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Neue McKinsey-Studie verrät: So wird ein Startup zum Unicorn

30 deutsche Startups haben den Status eines „Einhorns“ erreicht, d.h. sie sind jeweils mindestens 1 Milliarde Dollar wert. Damit liegt Deutschland bei den Einhorn-Unternehmen in Europa an zweiter Stelle, hinter Großbritannien mit knapp 50 solcher Unternehmen. Weltweit gesehen gibt es fast 1.000 Einhorn-Unternehmen. Mehr als die Hälfte davon ist in den USA beheimatet.

In einer neuen Studie der Unternehmensberatung McKinsey wurden fünf Schlüsselfaktoren identifiziert, die eine Rolle dabei spielen, ob ein Startup wertvoll wird: das Gründerteam, die potenzielle Marktgröße, der Zeitpunkt, die vom Unternehmen verwendete Technologie und der Weg zur Rentabilität.

Das Gründerteam

Die meisten Einhorn-Unternehmen wurden laut McKinsey von zwei oder mehr Personen gegründet. Diese Teams bringen unterschiedliche Fähigkeiten mit, vorzugsweise aus den Bereichen Technologie, Naturwissenschaften und Wirtschaft.

Mehr als 95 Prozent der Gründer/innen der Top 100 Einhörner haben einen akademischen Abschluss, und mehr als 70 Prozent haben einen höheren Abschluss wie einen Master, einen MBA oder einen Doktortitel.

Es gibt zwar auch Wunderkinder, aber ein Top-100-Unternehmen wird nur sehr selten im ersten Anlauf gegründet. Mehr als 80 Prozent der Gründerinnen und Gründer hatten zuvor Berufserfahrung gesammelt – und mehr als die Hälfte hatte bereits weniger erfolgreiche Startups gegründet.

Marktpotenzial

Laut McKinsey ist die Größe des potenziellen Marktes (TAM) ein wichtiger Faktor bei der Bewertung von Start-ups. Die drei größten Sektoren mit einem weltweiten Jahresumsatz von jeweils mindestens 5 Billionen US-Dollar – Technologie/Medien/Telekommunikation, Industrie und Gesundheitswesen – sind das Ziel von fast einem Drittel der 100 wertvollsten Start-ups der Welt.

Junge Unternehmen, die sich auf wichtige Trends konzentrieren, werden hoch bewertet. Dazu gehören Nachhaltigkeit und Energie.

Unternehmen in kleineren Marktsegmenten können hohe Bewertungen erzielen, wenn von ihnen ein hohes Disruptionspotenzial erwartet wird.

Timing

Timing ist entscheidend für die Bewertung eines Startups. Hoch bewertete Unternehmen erkennen oft zuerst einen Trend, was in der Regel zu höheren Margen und schnellerem Wachstum führt.

Investoren suchen daher gezielt nach Start-ups, deren Produkt oder Dienstleistung nicht nur neu ist und funktioniert, sondern auch die ersten Anzeichen von Marktinteresse zeigt.

In den letzten Jahren hat sich ein Muster herauskristallisiert: Laut McKinsey sind die Unternehmen, die das meiste Kapital aufnehmen, diejenigen, deren Geschäft absehbar in zwei bis drei Jahren durchstarten wird.

Technologie

Start-ups, die neue Technologien entwickeln oder bestehende verbessern, stehen bei Investoren hoch im Kurs. Software ist hierbei oft der Schlüssel zur Skalierbarkeit.

Beispiel: Enpal, ein grünes Technologieunternehmen, ist dank seines Online-Modells inzwischen über eine Milliarde Dollar wert.

Profitabilität

Startups brauchen in der Regel Zeit, um zu wachsen, und sind vielleicht nicht von Anfang an profitabel. Es gibt jedoch Indikatoren für eine hohe Bewertung, wie z. B. das typische Umsatzwachstum nach dem 3-3-2-2-2-Muster.

Investoren achten nicht nur auf das Wachstum, sondern auch auf die Art des Wachstums. So werden zum Beispiel jährlich wiederkehrende Einnahmen höher bewertet als einmalige Einnahmen.

Der Schwerpunkt hat sich vom reinen Wachstum auf nachhaltiges, profitables Wachstum verlagert. Das bedeutet, dass Start-ups wachsen und gleichzeitig Nachhaltigkeit beweisen sollten, indem sie Kunden gewinnbringend gewinnen und den Kundenverlust begrenzen, damit sich der Cashflow stetig verbessert.

Fazit

Die aktuelle Studie von McKinsey über Startup-Einhörner hat also ergeben, dass diese fünf Faktoren am wichtigsten sind, um zu bestimmen, ob ein Startup wertvoll wird. Dazu gehören die Fähigkeiten und Erfahrungen des Gründerteams, die potenzielle Größe des Marktes, der Zeitpunkt der Gründung, die verwendete Technologie und der Weg zur Rentabilität. Hoch bewertete Startups erkennen in der Regel zuerst einen Trend und haben einen starken Fokus auf Technologie und Profitabilität. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass der Erfolg in der Startup-Welt Zeit und mehrere Versuche braucht, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Wie immer sind Investoren auf der Suche nach Innovation und nachhaltigem Wachstumspotenzial.

Quelle: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/start-ups-mckinsey-ueber-die-bauanleitung-fuer-einhorn-firmen-a-2fa14970-ebb6-48d6-8cd0-603fc378790c

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Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach ist erfolgreicher Unternehmer und digitaler Stratege mit einem Master-Abschluss in Web Science. Er ist Inhaber von AFAIK und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Optimierung von webbasierten Geschäftsmodellen. Als einer der erfahrensten Search Marketing Experten im deutschsprachigen Raum hat er mehr als 25 Vorträge auf SEO- und Online-Marketing-Konferenzen in Deutschland und Österreich gehalten. In den letzten Jahren hat er sich intensiv mit Large Language Models beschäftigt und sich als Experte für die Textgenerierung mit Hilfe künstlicher Intelligenz etabliert. Seine Karriere begann er mit einer Ausbildung zum Mediengestalter (IHK), bevor er den Bachelor of Science (B.Sc) in E-Commerce absolvierte. Anschließend erwarb er den Master of Science (M.Sc) in Web Science und forschte an der RPTU im Bereich angewandter generativer KI.

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