordPress. Die historische Beschreibung erläutert den damaligen Funktionsumfang; welche Funktionen heute kostenlos oder kostenpflichtig sind, ist am aktuellen Angebot zu prüfen.

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Geschrieben von

Saša Ebach arbeitet seit 2001 mit Netztechnologien. Als ehemaliger CMS- und Onlineshopentwickler (PHP, HTML, JS und CSS) hat er auch bei WordPress immer den Durchblick. Heutzutage liebt er es, neue Webtechnologien auszuprobieren und andere an seinen Learnings teilhaben zu lassen. In seinem Podcast präsentiert er die besten Infos zu den Themen „Content, Links und SEO“.

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