Dieser Text richtet sich an diejenigen, die eine Newsgroup in der
»de-Hierarchie« einrichten wollen. Er versucht, einen Teil der gerade
für »Neulinge« häufig frustrierenden Standardargumentation
in
de.admin.news.groups vorwegzunehmen und die in dem Posting
»Einrichtung von Usenet-Gruppen in "de.*"« (Archive-Name:
de-newusers/einrichtung) niedergelegten Richtlinien zur Einrichtung
neuer Gruppen zu erläutern.
Jedem Unerfahrenen, der eine Wahl in der »de-Hierarchie«
durchführen will, sei empfohlen, sich vorher mit einer möglichst
weit gediehenen Beschreibung seines Vorschlags an
<mentoren@dana.de> zu
richten. Unter dieser Adresse ist eine Gruppe von Freiwilligen zu
erreichen, die bereit sind, den Proponenten bei der Abfassung des
endgültigen RfDs zu beraten und während des weiteren
Procederes zu begleiten.
Natürlich gibt es keinerlei Zwang, auf dieses Angebot einzugehen; es handelt sich lediglich um eine Möglichkeit, sich Anregungen und Anmerkungen zu seinem Vorschlag einzuholen, bevor man sich damit an die Öffentlichkeit wendet.
Dieser Text bezieht sich nicht auf die Einrichtung von Gruppen in
der Unterhierarchie de.alt: Dort wird eine Gruppe in
de.alt.admin
vorgeschlagen. Ergab die dortige Diskussion keinen gar zu heftigen
Gegenwind, wird die Gruppe eingerichtet.
Ein RfD (kurz für »Request for Discussion«) ist der formale
Aufruf zur Diskussion, der am Anfang jedes Verfahrens zur Einrichtung,
Umbenennung etc. einer Gruppe in der »de-Hierarchie« steht. Er wird
in
de.admin.news.announce veröffentlicht und dient als
Grundlage der nachfolgenden Diskussion in
de.admin.news.groups,
während der er auf inhaltliche Qualität und Akzeptanz
abgeklopft und verfeinert wird. Am Ende dieser Diskussion steht
üblicherweise der Aufruf zu einer Abstimmung (»Call for Votes«
oder kurz »CfV« genannt), in der die Akzeptanz des Vorschlags
festgestellt wird.
Vom Ausgang dieser Abstimmung hängt die Annahme des Vorschlags
ab. Nach den Regeln bedarf es zur Annahme einer Gruppe einer
Zweidrittelmehrheit. Die aktuellen Wahlregeln werden
regelmäßig u. a. in
de.admin.infos
unter dem Subject »Einrichtung von Usenet-Gruppen in "de.*"«
gepostet.
Bevor man mit der Arbeit an einem RfD beginnt, sollte man sich selbst immer die Frage stellen, ob die gewünschte Änderung wirklich benötigt wird; bei der Neueinrichtung einer Gruppe sollte man insbesondere auf die folgenden Punkte achten:
de.admin.news.groups aktiv an
der laufenden Diskussion beteiligen. In der Gruppe
de.admin.news.announce wird
regelmäßig der Status der laufenden Verfahren veröffentlicht.
de.admin.news.groups reagieren mit Unwillen, wenn
Vorschläge, über die gerade erst in epischer Breite diskutiert und
abgestimmt wurde, wieder vorgebracht werden. Es wird allgemein empfohlen, vor
der Wiedervorlage eines abgelehnten Vorschlages eine Denkpause von mindestens
sechs Monaten einzulegen.Ist man nach der Überprüfung dieser Punkte der Ansicht, daß eine neue Gruppe im allgemeinen Interesse liegt, sollte man sich nach Verbündeten umsehen: Es schadet nicht, wenn ein Vorschlag während der Diskussion von einer ganzen Reihe von Leuten, die an dem vorgeschlagenen Thema Interesse haben und später in der Gruppe posten würden, unterstützt wird.
Ein RfD für die Neueinrichtung einer Gruppe besteht aus einem Namensvorschlag für die Gruppe, dem Status der Gruppe (moderiert oder unmoderiert), einer zugehörigen Kurzbeschreibung und einer Charta. Als Grundlage für die Diskussion sollte ferner der Hintergrund des Vorschlags erläutert werden. In dieser Erläuterung sollte man insbesondere auf die oben genannten Punkte eingehen; andernfalls muß man damit rechnen, daß sie als »Standardfragen« in der Diskussion wieder auftauchen.
Ein RfD sollte üblicherweise nur einen einzelnen Gruppenvorschlag behandeln - es verwirrt nur, wenn eine Gruppe über das Fortpflanzungsverhalten der Pflastersteine unter Berücksichtigung des besonderen Einflusses des Sonnenlichts im gleichen Thread diskutiert wird wie eine Gruppe, die dem Diskurs über die gesellschaftlichen Auswirkungen des Fernsehens dient. Eine Ausnahme von dieser Regel stellt die schon oben angesprochene Aufspaltung von Gruppen dar: Hier sollte man Sammel-RfDs und -CfVs veranstalten. Eine Sammelabstimmung ist so zu verfassen, daß jede Entscheidung auch einzeln zur Abstimmung kommen könnte. Eine Ausnahme gibt es bei der Aufteilung einer Gruppe: Die Umbenennung einer Gruppe in Gruppe.misc bei Annahme mindestens einer Untergruppe kann automatisch erfolgen.
Der Name besteht aus mehreren durch Punkte getrennten Segmenten.
Die einzelnen Segmente dürfen nicht länger als 14 Zeichen werden und
müssen mindestens je einen Buchstaben enthalten. Erlaubte Zeichen
innerhalb eines Segments sind die Kleinbuchstaben (a-z), die
arabischen Ziffern (0-9) sowie das Plus-Zeichen (+), das Minus-Zeichen
(-) und der Unterstrich (_); letzterer ist aber unüblich (um
genau zu sein: es gibt zur Zeit keine einzige Newsgroup in de.*, die einen
Unterstrich enthält).
Der Name sollte so aussagekräftig wie möglich sein und sich dabei in die bestehende Namenshierarchie einpassen:
ist eine Unterhierarchie, in der eigene Regeln gelten. Die Einrichtung von Gruppen in dieser Unterhierarchie wird hier nicht behandelt.
beschäftigt sich mit der administrativen Seite des Usenet, also im wesentlichen mit dem Mail- und Newsaustausch im Netz und der Fortentwicklung der de-Newsgroups.
dient der Diskussion über Kommunikation und Kommunikationstechnik. Diese Unterhierarchie hat eine noch weiter differenzierte Struktur: de.comm.infosystems.* behandelt Informationssysteme wie das World Wide Web (WWW), WAIS oder Hyper-G; de.comm.internet.* ist mit einigen Aspekten des Internets befaßt; de.comm.isdn.* beschäftigt sich mit der Welt des digitalen Telefonierens; de.comm.protocols.* mit Kommunikationsprotokollen und de.comm.software.* mit Kommunikationssoftware.
dreht sich um Computer und alles, was damit zu tun hat. Auch diese Unterhierarchie ist weitergehend gegliedert: In de.comp.os.* wird über Betriebssysteme gesprochen, Hardware diskutiert man in de.comp.sys.*, und Programmiersprachen als solche werden in de.comp.lang.* debattiert.
ist der Kleinanzeigenbereich des deutschsprachigen Usenet: Hier werden nicht-kommerzielle Angebote und Gesuche ausgetauscht.
dient verschiedenen »Organisationen« als
Diskussionsforum. In
de.admin.news.groups ist allerdings die Auffassung recht weit
verbreitet, daß neue Gruppen nach Möglichkeit in
themenspezifischen Unterhierarchien eingerichtet werden sollten (wie
beispielsweise
de.org.politik.spd).
beschäftigt sich mit Freizeitaktivitäten aller
Art. Unterhierarchien sind de.rec.spiele (Spiele aller Art),
de.rec.music (Musik), de.rec.sport (Sport), de.rec.sf
(Science Fiction), de.rec.tiere (die lieben Haustiere). Auch hier
vertreten einige Teilnehmer von de.admin.news.groups die Ansicht,
daß neue Gruppen möglichst nicht mehr direkt unter de.rec.*
eingerichtet werden sollten, um die Übersichtlichkeit nicht zu
gefährden.
ist den Wissenschaften gewidmet, wobei bei der
Einrichtung neuer Gruppen in dieser Hierarchie immer wieder Streit
aufkommt, was denn überhaupt eine Wissenschaft sei. In der
Praxis scheint sich bisher die Meinung durchgesetzt zu haben,
daß die Lehrpläne von Universitäten im deutschsprachigen
Raum einen ganz guten Überblick bieten. Direkt unterhalb von
de.sci werden üblicherweise ganze Fachbereiche untergebracht.
Einzelne Spezialgebiete haben dort nichts zu suchen; sie sollten als
Untergruppen dem entsprechenden Fach zugeordnet werden (Beispiel:
de.sci.medizin.logopaedie).
handelt von gesellschaftlichen Dingen.
dient dem gemütlichen Plausch über mehr oder
minder Weltbewegendes. Von purem Unsinn (
de.talk.bizarre) bis hin zu des
Menschen wichtigster Nebensache (
de.talk.liebesakt) ist alles vertreten.
schließlich stellt das Auffangbecken dar, wenn ein Thema nicht in eine der anderen Unterhierarchien paßt.
Man sollte außerdem versuchen, im Gruppennamen möglichst keine kryptischen oder mehrdeutigen Abkürzungen zu verwenden. Wenn diese gar nicht zu vermeiden sind, sollte man sie in der Kurzbeschreibung, spätestens aber in der Charta auflösen.
Die Kurzbeschreibung ist zum einen in den regelmäßigen Postings zu finden, die den Systemadministratoren helfen, die Auswahl der auf ihren Systemen bereitgehaltenen Gruppen auf dem neuesten Stand zu halten. Andererseits zeigen viele Newsprogramme diese Kurzbeschreibung auch an, um den Leser an das Thema der Gruppe zu erinnern und somit von Fehlpostings abzuhalten. Sie ist (neben dem Namen) häufig das erste, was ein potentieller Leser von einer Gruppe zu Gesicht bekommt.
Daraus leiten sich mehrere Bedingungen an eine gute Kurzbeschreibung ab: Sie muß kurz, knapp und für jeden verständlich sein. »Diskussion über« oder »Informationen von« sind zum Beispiel notorisch überflüssige Formulierungen. Da die Kurzbeschreibung in Gruppenlisten auftaucht (auch in solchen, die von Newsreadern angezeigt werden), die meist auf 80 Spalten breiten Terminals gelesen werden, ergibt sich eine Beschränkung für die Länge der Kurzbeschreibung: Gruppenname, ein 8er-Tabulator und Kurzbeschreibung sollten in weniger als 80 Zeichen passen. Als Richtwert gilt für die Kurzbeschreibung gewöhnlich eine Maximallänge von 60 Zeichen.
Kann ein Newsreader - aus welchem Grund auch immer - nicht die ganze Kurzbeschreibung anzeigen, wird er sich üblicherweise auf den Anfang der Kurzbeschreibung beschränken. Daraus folgt, daß die wichtigsten Punkte in einer Kurzbeschreibung an deren Anfang stehen sollten. Um Komplikationen zu vermeiden, sollten Kurzbeschreibungen keine Umlaute und sonstige Sonderzeichen enthalten; der Zeichenvorrat ist »US-ASCII«. Per Konvention endet jede Kurzbeschreibung mit einem Satzendezeichen (Punkt, Frage- oder Ausrufezeichen).
Man unterscheidet zwischen moderierten und unmoderierten Gruppen. Artikel für eine unmoderierte Gruppe werden vom Newsreader dem lokalen Server übergeben, der sie mittels der üblichen Mechanismen an seine »Nachbarn« weiterleitet. Artikel für eine moderierte Gruppe werden zunächst zur Bestätigung per Mail an eine Moderation geschickt, die sie dann veröffentlicht.
Moderierte Gruppen eignen sich vor allem für
Ankündigungen. Beispiele hierfür sind
de.admin.news.announce, die sich auf die Aufrufe zu
Diskussion und Abstimmung beschränkt und damit auch für
diejenigen lesbar bleibt, die nicht die Zeit haben, den Diskussionen
im einzelnen zu folgen, oder
de.rec.orakel, in der sich allwöchentlich eine Auswahl
der besten Fragen und Antworten des Internet-Orakels findet.
Ein weiterer Grund für eine moderierte Gruppe kann sein,
daß (bei einem wissenschaftlichen Thema zum Beispiel) ein
gewisses Mindestniveau der Diskussion gewahrt werden soll. Als
Beispiele seien hier nur die internationalen
sci.*.research-Gruppen genannt.
Ist man zu dem Ergebnis gekommen, daß man eine moderierte Gruppe einrichten will, sollte man sich über die folgenden Punkte klar werden:
de.admin.news.announce ist
wieder nur ein Beispiel. Über die Ankündigungen wird
üblicherweise auch diskutiert. Dies kann entweder in einer
speziellen Gruppe geschehen (für
de.admin.news.announce ist
das normalerweise
de.admin.news.groups) oder in einer allgemeineren
Diskussionsgruppe (Postings in
de.rec.orakel haben üblicherweise ein Followup-To:
de.talk.jokes.d im
Header). Existiert noch keine unmoderierte Gruppe, in der die
Diskussionen stattfinden können, sollte man gegebenenfalls im
gleichen RfD die Einrichtung einer solchen zur Diskussion stellen.
Die Charta ist die Beschreibung der Newsgroup schlechthin. Hier wird in etwa ein bis zwei Absätzen in Form vollständiger Sätze erklärt, womit eine Newsgroup sich beschäftigt, welche Themen erwünscht sind, welche Themen nicht erwünscht sind, welche besonderen Konventionen gelten, etc.
Beispiel für eine gelungene Charta ist diejenige von
de.rec.outdoors:
Die Gruppe dient der Diskussion aller Arten von
Freizeitbeschäftigungen abseits der Zivilisation sowie der damit
verbundenen Themen wie Ausrüstung, gesetzliche Bestimmungen,
Erlebnisberichte, Freiluftküche und dergleichen. Nicht Thema der
Gruppe ist das klassische Campen mit Gardinen im Hauszelt.
Hier hat man Gelegenheit, die Netzöffentlichkeit davon zu überzeugen, daß die vorgeschlagene Newsgroup sinnvoll ist und nicht nur Leser, sondern auch Autoren finden wird. Man sollte begründen, warum man selbst die Gruppe für sinnvoll hält, und seine Überlegungen zur Einordnung der Gruppe in die de-Hierarchie darlegen. Man sollte darauf eingehen, wo bereits über das Thema diskutiert wird - andere Newsgroups, Mailinglisten, die überlaufen, und dergleichen.
Wird der Vorschlag von einer größeren Gruppe von Nutzern unterstützt (soll beispielsweise eine überquellende Diskussionsliste in eine Newsgroup umgewandelt werden), sollte man das hier erwähnen.
In diesem Abschnitt finden sich Muster für die formale Gestaltung von RfDs für moderierte und unmoderierte Gruppen.
1. Diskussionsaufruf
====================
zur Einrichtung der neuen Gruppe
[Gruppenname] [Kurzbeschreibung]
Status: Die Gruppe ist unmoderiert.
Charta
------
[Charta]
Hintergrund
-----------
[Begruendung]
1. Diskussionsaufruf
====================
zur Einrichtung der neuen Gruppe
[Gruppenname] [Kurzbeschreibung] <mode@ra.tor> (Moderated)
Diskussionen sollen in der Gruppe
[Gruppenname] [Kurzbeschreibung]
gefuehrt werden.
Status
------
Die Gruppe ist moderiert. Als Moderatoren werden Martina Oderat
<m.ode@rator.de> und Peter Roponent <p.ropo@nent.de> vorgeschlagen.
Charta
------
[Charta]
Die Postings in [Gruppenname] sind mit einer Headerzeile
Followup-To: [Diskussionsgruppe]
zu versehen.
Hintergrund
-----------
[Begruendung]
Unter dem URL <http://piology.org/cgi-bin/rfd.pl> hat Boris 'pi' Piwinger ein Formular abgelegt, das die genannten RfD-Bestandteile abfragt, die Eingaben auf einige Fehler hin überprüft und daraus dann einen Text erzeugt, der sich an den Muster-RfDs orientiert.
Die Moderation von
de.admin.news.announce ist unter der Adresse
<moderator@dana.de> zu
erreichen; ihr schickt man den fertigen RfD samt der Liste der Gruppen
zu, in denen er veröffentlicht werden soll. Dazu gehören
immer
de.admin.news.announce und
de.admin.news.groups. Hinzu
kommen für gewöhnlich dem Vorschlag thematisch naheliegende
Gruppen, deren Leserschaft an der Diskussion über die Einrichtung
der geplanten Gruppe ein natürliches Interesse haben.
Die Moderation wird den RfD anhand der hier beschriebenen Punkte überprüfen und beim Autor per Mail Rückfragen stellen, um ggfs. Mißverständnisse auszuräumen. Ist alles klar, postet sie den Artikel in den genannten Gruppen.
Nachdem die Moderation den RfD veröffentlicht hat, findet in
de.admin.news.groups die Diskussion über den Vorschlag
statt. Die Antragsteller sollten die Diskussion verfolgen und auf
Einwände und Kritik eingehen, ihre Begründung verfeinern.
Häufig wird die Diskussion sinnvolle Ergänzungen zum
ursprünglichen Vorschlag bringen, die man in einen neuen
Vorschlag einarbeiten kann.
Hat die Diskussion zu weitgehenden Änderungen am Vorschlag geführt, sollte
man etwa zwei Wochen nach dem ersten Diskussionsaufruf einen zweiten RfD in
den gleichen Gruppen veröffentlichen, der den modifizierten Vorschlag und
eine Begründung, warum man welche Vorschläge aufgenommen oder verworfen hat,
enthält. Dieser zweite RfD erscheint als Followup auf den ersten und hat wie
dieser ein Followup-To auf
de.admin.newsgroups gesetzt. Besteht weiterer Diskussionsbedarf,
können auch mehrere weitere RfDs veröffentlicht werden; auch diese erscheinen
dann in dem Thread, der durch den ersten RfD eröffnet wurde, und zwar jeweils
als Followup auf den vorangegangenen RfD.
Ist die Diskussion in
de.admin.news.groups so weit fortgeschritten, daß der
Proponent der Meinung ist, mit seinem Vorschlag weitgehend Zustimmung
zu erhalten, geht es darum, die Abstimmung über diesen Vorschlag
in die Wege zu leiten. Formell wird diese Abstimmung durch einen CfV
eingeleitet, der sich im großen und ganzen an dem letzten RfD
als Abstimmungsgegenstand orientieren soll. Zusätzlich
enthält ein CfV noch Informationen über die Wahlfrist und
die Adresse oder Adressen, an die die Wahlscheine geschickt werden
sollen, sowie einen Wahlschein und Beispiele für
Abstimmöglichkeiten.
Die Frist zur Abgabe der Stimme beträgt in der Regel drei bis vier
Wochen, gerechnet von der Veröffentlichung in
de.admin.news.announce. In
der Mitte der Frist sollte ein zweiter CfV veröffentlicht werden,
in dem die Personen, die ihre Stimme bereits abgegeben haben, zur
Kontrolle mit ihrer E-Mail-Adresse (ohne das Votum) aufgelistet werden.
Alle CfVs sollen in den Gruppen, in denen auch der letzte RfD gepostet wurde, erscheinen und werden als Followups in demselben Thread veröffentlicht, der durch den ersten RfD ausgelöst wurde.
1. Aufruf zur Wahl
==================
zur Einrichtung der neuen Gruppe
<Gruppenname> <Kurzbeschreibung>
Status: Die Gruppe ist {moderiert|unmoderiert}.
Charta
------
<Charta>
Modalitäten
-----------
Sinn einer Usenet-Abstimmung ist es festzustellen, wer eine
vorgeschlagene Gruppe tatsächlich nutzen möchte. Uninteressierte
Personen zur Teilnahme an der Abstimmung aufzufordern, schadet diesem
Ziel. Bitte verbreite diesen CfV nicht weiter. Verweise die Leute
stattdessen auf den offiziellen CfV, der in de.admin.news.announce
gepostet wurde. Die Verbreitung von vorausgefüllten oder anderweitig
veränderten CfV wird allgemein als Wahlfälschung angesehen. Im
Zweifel wende Dich an den Wahlleiter.
Die Stimmen müssen bis zum <Datum> eingehen. Ausschlaggebend
ist hierbei das *Eintreffen* der Stimme, nicht das Absendedatum!
Bitte benutze den Wahlschein, der am Ende dieses CfV angebracht
ist. Wahlberechtigt ist jede natürliche Person, die in der Lage
ist, E-Mail an die Abstimmungsadresse zu schicken.
Es gelten die derzeitigen Wahlregeln, die in de.admin.infos
veröffentlicht sind.
Wie gewählt wird
----------------
Trage in die Felder des Wahlscheins unten Deine Stimme (JA, NEIN
oder ENTHALTUNG) ein und schicke den Wahlschein dann an den
Vote-Account <email@adres.se> (Reply-To:-Header ist gesetzt.) Es
werden nur Stimmen berücksichtigt, die per Mail an diesen Account
gerichtet sind. Öffentliche Stimmabgaben (Postings) sind ungültige
Stimmen und werden nicht berücksichtigt.
Deine Entscheidung bedeutet dabei:
JA - Ich bin für diesen Vorschlag.
NEIN - Ich bin gegen diesen Vorschlag.
ENTHALTUNG - Ich enthalte mich oder ich ziehe meine Stimme zurück
Enthaltungen gelten nicht im Sinne einer gültig
abgegebenen Stimme; sie dienen vornehmlich dazu,
eine zuvor abgegebene Stimme zurückzuziehen.
Der Wahlleiter wird auf Deine Stimme mit einer persönlichen
Bestätigung via E-Mail reagieren. Wenn Du innerhalb von ein paar
Tagen nichts hörst, versuche es noch einmal.
Solltest Du Deine Meinung ändern, so wähle einfach
neu. Willst Du dabei Deine Stimme annullieren, so entscheide
ENTHALTUNG. Gehen mehrere Stimmen ein, gilt die jeweils zuletzt
abgeschickte (Date:-Eintrag der Mail).
Bitte beachte, daß die Stimme Deinen echten Namen enthalten
muß, kein Pseudonym. Sollte Dein Newsreader den Namen nicht
automatisch im From:-Header eintragen, trage ihn bitte nochmal im
Wahlzettel ein. Andernfalls ist Deine Stimme ungültig.
In der Mitte der Wahlperiode wird ein zweiter CfV gepostet, der
eine Auflistung aller Personen enthält, von denen bis zu diesem
Zeitpunkt eine gültige Stimme eingegangen ist.
Die Ergebnisse der Wahl werden nach Ablauf der Wahlfrist
öffentlich gepostet, wobei jede einzelne Stimme, zur Kontrolle
für alle, aufgelistet wird. Solltest Du begründete Bedenken gegen
die Veröffentlichung Deines Realnamens haben, melde Dich bitte beim
Wahlleiter (<e-mail@ad.res.se>).
-=-=-=-=-=-= Alles vor dieser Zeile löschen =-=-=-=-=-=-
Wahlschein fuer die {Einrichtung|Umbenennung|Entfernung} von
<Gruppenname>
Dein Realname, falls nicht im From:-Header:
Wenn Du keinen Real-Namen veröffentlicht haben willst, wende Dich
mit einer Begründung an <e-mail@ad.res.se>
[Deine Stimme] Abstimmungsgegenstand
----------------------------------------------------------------------
[ ] Einrichtung von <Gruppenname>
-=-=-=-=-=-= Alles nach dieser Zeile löschen =-=-=-=-=-=-
Für die Abstimmung selbst benötigt man einen E-Mail-Account, der die Wahlscheine entgegennimmt. Dieser sollte nach Möglichkeit nicht mit der »normalen« E-Mail-Adresse des Abstimmungsleiters identisch sein, damit keine Mißverständnisse auftreten oder Wahlscheine in der sonstigen Post verloren gehen.
Jede abgegebene Stimme soll - nach Möglichkeit automatisch - bestätigt werden. Aus der Nachricht sollte außerdem hervorgehen, wie die Stimme gezählt wurde, damit der Absender eine falsch gezählte Stimme wieder ändern oder diese widerrufen kann, wenn er vor Ablauf der Wahlfrist seine Meinung ändert.
Es wird außerdem empfohlen, den Account zur Entgegennahme der Wahlscheine zur Reduzierung der Antwortlaufzeiten auf einem Internet-Host einzurichten.
Wer sich nicht die Mühe machen will, nicht die Möglichkeiten dazu hat, die Wahl abzuhalten, oder der Meinung ist, die Wahl besser durch Unabhängige durchführen zu lassen, kann sich auch an die German Volunteer Votetakers (GVV) wenden. Diese führen dann die Abstimmung einschließlich zweitem CfV und Veröffentlichung des Ergebnisses durch.
Dazu fragt man bei den GVV unter der Adresse <gvv@dana.de> an, wer bereit ist, den CfV zu übernehmen. Dem Freiwilligen, der sich dann meldet, schickt man den soweit wie möglich fertigen CfV (d. h., ohne die Abstimmadresse und ohne Frist für die Stimmabgabe). Der GVV wird die fehlenden Angaben ergänzen, den Wahlschein auf Maschinenlesbarkeit prüfen und sonst wahrscheinlich nichts ändern, sondern den CfV direkt bei der Moderation einreichen. Mit dem weiteren Ablauf hat man dann nichts mehr zu tun.
Folgende Texte sollten dem Proponenten auf jeden Fall bekannt sein:
Dieser
Text beschreibt die Richtlinien für die Einrichtung einer Newsgroup in
der de.*-Hierarchie, insbesondere die üblichen
Abstimmungsmodalitäten. Er wird wöchentlich in
de.admin.infos gepostet.
Hier findet
sich eine Beschreibung der bereits eingerichteten Newsgroups in de.*
(ohne de.alt.*). Das Posting findet sich allwöchentlich in
de.newusers.infos.
Darin sind
die bestehenden Newsgruppen der de.alt-Hierarchie aufgeführt und
beschrieben. Auch dieser Text kann der Newsgroup
de.newusers.infos entnommen werden.
Dieser Text
beschreibt typische Argumentationen in de.admin.news.groups. Er wird
nach
de.admin.infos
gepostet.
Call for Votes, Aufruf zur Wahl. Leitet die Abstimmung über eine Entscheidung ein bzw. dient zur Erinnerung an diese Abstimmung.
Akronym für
de.admin.news.announce
German Volunteer Votetakers, Freiwillige Abstimmungsleiter; zu erreichen unter der E-Mail-Adresse <gvv@dana.de>.
Request for Discussion, Aufruf zur Diskussion. Leitet die Diskussion um eine Entscheidung ein bzw. bringt sie wieder in Gang.
Die Liste der derzeit aktiven Mentoren, die sich bereit erklärt haben, anderen bei der Erstellung von RfDs und CfVs zu helfen und bei der Durchführung von Wahlverfahren zu beraten:
Eine aktuelle Liste kann man unter http://www.dana.de/mod/mentoren.html im WWW finden. Anfragen sollten aber an die Sammeladresse <mentoren@dana.de> geschickt werden.
Zu diesem Text und seiner Entstehung haben beigetragen: