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Die 7 Ittenschen Farbkontraste

Die 7 Farbkontraste: Farbkontraste sind erkennbar, wenn sich im Vergleich mindestens zweier nebeneinanderliegender Farben erkennbare Unterschiede ergeben. Diese Unterschiede setzen sich immer aus dem Farbton, der Helligkeit und der Farbsättigung zusammen.

Farbkreis Itten 1961

Der Schweizer Maler und Kunsttheoretiker Johannes Itten untersuchte die Wirkung von kontrastierenden Farben und entwickelte die folgenden sieben Farbkontraste:

Der Hell-Dunkel-Kontrast (Helligkeitskontrast)

Mit dem Hell-Dunkel-Kontrast ist die Helligkeit einer Farbe (Tonwert) gemeint. Wandelt man Farben in Graustufen um lässt sich der Hell-Dunkel-Kontrast gut erkennen:

Der Hell-Dunkel-Kontrast (Helligkeitskontrast)

Für die Lesbarkeit von Texten ist der gezielte und korrekte Einsatz des Hell-Dunkel-Kontrastes sehr wichtig. Verwendet man bei Schrift- und Hintergrundfarbe einen ähnlichen Helligkeitswert, so wird die Lesbarkeit des Textes beeinträchtigt.

Der Kalt-Warm-Kontrast (Nah-Fern-Kontrast)

Der Kalt-Warm-Kontrast wird subjektiv und emotional wahrgenommen. In der Regel wird Blaugrün als die kälteste und Rotorange als die wärmste Farbe empfunden.

Es wird angenommen, dass das menschliche Farbempfinden seinen Ursprung in in ganz elementaren Erlebnisbereichen hat. Zum Beispiel: Wasser oder Eis ist kalt, daher ist blau ist eine kalte Farbe. Feuer ist heiß, die Sonne ist Gelb, daher sind dies als warm assoziierte Farben:

Der Kalt-Warm-Kontrast (Nah-Fern-Kontrast)

Der Komplementärkontrast

Komplementärfarben liegen sich auf dem Farbkreis gegenüber:

Der Komplementärkontrast

Der Simultankontrast / Sukzessivkontrast

Der Simultankontrast (simultan = gleichzeitig oder wechselseitig) beschreibt die Wechselwirkung von nebeneinander liegenden Farbflächen.

Legt man auf ein rotes Quadrat ein kleines neutral graues Quadrat, stellt man fest, dass das
graue Quadrat sich ins rötliche, also in eine warme Farbgebung, verschiebt.

Der Simultankontrast / Sukzessivkontrast

Der Qualitätskontrast (Intensitätskontrast)

Unter Farbqualität versteht man den Reinheits- oder Sättigungsgrad von Farben.
Werden reine, gesättigte gegenüber getrübten Farben gestellt, sieht man einen Qualitätskontrast.

Die Trübung der reinen Farben, also die Verminderung ihrer Intensität wird erreicht durch das Mischen mit: Schwarz, Weiß, Grau, oder der entsprechenden Komplementärfarbe:

Der Qualitätskontrast (Intensitätskontrast)

Der Quantitätskontrast (Mengenkontrast)

Der Quantitätskontrast beschreibt die Menge, also die zahlenmäßige Flächengröße, der verwendeten Farben:

Der Quantitätskontrast (Mengenkontrast)

Der Farbe-an-sich-Kontrast (Buntkontrast und Unbuntkontrast)

Der Farbton steht im Vordergrund. Zusammenstellung von reinen, bunten Farben. (Schwarz und Weiß können dabei die Wirkung verstärken:

Der Farbe-an-sich-Kontrast (Buntkontrast und Unbuntkontrast)

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Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach ist erfolgreicher Unternehmer und digitaler Stratege mit einem Master-Abschluss in Web Science. Er ist Inhaber von AFAIK und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Optimierung von webbasierten Geschäftsmodellen. Als einer der erfahrensten Search Marketing Experten im deutschsprachigen Raum hat er mehr als 25 Vorträge auf SEO- und Online-Marketing-Konferenzen in Deutschland und Österreich gehalten. In den letzten Jahren hat er sich intensiv mit Large Language Models beschäftigt und sich als Experte für die Textgenerierung mit Hilfe künstlicher Intelligenz etabliert. Seine Karriere begann er mit einer Ausbildung zum Mediengestalter (IHK), bevor er den Bachelor of Science (B.Sc) in E-Commerce absolvierte. Anschließend erwarb er den Master of Science (M.Sc) in Web Science und forschte an der RPTU im Bereich angewandter generativer KI.

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