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Gesetz der Symmetrie

Das „Gesetz der Symmetrie“ gehört zu den „Gestaltgesetzen der Wahrnehmung“, welche sich mit verschiedenen Prinzipien der Wahrnehmung von Elementen beschäftigen.

Definition

Elemente die einander symmetrisch zugeordnet sind nehmen wir eher wahr, als Elemente die ohne Struktur im Raum vorhanden sind. Objekte die im Raum also eine symmetrische Form bilden, werden vom Betrachter besser wahrgenommen. Im Gegenzug treten Elemente die ohne Struktur zueinander im Raum vorhanden sind eher in dern Hintergrund. Grund dafür ist, dass das menschliche Auge probiert stets Formen zu erkennen.

Beispiel

https://www.wpfox.de/design/gesetz-der-symmetrie

Die grünen Punkte treten deutlich bewusster in den Vordergrund, da diese symmetrisch zueinander angeordnet sind. Zwischen den roten Punkten springt unser Auge hilflos hin- und her, da unserem Auge hier der gegenseitige Bezug fehlt, die roten Punkte treten in den Hintergrund.

Anwendung im Design

Wenn Elemente die zueinander symmetrisch im Raum stehen besser wahrgenommen werden als Objekte ohne symmetrischen Bezug, so kann man sich dies auch effektiv für die Gestaltung zu Nutzen machen. Sollen bestimmte Produkte auf einem Prospekt besonders hervorgehoben werden, so macht es also Sinn diese Produkte symmetrisch zueinander anzuordnen.

Symmetrische Anordnung
Symmetrische Anordnung

Die symmetrischen Produktboxen werden von uns deutlich schneller erfasst und wahrgenommen. Bei den unsymmetrisch angeordneten Boxen fällt es uns schwer einen Punkt zu finden, auf den sich das Auge konzentrieren kann, da kein Muster der Aufteilung erkannt wird.

Unsymmetrische Anordnung
Unsymmetrische Anordnung

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Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach ist erfolgreicher Unternehmer und digitaler Stratege mit einem Master-Abschluss in Web Science. Er ist Inhaber von AFAIK und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Optimierung von webbasierten Geschäftsmodellen. Als einer der erfahrensten Search Marketing Experten im deutschsprachigen Raum hat er mehr als 25 Vorträge auf SEO- und Online-Marketing-Konferenzen in Deutschland und Österreich gehalten. In den letzten Jahren hat er sich intensiv mit Large Language Models beschäftigt und sich als Experte für die Textgenerierung mit Hilfe künstlicher Intelligenz etabliert. Seine Karriere begann er mit einer Ausbildung zum Mediengestalter (IHK), bevor er den Bachelor of Science (B.Sc) in E-Commerce absolvierte. Anschließend erwarb er den Master of Science (M.Sc) in Web Science und forschte an der RPTU im Bereich angewandter generativer KI.

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