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Software-Tipp: Krisp Noise Cancelling App

Bei Smartphones hat man sich mittlerweile so sehr daran gewöhnt, dass man es nicht einmal mehr merkt. Ich spreche von der eingebauten Noise-Cancelling-Funktion bei Telefonaten. Hier werden störende Hintergrundgeräusche minimiert oder komplett entfernt, so dass der Gesprächspartner einen besser versteht.

Allerdings führe ich immer häufiger Gespräche über Desktop- und Laptop-Computer oder nehme damit an Web-Meetings teil. Deren eingebauten Mikrofone oder die angeschlossenen Headsets haben in der Regel noch keine Möglichkeit Nebengeräusche oder Lärm im Hintergrund herauszufiltern. Auch die Kommunikationssoftware, also Skype, WebEx, GoTo Meeting, oder welche Software man auch verwendet, filtern Hintergrundgeräusche nicht heraus. Dadurch wird man häufig schlecht verstanden, oder es wird extrem anstrengend zu zuhören sobald sich noch jemand mit im gleichen Raum befindet, ein Kind im Hintergrund schreit, oder wir uns an einem öffentlichen Ort wie in einem Kaffee befinden.

Doch jetzt gibt es mit Krisp eine neue Möglichkeit zur Geräuschentfernung! Das Coole ist, dass man damit ohne spezielle Hardware störende Hintergrundgeräusche aus seinen Gesprächen entfernen kann – und dabei ist es egal, ob man das Gegenüber filtert, oder seine eigene Stimme. Das Ganze arbeitet, wie viele AI und Machine Learning Technologien mit einem sogenannten Deep Neural Network.

Was ist Krisp?

krisp-noise-cancelling-appKrisp ist ein KI-gestütztes Rauschunterdrückungs-Tool für MacOS und Windows, das Rauschen in Echtzeit eliminiert. Es unterstützt mehr als 600 Anwendungen, die mit Krisp kompatibel sind. Die App schaltet sich einfach zwischen Mikrofon und Lautsprecher und der jeweiligen Videokonferenzanwendung, so dass alle vom Mikrofon aufgenommenen Geräusche und wiedergegebenen Gespäche vor der Übertragung durch die Videokonferenzanwendung eliminiert werden. Krisp übernimmt die gesamte Verarbeitung lokal auf dem eigenen Computer, so dass keine Daten in die Cloud geladen werden müssen – was wiederum eine geringere Latenz bedeutet. Die Software ist in ihrer Bedienung sehr einfach und kann mit nur einer Taste ein- und ausgeschaltet werden.

Auf der Webseite von Krisp kann man sich auch einige sehr beeindruckende Demos anhören, bei denen man live den Filter an und ausschalten kann. Egal ob an einer lauten Straße, mit einem schreienden Kind im Hintergrund, am Flughafen, im Kaffee, bei einer Scrum-Sitzung oder einer Web-Konferenz – Krisp schafft es in jedem Szenario die Stimme des Sprechers komplett von störenden Hintergrundgeräuschen zu isolieren!

krisp-noise-cancelling-demo

Das Ganze ist sogar kostenlos, wenn man sich die eingehenden Gesprächspartner filtern lassen möchte. Um die eigene Stimme für die anderen zu filtern, werden faire 5 Dollar im Monat fällig:

Krisp Preise

Ich bin wirklich begeistern! Probiert es einfach selbst aus!

Hier mal ein kleines Feedback drüben auf Facebook zu diesem Tool-Tipp 😉

krisp-ai-facebook

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Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach ist erfolgreicher Unternehmer und digitaler Stratege mit einem Master-Abschluss in Web Science. Er ist Inhaber von AFAIK und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Aufbau und der Optimierung von webbasierten Geschäftsmodellen. Als einer der erfahrensten Search Marketing Experten im deutschsprachigen Raum hat er mehr als 25 Vorträge auf SEO- und Online-Marketing-Konferenzen in Deutschland und Österreich gehalten. In den letzten Jahren hat er sich intensiv mit Large Language Models beschäftigt und sich als Experte für die Textgenerierung mit Hilfe künstlicher Intelligenz etabliert. Seine Karriere begann er mit einer Ausbildung zum Mediengestalter (IHK), bevor er den Bachelor of Science (B.Sc) in E-Commerce absolvierte. Anschließend erwarb er den Master of Science (M.Sc) in Web Science und forschte an der RPTU im Bereich angewandter generativer KI.

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